Also so eine Art Publikums-GmbH
Ich hab da kein Problem damit, denn Geld muss schließlich irgendwie reinkommen. Die Leute an vorderster Front von Foregen meinen es ehrlich, sie leiden ja selbst unter ihrer Beschneidung. Wenn ich mal ein eigenes Gehalt habe und es mir leisten kann (bin noch Student) werde ich auch drüber nachdenken, mich zu beteiligen.
Danke für deine restlichen Infos zur Stammzellenforschung, das macht definitiv Hoffnung.
Bin auch noch Student, werde aber ab nächstem schuljahr (also 2016) immerhin schonma Referendar sein
Was ich oben noch vergessen hatte zu posten und ich grundsätzlich interessant finde:
http://www.gizmag.com/ut-fast-nerve-regeneration/21345/
Das is jez nicht direkt mit stammzellmedizin verbunden, aber bzgl. Reparaturen am periphären Nervensystem und somit auch Transplantationen ganz im allgemeinen eine recht große Sache!
Ein Problem bei Transplantaten bspw. ist, dass die Nerven selbst bei Mikrochirurgischem Eingriff, wo also mit Mikroskopbesteck gearbeitet wird, relativ lange brauchen um zusammenzuwachsen. Da das Nervengewebe im Transplantat somit lange Zeit vom Nervensystem des Körpers abgekoppelt ist, tritt dann meist Denervierung des transplantierten Gewebes ein. Das ist auch einer der Gründe, warum bspw. Hauttransplantate bzgl. des Berührungssinns manchmal schlechte Ergebnisse erzielen.
Mit der oben zitierten Methode könnte jedenfalls die Wiedervereinigung des distalen Nervs/Nervengewebes mit dem Rest des Nervensystems immens beschleunigt werden! Egal obs jez um ein komplettes Gewebe/Organtransplantat geht oder "nur" um die Reparatur von Nervenverbindungen, wird diese Technik mit Sicherheit von großer Bedeutung sein.
EDIT: Oh, und damits auch moeglichst aktuell ist
https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT02359825
Hier ist der aktuelle Stand dieser Technik
Der Bericht von 2012 war noch nur im Labor mit tieren. Wie man hier lesen waren die verwendeten Substanzen nicht für Anwendung beim Menschen freigegeben. Mittlerweile sind sie auf Substanzen umgestiegen die für den Menschen zugelassen sind und rekrutieren bereits Teilnehmer für eine klinische Studie. Ich blick noch net so ganz wie das mit dem Alter der Verletzung ist. Da ist die Rede davon, dass die Verletzung nicht älter als 24-72 stunden sein darf, aber ich nehme doch mal an, dass es schwierig sein dürfte so jemanden zu rekrutieren
Außerdem sollte es für den chirurgen eh recht einfach sein durch einen minimalen Einschnitt in den Stumpf der Nervenfaser eine Wunde zu erzeugen, die dann wiederum verbunden werden kann. Das allerdings ist wahrscheinlich nochmal etwas aufwendiger, weil man dann u.U. weiteres Nervengewebe von irgendwoher nehmen muss um den Abstand zu überbrücken. Drum denk ich mal auch die Notwendigkeit von Teilnehmern, die noch frische Wunden haben
Wie auch immer, spannend is es, werde die Studie über die nächsten Jahre im Auge behalten ![]()