Kinderärzte im Netz

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    • Anwendung von Kortison- oder Östrogensalben
      Unter Experten gelten Therapieversuche mit weiblichen Sexualhormonen schon seit Jahren als obsolet. Sie kritisieren die fehlenden wissenschaftlichen Grundlagen und warnen vor erheblichen Nebenwirkungen wie Gynäkomastie. So waren etwa in einer Studie aus dem Jahr 2000 einem von 15 behandelten Jungen Brüste gewachsen.
      Können sich die Herrschaften Dottores mal einigen?

      Phimose: Vorhaut nicht voreilig operieren

      There is no skin like foreskin
    • Ich glaube, das wird nicht geschehen.

      Obsolet ist der Einsatz östrogenhaltiger Salben nämlich nur für ganz bestimmte "Dottores"! Kinder- und Jugendärzte - also die natürlicherweise für Kinder und Jugendliche zuständigen Ärzte - erzielen merkwürdigerweise gute bis sehr gute Erfolge damit (siehe Balster, Saskia - Anhang) - ohne unerwünschte Nebenewirkungen. Im Übrigen sollte man vielleicht darauf hinweisen, dass der begriff "Brüste" etwas überzogen dargestellt ist. Gynäkomastie ist eine Begleiterscheionung der Pubertät bei vielen Jungen, auch ohne Phimosebehandlung. Tatsächlich bewirken Östrogene aber eine solche Entwicklung, wenn sie entsprechend hoch dosiert werden, was bei den entsprechenden Salben nicht der Fall ist.

      Tja, wer werden denn wohl diejenigen sein, die villeicht doch lieber mal zum Skalpell greifen als zur Salbe? Naaaa?
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      „Wer nichts weiß, muss alles glauben.“ (Marie von Ebner-Eschenbach)
    • Was steht denn da schon wieder für ein unwissenschaftlicher Unfug...

      "Symptome & Krankheitsbild

      Von einer "echten" Vorhautverengung ("echte" Phimose) spricht man, wenn sich die Vorhaut nach dem 5. Lebensjahr überhaupt nicht über die Eichel (Glans) zurückstreifen lässt und /oder eine rüsselförmige Gestalt der Vorhaut besteht."

      Sind schrumpelige Labien bald auch ein "Krankheitsbild"?

      Und mit fünf Jahren ist von einem Tag auf den anderen auf einmal "echt", was vorher... nicht so echt war?