Alternative Behandlung statt kortisonhaltige Salbe -> Weihrauchsalbe eventuell ergänzt mit Schwarzkümmelsalbe -> Erfahrungen?

    • Habe ich auch schon versucht, im Sommer letzten Jahres und zum Lesen den Kindern gegeben, zur Zeit ist das Material beim Oberlandesgericht und soll ans Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe weitergeschickt werden. Danke für den Tipp, ich werde es wieder versuchen, wenn ich das Buch "Das Freche Pimmelbuch" habe. Ich denke, es wird wieder auf Ablehnung stoßen. Der Junge will mit dem Thema in Ruhe gelassen werden. Ihn stört der "Rummel" um seine Vorhaut, verständlicher Weise.
    • Hallo Rolf,

      ohne dass jetzt gegen dich zu münzen oder auch nur den Hintergedanken eines Vorwurfs zu haben aber: Dachte ich's mir doch. Hinter dieser Justizposse steckt doch weitaus mehr als nur der Streit zwischen Mama's und Papa's Meinung um des Sohnemann's Vorhaut.
      Klar, bei einem derartig torpedierten Vater-Sohn-Verhältnis lässt sich NATÜRLICH nichts essentielles besprechen oder überhaupt mal real am LEBEN der Jungs teilhaben. Meines Erachtens nach ist DAS ein Zustand, der viel eher geändert gehört als die Vorhaut des Jungen. Natürlich wird "Mama" das anders sehen und womöglich eher noch drauf plädieren wollen dass du die Jungs gar nicht mehr siehst, aber das ist ja glücklicherweise in Deutschland doch wesentlich schwieriger geworden in den letzten Jahren. Ja, "wir" Väter "dürfen" auch endlich mal was von unseren Kindern haben... Da sollte auf jeden Fall deine allernächste (wenn nicht sogar erste) Baustelle liegen - bevor der Junge in einem Alter ist, wo es nichts mehr reißt wenn Papa sich noch drum kümmern möchte.

      Nunja, beim Thema "kunstvollem umschreiben intimer Sachen zwischen Eltern und Kind" bin ich leider nicht fachkundig. Ein solches Theater hatte ich mit meinem nie, da ich auch selbst ein offener Mensch bin was das angeht, und für mich ein Penis an einem Jungen/Mann ein Körperteil ist wie Arme und Beine auch, worüber es also innerfamiliär nichts zu verschweigen oder zu umschreiben gibt. Aber klar, bei eurem Verhältnis ist da natürlich einiges zu spät.

      Den "lautstarken Protest" des Älteren im Bezug auf die Intimitäten seines Bruders würde ich allerdings doch mal in einem ernsten Gespräch mit dem Älteren besprechen. Denn, bei allem Verständnis, er ist dann doch erst 12 und nicht 22, als dass er geistig so viel weiter wäre und sich deshalb rauszunehmen hätte, zu protestieren, wenn du mit seinem jüngeren Bruder über ein rein medizinisches Problem sprechen möchtest. Auch seine, so wie ich das rausgelesen habe, permanenten "Stellungnahmen" bzgl. seiner eigenen Beschneidung als Einflussnahme auf den jüngeren Bruder würde ich dann doch wirklich mal verbitten, denn mit 12 besitzt er wahrhaftig nicht die geistige Reife oder gar Lebenserfahrung (weder praktisch noch auf sexueller Hinsicht) um beurteilen zu können, ob und wie sich die Entfernung der männlichen Vorhaut auf das Genital auswirkt. Man hat ihm diese Entscheidung letztlich ja auch nur aufgezwungen in einem Alter, wo er es selbst noch nicht verstanden hat, und sie ihm von da weg als "OK, gut, problemlos" etc. verkauft. Sein "Wissen" basiert also einfach nur auf Nachplappern, aber nicht auf eigene Erfahrungen. Und auch wenn ich normalerweise absolut gegen sowas bin - in diesem Fall würde ich den Jungen das auch mal wissen lassen. Genügend Fachliteratur, die ihm das Gegenteil seiner Meinung belegen würde, gibt es ja genug. Aber in diesem Alter zählt "Mama" mehr als irgendeine Fachliteratur. Da kommst du nicht gegen an - erst recht nicht bei einem derartig zerrütteten Vater-Sohn-Verhältnis.

      Bzgl. Jugendamt - na klar, :thumbdown: :thumbdown: :thumbdown: . Da könnte ich dir auch Geschichten erzählen, jenseits von gut und böse. Die kann man wohl generell von wenigsten Ausnahmen abgesehen völlig knicken. Allerdings haben sie sich im konkreten Fall, so sie sich in die Beschneidungsdebatte eurer Kinder mit eingeschaltet haben (das hab ich jetzt auf die Schnelle nicht mehr auf dem Schirm) ebenfalls nach aktuellen medizinischen Standards zu richten, und nicht nach dem, was ein paar Feministinnen (die auf den JÄ sehr zahlreich vertreten sind :S ) da rumblubbern. Im Zweifelsfall muss man die Herrschaften tatsächlich mal an ihre Fürsorgepflichten erinnern. Und in eurem speziellen Fall daran, dass die Umgangsregelung deiner Söhne und dir bei euch auch alles andere als dem Kindeswohl oder dem Schutz von Familie entspricht. Denn im getrennt lebenden Falle sind trotzdem BEIDE Elternteile immer noch Familie. Aber das was du da an Umgang als "Gnadenbrot" hingeschmissen bekommen hast, ist ja wohl ein schlechter Witz.
      Ohne Konsens ist alles Nonsens.
    • Danke Etwas, für Deine ausführliche Stellungnahme.

      Gestern abend konnte ich tatsächlich mit meinem Sohn allein kurz auf das Thema eingehen und habe ihm empfohlen nach dem Baden oder beim Baden mechanisch an der Vorhaut sanft zu spielen, da dies für die Entwicklung einer Retrahierbarkeit der Vorhaut förderlich wäre. Er hätte dies bislang noch nicht gemacht, gestand er mir.

      Außerdem fehlt wohl dem Sohn auch ein eigener Freiraum, vielleicht ein eigenes Zimmer. Er lebt mit dem älteren Bruder noch im gleichen Zimmer, der inzwischen schon 13 Jahre ist und der Sohn geht auch schon auf die 11 Jahre gut zu. Inzwischen ist der 13 jährige, ältere Bruder auch deutlich klein lauter geworden. Ich vermute, weil er eben auch gerade im Pubertätsprozess steckt und selbst mitbekommt wie sich die Vorhaut mit entwickelt und die Dehnungsprozesse gerade auch mit erlebt und somit langsam doch eine erwachsenen Meinung sich langsam bei Ihm bildet. Außerdem bekommt er mit, dass der Vater doch eine nicht unerhebliche Meinung haben kann, die zumindest von dem Gutachter im November 2017 respektiert wurde und scheinbar bis heute Gültigkeit und Wirkung hat.

      Das Jugendamt hat sich dafür ausgesprochen, den fachkundigen Rat und Gutachter in der hiesigen Stadt zu suchen, statt weiterweg zu Prof. Dr.med. Stehr oder zu anderen Fachärzten zu fahren. Ansonsten hat sich das Jugendamt, dass im Übrigen als Chef mit einem Mann aber in diesem Fall durch eine (für Phimose-Fragen aufgrund ihrer Biologie unkundigen) Frau besetzt ist, als nichts wissend qualifiziert.

      Die sehr kompetenten Ärzte bzw. Lehrer von Prof.Dr.Stehr sind zwar auch in der hiesigen Stadt ansässig, sind aber vom Anwalt meiner Ex-Frau explizit als Gutachter, wohlwissend oder hochgradig vermutend, dass der Prozess dann für meine Ex-Frau mit einer Zurückweisung also Prozessniederlage mit einem Prozessverlustrisiko Enden könnnte, abgelehnt worden. An diese Ablehnungshaltung hat sich das AG gehalten.

      "derartig zerrütteten Vater-Sohn-Verhältnis" Ich hatte 2012 die eigenmächtigen Prozessführungen vom Jugendamt nicht mehr unterstützt, das vielleicht damals dann noch interessiert war, den massiven Familienschaden zu reparieren, das war mir dann doch zu wider auf diesem Wege eine gutes Familienverhältnis aufzubauen. Meine neuen Bestrebungen 2014 führten dazu, dass ein Jahr nichts passiert ist, bis ich Untätigkeitsklage erhoben habe, und dann hat das Amtsgericht die Umgänge, obwohl völlig unstrittig einfach eigenmächtig zeitlich verschoben und das OLG rückwirkend zum Teil noch weiter verbösert, d.h. es ist zwar eine geringfügige Besserung für die Herbst-, Faschings- und Osterferien, aber eine Verböserung für die Sonntagsumgänge und die Sommerferien herausgekommen.

      Meine RAin empfahl dann eine kostenaufwändige Gesprächstherapeutin, um auf diesem Weg das Kinderverhältnis zu stärken. Die Gesprächstherapeutin hat sich jedoch in völlig anderen Sachen wie z.B. die Phimosegeschichte verloren, so dass ich diesen Weg abbrechen mußte.

      Vielleicht hast Du ja Tipps, Empfehlungen oder andere hier im Forum, wie das Vater-Kinder-Verhältnis verbessert werden könnte, so dass die Umgänge intensiver und ausgedehnter ausgebaut werden könnten.

      Danke für die Hinweise.

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