Mir treibt es jedenfalls durchaus Tränen in die Augen, wenn ich mich z.B. so wie jetzt damit befasse, denn als betroffener kann man ja gar nicht über sowas schreiben/reden oder nachdenken, ohne sich automatisch dabei in die Betrachtung miteinzubeziehen. Es ist für mich schmerzhaft, sehr sogar. Doch gerade weil es sich nunmal nicht ändern lässt tu ich mein bestes, um der Sache dennoch Herr zu werden und mit der Situation wie sie ist glücklich zu werden. Denn zu guter letzt sollte man auch niemals vergessen, dass das Leben unglaublich vielseitig ist und es doch schade wäre, wenn man sich vor lauter Gram darum auch noch brächte... ;(Dann hätte die Beschneidung am Ende wirklich gewonnen und einem den Rest auch noch weggenommen...
Entschuldigung vor allem nochmals an diejenigen, die nicht so wie ich eine Wahl hatten und/oder auf die meine Situation einfach nicht zutrifft und die meine Sicht der Dinge als verharmlosend oder einfach zu sehr off-topic empfinden. Mir war es einfach auch selbst wichtig das hier zu schreiben, denn ich will das ganze einfach seelisch irgendwie in den Griff bekommen und diese emotionale Achterbahnfahrt abschalten. Ja, das ist ein Kompromiss und schmeckt auch so. Aber zumindest ich hab auch die Erfahrung gemacht, dass das ganze Leben ein Kompromiss ist und man sich besser daran gewöhnt, wenn man was vom Kuchen abhaben will. 