Alternative Behandlung statt kortisonhaltige Salbe -> Weihrauchsalbe eventuell ergänzt mit Schwarzkümmelsalbe -> Erfahrungen?

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    • Lieber Sokrates,

      Du verwechselst die Richtungen der Rechtsbeziehungen, mir wurde heute vorgeworfen, ich würde Ärzte beleidigen oder verleumden, wenn ich nach positiven Ausgang mit den Attesten zur Landesärztekammer gehen würde. Das ist also genau umgekehrt der Fall, wie von Dir oben im letzten Beitrag geschildert.

      Ich habe vertiefte Rechtskenntnisse von mehreren Jahren juristischem Studiums und kann mit Anwälten auch mitreden. Ich sehe hier ehrlich gesagt, keine Anspruchsgrundlage auf anhieb und auch keine zu einem Ziel führende Handlung. Da gibt es viel wichtigere Rechtsanhandlungen im Umfeld mit meiner Ex-Frau.

      Einfach diese Atteste ignorieren kann ich (zur Zeit) nur wärmstens Empfehlen und die Ärzte alleine lassen. Das Thema wäre ja ohne U10 gar nicht aufgekommen. Hier ist schon fraglich, überhaupt ob zu einer solchen Untersuchtung noch hingegangen werden sollte, wenn "alles" in Ordnung ist, also keine Schmerzen, gar nichts vorhanden ist. Der Mensch ist auf natürliche, gesunde Selbstentwicklung und Selbstheilung grundsätzlich ausgelegt!
    • Rolf schrieb:

      Ich habe vertiefte Rechtskenntnisse von mehreren Jahren juristischem Studiums und kann mit Anwälten auch mitreden. Ich sehe hier ehrlich gesagt, keine Anspruchsgrundlage auf anhieb und auch keine zu einem Ziel führende Handlung. Da gibt es viel wichtigere Rechtsanhandlungen im Umfeld mit meiner Ex-Frau.

      Gut, dann kennst Du dich in juristischen Fragen wahrscheinlich sehr viel besser aus ich. Da kann ich dir auch gar nicht weiter helfen.

      Ich hatte dich in deinem vorigen Beitrag so verstanden, dass Du die Ärzte wegen Beleidigung, Verleumdung verklagen wolltest. Da habe ich etwas falsch verstanden.

      Auch mir fällt, es als juristischer Laie, schwer, mir eine Klagegrundlage einfallen zu lassen.



      Rolf schrieb:

      Das Thema wäre ja ohne U10 gar nicht aufgekommen. Hier ist schon fraglich, überhaupt ob zu einer solchen Untersuchtung noch hingegangen werden sollte, wenn "alles" in Ordnung ist, also keine Schmerzen, gar nichts vorhanden ist. Der Mensch ist auf natürliche, gesunde Selbstentwicklung und Selbstheilung grundsätzlich ausgelegt!


      Es ist vor allem auch fraglich, warum im Rahmen einer solchen Untersuchung unbedingt die Vorhaut auf Zurückziehbarkeit untersucht werden muss. Dazu besteht überhaupt kein Anlass. Wer über die normale Vorhautentwicklung bescheid weiß, der weiß das auch.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sokrates ()

    • Lieber Sokrates, liebe Forumsteilnehmer,

      meine Ex-Frau räumte im Kreise aller Beteiligter ein, nur mein Sohn war nicht dabei, dass der Kinderarzt eine 2 Jahresfrist ins Auge gefasst hatte, bis dahin, sollte das Vorhaut"thema" bei meinem Sohn gelöst sein. Wieso der Kinderarzt solche wichtigen Fakten nicht in das Attest geschrieben hat, erscheint auf den ersten Blick unklar. Davon wäre ein Jahr nun um, faktisch ca. 10 Monate, d.h. es wären noch ca. 14 Monate, die der Kinderarzt dem Kind zur Entwicklung oder Lösung des Problems der Rückziehbarkeit der Vorhaut eingeräumt hat. Das Attest ließ wohl so etwas weg, damit meine Ex-Frau schnell Klagen könnte, was auch im Attest angesprochen wurde. -> Scheinbar geht es hier, um den Existenzdruck des Verfahrensbeistands meiner Ex-Frau, der sich durch Klagen schnell finanzieren will oder muß.

      Die einstweilige Verfügung war unzulässig. Der nach eigenen Angaben medizinische Nichtfachmann, als Verfahrensbeistand meinte, es könnte bei einer Phimose, die Gefahr bestehen, das Haut abstirbt? Ist das tatsächlich der Fall? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen? Ferner meinte er es wären ja Millionen von Menschen anderer Konfessionen, wie Juden und Muslimen beschnitten und die hätten damit ja auch kein Problem und würden scheinbar nicht darunter leiden.

      Sokrates schrieb:

      Es ist vor allem auch fraglich, warum im Rahmen einer solchen Untersuchung unbedingt die Vorhaut auf Zurückziehbarkeit untersucht werden muss. Dazu besteht überhaupt kein Anlass. Wer über die normale Vorhautentwicklung bescheid weiß, der weiß das auch.
      Ich vermute es ist eine gute Geschäftsmasche der Kinderärzte und Kinderchirugen und Krankenhäuser aufgrund des Existenzdruckes, wenn es stimmt das ca. 10-15% der Jungen beschnitten werden, wobei die tatsächlich Quote eher bei 1%-1,5% betragen sollte. Das sind gute zig-Millionen Euro pro Jahr mehr Umsatz auf die gesamte Branche. Damit können viele Menschen finanziert werden.
    • Rolf schrieb:

      Der nach eigenen Angaben medizinische Nichtfachmann, als Verfahrensbeistand meinte, es könnte bei einer Phimose, die Gefahr bestehen, das Haut abstirbt? Ist das tatsächlich der Fall?
      Davon, was hier formuliert ist, hab ich noch nie gehört.
      Was ich mir vorstellen könnte, ist, dass der Mann eine Paraphimose meinte. Das ist ein medizinischer Notfall, bei der die enge Vorhaut im zurück geschobenen Zustand die Eichel abschnürt und den Blutfluss unterbindet. Wenn dieser Notfall nicht in angemessener Zeit behoben ist, kann die Eichel absterben.
      Siehe auch hier:
      Wie geeigneten Kinderarzt/-urologen/-chirurgen finden?
      Nach all Deinen bisherigen Beschreibungen ist dieser Fall bei Deinem Sohn aber nicht zu erwarten. Diesen Teufel an die Wand zu malen, ist also nichts anderes als unverantwortliche Panikmache.


      Rolf schrieb:

      Ferner meinte er es wären ja Millionen von Menschen anderer Konfessionen, wie Juden und Muslimen beschnitten und die hätten damit ja auch kein Problem und würden scheinbar nicht darunter leiden.
      Jaja, dieser Argumentersatz musste ja kommen, dümmer gehts nimmer. Wenn ein in seinem Dogmatismus gefangener Geistlicher diesen Unsinn propagiert, kann ich das ja zumindest nachvollziehen. Dass ein "Verfahrensbeistand" die Genitalverstümmelung eines Jungen derart propagiert ist nichts weniger als ein Skandal. Der Mann disqualifiziert sich selbst.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
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    • Sokrates schrieb:

      Rolf schrieb:


      2. Danach schlägt er ein konservatives Therapieverfahren für das eigentlich nicht existente Problem aus, und ich Frage mich mit welcher Begründung? Es gibt kein medizinsch begründestes Ausschlusskriterium für eine Salbentherapie. Zahlreiche Studien über die konservative Salbenbehandlung haben sogar explizit gezeigt, dass die "Stärke" der Phimose keine ausschlaggebende Bedeutung für den Behandlungserfolg hat, und dass eine Salbenbehandlung selbst bei Phimosen infolge Lichen sclerosus (eine Hautkrankheit und so ziemlich das "worst case" Szenario") zum Erfolg führen kann.
      Lieber Sokrates,

      meine Ex-Frau meinte, die Begründung für den Ausschluss der Salbentherapie, wäre dass dann Narben entstehen würden und dann neben der "angeborenen" Phimose eine neue engere Phimose entstehen würde. Ob dem zuzustimmen ist oder eher die Schwarzkümmel-Weihrauchsalbe besser ist, beide Salben sollen entzündungshemmend auf die Haut wirken, werden wir sehen, wenn mein Sohn hoffentlich diese "Angst" vor einer mit Narben zu erwerbenden Phimose überwindet.
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    • Hat jemand Erfahrung mit Weihrauch-Schwarzkümmelbädern? Wobei Weihrauch einen Emulgator wie süße Sahne und/oder Honig benötigt, z.B 1 Teelöffel Weihrauch Pulver auf 250 ml Sahne mit 2 TL Honig zum Schaffen einer Rückziehbarkeit der Vorhaut?

      Sowohl Weihrauch als auch Schwarzkümmel sollen entzündungshemmend sein.

      Kortison führt möglicherweise zu einer erschwerten, verlängerten Wundheilung angeblich.
    • Rolf,
      ich bin jetzt etwas verwirrt. Ich hatte gedacht, wir wären schon etwas weiter. Denn Dein Sohn hat ja keine behandlungsbedürftige Phimose, nichts, was ein Eingreifen erforderlich machen würde. Er ist völlig gesund, entwickelt sich ganz natürlich. Warum eine Rosenknospe mit Hilfmitteln weiten, wenn sie es von selbst macht, nur halt etwas später?

      Zu Deiner Frage:
      Nein, keine Erfahrung.

      Rolf schrieb:

      Kortison führt möglicherweise zu einer erschwerten, verlängerten Wundheilung angeblich.
      Man muss hier wirklich genau hinsehen und nicht verallgemeinern.
      Kortison KANN Probleme machen, wenn es über
      - lange Zeit
      - hochdosiert
      - großflächig
      angewendet wird.

      Im Falle Deines Sohnes trifft keiner dieser Punkte zu. Die Anwendung ist zeitlich begrenzt auf einige Wochen, die Dosierung ist relativ schwach und das Anwendungsgebiet ist nur wenige Quadratzentimeter groß. Es gibt hier keinen Grund, Schäden wie z.B. Wundheilungsstörungen zu befüchten. Zumal es ja keine Wunden gibt, die verheilen müssten. Die treten z.B. auf, wenn mit Gewalt versucht wird, die natürlich enge Vorhaut Deines Sohnes zu weiten.

      Deshalb nochmal mein Appell:
      Lasst ihn sich einfach entwickeln. Ohne an ihm zu manipulieren.
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    • Weguer schrieb:

      Lasst ihn sich einfach entwickeln. Ohne an ihm zu manipulieren.

      Weguer schrieb:

      Er ist völlig gesund, entwickelt sich ganz natürlich. Warum eine Rosenknospe mit Hilfmitteln weiten, wenn sie es von selbst macht, nur halt etwas später?
      Lieber Weguer,
      um Dich auf den neuesten Stand zu bringen, meine Ex-Frau will keine Kortison-Anwendung genauso wenig wie der Verfahrensbeistand.

      Trotzdem wird auf den Sohn eine enormer Entwicklungsdruck scheinbar gesetzt, denn meine Ex-Frau ist sich noch nicht deiner obigen Zeilen bewußt und stoppt oder setzt das Gerichtsverfahren bisher nicht aus.

      Mein Sohn muß sich also in den nächsten Monaten wohl einem kostspieligen, d.h. ca. 1.000-2.000€ teuren, Gutachten unterziehen, ob er sich nun normal entwickeln darf oder nicht. Das laufende Gerichtsverfahren und jedes weitere Gutachten, Gegengutachten und Obergutachten lösen sich in Luft auf bzw. sind hinfällig, sobald sich die Vorhaut bei meinem Sohn zurückstreifen lässt. Bleibt zu hoffen, dass er sich in den nächsten Wochen und Monaten auf natürliche Weise positiv auch bezüglich der Rückziehbarkeit der Vorhaut entwickelt ansonsten wird es teuer, jedes Gutachten ca. 1.000-2.000€ + Kosten von drei Anwälten (d.h. ca.550€ pro Anwalt und Instanz).
      Wenn es möglicherweise über zwei Instanzen geht, ist das ein Kauf von "Entwicklungszeit" zugunsten meines Sohnes für ca. 9.000€! Jetzt sind ja bereits Kosten von über 1.500€ entstanden, und billiger wird es nicht!
      Sollte es soweit kommen und sich dann das gesamte Verfahren hinfällig werden, könnte ja versucht werden diese Kosten von der Landesärztekammer zurückzuforden, was wohl schwierig sein dürfte.

      Meinem Sohn ist dieser enorme Entwicklungsleistungsdruck auch nicht recht. Was ist zu empfehlen, um ein derartiges Gerichtsverfahren zu stoppen, auszusetzen und/oder die Kosten so gering wie möglich zu halten?
    • Ich lese das alles mit offenem Mund. Das ist doch eine Farce! Was soll das? Es kann doch nicht sein, dass hier auf dem Rücken Deines Sohnes Streitereien ausgetragen werden.
      Anstatt um das Kindeswohl besorgt zu sein, scheint es, als würden hier persönliche Eitelkeiten instrumentalisiert und Interessen verwirklicht.

      Rolf schrieb:

      meine Ex-Frau will keine Kortison-Anwendung genauso wenig wie der Verfahrensbeistand.
      Ohne Deiner Frau bzw. dem Verfahrensbeistand etwas Bösen unterstellen zu wollen, aber es sieht für mich so aus, als würden die beiden realistischsten Möglichkeiten, die Vorhaut Deines Sohnes zu weiten, nämlich ZEIT und Kortison bewusst abgelehnt, um am Ende sagen zu können: So, Schluss mit dem Theater, jetzt wird er beschnitten, denn das ist es, was ICH will.

      Ich bin schockiert und traurig, Dein Sohn tut mir furchtbar leid.
      Ich hoffe, Dein Sohn übersteht das alles möglichst schadlos. Und Deine Frau kommt zur Vernunft, denn mir scheint, sie hätte diese zur Zeit verloren.
      Viel Kraft Euch allen!
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    • Rolf schrieb:

      Was ist zu empfehlen, um ein derartiges Gerichtsverfahren zu stoppen, auszusetzen und/oder die Kosten so gering wie möglich zu halten?
      Ich habe es dir schon mal empfohlen, dann halt nochmal...schreib an Prof. Maximilian Stehr, Dr. Kreutzig-Langenfeld, Dr. Wolfgang Bühmann und Dr. Christoph Kupferschmid, schilder den Fall, dein 10jähriger Sohn hat eine beschwerdefreie Phimose, die deine Frau wegen Druck von Ärzten und deren schlechter Beratung durch eine radikale Beschneidung, notfalls ohne deine Zustimmung per Gerichtsbeschluss, beheben lassen will. Da braucht es keine Gutachten...

      Ich bin mir sicher, dass dir jeder dieser Ärzte helfen kann, dass da eine Mail von denen reicht, in der steht, dass dies Mist und unnötig ist, es in dem Alter und ohne Beschwerden keinerlei Therapie bedarf...

      Sag mal, wer muss diese Gutachten den alle bezahlen? Du aus deiner Privatkasse, genau wie deine Frau? Hat die keine anderen Probleme? Und genug Asche für so einen Mist?

      Das königlich bayrische Amtsgericht...wäre für die richtige Bühne für diese Posse...
      Die Lüge ist schon dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe angezogen hat. (Mark Twain)
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    • Weguer schrieb:

      So, Schluss mit dem Theater, jetzt wird er beschnitten, denn das ist es, was ICH will.
      Lieber Weguer,
      gestern durfte ich mir von meinem 12 Jährigen Sohn mir erklären lassen, dass es mir um Macht und sonst nichts ginge.

      Mein 10 Jähriger Sohn hatte sich zu einem Freund verdünisiert und habe ich somit gar nicht mehr gesehen.

      Urolüge schrieb:

      Sag mal, wer muss diese Gutachten den alle bezahlen? Du aus deiner Privatkasse, genau wie deine Frau?
      Im Zivilprozess zahlt der Unterliegende, d.h. entweder die Phimose löst sich, dann verliert die Antragsstellerin (meine Ex-Frau) und muß bezahlen. oder das Gerichtsgutachten kommt zum Schluß es muß nicht operiert werden, was möglicherweise unwahrscheinlich ist, denn die eigene Ärzteschaft von 3 Kinderärzten wird durch bereits ergangene Atteste meiner Ansicht nach schwer durch eine Gerichtsgutachten verunglimpft werden können. Kommt das Verfahren zum Schluß es muß operiert werden und es wird operiert, so muß ich wohl alles zahlen oder man vergleicht sich oder der Richter entscheidet beide tragen die Kosten zur Hälfte.

      Urolüge schrieb:

      Hat die keine anderen Probleme? Und genug Asche für so einen Mist?
      Sie ist halt überaus extrem vorsichtig und ängstlich und verlässt sich 100%ig auf "Fachleute" und wenn Sie nicht die Asche hat, dann hat es ja der Schwiegervater, d.h. Ihr Vater, der ist ja auch von der Notwendigkeit der (Teil) Beschneidung überzeugt und versteht nicht, warum ich für den Vorhaut erhalt bin.

      Weguer schrieb:

      Anstatt um das Kindeswohl besorgt zu sein, scheint es, als würden hier persönliche Eitelkeiten instrumentalisiert und Interessen verwirklicht.
      Ja, mit dem Kindeswohl wird ständig argumentiert, tatsächlich bestreiten alle Beteiligten damit ihren Lebensunterhalt, der Kinderarzt, der Kinderchrirurg, der Rechtsanwalt der EX-Frau, der Verfahrensbeistand, meine Verfahrensbevollmächtigte, der potentielle Gutachter, der Richter hat schöne abwechslungsreiche "Theater-spiele" und keine seine Tätigkeiten rechtfertigen, die Krankenkasse freut sich über ihre Daseinsberechtigung, alle sind froh das Umsatz gemacht wird auf Kosten der Gesundheit unserer Kinder.
    • Herr Prof. Stehr bittet mich zur Vorstellung mit der Ex-Frau und Sohn nach Nürnberg. Bin gespannt, ob es klappt.

      Im Gerichtsbeschluss, wie Ihr oben schon richtig zitiert habt, geht es wirklich darum ein "eingeschränktes" Gutachten aus "der Brille" eines Urologen zu machen. Die anderen Bereiche, wie Psychologie oder Kinderpsychologie werden vollkommen ausgeklammert. Wenn ich Euch richtig verstehe, geht es vor allem auch darum, die Vorhaut zum einen wegen Gesundheitserhaltung, weil die Vorhaut eine wichtige Körperfunktion im gesamten Leben eines Mannes übernimmt als auch aus psychologischer, nachhaltiger und langfristiger Sicht zu erhalten. Das interessiert wiederum die Mediziner ja gar nicht oder sehr eingeschränkt. Die machen doch Angst über die möglichen portientielle Gefahren in den bevorstehenden 5 bis maximal 10 Jahren. Was danach langfristig passiert mit dem Mann, psychologisch oder zwischenmenschlich in der Partnerschaft, ist Medizinern doch in Regel egal.

      Viele Grüße
      Rolf
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      Beitrag von Pizarro73 ()

      Dieser Beitrag wurde von Guy gelöscht ().
    • Richtig. Ich glaube kaum, dass es eine bessere Adresse für Dein Anliegen geben kann.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
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      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Meine Ex-Frau ist derzeit trotz Angebot nicht bereit zu Prof. Dr. med. Stehr nach Nürnberg zu fahren. Sie meinte Sie hatte das Angebot abgegeben ein zweites Mal zum 5 Sterne Kinderchirurg zu gehen, der keine 10€ an einer Circumcision laut eigener Aussage daran verdient, ihr aber empfohlen hatte nicht das Gericht in dieser Angelegenheit anzurufen, woran meine Ex-Frau sich bekanntlich nicht gehalten hat.

      So folgt nun das bis zu ca. 2000€ Gutachten und die Hoffnung, dass mein Sohn lernt mit seiner Vorhaut spielerisch umzugehen und die Wirkungen sich hoffentlich zeigen. Die Weihrauch- und Schwarzkümmel-Salben sind jedenfalls im Tresor des älteren 12 jährigen Bruders versperrt und werden derzeit (noch) nicht angewendet. Was wirklich schade ist. Weihrauchöl soll scheinbar die Mader von Autoschläuchen fernhalten und wird scheinbar dafür verwendet als zum Baden, wie von mir vorgesehen.

      Viele Grüße
    • Neu

      Ich weiß nicht um die Anwednung von Weihrauch bei Phimose, sondern nur bei entzündlichen Gelenkerkrankungen.
      Soweit ich das aber mitbekommen habe, geht es bei der Cortisonsalbe bei Phimose nicht um die entzündungshemmende Wirkung, sondern um die Erhöhung der Dehnfähigkeit der der Haut. Sowas habe ich von Weihrauch noch nie gehört, aber das muss nichts heißen.
      Aber bitte mach da bloß keine Mixturen mit Sahne oder Honig, die du deinen Sohn dann auf sein bestes Stück schmieren lässt. Das kann ganz böse nach hinten losgehen und dann hat er wirklich eine Beschneidung am Backen, die locker begründet werden wird - nämlich dann, wenn sich eine Pilzinfektion bzw. bakterielle Infektion einstellen sollte.
      Und denk auch an das Allergiepotienzial. Das wäre da an der Stelle auch ganz unspaßig. Mit dem Hintergrund noch mehr. Also teste das lieber mal an einer anderen empfindlichen Stelle an Haut und Schleimhaut.
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    • Neu

      Lieber Schluppi, vielen Dank für Deine Hinweise. Ich habe auch deine Überlegungen bereits gehabt und gemacht. Honig und Sahne sollte ja nicht geschmiert werden, sondern einfach im Badewasser zusammen mit Weihrauch- und Schwarzkümmelöl verdünnt werden. Vorstellen könnte ich mir doch, wenn Dehnübungen im oder nach dem Baden gemacht werden, dass Mikrorisse, die entstehen könnten, antibakteriell eine Entzündung eben verhindern könnten.

      Zur Zeit, wie oben berichtet passiert gar nichts. Er badet weder im Öl noch kommen die Salben zum Einsatz. Vielleicht ist es auch gut so. Nur der Druck des Gutachtens ist nicht gut, meiner Ansicht nach.