Brit Mila aus Sicht einer jüdischen Ärztin

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    • Brit Mila aus Sicht einer jüdischen Ärztin

      dradler-berlin.de/media/operation-beschneidung.pdf

      Man gewinnt nicht den Eindruck,daß sie eine glühende Verfechterin des Ritual ist. Andererseits kritisiert sie es auch nur indirekt- etwas wenn sie erwähnt, daß die Fähigkeit zur Schmerzempfindung des Neugeborenen kontrovers diskutiert werde, der Eingriff für die Mutter eine psychische Belastung darstelle oder der operierte Penis "roh" aussehe.
    • Was ich besonders interessant finde: Sie erwähnt, dass es durchaus Mohels gibt, die das Blut vom frisch verstümmelten Penis mit dem Mund absaugen.
      In diesem verrückten "Haolam-Forum" bin ich ja ausgepfiffen worden, als ich dieses Ritual erwähnte. Nein, sowas kommt nicht vor, das gibts ja überhaupt nicht, und wenn dann sind das extreme Einzelfälle. Wie ich überhaupt auf solche Unterstellungen käme.
      Und siehe da, eine jüdische Ärztin hält es für nötig, vor genau diesen Machenschaften zu warnen.
      Sooo selten kommt das offensichtlich doch nicht vor...
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Dieses Ritual erwähnt auch die " Jüdische Allgemeine:
      "...Ich wünsche mir einfach, dass alles gut geht“, sagt die Schwangere. Der Gedanke, dass ihr Neugeborenes beschnitten werde, mache sie sehr nervös. Dazu habe sie ein Problem mit manchen orthodoxen Riten. „Bei richtig traditionellen Brits nimmt der Mohel den Penis des Kindes in den Mund und saugt das Blut weg, das will ich in keinem Fall!“, ruft sie...."


      Jüdische Allgemeine / Beschneider - Eine Frage des Vertrauens