Doch beschneiden und dann Gleitgel?

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    • Doch beschneiden und dann Gleitgel?

      fem.com/liebe_lust/erogene-zon…n-mehr-gefuehl-19686.html

      Frauen merken beim Geschlechtsverkehr in der Regel keinen Unterschied, ob ihr Partner beschnitten ist oder nicht. Allerdings klagten die Partnerinnen von Männern nach einer Zirkumzision vermehrt über Schmerzen beim Sex. Grund dafür kann die gestiegene Reibung sein, die zwischen Eichel und Vagina entsteht. Der Kontakt ist durch das Fehlen der Vorhaut direkter, weshalb es ratsam wäre, Gleitgel zu benutzen.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Äpfel mit Birnen vergleichen

      Ums kurz zu machen, der Bericht vergleicht die Studien von Payne et al. (2007) und die Frisch et al. Studie, über die auch hier im Forum berichtet wurde


      Hier werden zwei Studien miteinander verglichen, die eigentlich nicht miteinander vergleichbar sind.

      Bei der Payne- Studie handelte es sich um eine Studie über die Penissensibilität, bei der die Sensibilität "direkt am Subjekt" mittels spezieller Messinstrumente objektiv gemessen wurde. Sie ist mit der Sorrels-Studie vergleichbar mit dem Unterschied, dass die Empfindlichkeit der Vorhaut nicht untersucht wurde.
      Zur Kritik der Payne-Studie und ihrer Schwächen siehe: circumstitions.com/Sexuality.html#payne

      Bei der Frisch-Studie handelt es sich um eine Studie über die möglichen Folgen der Zirkumzision auf Basis von Befragungen beschnittener und intakter Männer und deren Partnern.

      Das sind eigentlich zwei völlig unterschiedliche Studien -- sowohl was ihre Ziele als auch ihre angewandte Methodik anbelangt.

      Zudem scheinen die Autoren des fembloc Berichts die Frisch et al Studie nicht wirklich gelesen zu haben, denn diese Studie stellte weit mehr Negativffolgen für die Partnerinnen beschnittener Männer fest als "nur", "Schmerzen beim Sex".

      Die Studie von Frisch et. al (2011), ... bekräftigte diese Ergebnisse: Die Studie stellte fest, dass die Beschneidung des Mannes mit einer Vielzahl sexueller Schwierigkeiten bei deren Partnerin vergesellschaftet ist, insbesondere Orgasmus-Schwierigkeiten, Schwierigkeiten mit der Penetration, schmerzhaftem Geschlechtsverkehr und ein "Gefühl der unvollständigen Erfüllung der sexuellen Bedürfnisse".

      Quelle: doccheck-flexicon