Dr. Maximilian Göppl, München

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    • Was ist die Welsh-Methode?

      Erweiterungsplastik (Welsh-Methode): Bei dieser Technik wird die Vorhaut erhalten. Mithilfe einer Erweiterungsplastik kann eine bestehende Vorhautverengung korrigiert werden.
      Und warum rangiert die auf dem letzten Platz?


      Dr. Göppl ist spezialisiert auf Beschneidungen, Hernienchirurgie sowie die Behandlung von Hodenhochständen. In seiner chirurgischen Praxisklinik in München-Grünwald führt er regelmäßig Beschneidungen bei Kindern durch



      Die Entscheidung für eine Beschneidung kann viele Ursachen haben - sei es religiös motiviert, aus hygienischen bzw. ästhetischen Gründen oder weil eine medizinische Indikation vorliegt.

      Aha, regelmäßig bei Kindern, und die "medizinische Indikation" wird als letztes genannt.... Klar, bei religiöser Motivation wird keine vorhauterhaltende Erweiterungsplastik gewünscht...

      (hatte sich mit Pizarros Beitrag überschnitten)
      Friede den kleinen Schniedeln
      Krieg dem §1631d
    • ...werden die überschüssigen Hautteile sanft abgeklemmt
      *Brech*

      Während bei Kleinkindern und Säuglingen im ersten Lebenshalbjahr meist eine örtliche Betäubung genügt, wird die Beschneidung ab dem 6. Lebensmonat überwiegend in einer kurzen Vollnarkose durchgeführt.
      Was für eine Verarsche! Die genügt nicht, die "muss genügen", weil eine Vollnarkose in dem Alter zu riskant wäre.
      Friede den kleinen Schniedeln
      Krieg dem §1631d
    • Dr. Göppl wrote:

      Grundsätzlich ist mit keiner Einschränkung der Empfindlichkeit zu rechnen.

      Soso. Grundsätzlich erfüllt diese "Information" den Tatbestand der Patiententäuschung.
      Um es mit den Worten von Prof. Maximilian Stehr zu sagen:


      Prof. Maximilian Stehr wrote:

      ...Es ist eben doch ganz erheblich der Senisbilitätsverlust... Es lässt sich auch ganz leicht morphologisch begründen, warum das so ist. Durch diesen Verlust des Präputiums als erogene Zone und durch die zusätzliche Minderung der eh schon eingeschränkten Senisbilität der Eichel durch die zusätzliche Verhornung, das führt zusammengenommen doch zu einem erlebbaren Sensibilitätsverlust...


      Ab ca. 16:00 Minuten.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Phimose OP in München

      Kennt ihr schon diese Seite hier? Dort schildert ein Urologe wie die Beschneidung von Säuglingen und Kindern in seiner Praxis abläuft.

      infomedizin.de/behandlungsstandorte/phimose-op-muenchen/

      Auszug aus dem Link:

      Ablauf der Phimose-OP Im Folgenden wird kurz erläutert, wie die Phimose OP bei Dr. Göppl und seiner Praxisklinik in München-Grünwald abläuft: Dr. Göppl wendet für die Phimose OP verschiedene Methoden an. Bei Kindern ab 6 Monaten erfolgt die vollständige Beschneidung in Allgemeinanästhesie. Zusätzlich setzt er eine regionale Schmerzblockade an der Peniswurzel. Dann löst er alle Verklebungen. Im Anschluss durchtrennt Dr. Göppl das äußere Vorhautblatt auf gewünschter Höhe, danach das innere Vorhautblatt etwas unter der Eichel. Nach Entfernung der Vorhaut erfolgt eine sorgfältige Blutstillung. Dann werden die beiden Vorhautblätter durch Einzelknopfnähte aneinandergenäht. Die Fäden sind selbstauflösend. Neben der medizinischen Notwendigkeit, gibt es auch immer häufiger Wunschbeschneidungen bei Säuglingen. Hier verwendet Dr. Göppl bei Kindern bis zu 6 Monaten die sog. Plastibell-Methode. Dieser Eingriff wird in örtlicher Betäubung durchgeführt. Es wird letztendlich nach Lösung der Vorhautverklebungen eine Plastikglocke über die Eichel gestülpt und die Vorhaut rundum mit einem festen Faden abgebunden. Dieses Abbinden unterbricht die Durchblutung der Vorhaut, sie stirbt sozusagen ab und fällt nach einigen Tagen mitsamt der Plastikglocke ab.
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      Gibt es hier eine Rubrik wo man Urologen aufklärt über die negativen Folgen einer Beschneidung. Oder einen Infopranger wo man besser nicht hingehen sollte bei Phimose?
    • Oh wie wird das schön, wenn so jemand mal endlich vor Gericht landet und für eine wg. unzureichender und falscher Aufklärung nichtgültige OP-Einwilligung so richtig löhnen muss.
      "Wunschbeschneidung bei Säuglingen"... WER wünscht da was? Etwa der Säugling?
      Da wünscht vor allem so ein skrupelloser Schnibbler alias "Arzt", dass bei ihm die Kasse klingelt.
    • @Selbstbestimmung

      Sorry, daran habe ich nicht gedacht. :( Es kommt selten vor das ich hier ein Thema eröffne.

      Pizarro73 wrote:

      Oh wie wird das schön, wenn so jemand mal endlich vor Gericht landet und für eine wg. unzureichender und falscher Aufklärung nichtgültige OP-Einwilligung so richtig löhnen muss.
      "Wunschbeschneidung bei Säuglingen"... WER wünscht da was? Etwa der Säugling?
      Da wünscht vor allem so ein skrupelloser Schnibbler alias "Arzt", dass bei ihm die Kasse klingelt.

      Ich sehe das ein wenig anders. An erster Stelle stehen die Eltern also Erziehungsberechtigten des Kindes. Und wenn die sich auf ihre Religion berufen, kommt der Urologe straffrei davon. Die Bundesregierung hat religiöse Beschneidungen erlaubt. Und das nur um nicht die religiösen Rechte der Muslime oder des Islam hier in Deutschland zu verletzen. Warum wurde sonst die Beschneidung hier in Deutschland erlaubt, obwohl das Gericht es vorher als strafbare Körperverletzung gewertet und verurteilt hat?
    • Die gesetzliche Erlaubnis von Vorhautamputationen an Jungen ohne medizinische Indikation entbindet Ärzte nicht von ihrer Pflicht, auf aktuellem Wissenstand und seriös aufzuklären.
      Ansonsten ist die elterliche Einwilligung weiterhin rechtlich unwirksam.
      Bei medizinisch nicht notwendigen Operationen muss die Aufklärung sogar besonders detailliert auf tatsächliche und mögliche Risiken hinweisen und darf keinen Bedarf erzeugen.
      1631d BGB erlaubt Eltern, ihre Söhne verstümmeln zu lassen.
      1631d BGB erlaubt Ärzte mitnichten, Märchen zu erzählen und Eltern Operationen an ihren Jungen aufzuschwatzen.
      Es ist sehr wichtig, dass zu verstehen.
      Die Bundesregierung hat VA durch Einwilligung der Eltern aus jeglichem Grunde erlaubt, nicht nur die "aus religiösen Gründen".