Schweiz: Höchste Zeit umzudenken

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    • Oft hört man, auch von beschnittenen Männern, dass die Vorhaut völlig überbewertet und die sexuelle Reizempfindung dort auch vor der Beschneidung kaum vorhanden sei. Das, obwohl die Vorhaut ungefähr gleich viele Nervenenden wie eine Fingerkuppe hat. Die Behauptung, dass nach einer Beschneidung dasselbe Gefühl vorhanden sei wie davor, mögen mir Unverzagte deshalb bitte unter Zuhilfenahme ihrer Finger und einem scharfen Küchenmesser beweisen. Ausserdem geschieht die Beschneidung, egal ob aus religiösen oder medizinischen Gründen durchgeführt, meist im Kleinkindes- oder Vorschulalter. Ich habe etwas Mühe damit, einem 40jährigen Mann zu glauben, dass er sich an die Empfindsamkeit eines Stück Hauts erinnert, das ihm vor 30 Jahren oder mehr abgenommen wurde. Ich zweifle ebenso daran, dass er als Neugeborener sexuell bereits derart aktiv war, so dass ein Vergleich zum Jetzt herstellbar wäre. Es sei denn natürlich, er habe heute genauso wenig Sex wie damals.
      :D
    • "Verdinglichung" ist das schönste Wort in diesem Beitrag.
      Der letzte Vorhaut-Experte, der sich so geäußert hat, war der Urologe Bernard Lobel in Strasbourg.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)