Trans-Operationen bei Kindern - Eine neue Front der Genitalverstümmelung nach Elternwunsch?

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    • Trans-Operationen bei Kindern - Eine neue Front der Genitalverstümmelung nach Elternwunsch?

      Ich lese zunehmend Artikel und sonstige Medienerzeugnisse, wie neben der MGM, FGM und Intersex-Operationen noch ein weiteres Feld der Genitalverstümmelung entsteht. Trans-Operationen bei Kindern.
      Für alle die noch nicht dabei sind, es wird zunehmend normalisiert aus einer Laune von Kindern mit entsprechend ideologisierten Eltern direkt viel zu zerstören. Das Schlagwort was bei MGM antisemitisch ist, ist bei Intersex-Operationen transphob.

      Ich vertrete die Ansicht, dass unter 16 so etwas grundsätzlich nicht gemacht werden sollte und in diesem Fall gründlich Beeinflussung durch die Eltern geprüft werden sollte.Ich lese zunehmend Artikel und sonstige Medienerzeugnisse, wie neben der MGM, FGM und Intersex-Operationen noch ein weiteres Feld der Genitalverstümmelung entsteht. Trans-Operationen bei Kindern.

      Für alle die noch nicht dabei sind, es wird zunehmend normalisiert aus einer Laune von Kindern mit entsprechend ideologisierten Eltern direkt viel zu zerstören. Das Schlagwort was bei MGM antisemitisch ist, ist bei Intersex-Operationen transphob.

      Ich vertrete die Ansicht, dass unter 16 so etwas grundsätzlich nicht gemacht werden sollte und in diesem Fall gründlich Beeinflussung durch die Eltern geprüft werden sollte.

      Ein paar eher kritische Artikel seriöser englischsprachiger Medien:
      telegraph.co.uk/news/2019/12/1…resignations-three-years/
      theaustralian.com.au/nation/ho…96d132f025190aabb7a9f1c6abbc.com/news/health-50548473
    • Ich glaube nicht das diese Kinder von ihren Eltern in eine Geschlechterrolle als ihr Biologisches Geschlecht gedrängt werden.

      Es geht hier auch nicht um Operative Geschlechtsumwandlungen bei Kindern sondern um Hormonbehandlungen.

      Die Kinder sind sich ziemlich sicher was sie sind. Sie informieren sich über ihre Möglichkeiten.
      Vor jahren gab es einen Fall in Deutschland der durch die Medien ging. Ein als Junge geborenes Mädchen wollte nicht die Pubertät als Junge erleben. Auch weil dann später die Geschlechtsangleichung Hormonell als auch Chirurgisch sehr viel Aufwendiger und belastender ist.
      Bei einer vorpubertären Hormonbehandlung bleibt z.B. die Stimme höher und das Bartwachstum setzt gar nicht ein.

      Umgekehrt bei Jungen in einem Mädchen Körper wäre die Amputation der Brüste ein
      recht belastender Eingriff auf den dann komplett verzichtet werden kann.

      Und wie die Erziehung eines Jungen als Mädchen enden kann hat man ja bei David Reimer erlebt.

      de.m.wikipedia.org/wiki/David_Reimer
    • Wenn wir einen einwandfrei funktionierenden Körper besitzen, dann sollten wir meiner Meinung nach auch zufrieden damit sein.
      Ich wurde als Mann geboren und identifiziere mich auch als Mann. Insofern kann ich deshalb natürlich nur Mutmaßungen anstellen.

      Aber wenn ich mir vorstelle, dass ich als Mann im Körper einer Frau leben würde... Warum sollte ich irgendetwas daran ändern wollen? Wenn ich im Besitz einer einwandfrei funktionierenden Vagina wäre, dann hätte ich dagegen mit Sicherheit nichts einzuwenden. Immernoch besser als ein verstümmelter Penis.

      Ich finde, dass wir generell vorsichtig sein sollten uns diesen Idealvorstellungen der Geschlechter zu fügen, die uns von der Gesellschaft auferlegt werden.
      Kein Arzt und kein Chirurg kommt jemals an die Präzision heran, die uns von der Natur gegeben wurde.
      Bei jeder Behandlung der man sich unterzieht, läuft man denke ich Gefahr, dass man dabei etwas verschlimmbessert.
      Warum etwas reparieren wollen, das garnicht kaputt ist?
      (Pino) Nicht die Wahrheit tut weh. Sondern die Lügen davor.
      ~Die eigene Freiheit sollte da aufhören, wo die Rechte des Anderen beginnen.~
    • Ich bin Mutter eines Transkindes :D

      es ist schwierig zu beschreiben, welche Hürden sich schon in der Kindheit und Jugend von Transmenschen bilden. Ich bin zusammen mit meinem Mann und unserem Sohn diesen Weg gegangen und wie ihr wisst bin ich absolut gegen unnötige OP´s bei Kindern und Jugendlichen. Es geht hier aber nicht um unnötige OP´s sondern um ein aufhalten der Pubertät, wenn man erkennt, das es sich bei dem Kind um ein Transmensch handeln könnte. Mein Sohn hat oft gesagt, wenn wir seine Transsexualität früher bemerkt hätten, hätte er sich wie verrückt gefreut, wenn wir seine erst Pubertät hätten verhindern können. Transgender ist unglaublich komplex, oft nicht eindeutig, genauso wie Intersexualität - Was bei unserem Sohn sogar beides zutrifft. Erstaunlich, er ist trans und intersexuell. Intersexuell in den Genen, hat sich bis auf dem Zeitpunkt, da er in den Stimmbruch kam, (ohne Hormon Gabe) nie offenbart. Er ist als eindeutiges Mädchen geboren, wollte im Kindergarten eher mit Jungs spielen als mit Mädchen, hat Ballettunterricht haben wollen und ist gebouldert. Mit 11 kam er in die weibliche Pubertät, wollte alles was kleine Mädchen so wollen, mit 15 kam er in den Stimmbruch. Es war also für uns nie eindeutig, doch es gibt andere Fälle, wo man durch aufhalten der Pubertät einen selbstbestimmten Findungsprozess ermöglichen kann. Er ist dann in Transgruppen gegangen und hat anderen Jugendlichen geholfen. Eltern, Lehrer, wollen oft nicht wahrhaben das ihr Kind nicht im angeborenen Geschlecht leben möchte. Sie reagieren mit Ablehnung. In der Schule haben diese Jugendlichen es extrem schwer. Immer wieder kommen so Sprüche wie" Du bist es nicht wert zu leben". Unter Transmenschen ist die Suizidrate sehr hoch. Das Gefühl verrückt zu sein, wird nicht nur durch Leher und Mitschüler gestärkt (manchmal auch durch die eigenen Eltern), sondern auch dadurch, das, wenn der Mensch seinen Personenstand ändern möchte, sehr lange zum Psychologen muss um herhaus zu bekommen, ob er das auch dauerhaft will. Hier in Deutschland ist das ein Prozess, der viele Jahre braucht. Mit 18 hatte er nun seine erste Geschlechtsangleichende OP, Brüste weg, Gebämutter und so raus, alles in einem Rutsch.

      Ein aufhalten der Pubertät, hätte ihm schon geholfen.

      Es wäre wünschenswert, wenn Eltern, Lehrer und Therapeuten, diese Jugendlichen ernster nehmen würden. Es sicher wichtig, zu klären ob das Ansinnen, das Geschlecht neu zu definieren, etwas dauerhaftes ist, doch schlimm wenn suggeriert wird, "Bei Dir stimmt was nicht" Denn es stimmt alles mit dem Kind, es ist toll wie es ist und man sollte es einfach auf seinem schwierigen Weg begleiten. Wenn Leher sich dann verweigern, die Person mit neuem Namen anzureden, Mitschüler mit Morddrohungen kommen, das ist so heftig...

      Also die eigentliche OP wird hier erst mit ca 18 Jahren gemacht, oft erst später, das ist kein Grund sich Sorgen zu machen. Die Pubertät aufhalten, kann in manchen Fällen sehr positiv sein.
      "Those who cannot remember the past are condemned to repeat it"

      "Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen."


      George Santayana (1863-1952)