Das Jahr der Männer - und Frauen Ministerin Franziska Giffey sagt Millionen Euro für Männerverbände zu

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    • Das Thema ist heikel
      Watte mal, "heikles Thema" an was erinnert mich das noch? ;)

      Ich finde es mutig von Frau Giffey, dass sie sich über die real existierende Benachteiligung von Männern Gedanken macht. Sie wird sicherlich einen Shitstorm von der Fraktion der männerhassenden Radikalfeministinnen ernten. (Womit ich keineswegs gegen alle Feministinnen pauschalisieren will, es gibt ja auch viele, die Männer nicht als Quelle alles Bösen sehen und die gegen jegliche geschlechtsbezogene Benachteiligung sind).

      Das einzige Geschlecht, das heutzutage in Deutschland gesetzlich benachteiligt ist, ist das männliche. Punkt.


      Im Grundgesetz steht immer noch der Art. 12a, nach dem nur Männer zum Wehrdienst verpflichtet werden können. Frauen dürfen - wenn sie Lust dazu haben - Wehrdienst leisten - aber sie können keinesfalls verpflichtet werden.


      Dann gibt es den §226a StGB, der Mädchen vor nicht-indizierten Genitalverletzungen schützt. Bei Strafen von bis zu 15 Jahre Haft.
      Der Klagemöglichkeiten und Bestrafung noch lange nach Erreichen des Erwachsenenalters ermöglicht.
      Und den geradezu diametral entgegengesetzten §1631d BGB, der das Recht auf körperliche Unversehrtheit für Jungen aushebelt. Der sogar Nicht-Ärzten erlaubt, blutige Operationen an Menschen auszuführen, und zwar auch noch mit unzureichender Betäubung.
      Es gibt noch weitere ges. Benachteiligungen, aber das wären für Frau Giffey schon mal gute Ansatzpunkte.

      Wenn sie es ernst meint, sollte sie als erstes ihr Ministerium umtaufen.
      Das hieß früher mal: "Bundesministerium für Familienfragen" - das war eine geschlechtsneutrale Bezeichnung.

      Heute heißt es: "Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend" - was man auch umschreiben kann als "Ministerium für alles, außer Männer" (sofern sie noch nicht das Seniorenalter erreicht haben)

      Allein in dieser Bezeichnung steckt schon eine klare geschlechtliche Diskriminierung. "Um Männer braucht sich der Staat nicht zu kümmern, die sind ja hart im Nehmen, die kommen schon so durch."


      Und doppelt so viele Jungen wie Mädchen gingen auf eine Förderschule
      Na bitte! Jungen werden stärker gefördert als Mädchen! ;)

      Und x-tausend mal mehr Jungen als Mädchen werden in D genitalverstümmelt. (wobei man genaue Zahlen in beiden Fällen nicht kennt, im Fall von Jungen möchte die Politik die auch nicht kennen)


      Ministerin Franziska Giffey sagt Millionen Euro für Männerverbände zu
      Wer so einen diskriminierenden Mist wie den §1631d verzapft der müsste wenigstens dafür sorgen, dass es X-Tugger, DTR und Senslips auf Krankenschein gibt. Aber das hieße ja: etwas einzugestehen.


      Drittens soll eine bundesweite Fach- und Koordinierungsstelle Männergewaltschutz aufgebaut werden
      Bei Gewaltschutz sollte sie am besten bei den Jungen anfangen!

      Aber Gewalt gegen Männer sei eben immer noch ein großes Tabu
      Und erst mal die genitalbezogene Gewalt gegen Jungen!


      In der zweiten Stufe sollen Beratungskräfte zu Multiplikatoren weitergebildet werden. Dafür erhält der Sozialdienst katholischer Männer e.V. rund 800.000 Euro. Weshalb hierfür kein konfessionsloser Träger gewählt wurde, erläutert Giffey von sich aus nicht.
      ?(

      Die katholische Kirche ist den Jungen in Sachen BGM bislang stets in den Rücken gefallen!

      Und dieses Papier (offenbar von 2017, oder später) von der "Arbeitsstelle Männerseelsorge und Männerarbeit" in den deutschen Diözesen ist so schön nach dem "Radio-Eriwan-Prinzip" "Im Prinzip ja, aber..."

      Andreas Heek wrote:

      Die 2012 gefundene Gesetzgebung kann man derzeit noch als „salomonisches Urteil
      ansehen, das Juden und Muslimen entgegenkommt, obwohl nach Maßgabe des
      Grundrechts auf körperliche Unversehrtheit, das im Grundgesetz festgelegt ist, die
      Verletzung des Körpers nicht zustimmungsfähiger Personen nicht akzeptabel ist.
      Das erwachsenen Juden und Muslimen entgegenkommt, während es kleine Jungen mit einem Messer begrüßt.

      Wünschenswert wäre ein breiter, von gegenseitigem Respekt gekennzeichneter Dia-
      log zwischen allen gesellschaftlichen Akteuren.
      Amen....

      Diese Platte hören wir nun seit sieben Jahren! Und in weiteren sieben Jahren singen wir das selbe Lied?


      Solange allerdings die betreffenden Religionen die berechtigten Anliegen eines huma-
      nen Menschenrechtes aus Gründen kultureller Tradition nicht anerkennen können,
      weil sie die Beschneidung als sehr wichtiges Identitätsmerkmal ansehen, kann inner-
      halb einer pluralen Gemeinschaft nur an die Toleranz der Kritiker der Beschneidung
      im Dienst des sozialen Friedens appelliert werden, ohne dass diese damit mundtot
      gemacht werden sollen.
      Und wenn manche "die berechtigten Anliegen eines humanen Menschenrechtes" in 50, in hundert, in 200 Jahren noch nicht anerkennen?
      Was bedeutet das konkret "tolerant sein aber nicht mundtot?" Wer ist intolerant?

      Machen "Beschneidunsgegner" Anschläge auf "Beschneider"?

      Oder bedeutet das, dass sich alle, die gegen Genitalverstümmelung sind sich auf Zehenspitzen zu bewegen haben? Niemals "böse" Worte wie "Verstümmelung", "Amputation" oder "Trauma" zu benutzen, oder von "wehrlosen Jungen" zu reden? Wenn Toleranz gefordert wird, warum nicht gegenüber kleinen Jungen? Gegenüber ihrer körperlichen Unversehrtheit, ihrer sexuellen Selbstbestimmung?

      Toleranz gegenüber den religiösen, bzw traditionsbedingten Bedürfnissen Erwachsener? Und warum ist man dann "intolerant" gegenüber jeglicher, z.T auch religiös motivierten "Beschneidung" von Mädchen, selbst, wenn diese mit der Jungen"beschneidung" vergleichbare oder sogar weniger invasive Formen trägt?
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf