Vor solchen Einrichtungen sollten wir Mahnwachen aufstellen und Informationsmaterial ausgeben, z. B. die Broschüre der Giordano-Bruno-Stiftung.
Beiträge von Pensador
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Haben wir schon eine Liste der Abgeordneten, die gestern an der Abstimmung beteiligt waren, mit ihrem Stimmverhalten (ja/nein/Enthaltung), Parteimitgliedschaft und Wahlkreis? Es gibt übrigens auch internationales Interesse an diesen Informationen.
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Wir sollten alle, die mit nein gestimmt haben - ich nenne sie die aufrechten 100 - in die Hall of Fame aufnehmen und dafür sorgen, dass sie wieder in den nächsten Deutschen Bundestag gewählt werden. Ich empfinde Respekt und Anerkennung für diejenigen Abgeordneten, die gestern gezeigt haben, dass Gewissen keine Worthülse für sie ist und gleichzeitig Abscheu, Wut und Entsetzen gegenüber dem Rest.
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... und von den 434 Parlamentariern, die diesem unsäglichen Gesetz ihre Stimme gegeben haben, wird im rückblickenden Urteil der Geschichte kaum mehr als ein Schandfleck übrigbleiben, der alle anderen Beiträge dieser Personen überschattet. Das gilt übrigens auch für den Bundespräsidenten, sollte er dieses an Perfidie und Menschenverachtung nicht mehr zu übertreffende Werk unterschreiben.
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Wenn am 12. 12. 12 das Ende des Rechtsstaats besiegelt werden soll, dann ist es jetzt in der Tat 5 vor 12. Und vielen Beteiligten ist in ihrer Ignoranz und Empathiefreiheit noch nicht einmal klar, was für eine historische Chance, Deutschland zu einem Hort der Menschenrechte zu machen und als solchen zu präsentieren sie dabei sind, in ihr Gegenteil zu verkehren.
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Die meisten hier zitierten Fälle scheinen recht aktuell zu sein. Aber auch die "Klassiker" wie etwa der Fall der Reimer-Zwillinge können wohl noch nicht als allgemein bekannt vorausgesetzt werden.
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Zu den perfiden Aspekten dieses Themas gehört ja die Tatsache, dass es auch für Opfer individuell rational ist, sich ihre Behinderung schönzureden. Das erklärt vielleicht auch einige der Äußerungen des Herrn Tören.
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Drei Punkte, die in der politischen Klasse offenbar noch nicht ausreichend angekommen sind:
1. Viele - wenn nicht die meisten - von denjenigen, die sich in der Diskussion der vergangenen Monate kritisch geäußert haben, sind Opfer - auch jüdischen und muslimischen Glaubens.
2. Selbst wenn eine Beschneidung schmerz- und komplikationsrisikofrei durchgeführt werden könnte, wäre ihre Folge doch notwendigerweise eine schwere Behinderung, die das Sexualleben des späteren Erwachsenen sowie seiner Partnerin gegenüber dem von der Natur vorgesehenen Normalfall erheblich beeinträchtigt - von der psychischen Belastung ganz abgesehen.
3. Es gibt keine vitale Indikation dafür und damit auch keine medizinisch notwendigen Beschneidungen. Die Vorstellung von medizinisch indizierten Beschneidungen und die dazu vorgebrachten Argumente der Täterseite sind etwa so absurd, wie ein Vorschlag, zur Fußpilzprophylaxe beide Beine zu amputieren.
Wenn einige Politiker diese einfachen Zusammenhänge schon nicht sehen wollen, sollte sie doch wenigstens die Vorstellung beunruhigen, auf der falschen Seite der Geschichte zu stehen, wenn diese Diskussion eines Tages aufgearbeitet wird, sowie die Aussicht, eines Tages von Opfern, die sie hätten verhindern können und müssen, mit ihren Aussagen und Entscheidungen konfrontiert zu werden.
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Vielleicht sollten wir Billy Joel in die Liste der zu kontaktierenden Prominenten aufnehmen. Stellt Euch mal zur Melodie von "Uptown Girl" folgenden Refrain vor:
Foreskin Man -
If only you had been there, then... -
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung hat heute auf Seite 9 einen halbseitigen Artikel über Victor Schofelds Film It`s a boy. Er hat übrigens alle Bundestagsabgeordneten zweimal angeschrieben und dringend darum gebeten, sich diese Dokumentation anzuschauen. Es scheint noch keinen frei verfügbaren Link zu dem o. g. Zeitungsartikel zu geben, aber der Film sorgt seit einer Woche in Deutschland für Aufmerksamkeit und ist auch bereits kommentiert worden:
„Zeit für einen historischen Wandel in Sachen Beschneidung“ | Giordano Bruno Stiftung
“It’s a boy” – Der Film zur Beschneidungsdebatte | Nics Bloghaus
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Auch was das Pinkeln betrifft, ist wieder einmal das Gegenteil richtig - leicht nachvollziehbar und übrigens von Riad Sattouf anschaulich dargestellt.
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Aber mit ihren "wissenschaftlichen" Arbeiten kannst Du Dich sicherlich beschäftigen - es mussten schon andere den Doktortitel hergeben, auch aus Franken...
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@ Götz: Zu Deiner Überschrift fällt mir dann gleich noch der Edgar ein

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Ich teile Euer Lob, erlaube mir aber eine kritische Anmerkung: Auch beim IBKA scheint noch nicht klar zu sein, dass es eine "medizinisch notwendige Beschneidung" nicht gibt und niemals gegeben hat. Das ist nur eine von der Täterseite aufgebaute Fiktion, der wir entgegentreten sollten, wo immer sie uns begegnet.
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Zu Wikipedia ist zu sagen, dass dort die Einträge zu diesem Thema jahrelang von Jake Waskett massiv beeinflusst wurden, der auch auf Circleaks wiederzufinden ist.
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Lieber Götz,
welcher Teufel Bill und Melinda Gates geritten hat, diese Verbrechen zu unterstützen, ist auch mir unbekannt. Vielleicht weiß aus der amerikanischen Intactivist Community dazu jemand Näheres.
Robert Van Howe, Professor für Kinderheilkunde und menschliche Entwicklung an der Michigan State University, ist einer der profiliertesten Intaktivisten. Er wird nicht müde, den von der Täterseite publizierten Unfug ein ums andere Mal zu widerlegen.
LG
Pensador
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@ Guy & Descant: Danke für die Hinweise zur Computersicherheit

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Ja, so etwa, die harmlosen Sachen habe ich mal weggelassen, aber das Vorletzte hat mich schon entsetzt.