„Rabbi Lord Jakobovits Prize for European Jewry“ soll Angela Merkel am 22.5.2013 in Brüssel verliehen werden

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    • „Rabbi Lord Jakobovits Prize for European Jewry“ soll Angela Merkel am 22.5.2013 in Brüssel verliehen werden

      Bundeskanzlerin Angela Merkel soll am 22.5.2013 in Brüssel den „Rabbi Lord Jakobovits Prize for European Jewry“ in Empfand nehmen. „… für das Unterstützen religiöser Beschneidung“ (Nicola S. Merkel to Get Rabbi’s Award for Support for Jew’s Circumcision. Bloomberg.com/news/2013-04-15).


      Rabbi Pinchas Goldschmidt, Präsident der Conference of European Rabbis, schrieb dazu (Unterstreichungen durch W.G.): „Angela Merkel hat eine Lösung gefunden, um die freie Religionsausübung der jüdischen und muslimischen Gemeinschaften in Deutschland zu schützen. Nach jüdischer Tradition werden Jungs am achten Tag nach der Geburt beschnitten … von einem Mohel…. Nach den Jüdischen Gesetzen ist das Aussaugen der Wunde Teil der Tradition. Wir empfehlen, eine Pipette oder ein Röhrchen zu verwenden, und nicht den Mund, um eine Infektion des Kindes mit Herpes oder sexuell übertragbaren Krankheiten zu vermeiden. Nach den jüdischen Religionsgesetzen ist das Absaugen mit Pipette zulässig. Es ist auch die übliche Methode in ganz Europa. Manche ultraorthodoxen geschlossenen Gemeinden glauben, nicht von sexuell übertragbaren Krankheiten und Herpes betroffen zu sein, da es bei ihnen keinen vor- oder außerehelichen Sex, keinen Drogenkonsum und keine homosexuellen Praktiken gebe. Wir respektieren das Recht auf Traditionsausübung des Rabbiner Yehuda Teichtal, bezweifeln aber, dass es klug ist, dies als öffentlicher Gemeinderabbiner zu tun. (Pinchas Goldschmidt im Interview mit Laura Wagner. Beschneidung „Das Recht auf Tradition respektieren.“ Frankfurter Rundschau. 16.04.2013; ebenso Berliner Zeitung, 16.4.2013.)


      Der Namensgeber für die Auszeichnung, Jakobovits (1921-1999), empfahl 1993, die Geburt homosexueller Kinder mit gentechnischen Manipulationen zu verhindern. MigrantInnen und Arbeitslosen empfahl er, fleißiger zu arbeiten (Friedland M. Lord Jakobovits. The Guardian 01.11.1999). Er wiederholte in seinem Werk „Jewish Medical Ethics“ (New York, Bloch 1959:193-94) die Verpflichtung zur Mund-Penis-Blutsaugung bei der jüdischen Beschneidung: „… Anschließend saugt man an der Schleimhaut bis das Blut aus den (weiter) entfernten Stellen herausgesogen ist, so dass keine Gefahr (für das Kind) entstehen kann; und jeder Beschneider, der die Saugprozedur nicht ausführt, muss entfernt werden (aus seinem Amt).“ Israels Groß-Rabbinat empfahl noch jüngst das Penis-Blutsaugen. (Jewish Telegraphic Agency. Israel’s chief rabbinate says oral suction at circumcision is preferred. Haaretz 24.04.2013)

      Bei 57 % der jüdischen Beschneidungen in New York und bei 20 % der in Israel saugen die Beschneider legal Blut aus dem beschnittenen Penis der unbetäubten Kinder, im Geiste von Jakobovits. Angela Merkel hat das auch in Deutschland legalisieren lassen und will sich dafür ehren lassen.

      Köln, 12.5.13

      Wolff Geisler
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Es ändert nichts an der Empörung über den Namensgeber des Preises, den Frau Merkel erhält, sondern soll nur der Korrektheit der zitierten Aussagen gerecht werden.

      "Rabbi Moshe Morsiano, chair of the Division of Circumcision for the Chief Rabbinate of Israel, emphasized in a letter dated April 22 that there is no justification for avoiding metzitzah b'peh "unless the mohel has a sore in his mouth, or some infectious disease."

      Der Ausdruck "preferred" taucht zwar immer wieder in Pressemeldungen auf, meint aber ein bisschen was anderes. Morsiano verlangt übrigens die Zustimmung der Eltern.

      Wie "Failed Messiah" berichtete, soll es vor einiger Zeit einen Brief des Chief Rabbinates gegeben haben, in dem dieser das Absaugen mit dem Mund untersagte, und nur das Absaugen mit einer Pipette erlaubte. Dieser Brief sei aber zurückgezogen worden.
      "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.
    • Merkel erhält heute Rabbinerpreis für Beschneidung in BRiD

      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • "Antisemitismus, der im Gewand der Menschenrechte daherkomme."
      Mit dieser Denunzierung der Menschenrechte zeigt der Rabbiner, wes Geistes Kind er ist. Dass die deutsche Bundeskanzlerin von einer solchen Person freudestrahlend einen Preis entgegennimmt, stimmt nicht zuletzt deshalb bedenklich, weil sie nach der Verfassung "die Richtlinien der Politik" bestimmt.

      Die (gar nicht mal so billige) Retourkutsche auf das obige Zitat wäre: "Genitalverstümmelung an Säuglingen, die im Gewand der Religionsfreiheit daherkommt."
      "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.
    • Wolff Geisler wrote:

      Blut-Orden von Angela Merkel dankend angenommen, aber fast vollständiges NICHT-Berichten der JournalistInnen in Deutschland über die Annahme des Jakobovits Preises macht Mut.
      Der Blut-Orden wurde im 3. Reich von Hitler für Nazis verliehen, die sich während des Hitlerputsches (1923) besonders hervorgetan haben. Ich halte diesen Vergleich in diesem Zusammenhang für völlig verfehlt.
      "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.
    • Jakobovits-Price

      Der Namensgeber für den Jakobovits-Price vertrat die Tora-konforme Forderung, Männer mit homosexueller Orientierung auszurotten, durch genetische Methoden. Er behauptete, Juden hätten um 1900 durch Fleiß vermögenden Einfluss in Großbritannien erworben, aber die (dunkelhäutigen) Immigranten und die Arbeitslosen um 1990 blieben durch mangelnden Fleiß arm und einflusslos. Diese Ideologie hatte auch die NSDAP propagiert. Jakobovits und seine Orthodoxen Mitstreiter fordern, gefesselte Kinder ohne Betäubung mit einem Feuersteinmesser zu beschneiden und am blutenden Penis zu saugen. Hitler wollte Jungen „hart wie Krupp-Stahl“. Er hat das jüdische Beschneidungs-Blutsaugen nie beanstandet, nie verboten. Der Staat Israel verbietet Ehen zwischen „Juden“ und „Nichtjuden“. Die NS-Nürnberger Gesetze verboten Ehen zwischen „Nicht-Juden“ und „Juden“.
      Am 12.12.2012 putschten 434 ParlamentarierInnen gegen Naturrecht, Grundgesetz und Mehrheitswillen. Der Orden für die Verwirklichung von Jakobovits Forderungen ist ein Blut-Orden.
    • Ich glaube nicht, das wir gut daran tun, die Extremisten hier zu behandeln, stellvertretend für den großen Rest (zumindest wird man das dann gleich dankbar aufgreifen und anführen, um Sie als Antisemiten zu disqualifizieren).


      Diese Leute repräsentieren das Judentum mitnichten. Dennoch machen Minderheiten die Reputation der schweigenden Mehrheit aus. So ist das eben. Und das ist m.E. ein Denkfehler.
      Auch wenn Jakobowits "faschistische" Äußerungen getan hat (sieht fast so aus, wenn er die Ausrottung der Homosexualität propagiert hat), so bleibt er ein Extremist.

      Dass Frau Merkel von einer Organisation einen Preis in Empfang nimmt, der einen derartigen geistigen Vater besitzt, steht für sich alleine. Sie hätte sich vielleicht besser informieren sollen...
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Interessanter als bei Merkel wäre es noch gewesen zu erfahren, ob Volker Beck diesen Preis angenommen hätte. :S

      Homosexuality is a disability and if people wish to have it eliminated before they have children - because they wish to have grandchildren or for other reasons - I do not see any moral objection for using genetic engineering to limit this particular trend. It would be like correcting many other conditions such as infertility or multiple sclerosis.

      Lord Jakobovits, former chief rabbi, July 1993


      Quelle: The 'gay gene' is back on the scene - News - The Independent

      Da ich selber schwul bin, ist es genau dieser mehr oder weniger latente Rassismus, der mich bei allen drei großen Religionen stört.
    • Wolff Geisler wrote:

      fast vollständiges NICHT-Berichten der JournalistInnen in Deutschland über die Annahme des Jakobovits Preises macht Mut.
      Ich finde gerade nicht, dass das Mut macht. Genau so wenig wie Dutzende bei der Teichtal Beschneidung anweseng waren und geügend Hirn hatte zu wissen, dass das vom 1631d ncht gedekct ist. Dass damals anwesende Journalisten nichts geschrieben haben und warum überhaupt Herr Kramer durch seine Anwesenheit, der Metzizah Vorschub geleistet hat, das erschreckt mich.
      Keiner von denen Jurnalisten und Offizielle können behaupten, sie seien vorher nicht im Bilde gewesen, wie der kleine Teichtal beschnitten wird. Genau das wäre der Augenblick gewesen sich zu distanzieren, und nicht erst zaghaft, nachdem die Öffentlichkeit davon erfuhr.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Die Verantwortlichen, z.B. Oberrabinat in Israel, Staat und Stadt New York und die Bundesregierung, sollten hier behandelt werden. Nicht die schweigenden Millionen Eltern, die seit 4.000 Jahren mit Drohungen und Versprechungen dazu bewegt werden, ihren Sohn grausam amputieren zu lassen. Die Metzitza b’Peh ist Praxis und Forderung des Orthodoxen Judentums und nicht einer „extremistischen“ Gruppierung.
      2002 erklärte das Chief Rabbinate of Israel, dass im Falle des Risikos einer Infektion für die Metzitza b’Peh ein Sauggegenstand statt des Mundes verwendet werden könne. (Gesundheit B, Grisaru-Soen G, Greenberg D. Neonatal Genital Herpes Simplex Virus Type 1 Infection after Jewish Ritual Circumcision: Modern Medicine and Religious Tradition. Pediatrics 2004; 114:259-263) Das Saugen mit dem Mund wurde also als Teil der offiziellen jüdischen Beschneidung bestätigt, Praktiken ohne das Saugen mit dem Mund als Ausnahmen.
      In Israel empfiehlt das Oberrabbinat Metzitza b’Peh, aber es verlangt sie nicht.“(Nussbaum-Cohen D. Two more Babies get Sickened
      by Metzitza b’Peh. TOT. Serving the Jewish Orthodox Community World Wide. New York 16.03.2012. Jerusalem-Metzitza B’Peh Practice Comes Under Attack In Israel. VoslzNeias.com, 10.08.2012. || Jewish Telegraphic Agency. Israel’s chief rabbinate says oral suction at circumcision is preferred. Haaretz 24.04.2013)

      In den USA ist es u.a. vom Rabbinical Council of America und vom American Board of Ritual Circumcision empfohlen. (Rabbinical Council of America. Metzitza
      Be´Peh-Halachic Clarification.New York, NY, Jun 7,2005. || New Haredi “Circumcision Board” supports Dangerous Oral-To-Genital-Contact during Bris. Failed Messiah.com 14.12.2005. Failed Messiah.com).

      Stadt und Staat New York lehnen es (bis heute) ab, das Mund-Penis-Saugen zu verbieten.(Cohler-Esses L. Opposition Builds Against City on Brit Procedure. The Jewish Week, 20.01.1997 || Zweibel CD. The Metzitzah B’Peh controversy. New York Jewish Week 18.05.2006).

      Für die Lubawitscher Glaubensrichtung ist die Beschneidung mit Mund-Penis-Saugen Metzitza b’Peh verpflichtend. (Crown Heights. Info. August 29 2012 Vaad Rabbonei Lubavitch: Metzita b’Peh is Mandatory.) 200 Orthodoxe Rabbiner in New York erklärten im September 2012 bezüglich Keimübertragungen beim Peniswunden-Saugen: “Wir wissen, dass kein Jota Schuld oder Gefahr in diesem alten und heiligen Brauch vorhanden ist“(Briquele K. Despite Baby dying after getting Herpes, Orthodox rabbis say they´ll defy law on ancient circumcision ritual. New York Post, 01.09.2012).

      In Deutschland wurde auf die staatliche Anerkennung der Mund-Penis-Blutsaugung hingearbeitet.
      Ziel der Grünen ist es, die Ausübung der jüdischen und muslimischen Religion in Deutschland in allen Facetten zu ermöglichen“, sagte die Vertraute der Chabad-Lubawitscher, Renate Künast, nach Einbringen des Antrages im Bundestag, ein Gesetz zur Legalisierung der Beschneidung zu erlassen am 19.7.2012.
      (Jüdische Allgemeine 19.7.2012, Tagesspiegel 19.7.2012)

      Das Direktoriums-Mitglied des Zentralrates der Juden Prof. Leo Latasch führte am 23.8.2012 in der Sitzung des Ethikrates Teile ausgerechnet eines Films vor, dessen – nicht gezeigter – Teil die Metzitza b’Peh demonstriert. Die Urologin Antje Yael Deusel verharmloste die kriminelle Metzitza b‘Peh am 28.9.2012 vor dem Rechtsausschuss des Bundestages „Ein direktes Absaugen von Blut aus der Wunde ist obsolet (= veraltet; obwohl heute 20% der jüdischen Beschneidungen in Israel und 57% der in New York legal derart praktiziert werden, d.A.) und unbedingt zu unterlassen.“ (statt zu sagen „und unbedingt streng zu bestrafen.“)
      Im vom Bundestag beschlossenen Gesetzestext heißt es: „(2) In den ersten sechs Monaten nach der Geburt des Sohnes dürfen auch von einer Religionsgesellschaft dazu vorgesehene Personen die Beschneidung vornehmen, wenn sie dafür besonders ausgebildet und für die Durchführung der Beschneidung einer Ärztin oder einem Arzt vergleichbar befähigt sind…. Zu Absatz 2 (Beschneidung durch von einer Religionsgesellschaft vorgesehenen Personen) Religiös motivierte Beschneidungen werden zum Teil auch von Personen durchgeführt, die von einer Religionsgesellschaft speziell dafür vorgesehen sind; diese führen nicht nur den medizinischen Eingriff der Beschneidung durch, sondern vollziehen dabei gerade auch die aus religiöser Sicht konstitutiven Begleithandlungen.
      Die Durchführung von Beschneidungen durch die von einer Religionsgesellschaft vorgesehenen Personen bedarf keiner behördlichen Erlaubnis.“
      Teichtal, oberster Rabbiner der größten jüdischen Gemeinde in Deutschland, führte am 3.3.13 gezielt die Aufgabe des neu geschaffenen Unrechtsgesetzes vor. Den Beschneider ließ er vorsichtshalber nach der Aktion das hiesige Hoheitsgebiet verlassen. Mit der zirkusartigen Anwesenheit von 400 geladenen Personen, einschließlich des Generalsekretärs des Zentralrates der Juden, Stephan Kramer, bei der „religiösen“ Veranstaltung, machte er eine eventuelle Strafverfolgung komplizierter. Kein Staatsanwalt wird gegen Teichtal und Kramer Anklage erheben; höchstens in Köln.

      Insofern macht es Mut, dass die Sensation, dass der Kanzlerin von Deutschland von jüdischer Seite ein Orden angeheftet wurde, von 1.525 (von 1.527) Tageszeitungen in Deutschland verschwiegen wurde. Der Jakobovits-Orden gilt als Schande.
    • Stephan J. Kramer

      Der Kramer Stephan, der hat nämlich letztes Jahr für den Rechtsausschuss (man bedenke, das Wort "Ausschuss" ist doppeldeutig! ;)) des Bundestages eine Stellungnahme verfasst. Denn der ist "Experte".

      Da schrieb er:

      "Es wird gefordert, dass die Metzitzah be’Pe (Blutabsaugen mit dem Mund)
      unterbleiben solle. Diese wird in Deutschland ohnehin nicht durchgeführt und seitens
      des ZR und der ORD sowie der ARK (Rabbinerkonferenzen) auch abgelehnt."

      (Stellungnahme des Zentralrats der Juden in Deutschland, vertreten durch den
      Generalsekretär Stephan J. Kramer, zur Anhörung des Rechtsausschusses des
      Deutschen Bundestages am 26. November 2012 in Berlin)

      bundestag.de/bundestag/ausschu…/Stellungnahme_Kramer.pdf

      Ohnehin nicht durchgeführt, alles klar?

      Und dann sitzt er dabei, mit 400 anderen geladenen Gäste, inkl. Reportern - und will sich hinterher nicht dazu äußern.
      Und kommt damit einfach so durch!
    • Wolff Geisler wrote:

      „Ziel der Grünen ist es, die Ausübung der jüdischen und muslimischen Religion in Deutschland in allen Facetten zu ermöglichen“, sagte die Vertraute der Chabad-Lubawitscher, Renate Künast
      Kann man beweisen, dass Sie mit "Facette" die Metzizah meinte, innerhalb des Rituals der Beschneidung?
      oder nicht vielmehr, die Beschneidung innerhalb der jüdischen Religion?
      Darauf käme es schon an.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Ich will sie keineswegs in Schutz nehmen

      bin mir aber sicher, dass dies nichts anderes als eine Politikerfloskel war. Die jüdischen Verbandsvertreter werden ihr auch nicht ausführlich vom Pimmellutschen erzählt haben.
      Es wäre ihre Aufgabe gewesen, sich zu informieren und die Aussagen auf Wahrheitsgehalt und Vollständigkeit hin zu überprüfen, wie man das immer machen sollte nach Gesprächen mit Lobbyisten.
      Nur bestand natürlich in diesem Fall daran nicht das geringste Interesse.
      Das wird ihnen noch um die Ohren fliegen.
    • @ Wolff Geisler

      Warum sollte die Staatsanwaltschaft nicht Anklage gegen Teichtal und Fleischmann erheben?
      Sie haben klar gegen 1631d verstoßen.
      So gut wie nichts von dem was da stattfand entsprach den Regeln der ärztlichen Kunst, und das vorsätzlich, denn die Methoden Fleischmanns müssen Teichtal müssen bekannt gewesen sein, sonst hätte man ihn ja nicht extra einfliegen lassen.
      Die Lügengeschichte von Stephan Kramer im Rechtsausschuss ist ein anderes, interessantes Thema.
    • Pizarro73 wrote:

      Damit wird er nicht durchkommen.


      Ich meinte mit "und er kommt damit durch". dass keiner unserer "Qualitätsjournalisten" es für nötig hält, ihm da mal ordentlich auf den Zahn zu fühlen. Aber das ist bei unserer Presselandschaft (wenige Großkonzerne, die sich miteinander abstimmen und längst ihre Position bezogen haben) nicht anders zu erwarten. Das Thema soll ja seit Köln unter den Teppich gekehrt werden.
      Und für diesen miesen Mist muss man ständig per VG Wort abdrücken, und jetzt auch noch per "Leistungsschutzgesetz"
      Alles muss geschützt werden, bloß kleine Jungen nicht.

      Aber die Presse und die MGM, das wäre ein Thema für sich. Ich nehme an, das wurde hier schon behandelt.

      PS: bin gerade erst auf dieses Forum gestoßen, interessant!
    • RE: @ Wolff Geisler

      Pizarro73 wrote:

      Warum sollte die Staatsanwaltschaft nicht Anklage gegen Teichtal und Fleischmann erheben?
      Sie haben klar gegen 1631d verstoßen.


      Warum? Warum wurde das Verfahren gegen Rabbi Goldberg eingestellt? Obwohl er klar und eindeutig gegen das damals geltende Recht verstoßen hat? Der §1631d bewirkt ja keine Amnestie für "Alttaten".
      Auch das Verfahren gegen Teichtal wird irgendwann sang- und klanglos eingestellt werden, jede Wette!
    • Selbstbestimmung wrote:

      Aber die Presse und die MGM, das wäre ein Thema für sich. Ich nehme an, das wurde hier schon behandelt.
      Einige abschreckende Beispiele findest du hier:

      beschneidungsforum.de/index.php?page=Board&boardID=38
      WÜsste mal gerne wieviel Pressemenschen anwesend waren, als Fleischmann den kleinen Teichtal beschnitten und abgelutscht hat.
      Nur will keiner etwas gesehen haben und daher hat auch keiner über das kleine Detail berichtet.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Mit allzu kraftvollen Ausdrücken bietet man seinen Gegnern die Möglichkeit, einen bei passender Gelegenheit in eine falsche Ecke zu stellen. Und das wäre doch Schade für jemanden, der über sehr viel Kompetenz verfügt. Zumal die Beschneidungsdebatte 2.0 bald beginnen wird.

      Es sei denn, man verfolgt die Strategie in die Top Ten der Simon-Wiesenthal-Charts aufzusteigen.

      The post was edited 1 time, last by Lutz Herzer ().

    • Wolff Geisler wrote:

      Lutz Herzer und Werner ihr habt recht. Ich ziehe meine Ausdrücke zurück.
      Find ich gut. Das entwertet auch nicht die Treffsicherheit Ihrer Argumentation, im Gegenteil.
      • Die Vorhaut kann mit einer Rosenknospe verglichen werden. Wie eine Rosenknospe wird sie erst blühen, wenn die Zeit gekommen ist. Niemand öffnet eine Rosenknospe, um sie zum Blühen zu bringen (Dr. med. H. L. Tan).
      • Alle Wahrheit verläuft in drei Stadien: Im ersten wird sie verlacht. Im zweiten wird sie vehement bekämpft. Im dritten wird sie als selbstverständlich anerkannt (Arthur Schopenhauer).
      • Toleranz wird zum Verbrechen, wenn sie dem Bösen gilt (Thomas Mann)
    • Auch meinen herzlichen Dank dafür. Es wäre zu schade, wenn wir Ihre Beiträge wegen Verstoßes gegen unsere Charta sperren müssten! ;)
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Einen hamm wer noch, einen hamm wer noch!

      Den Abraham-Geiger-Preis!

      Weil Merkel sich wie Geiger für die Beibehaltung des (O-Ton Geiger) "barbarischen blutigen Aktes" eingesetzt hat.
      Ja, im 19.Jh. hätten die Juden in Deutschland die MGM beinahe in den Sack gehauen. Aber Abraham Geiger hat es verhindert. Da ist der Preis für Merkel genau richtig.


      ...in der Beschneidungsdebatte ... hätten Juden in Deutschland sich stets auf die Bundeskanzlerin verlassen können.


      juedische-allgemeine.de/article/view/id/24082

      Also bei mir hat diese Frau "vergeigt".

      Abraham-Geiger-Preis, wäre doch auch was für Volker Beck! Auf einem Bein (Leo Baeck) kann man doch nicht stehen!

      Halt! Einen hamm wer noch, einen hamm wer noch!

      Der Heinz-Galinski-Preis:



      ...wurde die Kanzlerin geehrt – für ihre klaren Worte zur Beschneidungsdebatte, ...kurzum: ihr Eintreten für jüdisches Leben in Deutschland.


      welt.de/politik/deutschland/ar…-klaren-Worte-geehrt.html
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf

    • Mal wieder ein Preis für die so vielfach mit Preisen überhäufte Angela Merkel:

      Die Buber-Rosenzweig-Medaille

      Insbesondere im Rahmen der Beschneidungsdebatte hat Angela Merkel unter Verweis auf das grundgesetzlich garantierte Recht der Religionsfreiheit auf die Bewahrung des Rechts zur Beschneidung gedrungen.
      tvheute.at/zdf-programm/sendun…-anderen-doku_-1677187303

      "Brüderlichkeit", dass man das heute überhaupt noch sagen darf, das ist ja gar nicht "gegendert"...
      Zwischentöne sind Krampf
      im Anti-Verstümmelungskampf