Sehr geehrter Elhakam Sukhni,
wir sprechen von Bürgerrechten (civil rights) und von dem alle Bürger gleich behandelnden Grundgesetz. Auf dieser den allgemeinen Menschenrechten (AEMR) verpflichteten staatsbürgerlichen bzw. bürgerlichen Ebene weigere ich mich, einen Juden anders zu behandeln als einen Nichtjuden und einen Muslim anders als einen Ex-Muslim oder Noch-nie-Muslim.
Wo bitte ist denn der deutsche Imam (etwa der beim als modern gehandelten Mouhanad Khorchide in Osnabrück ausgebildete Imam), der sinngemäß sagt: Auch ein unbeschnittener Muslim kommt in den Himmel und jede Frau ohne Hidschab (Schleier; "Kopftuch") ebenso. Großes Schweigen.
Ja zur Integration, allerdings integrieren wir (noch) ins Grundgesetz und nicht in die Scharia. Der an der Scharia festhaltende Islam behandelt ungleich (diskriminiert), der muslimische Unbeschnittene beispielsweise ist ein Mensch sittlich geringeren Wertes und die den Hidschab (Schleier) verweigernde Frau auf Erden eine Schlampe und im Jenseits für das schmerzhafte ewige Feuer bestimmt. So ein Gedankengut aber dürfen freiheitliche Demokraten nicht in einen versetzungsrelevanten Religionsunterricht integrieren, der derzeitige nordrhein-westfälische IRU ist einfach noch nicht schulreif.
Im freiheitlichen Rechtsstaat darf jeder an einen Engel oder eine Göttin / einen Gott glauben. Und jeder darf Ex-Muslim sein, ohne seine Bürgerrechte zu verlieren - probieren Sie das einmal in Islamabad, Mogadischu, Dschidda oder Teheran.
Gegen einen säkularen (AEMR-kompatiblen) Islam hat niemand etwas, aber solange Scharia und Fiqh (Sakraljurisprudenz, heilssichernde Rechtsschöpfung und Gerichtsbarkeit) nicht abgelegt sind, gelte für jede Stadt oder Firma: Muslim rein, Islam raus. Ja zu jedem einzelnen Menschen, Nein zur politisch und sakraljurisprudentiell diskriminierenden Religion.
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da wird man feststellen, dass für die Mehrheitsgesellschaft gar nicht die Juden oder das Judentum das Problem ist, sondern der Islam.
Und das ist auch gut so. Denn: Nicht der Islamismus, der Islam ist das Problem.
http://eifelginster.wordpress.com/2013/04/15/336/
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Es hängt immer zusammen mit Hygieneangelegenheiten.
Das ist Unsinn. Beschneidung - schafiitisch übrigens auch die Beschneidung aller Mädchen - "hängt immer zusammen" mit Himmel oder Hölle, einfach den Islam ernst nehmen und im Koran nachlesen. Der Befehl Allahs (der Koran) kümmert sich nicht um Hygiene, sondern um den Eingang oder eben Nichteingang ins Paradies.
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einem eurozentrischen Weltbild heraus, den – „primitiven Orientalen“ erklärt werden soll, was denn gut und was schlecht für sie sei.
Aber nein, unser Weltbild ist das der am 10.12.1948 festgestellten AEMR. Versuchen Sie gar nicht erst, uns allgemein menschenrechtlich argumentierende Kinderrechtler und damit Beschneidungsgegner in die Ecke von Rassisten oder sonstigen Fremdenfeinden zu schieben.
In jeder deutschen Stadt leben Konvertiten zum Islam hin ebenso wie Ex-Muslime. Der rotbärtige Kölner Ex-Boxer und nun islamische Missionar Pierre Vogel, von dem niemand sagen kann, dass er den Islam falsch verstanden hätte, hat schließlich nicht seine Herkunft oder "Rasse" gewechselt, sondern seine Religion.
Das Grundgesetz (GG) unterteilt gar nicht in Orientalen und Abendländer, die Spezies der - im orthodoxen Islam rechtlich folgenreich vorgesehenen! - Muslime und Nichtmuslime kennt das GG nicht. Die AEMR sind nicht okzidental ("eurozentrisch") oder orientalisch, sondern global durchzusetzen, auch in den sogenannten islamischen Ländern muss die Scharia weg.
Sehr geehrter Herr Sukhni, ich finde Ihre Signatur leider nicht als Solidaritätserklärung bei Ex-Muslimen oder muslimischen Beschneidungskritikern, sondern unter United4Peace. Ich denke nicht reziprok:
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Ein schönes Beispiel für gesellschaftlichen Zusammenhalt: "Schwedinnen tragen aus Solidarität Kopftuch
https://www.facebook.com/United4Peace/posts/612303382153227
Nein, ich fordere keine Reziprozität nach dem vergeltungslogischen (kulturell vormodernen) Muster der christlichen Fundamentalisten oder sonstigen Xenophoben: 'Ihr bekommt Moscheen erst, wenn Christen auf der Arabischen Halbinsel Kirchen bauen dürfen'.
Sie aber reden von Selbstbestimmung im Hinblick auf das Kopftuchtragen, schweigen jedoch, wenn es um ein muslimisches weibliches Leben ohne Hidschab und muslimisches männliches Leben ohne Beschneidung geht.
À propos Beschneidung, wann distanzieren Sie sich von der religiös verpflichtenden Mädchenbeschneidung der schafiitischen Sunniten?
Zu Gaza wünschen Sie sich "Frieden" - das klingt nett, doch ich vermisse Ihre Forderung: Schluss mit dem Abfeuern von Kassam-Raketen durch Hamas. Oder integrieren Sie in Ihren dann reichlich unfairen Begriff von Frieden sowohl Hamas als auch gen Israel fliegende Kassam?
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Die Hamas ist politisch geschwächt. Nach dem Sturz Mursis in Ägypten und der damit verbundenen Schwächung der Muslimbruderschaft verlor die Hamas einen wichtigen Verbündeten.
Hamas ist Muslimbruderschaft, ihr palästinensischer Zweig. Ein Bekenntnis zu den universellen Menschenrechten habe ich in Ihrem Text nicht finden können, beispielsweise keine Forderung nach Gleichberechtigung von Mann und Frau.
http://www.islamiq.de/2014/07/23/isr…eg-zum-frieden/
Sie sind Mitglied im Rat muslimischer Studierender & Akademiker (RAMSA). Dort im Ältestenrat sitzt Bacem Dziri, während im Kuratorium neben Bülent Ucar sowie Amina Theisen (BfMF) auch der Autor des völlig aufrichtig und sehr sorgfältig gemachten Handbuch Islam Abdulrahman Reidegeld nicht fehlt. Wunsch nach Eintritt in die Menschenrechtsuniversalität kultureller Moderne und die Befähigung zur Außenansicht funktioniert allerdings wesentlich anders als islamische Lebensführung mit Reidegelds schariagehorsamem Handbuch.
RAMSA-Ältester Bacem Dziri trat 2012 in Heidelberg mit ECFR-Scheich Muhammad Siddiq d. i. Wolfgang Borgfeldt auf, ECFR bedeutet European Council for Fatwa and Research. ECFR-Chef ist Yusuf al-Qaradawi als Cheftheologe der Muslimbruderschaft. Für Elhakam Sukhni alles gar kein islamisches Problem. Aus der Schariatreue von ECFR oder Handbuch Islam ergeben sich leider sehr viele allgemein menschenrechtliche und freiheitlich demokratische Probleme.
https://de-de.facebook.com/events/295572773894140/
Konvertit Borgfeldt, Haus des Islam, Lützelbach (Odenwald), beim islamradikalen ECFR als Scheich so gelistet:
Zitat
Muhammed Siddique (Germany)
http://en.wikipedia.org/wiki/European_…ers_of_the_ECFR
RAMSA kennen wir seit 2012 als engagierten Aktivisten nicht für das Recht jedes muslimischen Sechzehn- oder Siebzehnjährigen Besitz einer penilen Vorhaut, sondern für das legalisierte Elternrecht auf genitale Teilamputation. Die Penisvorhaut ist nicht ganz halal sprich sie ist, sofern am Körper des über fünfzehn Jahre alten Jungen bzw. Mannes belassen, islamisch heilsgefährdend. Da dräuen böse Dschinnen und Höllenflammen.
http://www.ramsa-deutschland.org/sma-%E2%80%93-…des-strafrechts
http://www.ramsa-deutschland.org/mit-menschen/r…ligionsfreiheit