DIe klassische Rechts-Links-Achse, an der sich die Parteienlandschaft orientiert, ist - was religiöse Fragen anbelangt - keine Orientierung. Deshalb ist hier auch die Rolle der Opposition wertlos geworden. Vor diesem Hintergrund ist es mehr denn je notwendig, auf eine strikte Trennung von Staat und Religion zu pochen. Leider ist das Gegenteil der Fall. Mit dem Argument, anders könne man sich nicht integrieren, verschafft sich eine weitere Religion Schritt für Schritt Zugang zu staatlich gewährten Privilegien. Die Staatskirchen sehen diesem Treiben wohlwollend zu, können sie doch sicher sein, dass der Zug weiterhin in die aus ihrer Sicht richtige Richtung fährt.
Beiträge von B.O.Bachter
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Nein, es wird namentlich abgestimmt. Man kann das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten bei abgeordnetenwatch.de: Das virtuelle Wählergedächtnis einsehen.
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Zitat
Es mag ungewohnt sein, für Menschenrechte von Männern einzutreten, die
ja eher dafür bekannt sind, daß sie die Menschenrechte von Frauen
systematisch mit Füßen treten. Aber für männliche Säuglinge gilt das
noch nicht.
Da ich keine Säugling bin, liegt die Vermutung nahe, das Frau Prof. Dr. Pfusch mein Engagement nicht sonderlich zu würdigen wüßte. -
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Eine sehr kluge und sicher richtige Feststellung!
Das bringt Hoffnung für die Zukunft, da die Mischung der Kulturen noch kräftig weiter geht.
Durch die "Mischung der Kulturen" haben wir HIER auf jeden Fall erst mal mehr Beschneidung und mehr Beschneidungsbefürworter. Der Rest ist in der Tat Hoffnung. -
Leid-Kultur! - Menschenrechte in Afghanistan - Kopftuchzwang - Beschneidung
Weiter unten ein Artikel über Beschneidung bei Jungen.
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Es gibt einen Lackmustest für Feministinnen.
Wenn sie Ulrike Meinhof verherrlichen, haben sie was an der Waffel.
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Wie kann die evangelische Kirche der verbreiteten Gottvergessenheit und einem zunehmend aggressiven Atheismus wehren?
Willkommen im religiösen Paralleluniversum.
Etwas, wofür es keine Evidenz gibt, kann man nicht vergessen, ganz einfach, weil man es nicht erlebt haben kann.
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Ich habe eine Zeitlang in einem Moslemischen Land gearbeitet und mir ist damal aufgefallen, dass nur junge Männer unterwegs sind und Frauen anmachen, so ab 40 saßen sie am liebsten in Kaffees unter sich.
Dieser Augenschein ergibt sich auch in christlich geprägten, südlichen Ländern, z. B. Griechenland. -
Die Angst des Berufs-Schreiberlings vor den neuen Medien.
„Meinungsfreiheit“ ohne die Möglichkeit, diese auch chancengleich kundzutun, unterscheidet sich von offener Meinungsunterdrückung im Endeffekt nur durch die noch hinzu kommende zynische Verlogenheit.
meint
B.O.Bachter -
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Zweifellos gibt es Fälle, bei denen die Beschneidung zu Traumatisierung geführt hat und jeder einzelne ist tragisch. Auf der anderes Seite stehen die Berichte, wie stolz und froh junge Männer sind, sichtbar zu ihrer Religionsgemeinschaft dazu zu gehören.
Dieses Statement ist ein klarer Beleg dafür, dass - wenn sie politische Macht ausüben - auch gewisse "Middle-of-the-Road"-Religiöse vom Schlage einer Frau Goering-Eckhart eine Gefahr für die Gesellschaft darstellen, denn sie öffnen das Einfalltor für Fundamentalisten. -
"Vergessen" hast Du/Herr Thierse die aus evangelischen Pastorenfamilien stammenden RAF-Terroristen.
Und auch die aus katholischen Familien stammenden IRA-Terroristen.Aber was soll der ganze Käse. Niemand kann irgendetwas, was er tut oder lässt durch Atheismus begründen, denn Atheismus betrifft nur eine (1) Frage, nämlich die er Existenz Gottes. Jede weitere Schlußfolgerung auf bestimmte Handlungsweisen oder Ideologien ist ein GANZ DUMMER DENKFEHLER oder eine BEWUSSTE DIFFAMIERUNG.
Was bei Thierse zutrifft, ist mir letztendlich egal.
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Ich streite nicht ab, dass die hier (und in ähnlichen Threads) geschilderten Probleme auch in der Beschneidung begründet sind.
Allerding sollte man auch hinterfragen, ob nicht das generelle Rollenverständnis der Männer daran beteiligt ist, das es ihnen offensichtich unmöglich macht, die Gefühle ihrer Partnerin zu erkennen bzw. darauf einzugehen.
Drei Mal darf man raten, wann und wie dieses Rollenverständnis entstanden ist und wodurch es konserviert und in die Gegenwart transportiert wurde.
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Ist es nicht wunderschön anzusehen, wie Imame und Rabbiner sich plötzlich lieben! Es fehlt nur noch, dass sie sich über abgeschnittenen Kindervorhäuten die Hand reichen!
(Ja, lieber Guy, ich weiß, dieser Beitrag ist reif für die Quarantäne.)
Ich denke, es handelt sich hier um eine zwar nicht ganz zufällige aber (was die gegenseitige Achtung anbelangt) doch eher unwichtige Übereinstimmung rein technischer Natur (ähnlich dem Schweinefleischverbot).
Am ehesten zieht hier wohl die einfältige Logik: der Feind meines Feindes ist mein Freund.
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Beschneidung ist ANTI-Religiös. In dem Sinne, dass sie dem Schöpfer G-D, der eine Kreation "wohlüberlegt" (in der Anlage perfekt) zeugt, widerspricht.
Auch wenn dieses Argument vielleicht dazu geeignet ist, religiöse Menschen von einer Beschneidung abzuhalten, ist es dennoch falsch.Erstens ist die Natur (manche nennen es "Schöpfung") nicht perfekt, sondern voll von Kompromissen.
Zweitens ist der Mensch auch aus Sicht der monotheistischen Religionen alles andere als perfekt, denn wenn er es wäre, bedürfte er der Religion nicht, die im sagt, was richtig und was falsch ist (-> Erbsünde).
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Tatsache ist, Religionslosigkeit kann gefährlich sein. Denken Sie nur an die schlimmsten religionslosen Verbrecher des 20. Jahrhunderts: Stalin, Hitler, Mao Zedong, Pol Pot.
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Nach Frau Deusel ist die Beschneidung keine freie Glaubensentscheidung der Eltern.
Ist das dann Nötigung?
Nein, keine Nötigung sondern religiöser Befehlsnotstand und gleichzeitig die Entbindung der Täter von der lästigen Bürde, sich mit der Thematik selber auseinanderzusetzen. Glauben ist leichter als Denken (einer der Vorteile von Religion). -
Der Typ links im Bild amüsiert sich ja prächtig.
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