Der hohe Preis für sieben Jahre Beschneidungsgesetz

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • Der hohe Preis für sieben Jahre Beschneidungsgesetz

      In der kurzen Debatte im Jahr 2012 wurden sämtliche auch noch so sachlich und fundiert aufgeführten Bedenken gegen eine gesetzliche völlige Schutzlosstellung von Jungen gegen nicht-therapeutische Vorhautamputationen mit mehr oder weniger einem Totschlagargument verworfen: mit vermeintlich unzumutbaren Folgen, wenn man nicht schnellstens ein solches Spezialgesetz zur Legalisierung der Vorhautamputation männlicher Kinder (gemeint waren wohl, streng im binären System verhaftet: Kinder mit Penis) verabschieden würde.
      hpd.de/artikel/hohe-preis-fuer…beschneidungsgesetz-17514
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf

    • Vor sieben Jahren wurde nach eine kurzen heftigen Debatte ganz schnell ein Gesetz eingetütet, das Beschneidung von Jungen ausdrücklich erlaubt - und die Debatte damit erstickte. Der Demokratie wurde damit Schaden zugefügt, findet Victor Schiering bei hpd.de: "Dänemark hält Deutschland gerade einen Spiegel vor, wie es anders geht und gehen müsste: Ein Bürgervorschlag zur Einführung eines Mindestalters von 18 Jahren für jegliche nicht-therapeutischen Genitaleingriffe wurde ins Parlament eingereicht. Trotz Neuwahlen bleibt der Antrag bestehen: die rege und wirklich kontrovers zugelassene Debatte in den Medien hat dem Thema einen hohen öffentlichen Stellenrang eingebracht, den keine Regierung mehr von oben abzuwürgen wagt. Und man lässt sich sogar Zeit: Im November wurde die erste Lesung im Parlament um Monate verschoben, um weitere Forschungsergebnisse abzuwarten."
      perlentaucher.de/9punkt/sw/gesellschaft.html
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf