Antisemitismusbeauftragter Felix Klein

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    • Beschneidung und Antisemitismus

      ...seit 2012 ist allerdings auch gesetzlich geregelt, dass sie „nach den Regeln der ärztlichen Kunst“ zulässig ist.
      Das ist ein sinnvoller Kompromiss, weil unsere Verfassungsordnung auf Kooperation der Religionsgemeinschaften mit dem Staat ausgerichtet ist...
      Was man ja auch bei den "12 Stämmen", denn Zeugen Jehovas und der z.T. religiös motivierten "Beschneidung" von Mädchen sieht.
      Kompromiss? Wo ist da ein Kompromiss? Die komplette Vorhaut wird zerstört, völlig kompromisslos. Evtl. auch das Frenulum.


      Eine jahrelange, meist umsichtig und differenziert geführte Debatte mit einem Satz unter Antisemitismusverdacht zu stellen, hilft dagegen den Falschen. Die können jetzt nämlich (zu Recht) beklagen, die Kritik an ihnen sei undifferenziert, und sich (zu Unrecht) mal wieder als verfolgte Unschuld inszenieren.

      Das ist offenbar die einzige Sorge von Frank Vollmer. Dass mit dieser Gleichsetzung auch versucht wird Kinderschützer zu diffamieren interessiert ihn offenbar nicht die Bohne.

      rp-online.de/politik/deutschla…n-schluessen_aid-35977841
      Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt
      (oder ist zu jung um sich zu wehren)
    • Jeder Antisemit sei zweifellos für ein Verbot von MGM?
      Wie kommt der Autor zu dieser Aussage?
      Die schlimmsten Antisemiten der Menschheitsgeschichte jedenfalls, die Nazis, haben MGM nie verboten.
      Das Wohl von Kindern stand nie oben auf ihrer Agenda, was nicht überrascht.
      Ach, und Antisemiten aus muslimischer Community sind für ein Verbot von MGM?
      Das ist ja auch das Neueste.

      Meine Güte... bitte mal das Hirn einschalten bevor man die Enter-Taste betätigt.
      Qualitätsjournalismus?...
    • Pizarro73 schrieb:

      Die schlimmsten Antisemiten der Menschheitsgeschichte jedenfalls, die Nazis, haben MGM nie verboten.
      Obschon das manchmal von den Antisemitimusknüppelschwingern einfach mal so behauptet wird.
      Im Gegenteil, die Nazis fanden dieses zusätzliche Selektionsmerkmal praktisch und haben es auch in furchtbarer Weise ausgenutzt.
      Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt
      (oder ist zu jung um sich zu wehren)
    • Am 27. Januar findet tatsächlich jedes Jahr der Holocaust-Gedenktag statt. Er dient aber anders als fälschlicherweise bei der Welt-Online dargestellt oder von "Komiker-Politikern" angenommen, nicht als reiner Gedenktag für jüdische Opfer, sondern ist auch Gedenktag für alle anderen Opfer. Die Nazis haben seinerzeit auch politische Gegner oder Sinti und Roma ermordet und natürlich gab es auch die zahlreichen Euthanasie-Morde sowie die zwangsweise Unfruchtbarmachung von "behinderten" Menschen. Beispielsweise wurden seinerzeit sogar Epileptiker "unfruchtbar" gemacht.

      Der 27. Januar ist daher ein Gedenktag, dass es nie wieder passieren darf, dass eine Ideologie oder ähnliches dazu führt, dass Menschenrechte verletzt werden. Kinder, die zwangsbeschnitten werden, gehören nicht zu den Holocaustopfern, aber auch sie sind Opfer eines Verstoßes gegen die Menschenrechte.

      Wer den 27. Januar aufrichtig begehen will, sollte daher reines Herzens auch sich selbst befragen, ob er tatsächlich frei von jeder Schuld ist oder was er in seinem Rahmen dafür unternimmt, dass künftige Schuld verhindert wird. Die Menschenrechte sind ein starkes Bollwerk gegen Leid und Elend. Wer dieses Bollwerk aber auch nur ein kleines Stück selbst schädigt, braucht sich am Ende nicht wundern, wenn es bei starker Last zerbricht.

      Daher müssen wir alle gemeinsam für Menschenrechte eintreten, statt dass jeder nur aus seiner Ecke auf den anderen zeigt. Und wenn wir das geschafft haben, brauchen wir keinen Antisemitismusbeauftragten mehr.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • Ich bin nicht dafür, den 27. Januar in die eine oder die andere Richtung zu instrumentalisieren.

      Er ist ein Gedenken der Opfer der Nazis. Die Nazis haben kleinen Jungen nicht die Vorhaut abgeschnitten, sie haben sie kastriert oder ermordet.
      Und ob BGM eine Menschenrechtsverletzung ist, das wird eben von Menschen diametral unterschiedlich gesehen. Auch regional sehr unterschiedlich.
      Bei der Ermordung Unschuldiger ist das eher nicht der Fall.

      Der 27. Januar ist kein Gedenktag aller Menschenrechtsverletzungen die passiert sind oder passieren.

      Man sollte sich da keine Brücken bzw. Krücken zusammenbasteln. Das relativiert die einzigartigen Verbrechen der Nazis.

      Es ist sehr daneben, einen solchen Tag zu benutzen um gegen den Ansatz, Kinder vor Genitalverstümmelung zu schützen - in die Nähe von Rassismus und somit Nazi-Methoden zu stellen.

      NoCut schrieb:

      Und wenn wir das geschafft haben, brauchen wir keinen Antisemitismusbeauftragten mehr.

      Interessanterweise hatten wir viele Jahrzehnte lang lang keinen Antisemitismusbeauftragten und es sind keine Demonstranten durch die Straßen gezogen und haben "Juden ins Gas!" gebrüllt, und es standen keine Polizisten mit MPs vor jüdischen Schulen.


      Warum eigentlich die Beschränkung auf "Antisemitismus"? Warum nicht einen Beauftragten gegen Rassismus jeder Art? Z.B. auch den auch in Deutschland real existierenden Anti-Germanismus?

      Die offizielle Bezeichnung des BMI lautet:

      Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus

      An erster Stelle "für jüdisches Leben"

      Und "jüdisches Leben":

      Die Beschneidung sei aber, so Klein, "unabdingbare Voraussetzung für jüdisches Leben"
      Klein sagt, Schutz von Jungen vor Genitalverstümmelung sei eine "antisemitische Position"

      Klar, die Kinderverräter in den Parteien können einen Beauftragten, der ihnen in Sachen BGM den Rücken frei hält gut gebrauchen.

      Klein will jetzt eine Meldestelle schaffen für "antisemitische Vorfälle".
      "Aufgenommen werden Vorfälle auch dann, wenn keine Straftat begangen wurde"

      Ob damit auch erfasst wird, was für ihn eine "antisemitische Position" (s.o.) darstellt? Ist ja bislang noch keine Straftat, obwohl das auf dem dt. Juristentag schon gefordert wurde.
      Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt
      (oder ist zu jung um sich zu wehren)