Meine Beschneidung

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    • Meine Beschneidung

      Hallo zusammen.

      Ich poste hier mal eine leicht veränderte Version dessen, was ich schon in einem anderen Forum geschrieben habe.

      Zum Verständnis: Ich bin eigentlich Schweizer, halte mich aber derzeit im Rahmen eines universitären Austauschprogrammes in England auf.

      Wo soll ich anfangen? Ich habe bereits eine lange Historie an Depressionen und Angstzuständen hinter mir; die ältesten Arztzeugnisse zu meinem mentalen Zustand gehen bereits in das Alter von vier oder 5 Jahren zurück. Richtig schlimm ist es aber erst in den letzten paar Jahren geworden; allerdings schwankt mein Gemüt auch hier sehr von Phase zu Phase, manchmal geht es mir auch für längere Zeit okay bis gut. Ich zeige anderen Leuten eher selten wie es mir geht, und in meinem Freundeskreis bin ich, glaube ich zumindest, eigentlich generell als recht lustiger und intelligenter, wenn auch verpeilter, Typ bekannt. Ich gehe seit etwas über einem Jahr wöchentlich einmal in eine Psychotherapie. Für England musste ich das aber leider unterbrechen.

      Etwas worunter ich immer besonders gelitten hatte, war niemals eine Beziehung zu haben. Ich weiss nicht einmal genau woran das liegt. Im Gymnasium lag die Erklärung zumindest einigermassen auf der Hand: Ich sah lange Zeit sehr sehr jung aus. Das machte die Sache nicht gerade einfach. Aber seither? Keine Ahnung. Aufzuzählen was ich mit meinem Psychotherapeuten alles dazu besprochen habe, geht hier wohl etwas zu weit. Jedenfalls wurde ich oftmals auf sehr grausame Art "friendgezont", am schlimmsten war es im letzten Jahr. Irgendwie ziehe ich es an, sehr nahe mit Frauen zu sein, die ich liebe, aber dann dennoch keine Beziehung mit ihnen eingehen zu können.

      Fakt ist, dass ich, obwohl ich weder hässlich noch total introvertiert bin, in meiner zur Dramatik neigenden Art schon fast damit gerechnet hatte, als Jungfrau zu sterben. Nun hatte ich aber in den letzten Monaten gleich zweimal die Gelegenheit zu Sex, und weiss, dass ich auch noch zu mehr Gelegenheiten kommen könnte. Vielleicht sind die Frauen hier in England tatsächlich etwas "lockerer"? Oder vielleicht sehe ich besser aus als auch schon, oder habe mehr Selbstvertrauen entwickelt?

      Wie dem auch sei: Warum sage ich nur "Gelegenheit zum Sex"? Weil ich in beiden Fällen nicht kommen konnte. Mein Penis wurde nicht steif, kein bisschen. Beim ersten Mal dachte ich mir noch nicht sonderlich viel dabei: Ich fühlte mich unwohl und schob es auf "Performance Anxiety". Aber beim zweiten Mal? Ich habe vorher lange mit dem Mädchen gesprochen und wir hatten uns eigentlich gut verstanden. Ich war auch nicht übermässig nervös dabei, denke ich. Aber ich fühlte einfach nichts oder fast nichts in meinem Penis.

      Nachdem wir uns verabschiedet hatten, begann ich zu googlen. Ich denke auch nach wie vor, dass meine Dysfunktionalität teilweise psychisch zu erklären ist.
      Aber ich glaube, dass das möglicherweise nicht alles ist. Auch die Erklärung mit der Performance Anxiety schien mir dieses Mal nicht mehr ganz stimmig zu sein.
      Vielmehr glaube ich, dass es auch mit meiner Beschneidung zusammenhängen könnte.

      Ich wurde bereits in relativ frühem Alter aus medizinischen Gründen beschnitten. Das einzige was ich noch davon weiss, sind dumpfe Erinnerungen an Schmerz und Blut und Tränen. Seither habe ich nicht mehr besonders oft über meine Beschneidung nachgedacht.
      Bis ich auf Foren und Artikel stoss, in denen andere Männer über ihre Erlebnisse berichteten.

      Wie gesagt, ich möchte hier nicht alles monokausal erklären, es spielen viele Dinge in meine Situation hinein (auch viel Psychisches), aber so viele Dinge machen jetzt mehr Sinn. Es ist fast schon unheimlich, wie sehr die Erlebnisse anderer meinen eigenen zu ähneln scheinen: Sie berichten von derselben Taubheit im Penis, derselben Mühe mit der Masturbation, derselben Unempfindlichkeit bei oraler Befriedigung oder Kondom, demselben Frust, derselben Scham, demselben Gefühl von Verlust und Machtlosigkeit.

      Es ist seltsam, dass ich so wenig über meine Beschneidung nachgedacht hatte. Irgendwie habe ich es vielleicht immer als selbstverständlich angesehen, dass mir meine Eltern und die Ärzte nichts antun würden, was solche Auswirkungen für mein gesamtes zukünftiges Leben haben würde. Dabei war alles ja eigentlich schon immer irgendwie dagewesen: Ich habe sehr spät überhaupt mit der Masturbation begonnen, und die Schwierigkeiten haben sich schon früh abgezeichnet. Meine Eichel bekam schnell Risse und blutete beinahe. Ich musste andere, seltsamere Techniken finden (oft liege ich auf einem Tuch, etwas eklig ich weiss) und das meiste spielte sich eher im Kopf als im Penis ab. Mit Gleitcreme geht es, aber sonst scheine ich manchmal fast etwas taub zwischen den Beinen zu sein. Ebenfalls fand ich immer seltsam an mir, dass ich bei der Masturbation meistens nur indirekt an Sex denke, und normalerweise eher einfach Bilder von schönen Frauen anschaue und mir vorstelle mit ihnen zusammenzusein oder so. Ich frage mich, ob auch das mit der Beschneidung zusammenhängt; damit, dass ich unbewusst vielleicht schon immer ahnte, dass ich beim Geschleichtsverkehr nur wenig körperlich empfinden könnte. Möglicherweise liegen die Ursachen hier aber auch anders. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder bin das nur ich?

      Ich habe gerade keine Ahnung wie ich mit der Situation umgehen soll. Ich bin 22 Jahre alt, und werde vielleicht nie im Leben auch nur einigermassen guten Sex haben; möglicherweise werde ich ohne Viagra nicht einmal dazu in der Lage sein überhaupt so irgendetwas wie Sex zu haben. Es ist als würde ich stetig in einem Alptraum aufwachen, und dann feststellen, dass dieser Alptraum mein Leben ist. Ich bin wie gelähmt. Ich sollte bis morgen einen Aufsatz für die Uni schreiben, aber ich kann mich nicht konzentrieren. Gestern lag ich für Stunden einfach nur in meinem Bett, und habe mehr geweint als in Jahren zuvor. Soll ich Mädchen die ich mag, überhaupt noch ansprechen? Welche junge Frau möchte in einer solchen Beziehung sein? Werde ich jetzt überhaupt jemals in einer Beziehung sein können? Was tue ich, wenn ich mich wieder verliebe? Ich weiss, dass ich etwas zu Panik neige.

      Wie seltsam, dass so viel an so einem kleinen, unscheinbaren Hautlappen zu hängen scheint!

      Übertreibe ich? Vermutlich. Ich kann es gerade nicht mehr sagen. Ich weiss, dass es vermutlich nicht gerecht ist, aber ich verspüre einen regelrechten Hass auf meine Eltern. Ich weiss nicht, ob ich sie konfrontieren soll. War dieser Eingriff wirklich unumgänglich? Wie konnte man mir das antun? Es scheint mir nicht fair zu sein. Man hat mir etwas genommen, dass ich nie zurückbekommen werde. Ursprünglich wollte ich über Weihnachten nach Hause gehen. Möchte ich sie gerade überhaupt noch sehen? Unsere Beziehung ist eh schon problematisch.

      Ich habe hier in England jetzt mit einer Hypnotherapeutin und einer Psychotherapeutin Kontakt aufgenommen; ich brauche wieder jemanden zum Reden. Und deswegen habe ich mich auch hier angemeldet: Ich habe bereis viele gute Ratschläge gefunden, wie man seinen Penis wieder etwas sensibilisieren kann. Urea-Salbe habe ich schon gekauft und zwei Exemplare von Manhood bestellt. Ich fürchte aber, dass sie zu klein sind, da ich unüberlegterweise im nicht-eregierten Zustand gemessen habe und über einen Blut-Penis verfüge.

      Sobald ich Zeit habe, möchte ich mich auch genauer über Restoring informieren.

      Wie gesagt, ich schreibe das jetzt alles aus einer sehr emotionalen Reaktion heraus. Möglicherweise sieht in ein paar Wochen auch alles schon wieder anders aus. Aber momentan bin ich gerade in einem tiefen Loch gefangen. Vielleicht ist es aber auch okay, sich zumindest ein paar Tage für ausgiebiges Selbstmitleid und Trauer zu nehmen. Ich könnte mir jedoch auch vorstellen, dass dies der Beginn einer erneuten langen Depression ist. Es fällt mir etwas schwer, ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

      Ich bin allerdings sehr dankbar dafür, dass dieses Forum existiert, auch wenn manche der Geschichten mir zusätzliche Angst gemacht haben.

      Liebe Grüsse


      PS: Eine seltsame Frage, aber gäbe es hier irgendjemandem, dem ich irgendwie ein Foto von meinem Penis zukommen lassen dürfte. Mich würde einfach eine Zweitbeurteilung des angerichteten Schadens ausgesprochen interessieren. Ich selber kann das so schlecht einschätzen. Wäre superlieb.

      The post was edited 1 time, last by VictorEremita ().

    • Willkommen im Forum.

      Vorab erstmal, du darfst hier selbstverständlich Fotos posten.

      Zu deinem Post kommt aber noch mehr, sobald ich mehr Zeit habe.

      Nur soviel, hier bist du richtig :)

      Die männliche Vorhaut ist kein Hautlappen, sondern ein hoch spezialisiertes und sensibles Organ.

      Wer seinen natürlichen und vollkommen gesunden Körper als unhygienisch und unästhetisch empfindet, hat die Ursache für seine Probleme nicht bei seinem Schwanz zu suchen, sondern in einer grundsätzlich falschen Einstellung gegenüber seinem Körper und seiner Sexualität.
    • Hallo VictorEremita,

      VictorEremita wrote:

      Ich wurde bereits in relativ frühem Alter aus medizinischen Gründen beschnitten.
      Was sind ,,medizinische Gründe''? Wie alt warst du, als du beschnitten wurdest? Das könntest du doch mal deine Eltern fragen, oder?

      VictorEremita wrote:

      Dabei war alles ja eigentlich schon immer irgendwie dagewesen: Ich habe sehr spät überhaupt mit der Masturbation begonnen, und die Schwierigkeiten haben sich schon früh abgezeichnet. Meine Eichel bekam schnell Risse und blutete beinahe. Ich musste andere, seltsamere Techniken finden (oft liege ich auf einem Tuch, etwas eklig ich weiss) und das meiste spielte sich eher im Kopf als im Penis ab. Mit Gleitcreme geht es, aber sonst scheine ich manchmal fast etwas taub zwischen den Beinen zu sein.
      Bei mir genauso. Ich dachte immer, dass dies normal sei. Seit ich mich mit dem Thema befasse, verwende ich auch andere Techniken. Du musst wissen, dass die Eichel nicht das ,,männliche Lustzentrum'' ist. Die Eichel ist der unsensibelste Teil am Penis. Hast du schon versucht deine restliche Schafthaut in deine Masturbationstechnik mit einfließen zu lassen?

      VictorEremita wrote:

      Sie berichten von derselben Taubheit im Penis, derselben Mühe mit der Masturbation, derselben Unempfindlichkeit bei oraler Befriedigung oder Kondom, demselben Frust, derselben Scham, demselben Gefühl von Verlust und Machtlosigkeit.
      Das ist meiner Meinung nach nicht alles psychisch. Ich finde, dass du die körperlichen Aspekte auch etwas in Betracht ziehen solltest.

      VictorEremita wrote:

      dass ich bei der Masturbation meistens nur indirekt an Sex denke, und normalerweise eher einfach Bilder von schönen Frauen anschaue und mir vorstelle mit ihnen zusammenzusein oder so. Ich frage mich, ob auch das mit der Beschneidung zusammenhängt;
      Gut möglich. Ich glaube, dass der Penisneid nicht nur bei Frauen möglich ist. In meinem Fall würde ich allerdings eher von ,,Präputiumneid'' sprechen. Wenn ich masturbiere, dann versuche ich explizit auf Pornos zu verzichten, in denen sexuelle Befriedigung stattfindet. Wenn ich sehe, wie viel Spaß andere Menschen mit ihrer Sexualität haben, dann löst es in mir ein unangenehmes Gefühl aus, welches dazu führt, dass mein Penis wieder erschlafft.

      VictorEremita wrote:

      Ich bin 22 Jahre alt, und werde vielleicht nie im Leben auch nur einigermassen guten Sex haben
      Ich auch. Ich stehe vor den gleichen Sorgen.

      VictorEremita wrote:

      Es ist als würde ich stetig in einem Alptraum aufwachen, und dann feststellen, dass dieser Alptraum mein Leben ist.
      Du sprichst mir aus dem Munde.

      VictorEremita wrote:

      Welche junge Frau möchte in einer solchen Beziehung sein?
      Eine berechtigte Frage. Vor allem, wenn man bedenkt, dass gerade junge Frauen noch die größte Auswahl an Männern haben.

      VictorEremita wrote:

      Übertreibe ich?
      Nein.

      VictorEremita wrote:

      Ich weiss, dass es vermutlich nicht gerecht ist, aber ich verspüre einen regelrechten Hass auf meine Eltern. Ich weiss nicht, ob ich sie konfrontieren soll. War dieser Eingriff wirklich unumgänglich? Wie konnte man mir das antun? Es scheint mir nicht fair zu sein. Man hat mir etwas genommen, dass ich nie zurückbekommen werde.
      Wieso soll der Hass ungerechtfertigt sein? Ich glaube, dass jede Emotion eine Berechtigung hat. Du solltest deine Eltern auf jeden Fall konfrontieren, falls du es für möglich erachtest. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass dieser Eingriff absolut vermeidbar gewesen wäre.

      VictorEremita wrote:

      Ich fürchte aber, dass sie zu klein sind, da ich unüberlegterweise im nicht-eregierten Zustand gemessen habe und über einen Blut-Penis verfüge.
      Nein, das hast du richtig gemacht. Du sollst deinen Penis im schlaffen Zustand messen.

      VictorEremita wrote:

      Wie seltsam, dass so viel an so einem kleinen, unscheinbaren Hautlappen zu hängen scheint!
      Es ist nur seltsam, solange man es nicht verstanden hat.

      VictorEremita wrote:

      Ich könnte mir jedoch auch vorstellen, dass dies der Beginn einer erneuten langen Depression ist.
      Gut möglich. Stelle dich darauf ein.

      VictorEremita wrote:

      Foto von meinem Penis
      Ich habe selber schon Fotos von meinem Penis hochgeladen. Ich wurde noch nicht gebannt.


      Zum Abschluss meiner Antwort, möchte ich dir noch raten, dass du dir von deinen Ärzten keinen Bären aufbinden lassen solltest. Sei dir im Klaren, dass man dir einen wesentlich Teil deines Penis abgeschnitten hat und du nun mit den Konsequenzen leben musst. Für viele Ärzte ist es eine normale Sache einen beschnittenen Penis vorzufinden. Du bist leider mit dem falschen Geschlecht auf die Welt gekommen. Ich spreche in meinem Fall deshalb mit voller Absicht auch von genitaler Verstümmelung, weil der Begriff ,,Beschneidung'' in unserer Gesellschaft viel zu bagatellisiert ist.

      LG
      (Pino) Nicht die Wahrheit tut weh. Sondern die Lügen davor.
    • Danke für die Antworten.

      John1984 wrote:

      Vorab erstmal, du darfst hier selbstverständlich Fotos posten.

      Danke.

      Philip wrote:

      Was sind ,,medizinische Gründe''? Wie alt warst du, als du beschnitten wurdest? Das könntest du doch mal deine Eltern fragen, oder?
      Ich weiss nicht, ob ich sie einfach so neutral fragen kann. Vermutlich werde ich dann unfassbar wütend werden, und werde noch ganz andere Dinge sagen. Überlege mir gerade, wie ich die Sache angehen soll.

      Ich glaube, dass ich so ungefähr 6 Jahre alt gewesen sein muss. Einige Erinnerungsfetzen habe ich immer noch. Es sind keine schönen Bilder.
      Ich meine mich zu erinnern, dass es um eine Vorhautverengung gegangen sein muss, und glaube es war eher "präventiv" gedacht.

      Philip wrote:

      Das ist meiner Meinung nach nicht alles psychisch. Ich finde, dass du die körperlichen Aspekte auch etwas in Betracht ziehen solltest.
      Dass die körperlichen Aspekte auch eine Rolle spielen, eine wichtige, ist ein bisschen mein Punkt ;)

      Ich würde nicht alles auf die Beschneidung schieben, aber sie ist ein Teil des ganzen.
      Wie gross dieser Teil ist, muss ich noch rausfinden.


      Philip wrote:

      Eine berechtigte Frage. Vor allem, wenn man bedenkt, dass gerade junge Frauen noch die größte Auswahl an Männern haben.
      Es wäre vielleicht auch einfach für uns beide scheisse. Ich schäme mich, und sie fühlt sich schlecht, dass ich nichts empfinde.

      Philip wrote:

      Wieso soll der Hass ungerechtfertigt sein? Ich glaube, dass jede Emotion eine Berechtigung hat. Du solltest deine Eltern auf jeden Fall konfrontieren, falls du es für möglich erachtest. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass dieser Eingriff absolut vermeidbar gewesen wäre.
      Werde ich; nicht dass viel dabei herauskommen wird.
      Ja, diesen Verdacht habe ich auch. Macht alles irgendwie noch sinnloser, verletzender und bitterer.

      Philip wrote:

      Wieso soll der Hass ungerechtfertigt sein? Ich glaube, dass jede Emotion eine Berechtigung hat.
      Sie "wussten es halt nicht besser". Aber du hast recht, ich fühle mich wie ich mich fühle.


      Philip wrote:

      Wenn ich masturbiere, dann versuche ich explizit auf Pornos zu verzichten, in denen sexuelle Befriedigung stattfindet. Wenn ich sehe, wie viel Spaß andere Menschen mit ihrer Sexualität haben, dann löst es in mir ein unangenehmes Gefühl aus, welches dazu führt, dass mein Penis wieder erschlafft.
      Ich glaube bei mir ist es eher der Gedanke, wie wenig ich dabei empfinden würde.

      Philip wrote:

      Nein, das hast du richtig gemacht. Du sollst deinen Penis im schlaffen Zustand messen.
      Super, da bin ich etwas erleichtert.


      Mir geht es allerdings ziemlich scheisse im Moment. Gibt auch nicht wirklich Leute mit denen ich darüber reden würde.

      Zum Abschluss
      A) deine Geschichte ähnelt in vieler Hinsicht der meinigen, Philip.
      B) ich möchte mich jetzt unbedingt gerne näher mit dem Restoring befassen.

      Philip wrote:

      Wenn ich masturbiere, dann versuche ich explizit auf Pornos zu verzichten, in denen sexuelle Befriedigung stattfindet. Wenn ich sehe, wie viel Spaß andere Menschen mit ihrer Sexualität haben, dann löst es in mir ein unangenehmes Gefühl aus, welches dazu führt, dass mein Penis wieder erschlafft.

      The post was edited 2 times, last by VictorEremita ().

    • Vielleicht kann da ja irgendjemand der zumindest etwas mehr Ahnung hat als ich etwas dazu sagen, zum Beschneidungstyp und so.
      Wäre dankbar :)
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    • seppel wrote:

      Der Beschneidungsstil ist low & tight.
      Danke, das dachte ich mir. Da wurde praktisch alles weggeschnitten, oder?

      seppel wrote:

      Hast du mal mit deinen Eltern gesprochen, warum du genau beschnitten wurdest?
      Nein, noch nicht, werde ich aber. Ich weiss noch nicht, wie ich es angehen soll.

      seppel wrote:

      Kannst du bitte mal genauer erklären, wie du das mit taub meinst?
      Einfach, dass ich normalerweise nicht so viel dabei empfinde, wenn ich versuche ihn zu stimulieren.
      Bei oraler Befriedigung und im Kondom fühlte ich fast gar nichts.
    • VictorEremita wrote:

      Danke, das dachte ich mir. Da wurde praktisch alles weggeschnitten, oder?
      Da ist so gut wie keine innere Vorhaut mehr da


      VictorEremita wrote:

      Einfach, dass ich normalerweise nicht so viel dabei empfinde, wenn ich versuche ihn zu stimulieren.
      Bei oraler Befriedigung und im Kondom fühlte ich fast gar nichts.
      Fühlst du auch am Eichelrand, also am Übergang von der Eichel zur restlichen inneren Vorhaut nichts?
    • VictorEremita wrote:

      Nein, noch nicht, werde ich aber. Ich weiss noch nicht, wie ich es angehen soll.
      Hm, also ich bin da einer, der nicht viel um den heißen Brei herumredet, sondern immer direkt anspricht. So würde ich das auch an deiner Stelle tun. Ich würde sie direkt ansprechen und ihnen sagen, dass du massive Probleme mit der Empfindung hast. Ich würde sie dann auch fragen, warum dieser Beschneidungsstil gewählt wurde und nicht ein andere ( z.B. high & tight ) wo wesentlich mehr empfindliche innere Vorhaut übrig bleibt bzw. ob es seinerzeit keine Alternativen gegeben hat.

      Hast du auch Brüder? Falls ja, wurden die auch beschnitten? Dein Vater, ist der auch beschnitten?
    • VictorEremita wrote:

      Ich glaube bei mir ist es eher der Gedanke, wie wenig ich dabei empfinden würde.
      Ja, so könnte man es in meinem Fall auch ausdrücken.

      VictorEremita wrote:

      ich möchte mich jetzt unbedingt gerne näher mit dem Restoring befassen.
      foreskinrestore.com/main.html
      Mein persönlicher Favorit ist der DTR, es gibt aber auch noch andere Geräte.
      Mit dem Restoring kannst du es schaffen, dass deine Eichel nach einer gewissen Zeit wieder mit Haut bedeckt wird. Es ist streng betrachtet keine Vorhaut, sondern einfach eine verlängerte Schafthaut. Dein Empfindungsvermögen wird sich dadurch zwar verbessern, aber es wird niemals so werden wie eine echte Vorhaut, mit all den Nerven, dem geriffelten Band, dem Frenulum, der Schleimhaut etc. Es ist eben ein Kompromis, um den zugefügten Schaden ein wenig zu minimieren.
      (Pino) Nicht die Wahrheit tut weh. Sondern die Lügen davor.
    • seppel wrote:

      Ich würde sie dann auch fragen, warum dieser Beschneidungsstil gewählt wurde und nicht ein andere ( z.B. high & tight ) wo wesentlich mehr empfindliche innere Vorhaut übrig bleibt bzw. ob es seinerzeit keine Alternativen gegeben hat.
      Ja, darin besteht mittlerweile auch so ziemlich meine Hauptfrage.


      seppel wrote:

      Hast du auch Brüder? Falls ja, wurden die auch beschnitten? Dein Vater, ist der auch beschnitten?
      Brüder habe ich nicht, nur Schwestern.

      Mein Vater hat sich interessanterweise zeitgleich mit mir beschneiden lassen. Ich weiss nicht, ob er Probleme damit hat.

      seppel wrote:

      Ok, da darfst du nicht so stark drücken, wenn du reibst. Es ist ja nicht schlimm, wenn es etwas länger dauert, bis er steht. Langsam die Sache angehen.
      Manchmal muss ich fest reiben, damit es überhaupt geht.
    • VictorEremita wrote:

      Mein Vater hat sich interessanterweise zeitgleich mit mir beschneiden lassen. Ich weiss nicht, ob er Probleme damit hat.
      So sieht so aus, dass du eine Opfer eine stupide Propaganda bist. Wie am Beispiel in dieser Frage, was sich Hanka fragt.

      maminka.cz/diskuze/obrizka-manzela-a-syna

      Sie können das aber nur über ein Translator lesen.

      Der Ehemann von Hanka hat sicher die Artikels mit der stupide beschneidungsfetischistische Propaganda gelesen und geglauben. Jetzt ist tschechische Internet mit den Artikeln mit der stupiden beschneidungsfetischistische Propaganda voll. Am Glück bei uns glauben Leute der Propaganda minimal. Sind aber Leute, die solcher Propaganda gelaubt doch nur und dann ist Unglück, wie in deinem Fall pasisiert hat, in der Welt.

      The post was edited 1 time, last by gin ().

    • Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Danke.

      Ich habe diesen Thread zwar schon einmal durchgelesen, war mir aber trotzdem nicht sicher, ob das bei meinem Beschneidungsstil auch funktionieren kann.
      Es ist ja gar nichts mehr vorhanden.

      Bekommt ihr manchmal auch plötzlich Selbstzweifel an eurer Wahrnehmung, wenn ihr die vielen positiven Erfahrungsberichte von Männern durchlest, die im Erwachsenenalter beschnitten wurden?

      Ich habe allerdings das Gefühl, das praktisch alle "high" beschnitten wurden. Jedenfalls konnte ich bisher noch keine einzige positive Rückmeldung von jemandem mit "low and thight" finden.
    • Auch wenn ich sehr ungern auf diese Seiten verweise, aber hier sind die Stile am besten erklärt

      eurocirc.org/beschneidungsstile.php

      Das Zirkumpendium allerdings kann ich wärmenstens empfehlen

      Die männliche Vorhaut ist kein Hautlappen, sondern ein hoch spezialisiertes und sensibles Organ.

      Wer seinen natürlichen und vollkommen gesunden Körper als unhygienisch und unästhetisch empfindet, hat die Ursache für seine Probleme nicht bei seinem Schwanz zu suchen, sondern in einer grundsätzlich falschen Einstellung gegenüber seinem Körper und seiner Sexualität.
    • John1984 wrote:

      Das Zirkumpendium allerdings kann ich wärmenstens empfehlen
      Das ist eine grossartige Quelle, danke.

      So dumm ich mich dabei fühle, muss ich aber zugeben, dass ich nicht sicher bin, ob ich das manuelle Tugging richtig verstehe. Ich konnte bisher auch nirgendwo ein Video dabei finden. Ist es richtig, dass ich dabei einfach versuche, meinen Penis zu strecken? Soll ich konstant Bewegungen dazu machen?

      Vielleicht gäbe es jemanden, der sich ein wenig damit auskennt, den ich privat anschreiben dürfte?
    • https://die-betroffenen.de/static/media/uploads/zirkumpendium.pdf wrote:

      Die Vorhaut dient als Verbindungskanal für zahlreiche bedeutende Venen. Zudem ist das innere Blatt mit circa 20.000 Nervenendungen und Meissnerschen Tastkörperchen durchzogen, den selben Rezeptoren also, wie sie auch in den Fingerkuppen vorkommen. Die enorm hohe Dichte der Nerven und Tastkörperchen macht es zum empfindlichsten Teil des Körpers, in etwa zehnmal so empfind-lich wie die Fingerkuppen. Dies unterscheidet den menschlichen Penis auch von denen anderer Säugetiere, bei denen die Hauptkonzentration der Nerven nicht in der Vorhaut, sondern in der Eichel zu finden ist.
      Also sind diejenigen Männer, welche behaupten, dass ihre Eichel der empfindlichste Teil ihres Penis sei keine Menschen, sondern gehören zu einer anderen Art der Säugetiere?
      (Pino) Nicht die Wahrheit tut weh. Sondern die Lügen davor.
    • Philip wrote:

      https://die-betroffenen.de/static/media/uploads/zirkumpendium.pdf wrote:

      Die Vorhaut dient als Verbindungskanal für zahlreiche bedeutende Venen. Zudem ist das innere Blatt mit circa 20.000 Nervenendungen und Meissnerschen Tastkörperchen durchzogen, den selben Rezeptoren also, wie sie auch in den Fingerkuppen vorkommen. Die enorm hohe Dichte der Nerven und Tastkörperchen macht es zum empfindlichsten Teil des Körpers, in etwa zehnmal so empfind-lich wie die Fingerkuppen. Dies unterscheidet den menschlichen Penis auch von denen anderer Säugetiere, bei denen die Hauptkonzentration der Nerven nicht in der Vorhaut, sondern in der Eichel zu finden ist.
      Also sind diejenigen Männer, welche behaupten, dass ihre Eichel der empfindlichste Teil ihres Penis sei keine Menschen, sondern gehören zu einer anderen Art der Säugetiere?
      :thumbsup: :D

      Die männliche Vorhaut ist kein Hautlappen, sondern ein hoch spezialisiertes und sensibles Organ.

      Wer seinen natürlichen und vollkommen gesunden Körper als unhygienisch und unästhetisch empfindet, hat die Ursache für seine Probleme nicht bei seinem Schwanz zu suchen, sondern in einer grundsätzlich falschen Einstellung gegenüber seinem Körper und seiner Sexualität.
    • VictorEremita wrote:

      Ich weiss, dass es vermutlich nicht gerecht ist, aber ich verspüre einen regelrechten Hass auf meine Eltern. Ich weiss nicht, ob ich sie konfrontieren soll.
      Hass auf Menschen, kann der jemals gerecht sein? Was hasst du denn...deine Eltern...oder deine Beschneidung samt ihren Folgen? Deine Eltern...glaubst du die wollten dir Schaden...oder nur das beste für dich?

      Warum solltest du deine Eltern nicht damit konfrontieren? Wobei Konfrontation auf welche Art? Zu fragen, was mit einem und warum gemacht wurde, und zu sagen, das es einem mit dem was mit einem gemacht wurde schlecht geht, und man genau benennen kann was man da schlecht findet...was spricht dagegen?

      Vor allem, wenn der Vater sich auch beschneiden ließ, wieso? und wie geht es ihm damit? Gibt es Gründe, dass nicht zu fragen?

      VictorEremita wrote:

      Soll ich Mädchen die ich mag, überhaupt noch ansprechen? Welche junge Frau möchte in einer solchen Beziehung sein? Werde ich jetzt überhaupt jemals in einer Beziehung sein können? Was tue ich, wenn ich mich wieder verliebe?
      Alles berechtigte Fragen...aber momentan vielleicht auch noch der falsche Zeitpunkt, sich diese Fragen zu stellen?

      Da ist grad in kurzer Zeit viel auf dich reingeprasselt? Das alles muss man erst mal realisieren...und sortieren? Und du hast noch gar nicht angefangen deine Situation/Ausgangslage zu verbessern mit Pflege und Schutz (Manhood oder Restoring) Vielleicht steckt da noch Potential, und dann schaut das ganze wieder anders aus? ;)

      Ich hoffe, du findest die richtige therapeutische Hilfe um das alles einzusortieren...
      Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama
    • Hallo VictorEremita,

      bin im selben Alter wie du, auch 22.
      Seit ich 17/18 bin (Ich weiß es schon gar nicht mehr so genau) restore ich auch.
      Die meiste Zeit schütze ich nur durch den Your SkinCone oder den Manhood. Den DTR benutze ich gelegentlich.

      Du fragtest, ob es sich für auch für dich lohnt anzufangen. Ich habe in der Zeit schon einiges an innerer Vorhaut, sowie Schafthaut dazugewonnen, ich weiß leider aufgrund mangelnder Fotos, kaum noch wie es vorher aussah. Mein Frenulum war noch weitestgehend da. Könnte also gut sein, dass meine Anfangssituation deiner recht ähnlich war.

      Heute kann ich meine Eichel den ganzen Tag komplett mit Haut bedecken, nachts lasse ich allerdings keine Geräte dran.
      Nach einem Elterlichen Gespräch konnte ich durch den Wiederherstellungsprozess einen recht gesunden Umgang dem "Eingriff" gegenüber entwickeln.

      Ich hoffe du kannst das Erlebte verarbeiten, indem du aktiv an einer Besserung der Situation arbeitest

      Gruß

      Eisenhut
    • Ja, Restoring solltest du unbedingt versuchen. Auch im Eichelkranz sind empfindliche Tastkörperchen, wenn auch nicht so viele wie in der Vorhautinnenseite. Wenn die Stelle wieder permanent bedeckt ist, schwindet dort die Keratinschicht und sie wird wieder sensibler. Dazu kommen noch minimale Flächen unterhalb des Eichelkranzes sowie dein Frenulumrest. Es kann auf jeden Fall nur besser werden.

      Da hat dein "Beschneider" ja ganze Arbeit geleistet. Muss sicher ziemlich aufwändig gewesen sein. Wahrscheinlich war er auch noch stolz darauf, in der Art "Hervorragendes kosmetisches Ergebnis".

      Ob er sich auch solche Mühe geben würde, nach einer "prophylaktischen" Handamputation* die Narbe zu verstecken?

      :* schützt vor Handkrebs, ist viel hygienischer (nie mehr schwarze Fingernägel), hat keinerlei Nachteile (der Armstumpf ist genau so berührungsempfindlich wie vorher); außerdem soll das doch irgendwo eine große Religionsgemeinschaft machen, wenn jemand beim Diebstahl erwischt wurde. Das hat eine lange Tradition und sich dagegen aufzulehnen, ist gegen die Religionsfreiheit. Also am Besten gleich prophylaktisch ab damit, hat doch fast jeder mal was geklaut!
      (Ironie) Sorry, aber wenn ich so etwas sehen muss, fallen mir immer derartige Vergleiche ein.
    • Urolüge wrote:

      Was hasst du denn...deine Eltern...oder deine Beschneidung samt ihren Folgen? Deine Eltern...glaubst du die wollten dir Schaden...oder nur das beste für dich?
      Da kommen sie wieder, diese bösartigen, aggressiven Anti-Circumcision-Activists ;)

      Urolüge wrote:

      Warum solltest du deine Eltern nicht damit konfrontieren?
      Natürlich sollte ich es. Ich habe nur einfach eh schon nicht das beste Verhältnis zu ihnen, und derzeit bin ich meistens so verbittert und deprimiert, dass ich glaube, nur im Tonfall des äussersten Vorwurfs mit ihnen reden zu können.

      Urolüge wrote:

      Da ist grad in kurzer Zeit viel auf dich reingeprasselt? Das alles muss man erst mal realisieren...und sortieren?
      Ja, das definitiv. Schwierig alles zu verarbeiten.

      Mich stört auch, wie vermutlich alle anderen hier, dass niemand so richtig zu verstehen scheint, was ich durchmache. Ich glaube nicht, dass ich "nur" an einer psychischen Erektionsstörung leide (auch wenn sicher ebenfalls psychische Komponenten im Spiel sind); das Körperliche spielt auch eine Rolle. Auch der selbstbewussteste Macho kann ohne einen Penis nur schwerlich Sex haben.


      Ich werde beim Sex oder der Masturbation nie (ausser wenn Foregen gewaltige Fortschritte machen sollte oder sich Elon Musk der Sache annimmt ^^ ) dasselbe empfinden wie ein intakter Mann; das wissen wir im Forum hier alle. Das ist bitter genug, insbesondere da mir diese Erlebnisse ohne meine Einwilligung genommen wurden, aber ich denke, dass ich damit leben könnte. Meine Angst besteht eher darin, dass ich überhaupt nicht so etwas wie Geschlechtsverkehr haben kann. Zu diesem Zeitpunkt lässt sich das aber noch schlecht beurteilen, vielleicht sieht es u.a. durch "Manhood" irgendwann anders aus.

      Und: Heute Abend hatte ich ein gutes Erlebnis. Ich probierte zum ersten Mal Virgin Oil zur Masturbation aus, und hatte den besten Orgasmus seit Jahren. Ich habe es im ganzen Körper gespürt, und musste nicht einmal meine Phantasie gross anstrengen. Ich hatte komplett vergessen, dass Lust nicht nur in den Gedanken sondern auch im Körper stattfinden kann. Das macht etwas Hoffnung.

      Btw. auf der Manhood-Website wird von manueller Masturbation abgeraten. Wie seht ihr das?
    • Eisenhut wrote:

      Mein Frenulum war noch weitestgehend da. Könnte also gut sein, dass meine Anfangssituation deiner recht ähnlich war.
      Ist von meinem Frenulum denn noch etwas erhalten? Kann das so schlecht beurteilen.

      Eisenhut wrote:

      Heute kann ich meine Eichel den ganzen Tag komplett mit Haut bedecken, nachts lasse ich allerdings keine Geräte dran.
      Nach einem Elterlichen Gespräch konnte ich durch den Wiederherstellungsprozess einen recht gesunden Umgang dem "Eingriff" gegenüber entwickeln.
      Gratuliere dir, das hört sich ja nicht schlecht an.
    • @VictorEremita

      Bitte, ich weiss, es ist das für dich sehr schwer, aber deine Emotion wegen deinen Eltern ist nicht gesund. Sie waren bestimmt auch Opfer.

      Herr Edwards schreibt:

      Graham Edwards, 48, a freelance publishing consultant, was circumcised as a baby after doctors told his parents he had a tight foreskin.
      Until the age of five he suffered severe recurrent nightmares which he thinks indicate a subconscious memory of the operation.
      "I would dream looming shapes were coming at me with knives and cutting me. They are the most vivid dreams I have ever had and I remember them very clearly. I would go down to the living room where my parents were, still dreaming, but I would back away when they put their arms out to comfort me.
      "Part of the horror of the dream was that I was being held down forcibly, and I remember choking, a feeling of suffocating.
      "It has always been a source of discomfort, and it makes me annoyed that I will never know what it feels like to be intact. Inescapably, one feels resentment against one's parents, but I don't think that it is a very useful emotion because they were just prisoners of the medical profession. Male circumcision should be seen on a par with female circumcision, in that it is no more acceptable."

      independent.co.uk/life-style/h…irreversible-1338650.html

      Er ist das sehr alte Artikel, aber ich finde ihn als sehr gut.
    • VictorEremita wrote:

      Mich stört auch, wie vermutlich alle anderen hier, dass niemand so richtig zu verstehen scheint, was ich durchmache.
      Niemand kann das wissen...wenn wir es nicht sagen, WAS uns belastet, wenn wir uns nicht positionieren? Dieses Gedicht finde ich da sehr passend

      Wir müssen auf unsere Seelen hören,
      wenn wir gesund werden wollen.
      Letztlich sind wir hier,
      weil es kein Entrinnen vor uns selbst gibt.

      Solange der Mensch sich nicht selbst
      in den Augen und im Herzen seiner Mitmenschen begegnet,
      ist er auf der Flucht.
      Solange er nicht zulässt,
      dass seine Mitmenschen an seinem Innersten teilhaben,
      gibt es keine Geborgenheit.
      Solange er sich fürchtet durchschaut zu werden,
      kann er weder sich selbst noch andere erkennen,
      er wird allein sein.
      "Alles ist mit Allem verbunden."
      Hildegard von Bingen

      VictorEremita wrote:

      Btw. auf der Manhood-Website wird von manueller Masturbation abgeraten. Wie seht ihr das?
      Halte ich nichts davon...wovon ich abraten würde, harte Masturbation zu Pornos, da kann es zu einer Konditionierung kommen das beim Realsex nichts mehr gehen kann (auch bei intakten Männern)
      Wozu ich raten würde...sanfte Masturbation mit Gleitgel, um sich und seinen Körper anders kennenzulernen...
      Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama
    • VictorEremita wrote:

      Bekommt ihr manchmal auch plötzlich Selbstzweifel an eurer Wahrnehmung, wenn ihr die vielen positiven Erfahrungsberichte von Männern durchlest, die im Erwachsenenalter beschnitten wurden?
      Ich empfinde solchen Menschen gegenüber nurnoch Hass. Das sind für mich größtenteils Masochisten. Dummköpfe, welche glauben, es sei eine gute Idee sich den sensibelsten Teil ihres Körpers abzuschneiden und diese wahnhafte Vorstellung auch noch an ihren Kindern ausleben. Diese Menschen leiden meiner Ansicht nach an einer therapiebedürftigen Dysmorphophobie.

      Zipfelmuetze wrote:

      schützt vor Handkrebs, ist viel hygienischer (nie mehr schwarze Fingernägel), hat keinerlei Nachteile (der Armstumpf ist genau so berührungsempfindlich wie vorher); außerdem soll das doch irgendwo eine große Religionsgemeinschaft machen, wenn jemand beim Diebstahl erwischt wurde. Das hat eine lange Tradition und sich dagegen aufzulehnen, ist gegen die Religionsfreiheit. Also am Besten gleich prophylaktisch ab damit, hat doch fast jeder mal was geklaut!
      Wow, jetzt habe ich direkt Lust bekommen mir gleich beide Hände abzuschneiden. Bekommt man davon eigentlich auch eine bessere Ausdauer und ein gesteigertes Durchhaltevermögen? Mich haben diese nutzlosen Dinger sowieso immer gestört...

      VictorEremita wrote:

      ich denke, dass ich damit leben könnte.
      Respekt. Ich könnte das von mir nicht so leichtfertig behaupten.

      VictorEremita wrote:

      Ich probierte zum ersten Mal Virgin Oil zur Masturbation aus, und hatte den besten Orgasmus seit Jahren.
      Ich bin auch über die Manhood-Seite auf Olivenöl gestoßen. Kokosöl soll auch ziemlich gut geeignet sein, habe ich aber noch nicht ausprobiert. Ich bin gespannt, wie sich die Verwendung von Olivenöl bei dir langfristig auswirkt. Bei mir wurde das Olivenöl ziemlich schnell langweilig und die ,,besten Orgasmen seit Jahren'' waren wieder weg. Es ist, als habe sich mein Körper daran gewöhnt. Das ist auch bei dem Masturbator, den Penisringen und den noppigen Kondomen (die mir von meinem Urologen empfohlen wurden) so gewesen. Ich bekam auch beim Anlegen meiner Restoringgeräte und dem Manhood am Anfang Erektionen. Wenn man sich daran gewöhnt hat, dann sinkt auch der Euphoriespiegel wieder.
      Ich denke das ist auch der Grund, warum beschnittene Männer häufiger fremdgehen. Weil sie immer verzweifelt nach etwas neuem suchen, um ihre sexuelle Frustration in den Griff zu bekommen.

      Urolüge wrote:

      Masturbation mit Gleitgel
      Welches Gleitgel kannst du empfehlen? Ich kann von den wasserbasierten Gleitgelen nur abraten, weil man alle fünf Minuten nachschmieren muss.

      Urolüge wrote:

      Masturbation zu Pornos
      Pornos sind bei mir fast schon Pflicht. Ich weiß, dass die Vorstellungskraft für beschnittene Männer umso wichtiger ist. Pornos helfen mir dabei mich fallen zu lassen. Wenn man bedenkt, dass wir mit verstümmelten Penisen arbeiten müssen, wirkt eine Konditionierung in meinen Augen geradezu banal.
      Es ist ein Übel, welches ich in Kauf nehme. (Muss aber jeder für sich selbst wissen.)
      Du musst bedenken, dass er in seinem Leben erst zweimal die Gelegenheit zu ,,Realsex'' hatte und eine davon genutzt hat. Was denkst du, wie oft er in seinem Leben noch die Gelegenheit zu ,,Realsex'' haben wird?
      (Pino) Nicht die Wahrheit tut weh. Sondern die Lügen davor.
    • VictorEremita wrote:

      Bekommt ihr manchmal auch plötzlich Selbstzweifel an eurer Wahrnehmung, wenn ihr die vielen positiven Erfahrungsberichte von Männern durchlest, die im Erwachsenenalter beschnitten wurden?
      Nein, ich bekomme da keine Selbstzweifel (mehr). Du musst da differenzieren, WARUM und WIE die beschnitten wurden. Jemand der ein echtes Problem an der Vorhaut hat, Schmerzen, Entzündungen wo alle Behandlungsmethoden nichts halfen, da kann es danach sicher zu einer (rein subjektiven) Verbesserung der Sexualität kommen. Genauso Männer, die sich freiwillig ohne med. Indikation beschneiden lassen...weil, sie ihren vollkommen gesunden und normalen Körper als unhygienisch, unästhetisch erleben und wahrnehmen (wer kann so schon Sex haben oder wollen?) subjektiv ist da dann sicher eine verbesserte Wahrnehmung da...
      Dann ist auch noch der Unterschied, ob inneres Vorhautblatt/Frenulum weitgehend erhalten blieben...oder alles entfernt wurde was geht...

      Philip wrote:

      Ich empfinde solchen Menschen gegenüber nurnoch Hass
      Hass ist immer ein schlechter Ratgeber...und ich finde Hass gegen Menschen sollte in diesem Forum kein Thema sein? Man darf meiner Meinung nach alles in Frage stellen, Meinungen, Haltungen, Glaube, Religion...aber nie Menschen!!!

      Philip wrote:

      Welches Gleitgel kannst du empfehlen? Ich kann von den wasserbasierten Gleitgelen nur abraten, weil man alle fünf Minuten nachschmieren muss.
      Ja, wasserbasierte sind Scheiße...silikonbasierte sind gut...aber die Flecken damit bekommst du nie wieder raus...

      Philip wrote:

      Was denkst du, wie oft er in seinem Leben noch die Gelegenheit zu ,,Realsex'' haben wird?
      So viele, wie er haben will?
      Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama
    • Mit den Flecken durch silikonbasierte Öle, dass kann ich persönlich so nicht bestätigen. Ich nehme immer das Longtime von Ritex. Und bisher ließen sich alle Flecken rauswaschen.

      Einen Versuch ist es wert. Wqsserbasierte Gleitgele kann durch die Bank vergessen.

      Es gibt nur ein einziges wasserbasiertes Gleitgel was kaum klebt, und das ist das Fleshlube Water von Fleshlight.

      Ansonsten kann ich nur sagen, es geht nichts über Kokosöl :D

      Die männliche Vorhaut ist kein Hautlappen, sondern ein hoch spezialisiertes und sensibles Organ.

      Wer seinen natürlichen und vollkommen gesunden Körper als unhygienisch und unästhetisch empfindet, hat die Ursache für seine Probleme nicht bei seinem Schwanz zu suchen, sondern in einer grundsätzlich falschen Einstellung gegenüber seinem Körper und seiner Sexualität.
    • John1984 wrote:

      Mit den Flecken durch silikonbasierte Öle, dass kann ich persönlich so nicht bestätigen
      Ich hatte nur mal eines, Marke keine Ahnung mehr...es aber gleich wieder weggeworfen, als ich das mit den Flecken merkte...
      Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama
    • Zipfelmuetze wrote:

      Das hat eine lange Tradition und sich dagegen aufzulehnen, ist gegen die Religionsfreiheit. Also am Besten gleich prophylaktisch ab damit, hat doch fast jeder mal was geklaut!
      Die Amputation der rechten Hand wird tatsächlich von Seiten der Bibel ,,empfohlen''.

      https://bibeltext.com/matthew/5-30.htm wrote:


      Ärgert dich deine rechte Hand, so haue sie ab und wirf sie von dir. Es
      ist dir besser, daß eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze
      Leib in die Hölle geworfen werde.
      Deine Anspielungen sind garnicht so weit an den Haaren herbeigezogen. Mich wundert es, dass es noch nicht zu einer christlichen Tradition geworden ist seinen Neugeborenen die rechte Hand abzuschneiden.
      (Pino) Nicht die Wahrheit tut weh. Sondern die Lügen davor.
    • Hallo Victor,

      vielen Dank, dass du deine Geschichte mit uns teilst. Ich würde dir gerne etwas Mut machen!

      Deine Beschneidung ist in der Tat sehr radikal ausgefallen. Meine sieht nahezu identisch aus. Wenn ich es auf den Bildern richtig sehe hast du aber noch "Glück" und hast einen Rest des Frenulums. Das ist bei mir leider komplett, restlos entfernt worden.

      Die Beschneidung bringt definitiv Einschränkungen mit sich. Ich wurde mit Anfang 20 beschnitten und kenne daher gut beide Seiten. Allerdings habe ich immer noch Sex und es funktioniert auch noch. Setze dich also bitte nicht so unter Druck nie wieder Sex haben zu können. Ein blockierter Kopf macht einen gehandicapten Penis nicht besser. Wenn du möchtest starte mit Restoring. Zusätzlich solltest du deine Beschneidung aber akzeptieren. Selbstmitleid macht es aus meiner Sicht nur schlimmer. Vorweg, ich möchte hier keinem persönlich zu nahe treten. Meine Lebenseinstellung ist einfach grundsätzlich positiv.

      Mach dir auch keinen Kopf über Frauen. Die Damen die mich beschnitten kennengelernt haben fanden das weder besonders positiv noch negativ. Gefühlt ist es den Frauen eher egal. Eine Frau, die dich deshalb abblitzen lässt wäre ohnehin nicht die Richtige. Für meine jetzige Partnerin und mich war es sogar eher spannend herauszufinden, wie man aus dem beschnittenen Stück am meisten Spaß für uns beide rausholt. Dazu gehört natürlich Vertrauen und Geduld und natürlich Courage. Der Prozess hat unser Leben aber bereichert und uns verbunden.

      Was ich dir sagen will ist, dass deine beiden Ängste unbegründet sind. Nimm die Situation an und dein Sexualleben wieder in die Hand. Das kannst du sogar wörtlich nehmen. Ich habe auch viel an mir selbst probiert, was mir Spaß bringt. Das Thema Gleitgel, was die Mitschreiber hier schon geteilt haben kann ich nur unterschreiben.

      Alles Gute!

      Gruß Martin
    • Vielen Dank für die vielen Antworten!
      Möglicherweise werde ich später noch ausführlicher schreiben.

      Ich finde es nach wie vor verblüffend wie verstörend, wie mit dem Thema männliche Beschneidung gesellschaftlich so umgegangen wird; ist ja logischerweise auch beständiger Diskussionsgegenstand hier im Forum. Kürzlich habe ich (aus anderem Anlass) ein Mail an meinen ehemaligen Psychotherapeuten geschrieben und dabei auch etwas von meinen Gefühlen gegenüber meinen Beschneidung berichtet. Er hingegen meinte schlichtweg, dass die Folgen männlicher Beschneidung rein psychisch seien, physisch werde nichts beeinträchtigt. Das hat mich dann schon wütend gemacht. Dabei ist er sicherlich der beste Therapeut den ich je kennengelernt habe, und ich empfinde ihn innerhalb seiner Profession (gerade im Vergleich zu anderen) als relativ hervorragend.
      Habe ihm jetzt mal das Zirkumpendium geschickt

      Philip wrote:

      Respekt. Ich könnte das von mir nicht so leichtfertig behaupten.
      Letzte Woche hatte ich vermehrt Gedanken, die teilweise fast in eine suizidale Richtung tendierten. Habe sogar kurz überlegt, zu versuchen mich irgendwo einweisen zu lassen, damit ich mir nichts antun kann. Diese Stimmung ist jetzt aber grösstenteils wieder vorüber. Also scheine ich damit "leben" zu können. Habe jetzt auch wieder eine Therapie begonnen.

      Philip wrote:

      Du musst bedenken, dass er in seinem Leben erst zweimal die Gelegenheit zu ,,Realsex'' hatte und eine davon genutzt hat. Was denkst du, wie oft er in seinem Leben noch die Gelegenheit zu ,,Realsex'' haben wird?
      Ich glaube zumindest hier in England wäre es auf Tinder nicht besonders schwierig für mich, wieder jemanden für schnellen Sex zu finden. Ob das im Augenblick das richtige für mich persönlich wäre? Wohl nicht.

      Martin wrote:

      Wenn du möchtest starte mit Restoring.
      Habe ich. Ich versuche gegenwärtig möglichst jeden Tag ca. 40 Min manuell zu tuggen. Ein DTR ist aber auch schon bestellt.


      Martin wrote:

      Ich würde dir gerne etwas Mut machen!
      Vielen Dank; das hast du wohl auch geschafft :)

      The post was edited 1 time, last by VictorEremita ().

    • VictorEremita wrote:

      Er hingegen meinte schlichtweg, dass die Folgen männlicher Beschneidung rein psychisch seien, physisch werde nichts beeinträchtigt.
      Dann frag ihn doch mal...woher er das denn wissen tut ;) ? Mal den Spieß umdrehen...und ihn und seine Meinung/Haltung/Einstellung hinterfragen, ihn zum nachdenken anregen...was ja normalerweise sein Job ist :D ? Musst du dem was beweisen? Er dir zwar auch nichts, aber wenn er eine so klare Meinung hat, muss er die doch auch begründen können? Oder ist er selber...was auch eine Erklärung für eine so heftige Wertung wäre?

      Mein Therapeut las, nachdem ich es ihm empfohlen habe, dieses Forum einmal quer...und er war entsetzt, was das körperlich anrichtet. Er dachte bis dahin auch, dass die physischen Einschränkungen nur sehr gering seien, sagte aber vorher schon, dass Eingriffe am Genital, gerade bei Kindern, man da sehr sensibel bei Untersuchung und Indikation sein müsse, sei was ganz anderes wie Fuß, Hand oder Ohren...rituelle Beschneidungen lehnte er vor er mich kennenlernte schon ab, danach noch mehr...
      Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama
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      Habe meine Eltern inzwischen per eMail kontaktiert: Sie gaben Phimose als Grund für die Beschneidung an, und meinten, dass ich grosse Schmerzen beim Urinieren gehabt hätte. Meine Mutter sprach auch von "Routine"-Untersuchung, und beide rieten mir, zu einem Urologen zu gehen.

      Bin gerade unschlüssig wie ich auf sie reagieren soll, und bis zu welchem Grad eine Diskussion weiter Sinn macht. Was ich von der Beschneidung halte, habe ich ihnen (möglichst vorwurfsfrei) bereits erklärt; inkl. Erläuterungen zur eigentlichen Funktion der Vorhaut, eigener Erfahrung, etc.

      Natürlich weiss ich, dass ich hier meinen eigenen Weg finden muss, und dass jeder Fall anders ist. Wäre trotzdem gespannt zu hören, wie ihr vielleicht mit ähnlichen Situationen umgegangen seid.