Beiträge von Punga

    Eine Teilbeschneidung wäre das was ich dann (falls unumgänglich) vorziehen würde. Ich hab, wie ja bereits erwähnt, genügend Vorhaut. Sie ist sogar ein Tick zu lang. Das könnte ein Vorteil sein. Es ist demnach genug da um nicht zuviel weg zuschneiden. Eine TI wäre natürlich noch besser. Aber gut zu wissen dass das Frenulum erhalten werden kann.

    An erster Stelle steht aber zunächst das Dehnen mit einer Hilfssalbe. Die Hilfsmittel von Phimostop scheinen eine interessante Möglichkeit zu sein. Ich warte aber erst meinen Termin und die Meinung des Urologen ab.

    kalliboy: Es gibt ja noch die Triple Inzision. Dabei bleibt die Vorhaut erhalten und ich kann sie dann auch ganz zurückziehen. Nicht zu vergessen die Dehntherapie mit Kortisonsalben (Betamethanson) Meine Vorhaut will ich trotzdem mit allen Mitteln versuchen zu erhalten. Die Eichel bleibt durch die Vorhaut sensibel weil sie nicht austrocknet. Wenn die Vorhaut bis wegamputiert ist, ensteht eine Keratinschicht auf der Eichel und sie wird unsensibel.

    Ich werde NICHT einfach radikal, ohne andere Therapieversuche, die Vorhaut komplett wegschneiden lassen!! Mit Vorhaut (auch bei meiner im Normalfall) relativen Phimose ist der Sex viel intensiver als mit einer ungeschützten rauhen und trockenen Eichel.

    kalliboy: Hab nicht gesagt dass ich LS habe! Meine Entzündung ist auch schon abgeklungen und der Pilz behandelt. Ich sagte dass ich hoffe dass die, durch Entzündung, entstandene stärkere Vorhaut wie nach der letzten Entzündung abklingt. Dann bekomm ich die Vorhaut nämlich wieder normal gedehnt. Ausserdem ist mein Diabetes mittlerweile auch gut eingestellt und hat sich normalisiert.

    Komplett beschneiden ist eine radikale Umstellung. Ausserdem wird die Eichel mit der Zeit unsensibel. Natürlich werd ich es trotzdem machen lassen wenn wirklich nicht anderes mehr hilft. Aber nicht im Hau-Ruck-Verfahren!!

    Hallo :)

    Danke für die vielen Ratschläge und Infos.

    Also meine verstärkte Vorhautverengung kommt nicht von Verletzungen durch zu starkes Dehnen. Bin das Dehnen immer sehr vorsichtig angegangen. Die nun stärkere Vorhautverengung kommt lediglich von der Entzündung. Ich hoffe nur die verdickte Vorhaut wird wieder dehnfähig, wie nach der Entzündung im Mai. Ich werde es in den nächsten zwei Wochen bis zum Arzttermin mit einer rezeptfreien Kortisonsalbe versuchen.

    Falls wirklich operiert werden muss (was ich nicht hoffe) werde ich den Urologen fragen ob eine TI bei mir möglich ist. Hab schon viel darüber gelesen und es ist für mich die operative Behandlung die mir am meisten zusagt. Komplett beschneiden will ich nicht. Eher dann (falls die TI nicht möglich ist) eine Teilbeschneidung oder ähnliches. Da ich eine sehr lange Vorhaut habe, könnte ich mir auch vorstellen dass nur der obere Teil weggeschnitten wird.

    Hab in einem der Links auch von einer Therapie mit einem potent topischen Steroid gelesen. Dies wäre bei Lichen sclerosus eine gute Therapiewahl (wobei ich nicht weiss ob ich so eine LS habe)

    Ist halt alles nur rumgerätsel. Am 25. Februar hab ich die Gewissheit. Dann ist mein Termin beim Urologen.

    Ich hab ausserdem das Problem dass mein Vorhautbändchen und auch teilweise die Eichel extrem sensibel sind. Bis jetzt hab ich beim onanieren immer die ganze Vorhaut über der Eichel und komme demnach nicht in Kontakt mit der Eichel oder Vorhautbändchen. Ich kann das Frenulum nicht mit den Fingern anfassen weil es sehr unangenehm ist und auch regelrecht schmerzt; auch wenn es in Kontakt mit der Unterwäsche kommt. Das ist auch ein Punkt bei dem ich befürchte dass ich nach einer eventuellen Beschneidung, die ersten Tage oder auch viel länger nicht laufen kann.

    Hallo! (welcome)

    Ich bin neu hier im Forum. Bin 40 Jahre alt und habe schon immer eine zu enge Vorhaut gehabt mir der ich aber nie Probleme hatte. Sie lässt sich ohne Errektion bis zur Hälfte zurückziehen; mit Errektion aber praktisch gar nicht; nur die Spitze der Eichel ist dann frei. Ich habe ausserdem eine ziemliche lange Vorhaut, denn bei einer Errektion bleibt sie ohne zu spannen über der Eichel.

    Ich habe Mitte letzten Jahres angefangen zu dehnen (ohne Salbe) Ich hab das Dehnen allerdings sehr unregelmässig gemacht. Erfolge schien es dennoch gebracht zu haben. Die Vorhaut wurde auf jeden Fall etwas weiter. Bei diesem ersten Dehnversuch im Mai, bekam ich nach ein, zwei Monaten Dehnen, eine Vorhaut- und Eichelentzündung. Ich hatte sofort einen Termin beim Urologen vereinbart; bekam allerdings erst einen Termin einen Monat später. Ich hatte in der Zwischenzeit mit Fenistil Hydrocort selbst behandelt und die Entzündung ging auch langsam aber sicher weg. Die Vorhaut allerdings war nach Abklingen der Entzündung komplett verengt. Sie lies sich gar nicht mehr zurückziehen...keinen Millimeter. Nach etwa einem Monat liess diese starke Verengung dann wieder nach und sie lies sich wieder dehnen. Ich hab daher den Termin beim Urologen wieder abgesagt.

    Gegen Ende des Jahres hatte ich wieder solche Dehnversuche, ab und zu gemacht. Und wiederum bekam ich eine Entzündung der Vorhaut. Diese ist wieder verdickt und lässt sich gar nicht mehr zurückziehen.

    Bei einer Blut- und Urinuntersuchung wurde festgestellt dass es sich um einen Pilz handelt. Ich habe dann einen neuen Termin beim Urologen vereinbart. Dieser ist jetzt Ende Februar. Mein Hausarzt hat mir zwischenzeitlich Pillen und eine Salbe gegen die Pilzinfektion verschrieben. Ausserdem sei zu erwähnen dass bei mir Diabetes Typ 2 diagnostiziert wurde. Das ist auch der Grund für die Entstehung dieser Entzündungen.

    Jetzt meine Frage an euch (als Vorbereitung für meinen Termin beim Urologen :D ) Klingt diese starke Phimose, wegen der, durch die Entzündung, wieder verdickten Vorhaut wieder ab (so wie das im Mai der Fall war) oder bleibts so?

    Bei meiner ersten "angeborenen" Phimose wäre eine Dehntherapie mit Spezialsalben wie Betamethason sicher erfolgreich gewesen weil ich ja bereits ohne Salbe bei meinem gelegentlichen Dehnen kleine Erfolge bemerkte.(Hatte nur etwas Bammel um mich einem Urologen vorzustellen) Aber wie sieht es jetzt aus? Kann eine solche starke Phimose (falls sie sich nicht wieder von selbst lockert) noch gedehnt werden oder wird der Arzt auf jeden Fall Recht behalten wenn er mir sagen wird dass eine komplette Beschneidung unumgänglich wäre? Ich will eine Bescheidung auf jeden Fall verhindern. Die mach ich nur wenn gar nichts anderes mehr in Frage kommt.

    Danke schonmal für die Ratschläge :thumbup: