Die Verfassungswidrigkeit des § 1631d BGB (Knabenbeschneidung)

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    • Die Verfassungswidrigkeit des § 1631d BGB (Knabenbeschneidung)

      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Da hat sich jemand Mühe gemacht und in der Tat eine sehr schöne Zusammenfassung abgeliefert. :thumbup:
      Bei den gegenteiligen Stimmen unter den Verfassungsrechtlern würden mir auch noch z.B. Ute Sacksofsky, Kyrill-A. Schwarz, Kirchhof, Papier, Hillgruber, Höfling, Jestaedt, Heinig, di Fabio, Schlink...einfallen.

      Jerouschek, Manok, Walter, Herzberg, Eschelbach, Wolf, Scheinfeld, Czerner, Fischer, Grams, Schlehofer, Sonnekus, Paeffgen, Rönnau und Putzke sind nach meinem Wissen keine Verfassungsrechtler. Was aber natürlich überhaupt nicht ausschließt, dass sie eine kompetente Meinung zur Verfassungsmäßigkeit haben.

      Über die Verfassungsmäßigkeit dieser Genitalverstümmelung entscheiden nicht einzelne Jura-Professoren, sondern das selbstherrliche, von den Parteien die den 1631d verbrochen haben besetzte Bundesverfassungsgericht und wir wissen, wie dort inzwischen die Karten gesteckt sind. Jenes "unfehlbare" Gericht, das auch schon befunden hat, dass man Männer wegen ihrer Homosexualität strafverfolgen darf.
      Inzwischen regiert das BVerfG nicht mehr ganz so absolutistisch, da gibt es noch den EGMR. Aber der wird vermutlich, sollte es zum Spruch kommen die selbe Kneif-Taktik anwenden wie beim betäubungslosen Schlachten: "ist Ländersache".

      Ist traurig, aber so ist die Lage ;(
      Obwohl das menschliche Genie in verschiedenen Erfindungen mit verschiedenen Mitteln zu einem und demselben Ziel antwortet,
      wird es nie eine Erfindung weder schöner, noch leichter, noch kürzer als die der Natur finden,
      weil in ihren Erfindungen nichts fehlt und nichts überflüssig ist." Leonardo da Vinci