Beiträge von flyguy

    Theologen der Universität Jena veranstalten am 3. Februar den öffentlichen Studientag 2016 „Beschneidung – Kopftuch – Kirchenasyl: Religion und Recht im Widerstreit“, so lautet der Titel einer öffentlichen Podiumsdiskussion am Mittwoch (3. Februar) ab 18.15 Uhr im Hörsaal 3 am Jenaer Uni-Campus (Carl-Zeiß-Straße 3). Über dieses Thema diskutieren der Strafrechtler Prof. Dr. Dr. h. c. Heiner Alwart von der Universität Jena und Vertreter der drei betroffenen Religionsgemeinschaften: der christliche Theologe PD Dr. Alf Christophersen von der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg, die Rabbinerin Dr. Elisa Klapheck von der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt/M. und die islamische Theologin und Juristin Hamideh Mohagheghi von der Fakultät für Kulturwissenschaften der Universität Paderborn. Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Dr. h. c. Klaus Dicke von der Universität Jena wird moderieren. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

    Seit Jahren kommen Umfragen und Studien zu einem weitgehend gleichlautenden Ergebnis: Zwischen 20 und 25 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen hegen antisemitische Vorurteile. Diese Ressentiments äußern sich nicht nur in verunglimpfenden Worten, sondern auch in gewalttätigen Übergriffen und Straftaten. Juden beunruhigt außerdem, dass Antisemitismus zunehmend salonfähig werde, also bis weit in die Mitte der Gesellschaft reiche. Der Streit um die Zulässigkeit der Beschneidung gilt vielen dabei als symptomatisch.

    @blankspace Vielleicht wäre die Vorhautwiederherstellung was für dich? Hab schon vielen gelesen, dass es die Situation verbessert hat (wahrscheinlich mehr als jeder Therapeut es könnte). Ich selber mache es auch. Wenn die Vorhautregeneration tatsächlich noch in unserem Leben Realität werden sollte, wäre das echt genial. Ich hoffe, dass dann auch die Krankenkassen zahlen. Bei Operationen für weibliche Opfer von Zwangsbeschneidungen wird es schon bezahlt und letztens wurde auch einem Mann ein Gerät für die Vorhautwiederherstellung von der Krankenkasse bezahlt.

    Aus Neugier: Hat der Arzt dich auch über die Alternativen (Dehnen, Salbe, Teilbeschneidung, Vorhautplastik etc.) aufgeklärt? Eine radikale Beschneidung ist schon heftig. Da gibt es defenitiv in vielen Fällen schonendere Behandlungen. Wenn der Arzt dies nicht getan hat könntest du gegen ihn vorgehen und ein Schmerzengeld bekommen (vielleicht sogar schon ohne vor Gericht zu gehen).

    Und dann wollte ich noch fragen, ob es hier im Forum eine Anleitung fürs T-Tape gibt. Die Suchfunktion sucht nämlich bei mir immer nur nach einem "t". Hab jetzt meinen alten Verbandskasten hier liegen. Da müsste ja eigentlich alles drin sein für ein T-Tape..?!

    Ich glaube nicht, aber hier was auf englisch:
    http://www.restoringforeskin.org/public/foreski…ethods/t-taping
    http://ttape.tumblr.com/post/955658697…kin-restoration

    Ab in die Hall of shame mit dieser widerwärtigen und geschlechterrassistischen Polemik!

    Von mir aus gerne...hatte sowie erst vor es dort zu eröffnen.

    Offensichtlich spüren die Damen und Herren Genitalverstümmelungsversteher schon den Widerspruch, in den sie sich mit ihren momentanen inbrünstigen Stellungnahmen für z.B. Frauen begeben, und haben von sich aus das Bedürfnis, jegliche kritische Wahrnehmung dieser Widersprüche zu ihrer Haltung zu MGM sofort mit Nazivorwürfen mundtot zu machen.

    Als Beschneidungsgegner hat man leider auch keine große Wahl was Parteien angeht. Von den mir bekannten sind nur die NPD (und vielleicht noch AfD?!) und die Partei der Humanisten für ein Verbot.

    Auch die Aufklärer müssen aus ihrer selbst verschuldeten Unmündigkeit heraustreten und die Konsequenzen ihrer Theorie anerkennen. Mischt man alle Farben zusammen, erhält man Grau. Oder schlimmer, Braun. Anhand der Diskussion über die Beschneidung sah man zuletzt, wie die verbissene Verabsolutierung emanzipativer Gedanken – in diesem Fall des Rechts unmündiger Kinder auf körperliche Unversehrtheit – umschlagen kann in die Unterdrückung von Minderheiten. Und doch bleibt es richtig, dass nicht jeder religiöse oder kulturelle Brauch von einer toleranten Gesellschaft toleriert werden kann.

    Wer will überhaupt eine empfindliche Eichel haben und sie dann nicht bedecken? Ich stell mir das störend vor (war es jedenfalls sehr nach der Beschneidung). Dann reibt die empfindliche Eichel doch an Unterhosen etc. Also, manhood etc. wäre schon angebracht, denke ich.

    Die Restoration ist auch bei radikalen Beschneidungen möglich. Jedoch dauert es länger, als bei anderen Beschneidungen. Es ist zudem schwieriger anzufangen, weil man nicht einfach mit TLC tugger, DTR und co. starten kann, wenn man straff/radikal beschnitten ist. Dein Freund müsste gucken, wie viel Haut er im schlaffen Zustand noch über die Eichel bekommt. Für die Geräte fürs restoren sollte man die Haut schon komplett über die Eichel ziehen können. Wenn das nicht geht...erstmal per Hand oder mit Haftpflastern (Mefix etc.) "T-tape" etc. Vielleicht könnte man auch mit einem Extender starten (z.B. Penimaster), aber habe selber leider noch keine Erfahrungen damit und kenne auch keinen, der es schon probiert hat. Soll aber funktionieren laut Hersteller.

    Vorhautwiederherstellung!!!!
    Besteht bei jeglicher Art Beschneidung (insbesondere Radikalbeschneidung),die Vorhaut wieder Herzustellen?
    Oder kommt es auf die Methode der Beschneidung an?
    Welche Vorraussetzungen muß gegeben sein,um die Vorhaut wieder herstellen zu können?

    Der Begriff "Vorhautwiederherstellung" ist irreführend. In keinem Fall kann man die verlorenen Strukturen der Vorhaut wiederherstellen (gefurchtes Band, Frenelum, innere Vorhaut etc.). Es gibt Beschneidungstypen, wo noch ein bisschen innere Vorhaut (eine Art Schleimhaut) und ein kleiner Teil des Frenelums bleibt. Wer selbst beschnitten ist und noch innere Vorhaut hat, wird merken, dass diese sensibler ist als die dunklere Schafthaut. Bei manchen Beschneidungstypen wird tatsächlich so gut wie alles an Vorhaut entfernt. Dann bleibt nur noch die Schafthaut und die (durch Hyperkeratinisierung) abgestumpfte Eichel zurück.
    Man kann natürlich versuchen die Schafthaut zu dehnen. Eine richtige Vorhaut wird das nie. Eher ein Hautschlauch, aber dadurch dass die Eichel dann wieder permanent bedeckt ist, kommt es zu einer Resensibilisierung der Eichel. Wenn man noch innere Vorhaut hat, kann die auch noch durch das Dehnen vergrößert werden. Wenn man straff beschnitten ist wird es allerdings am Anfang schwierig, weil man einfach so wenig Haut hat. Die üblichen Geräte zur "Vorhaut"wiederherstellung werden dann nichts bringen. Da hilft erstmal nur per Hand dehnen oder mit Haftpflaster etc. Das ganze kann Jahre dauern.

    Nachdem Fehlversuch auf Kickstarter jetzt auf indiegogo:

    https://www.indiegogo.com/projects/pigs-without-blankets#/