Die "Humanistische" Union

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    • Die "Humanistische" Union

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      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Eine verfassungsrechtliche Rechtfertigung des umstrittenen Eingriffs ist nur möglich, wenn man die Knabenbeschneidung als zwingendes religiöses Gebot, auf das sich die Eltern berufen, als Ausübung ihrer Religionsfreiheit akzeptiert.
      Was ist das denn bitte für eine Logik? Wenn man unterstellt, dass ein zwingendes religiöses Gebot gleichbedeutend ist mit freier Religionsausübung der Eltern, dann ist ein Junge rechtlos gegenüber einer oft als entstellend empfundenen und lebenslang einschränkenden operativen Veränderung des eigenen Körpers durch Dritte?

      Der verfassungsrechtlichen Schutzpflicht gegenüber dem Kind kann aber bei dieser Akzeptanz nur dann genügt werden, wenn alles getan wird, um höchste medizinische Standards bei den Eingriffen in die körperliche Unversehrtheit des Kindes zu gewährleisten.
      Nein. Der verfassungsrechtlichen Schutzpflicht gegenüber dem Kind kann nur dann genügt werden, wenn man seinen Körper heil lässt. Punkt.

      Gerhard wrote:

      Zu den Angehörigen des Beirats der HU zählen die Bundestagsabgeordnete Renate Künast, die Bundesministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der ehemalige Bundestagsvizepräsident Burkhard Hirsch, die Bundestagsabgeordnete und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Claudia Roth
      Aber wenn man den Bock zum Gärtner macht, darf man sich über ein verwüstetes Blumenbeet nicht zu wundern.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • um höchste medizinische Standards bei den Eingriffen in die körperliche Unversehrtheit des Kindes zu gewährleisten.



      EMLA!!!

      Wir brauchen einen neuen Pinocchio, mit kliometerlanger Nase!


      ...sie vertritt eine entsprechend kritische Haltung zu kirchlichen Privilegien...


      als zwingendes religiöses Gebot, auf das sich die Eltern berufen, als Ausübung ihrer Religionsfreiheit akzeptiert.



      Und noch einen Pino! Dass SLS, die Roth und die Künast dabei sind, das erschüttert mich nicht weiter. Aber Bukrhard Hirsch, das tut schon weh!


      ...wenn die Eltern dies dem Arzt mit der Befolgung eines religiösen Gebotes zur Erziehung ihres Kindes begründen.


      Wie soll der Arzt das überprüfen? Ich kann mich auch hinstellen und sagen: Ich bin Muslim, siehst das nicht, du Depp?

      Das ist ja Kinderkacke! (würg)

      Gut, dass es wenigstens die FDP hinweggespült hat. Hatte Schmidt Schnauze nicht schon '82 gesagt: "..diese Partei gehört weggeharkt"? Der Mann hat vieles früher geschnallt! :D
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    • OMG, hört mit bloß auf mit dieser kinderfeindlichen inhumanistischen Union!

      Die waren doch immer voll für die legale Jungenverstümmelung, wenn ich mich recht erinnere war die Macherin des Jungenverstümmelungsparagraphen, Leutheusser-Schnarrenberger 2012 auch noch im Vorstand dieser Union:

      humanistische-union.de/nc/aktu…h-akzeptierten-kompromis/

      Denen fiel nichts besseres ein, als die "Beschneidungsgegner" zu diffamieren


      Wer aber von der Vermeidung von Machtkonzentrationen als einem zentralen Anliegen ausgeht, wird heute einräumen müssen, dass eine kirchen- oder gar religionskritische Haltung um ihrer selbst willen nicht (mehr) angebracht ist. Dies sage ich angesichts eines gewissen Unbehagens, dass zahlreiche Diskutanten die religiöse Begründung der Knabenbeschneidung prinzipiell für illegitim halten. Es scheint manchen weniger um die Verletzung des Grundrechts auf Unversehrtheit zu gehen, als dessen religiöse Begründung.
      So ein Quark. Gegen medizinisch notwendige Operationen an Kindern hat niemand etwas. Aber gegen Elternwunsch-Operationen an Kindern, ganz egal, ob die ästhetisch oder fetischistisch oder gar nicht begründet werden.
      Ferner haben manche Befürworter einer Kriminalisierung der Knabenbeschneidung ein sehr unangenehmes Argument in die Debatte eingeführt: Sie behaupteten wiederholt, mit dem Verzicht auf eine Kriminalisierung reagiere man auf die Schoah. Das vor Jahrzehnten von Deutschen ausgeübte Unrecht dürfe nicht zur Legitimierung neuen Unrechts dienen.
      Ein Verbrechen kann man nicht "kriminalisieren". Höchstens bagatellisieren, wie es die Inhumanistische Union tut.
      Neben der Knabenbeschneidung gibt es zahlreiche wesentlich gravierendere Eingriffe, die von den Anhängern des Verbots der religiös motivierten Beschneidung inkonsequenterweise oftmals unerwähnt bleiben
      *Brech*


      Die Kritiker der Beschneidung aus religiösen Motiven wären dann glaubwürdiger, wenn sie forderten, diese auch aus medizinischen Gründen nur im Notfall durchzuführen, etwa bei vorliegender Paraphimose, was sicherlich nur in der Minderheit der medizinisch legitimierten Eingriffe der Fall ist.
      Verdammt noch mal, das machen wir doch die ganze, Zeit! :cursing:


      Es ist daher zu bedauern, dass ein vom Abgeordneten Jerzy Montag zu dem im Bundestag verabschiedeten Gesetz eingebrachter Änderungsantrag[3] in der öffentlichen Diskussion eine so geringe Resonanz gefunden hat. Ziel des Änderungsantrages war es zum einen, den Eingriff durch religiöse Beschneider auf eine Frist von 14 Tagen nach der Geburt zu beschränken, denn in diesem Zeitraum werden auch medizinisch begründete Eingriffe ohne Narkose durchgeführt, da dies in der Gesamtabwägung als das schonendere Verfahren gilt.
      Bumm! *plonk* :FP01

      Florian Beger auf dem medizinischen Stand von vor 50 Jahren

      humanistische-union.de/nc/publ…zur-beschneidungsdebatte/
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    • Noch eine kleine Bemerkung zu jener "Humanisten wollen sie sein?"-Union:

      Florian Beger Humanistische Union wrote:

      Ferner haben manche Befürworter einer Kriminalisierung der Knabenbeschneidung ein sehr unangenehmes Argument in die Debatte eingeführt: Sie behaupteten wiederholt, mit dem Verzicht auf eine Kriminalisierung reagiere man auf die Schoah. Das vor Jahrzehnten von Deutschen ausgeübte Unrecht dürfe nicht zur Legitimierung neuen Unrechts dienen. Dieses „Argument“ ist aus den primitiveren Strängen der sog. Israel-Kritik aller sie betreibenden politischen Lager wohlbekannt und auch aus anderen Zusammenhängen
      Ach! Ach nee! Die Kinderschützer (Bei Beger "Kriminalisierer") haben "Die Shoah" als "Argument" in die Debatte eingebracht?

      Das ist ein grausliges Paradebeispiel für den Versuch, Dinge auf den Kopf zu stellen.

      Wer hat denn immer von "ausgerechnet in Deutschland" geredet?

      google.com/search?q=beschneidu…deutschland%22&btnG=Suche

      Oder von "Angesichts der deutschen Geschichte", "unserer Geschichte" etc... was war damit wohl gemeint?

      Das Blutgericht von Verden? Die Magdeburger Hochzeit?

      Am 12.12.2012 hielt ein Abgeordneter vor dem dt. Bundestag einen flammenden Appell für die Entrechtung aller Jungen, für die Legalisierung von Genitalverstümmelung

      Burkhard Lischka SPD wrote:


      Wir haben aufgrund unserer Geschichte
      die dauerhafte Verpflichtung, gerade mit jüdischen Be-
      langen in unserem Land besonders sensibel umzugehen.
      Es wäre eine unentschuldbare Geschichtsvergessenheit,
      wenn wir diese Sensibilität in Zukunft nicht mehr auf-
      bringen würden.

      (Beifall bei der SPD, der CDU/CSU und der
      FDP sowie bei Abgeordneten der LINKEN
      und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)
      So, wieder auf die Füße gestellt. :whistling:

      "Sehr unangenehm" ist, wie ein Florian Beger mit dem Begriff "Humanismus" Schindluder treibt, so wie mit dem Begriff "Kindeswohl" Schindluder betrieben wurde und wird.

      Bei Dana Ionescu wird sogar der Versuch, Kinder vor Genitalverstümmelung zu schützen als "Anti-Human" bezeichnet.

      en.wikipedia.org/wiki/Newspeak
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    • Sven Lüders wrote:

      politische, historische, und religionsrechtliche Aspekte, die die HU bei einer Stellungnahme berücksichtigen sollte: Gegenüber den bisherigen Texten wird eine stärkere Berücksichtigung des historischen Kontextes der Debatte und der Verantwortung für religiöses, insbes. jüdisches Leben in Deutschland eingefordert.

      Jutta Roitsch-Wittkowsky wrote:

      Zweifelhaft ist auch die scheinbar rational klingende Unterscheidung zwischen medizinisch und religiös begründeter Beschneidung: die Operation im Namen der Halbgötter in Weiß ist nützlich, die im Namen Gottes strafrechtlich zu ahnden.
      Wer behauptet das, dass die medizinisch begründete VA immer "nützlich" ist? Blöde Unterstellung!

      Was aber macht diese vermeintlich bürgerrechtliche Position darüber hinaus fragwürdig? Es ist zunächst der deutsch-juristische Duktus, mit dem religiöse Überzeugungen und Vorschriften vom Tisch gefegt werden.
      Aha! Typisch deutsch - also Mist.

      In dem unbestreitbaren Konflikt zwischen Kindeswohl, Elternrecht, religiöser Erziehung und dem Wächteramt des Staates bei Missbrauch hätte eine Bürgerrechtsorganisation eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, gemeinsam mit allen Beteiligten nach Lösungen zu suchen.
      Aha! Verplappert! Da ist also doch ein Konflikt zwischen Kindeswohl und... sonst hieß es doch immer, die Genitalverstümmelung diente gerade dem Kindeswohl!

      Aber irgendwie ging Roitsch-Wittkowsky das jungenverstümmelungsvertändige Statement der HU wohl nicht weit genug:

      humanistische-union.de/nc/publ…ktritt-im-bundesvorstand/
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    • Allerdings gab es in der HU auch andere Stimmen - bloß die haben sich leider nicht durchsetzen können:


      Ulrich Gehl wrote:

      Auch unser Vorstand war kleinmütig und hat aus falscher Furcht, religiöse Minderheiten auszugrenzen, dem Elternrecht den Vorrang gegeben. Das ist die falsche Signalwirkung für all die Menschen, die es auch in den religiösen Gemeinschaften gibt, die sich Hoffnung auf die Durchsetzung ihrer berechtigten Forderungen nach einem selbst gewählten und selbstbestimmten Leben in Freiheit machen. Es ist auch die falsche Signalwirkung für diejenigen, die sich von der HU Unterstützung erhoffen, in der Erzielung von Fortschritten in der Trennung von Staat und Kirche.
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    • Ach Gott, ja, der der Psychologe und Sozialwissenschaftler Professor Dr. Helmut Kentler war auch im Beirat!
      Pascht scho.
      Nette Kinderfreunde, das. Was soll man zu dem sagen? Rechtzeitig vom Acker gemacht?

      Tja, so kann das mit "Gut-achtern" laufen, Zirkumzisionsbetroffene kennen das auch.
      Und da schließt sich auch wieder der Kreis zum sogenannten "Kinderschutzbund".
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