Der eine heißt Metzger, der andere Schneider

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    • Der eine heißt Metzger, der andere Schneider

      und alle liegen sich in den Armen, und sind - fürs Schneiden!

      de.radiovaticana.va/news/2013/…rtner%E2%80%9C/ted-736287

      Und dann bekommt der "schneidige Niklas" natürlich auch den wohlverdienten Tapferkeitsorden:

      dw.de/nikolaus-schneider-erh%C…eo-baeck-preis/a-16839689
      Ein Recht auf ein Leben mit vollständigen Genitalien muss in Deutschland möglich sein


    • EKD-Präsident Schneider durch Zentralrat geehrt...für sein Engagement in Sachen Wahrung der Tradition

      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Lauter hoch-karat-ige Personen...

      Es fährt ein Schiff schon seit vielen hundert Jahren
      durch diese Welt mit List und Hochmut.
      Es hält den Kurs durch die Riffe und Gefahren,
      am Steuer steht die Eitelkeit.

      An seinem Mast weht die Fahne nach dem Winde.
      Der Horizont versinkt im Fieber.
      In wilder Hast tanzen Narren in der Runde,
      wo der Betrug vor Tugend steht.

      Sie fahren endlos, sie fahren zeitlos,
      sie fahren traumlos dahin.

      Sie fahren endlos, sie fahren zeitlos,
      sie fahren traumlos dahin.

      Sie halten fest am verstaubten Aberglauben.
      Es schillert bunt die Maskerade.
      Sie feiern laut mit maskierten blinden Augen
      das trübe Fest der Unterwelt.

      Sie fahren endlos, sie fahren zeitlos,
      sie fahren traumlos dahin.

      Sie fahren endlos, sie fahren zeitlos,
      sie fahren traumlos dahin.

      Es liegen schon neue Gäste auf der Lauer.
      Und dir wird kalt, wenn sie dir winken.
      Und wie zum Hohn jagen Winde, treiben Schauer
      das Narrenschiff, das nie versinkt.

      Sie fahren endlos, sie fahren zeitlos,
      sie fahren traumlos dahin.

      Sie fahren endlos, sie fahren zeitlos,
      sie fahren traumlos dahin...
      (würg)
      „Wer nichts weiß, muss alles glauben.“ (Marie von Ebner-Eschenbach)
    • Danke Mario, passender als Karat hätte das in diesem Falle wohl niemand ausdrücken können.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Nikolaus Schneider wrote:

      Andererseits müsse die Gesellschaft zu Antisemitismus, Scharia und Beschneidung von Frauen deutlich sagen: „Hier nicht!“.
      Er meint sicher die Verstümmelung von Mädchen. Möchte mal wissen, warum diese Leute immer von "Frauen" reden.
      Hier nicht? Macht das doch bitteschön in Afrika, aber nicht in unserem "sauberen" Ländle, wo "lediglich" Jungen verstümmelt werden?


      Er trete für eine nachhaltige Respekttoleranz ein - „sie respektiert anderes, ohne fraglos zu akzeptieren“.
      Respekttoleranz? Ist das Respekt gegenüber der Toleranz, oder Toleranz gegenüber dem Respekt?
      Was für ein Gefasel! Warum sollte ich etwas respektieren, was ich nicht akzeptieren kann? Ist doch meschugge.
      Warum nicht Respekt und Toleranz gegenüber dem Körper von kleinen Jungen? Wenn es bei Mädchen bei Schneider doch klappt.
      Ein Recht auf ein Leben mit vollständigen Genitalien muss in Deutschland möglich sein


    • Respekttoleranz

      Dr. Nikolaus Schneider in der LZ wrote:

      „Gegenüber Fremdenfeindlichkeit sind wir zum Widerstand aufgerufen. Das erfordert Mut und Haltung.“ Andererseits müsse die Gesellschaft zu Antisemitismus, Scharia und Beschneidung von Frauen deutlich sagen: „Hier nicht!“. Die christliche Kirche sei multikulturell und multiethnisch. Die Bibel betone den respektvollen Umgang mit Fremden und verbinde alle Menschen in der Taufe. Die Toleranz müsse jedoch über die Grenzen der Kirche hinausreichen, denn: „Gott ist Schöpfer aller Menschen.“

      Laut Herrn Dr. Schneider sind alle Menschen Geschöpfe Gottes. Warum sieht er dann aber nur die Notwendigkeit Frauen vor einer Zwangsbeschneidung zu schützen.

      Hätte Herr Dr. Schneider tatsächlich "Mut und Haltung", hätte er nicht nur die Zwangsbeschneidung von Frauen angeprangert. Solange man aber den Mainstream nachplappert, hat dies nichts mit Mut zu tun. Immer schön auf den breiten sicheren Wegen bleiben und nur nicht plötzlich auf den schmalen Pfad der Kinderrechte abbiegen, wo einen dann die anderen mit Steinen oder Schuhen bewerfen könnten.

      Daher mein Fazit:
      Ich habe im Gegensatz zu Herrn Dr. Schneider keinen Respekt gegenüber der feigen Toleranz für "bestimmte Formen" der Zwangsbeschneidungen (Brit Mila, Sünnet, etc.).

      lz.de/lippe/detmold/21730175_D…-Respekttoleranz-auf.html
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)
    • "Hier nicht" ist populistische AfD-Speech-Scheisse.
      Wundert mich bei Schneider nicht. Ist ja häufig durch Unterstellungen und Ressentiments aufgefallen.
      Für seinen Einsatz gegen Jungenrechte hat er sich auch noch auszeichnen lassen.

      Menschenrechte müssen überall gelten, nicht nur "hier".
    • Dabei soll doch laut Michael Peppard gerade der "pöse" Protestantismus am Kölner Urteil "Schuld" sein (obwohl Kölle ja eher katholisch ist).
      Würde eigentlich auch Sinn machen. Schließlich steckt im Wort "Protestanismus" der Protest drin, und gegen Kindesverstümmelung kann man eigentlich nur protestieren.
      Ein Recht auf ein Leben mit vollständigen Genitalien muss in Deutschland möglich sein


    • Pizarro73 wrote:

      "Hier nicht" ist populistische AfD-Speech-Scheisse.
      Wundert mich bei Schneider nicht. Ist ja häufig durch Unterstellungen und Ressentiments aufgefallen.

      Das macht dann wieder irgendwo Sinn. Die AfD, die für den Erhalt des "christlichen Abendlandes" auch gerne mal die Nächstenliebe opfert, ist ja ein ähnliches Paradoxon wie dieser Herr Dr. Schneider. Etwas von Geschöpfe Gottes labern, Mut und Haltung betonen und dann einknicken wie ein Strohhalm, um dann die Geschöpfe Gottes (respektive der wehrlosen Jungs) einfach ihrem eigenen Schicksal zu überlassen.

      Hätte Jesus gehandelt wie Herr Dr. Schneider, wäre die Ehebrecherin zu Tode gesteinigt worden. Gestern fragte mich übrigens zufällig meine Tochter, ob ich an Jesus glaube. Ich hatte keine Antwort parat, aber ich erklärte ihr dafür den Sinn des neuen Testament aus meiner Sichtweise. Denn aus meiner Sicht geht es darum, dass wir friedlich und gewaltfrei miteinander leben.

      Und in Bezug auf Herrn Dr. Schneider wäre dann im neuen Testament noch die Botschaft versteckt, dass man auch mal Zivilcourage besitzen muss, selbst wenn oder gerade weil man in dem Land geboren ist, wo der Holocaust verübt wurde.
      Der Unterschied zwischen Dogmatikern und Aufklärern besteht bei der Beschneidungsdebatte darin, dass die einen kindliche Vorhäute und die anderen alte Zöpfe abschneiden wollen. (Quelle: NoCut)