Also erst einmal: Grossen Respekt an Apey, dieses Geschichte hier so frei heraus, ehrlich, mit den überhaupt nicht einfach zu ertragenden Emotionen zu erzählen. Ich würde schätzen, die allermeisten von uns wurden sich durch ihr Trauma der Beschneidung erst bewusst, wie ignorant und naiv Menschen angesichts Thematiken agieren, von denen sie persönlich nicht betroffen/tangiert sind. Und das, abseits jeglicher zugeschobener Böswilligkeit, erst einmal aus dem einfachen Grund, dass das Gehirn als ein Organ, welches Ressourcen (Sauerstoff, Nährstoffe ..) geradezu verschlingt, konstant auf Sparflamme gehalten werden muss. Deshalb denken wir auch in so genannten "Heuristiken", also der "Kunst", mit wenig Vorwissen (Ressource) und kleinem Aufwand zu praktikablen Lösungen zu gelangen. Ein bekanntes Bsp. : "Trial and Error", Versuch und Irrtum.
Deine Lehrerin stand ja zudem vor der Klasse und hat sich anstecken lassen von der Stimmung der Klasse. Da hat die gute Frau keine Chance in unseren wissenden und weisen Augen richtig zu reagieren!
Wer wie wir ein Trauma aufarbeitet, der benötigt jedoch zwingend einen Gesprächspartner, der, wenn er kein fundamentales Hintergrundwissen besitzt, doch zumindest einige nette features einer Persönlichkeit wie Differenziertheit und Empathie vorweisen kann.
Und zum Punkt: Apey, reagier doch, wehr dich, sprich die Lehrerin persönlich an, oder gar: mach es öffentlich, leg alle Fakten auf den Tisch.
- Hallo?!
Der Junge ist, wo er sich seinen ganz eigenen persönlichen Schaden eingestanden hat, bereits weiter als viele Betroffene Männer, welche im besten Fall noch in einer Phase der Leugnung stecken. Abgesehen davon, dass ihm, selbst wenn er das Thema rhetorisch tadellos der Klasse vertraut machen würde, daraus keine Nachteile erwachsen würden. 1. sind wir immer noch Männer, und unverwundbar und perfekt , oder nicht?
Und 2. muss er sich überhaupt erst selbst konstituieren, und die übermächtige Wut, die wir alle kennen und verdammt schmerzhaft ist, da untrennbar mit der Trauer verbunden, in etwas konstruktives umformen. Wut -> Mut z.b.
Das dauert aber etwas.
Beiträge von DiveInSens
-
-
Ich hab ne frage zur messung vom inneren vorhautblatt.
Wir messe ich dieses genau, eregierten zudtand, schlaff, gestreckt? Was mich auch noch interessieren
Ich denke, wenn du die innere Vorhaut im erigierten Zustand misst, ist das zumindest ein wichtiger Anhaltspunkt dafür, wie deine Ausgangslage ist. Hast du viel innere Vorhaut, bist aber straff beschnitten (Haut kaum bewegbar) bist du z.b. high-tight beschnitten. In den USA ist das die verbreiteste Art, zu beschneiden. In Deutschland wird leider oft low-tight beschnitten. Dabei wird die innere Vorhaut unter 1 cm gekürzt. Was letztendlich beim Wiederherstellen, wie auch das straffe Beschneiden, mehr Aufwand bedeutet. -
Super Entwicklung, DTR-user

Wenn du mit dem 5 inch-Stab dehnst per Schraube, bis wohin gelangst du denn mit der Schraube. Und hast du dich dort mit der Zeit noch verbessert, bzw. konntest du, je länger die Haut wurde, desto "mehr von dem Stab schlucken" (ich hoffe man versteht mich
)? -
Hab mir den thread nochmals ganz durchgelesen und mir meine Frage somit selbst beantwortet. Hätte nicht damit gerechnet, dass dieses Thema schon beschrieben wurde. Eine Frage hätte ich aber noch: Während des Tragens des DTR fällt mir immer wieder auf, das die Bereich unter dem Gripper nach einiger Zeit spürbar abkühlt. Habe bereits mit warmem Wasser , Socken und Thermounterwäsche experimentiert aber nichts davon ist auf Dauer besonders hilfreich und in sich schlüssig bzw. raffiniert genug.
Jemand eine Idee?

(Sry wegen Doppelpost)
-
Halli-Hallo Männers
ich bin, wie wohl die meisten von euch, auch Benutzer des DTR und bis dato ganz zufrieden mit meinen Fortschritten. Von C-2 heraus auf einen C-3 (-C-4) in knapp 6 Monaten. Pausiert habe ich manchmal auch mal ausserhalb meines 5 Tage on/2 Tage off-Zyklus, also nicht durchgehend diszipliniert. Keine Hautrisse oder andere Ausfallerscheinungen der Strapazen, von denen man ab und an hier zu lesen ist. Ich hab jedoch das Problem, dass der Rest der inneren Vorhaut an der Schaftunterseite ziemlich genau das Doppelte von dem beträgt, was mir oben noch geblieben ist.
Hat der Ur(o)loge wohl seine Lesebrille nicht aufgehabt
Wer von euch hat denn ähnliche Probleme und was würdet ihr dazu vorschlagen? Einfach den DTR leicht versetzt auf die Eichel aufsetzen oder "direct air"? Hab bisher erst mit der klassischen "dual tension" Methode gearbeitet. -
Hm, bei mir sind sowohl die innere als auch die äußere Haut gewachsen - im Bereich der Narbe liegen sie ja unmittelbar nebeneinander. Beide Bereiche bedecken normalerweise inzwischen - wenn ich sie nach vorne ziehe - die Eichel, sind also nicht mehr Luft und Reibung ausgesetzt. Während die normale Haut nicht sonderlich empfindlicher geworden ist, ist es die innere Haut dagegen schon. Die reine Dekeratinisierung dürfte also nicht allein der Grund sein. Denke ich.
Ich denke schon, dass der Grund die Abdeckung der sensiblen inneren Vorhaut sein würde und damit Dekeratinisierung. Du solltest das Gefühl doch eigentlich kennen von deiner Erfahrung mit dem senslip, nicht?
Nervenenden und Tastkörperchen scheinen sich neu gebildet zu haben.
Das dagegen bezweifle ich. Was also passiert genau, wenn innere Vorhaut neu entsteht? Wahrscheinlich werden hier normale Hautzellen multipliziert bei gleichbleibender Anzahl
sensibler Nervenkörperchen. Und darauf bezog sich ja auch meine Frage, die wie ich finde, gar nicht so leich abzutun ist: Werden bei diesem Prozess, den die normale Schafthaut relativ leicht wegsteckt, bei der Schleimhaut doch nicht vielleicht dauerhaft Schäden herbeigeführt? Das wird mich persönlich jetzt wahrscheinlich auch nicht davon abhalten, irgendwann die "Air Methode" anzuwenden, aber davor würde ich mich doch gerne noch etwas schlau machen, so weit das geht.Auch das bezweifele ich und wird durch viele Berichte von Restorern überm Teich auch widerlegt. Sobald man mehr Haut zur Verfügung hat, wandert die Haarlinie eher wieder Richtung Schambeinbereich-wo sie auch hingehört. Bei der VA wird diese nämlich dann gerne nach vorne gezogen und dann irgendwo vernäht-im schlimmsten Fall direkt hinter der Eichel.
Wahrscheinlich wird es eine Rolle spielen, ob der Teil der Haut, der gedehnt wird, bereits von Haaren bewachsen war. Also einerseits der ganz individuelle Behaarungstyp sowie die Art der Beschneidung.
-
Ich bin echt beeindruckt, wie viel Arbeit einige von euch auf sich nehmen, um die innere Vorhaut zu restaurieren. Ich selbst bin etwas skeptisch, was das Verlängern der inneren Vorhaut anbelangt. Für mein Dafürhalten ist das bereits eine Stufe...krasser, eine Schleimhaut zum Wachsen anzuregen. Gut, wenn es im Prozess der Dehnung mittels "dual tension" passieren sollte, dass sie sich quasi mitdehnt, ist das okay und unvermeidbar. Worauf ich aber hinaus will - nimmt die Schleimhaut nicht irgendwie "Schaden"? Die verschiedenen Typen von Nervenzellen - fällt mir aus dem Stegreif jetzt nicht ein - welche genau involviert sind. Merkelzellen, Vater Pacini, freie Neuronen, etc. ? - funktionieren die denn dann überhaupt noch? - blöd gefragt

Und grundsätzlich: wie lang sollte eine innere Vorhaut sein, um ihren Zweck erfüllen zu können? Und um wieviel länger sollte man sie dehnen? Eine 1 cm-Haut auf 5 cm anwachsen zu lassen erscheint mir wahnsinnig.
Alles Fragen, die ich vorher gerne von einem fertigen Restaurator beantwortet hätte. Auch etwas, worauf Chuck Torres auf seiner webseite gerne näher eingehen könnte.
Was meint ihr, Jungs?
-
Hallo

Das Problem bei dir scheint sich wohl nur auf die - fehlende - Sensibilität zu beschränken. Nicht jeder Beschnittene (ich z.b. auch nicht), leidet automatisch unter Abschürfungen und gereizter Haut an seiner Eichel, schliesslich legt sich der Körper dort mit der Zeit eine dickere Haut zu.
Ich denke, du brauchst eine Creme, die den Keratininisierungs-Prozess dieser, ja eigentlich Schleimhaut, rückgängig macht. Eine vollständige Dekeratinisierung wirst du im Verlauf einer Wiederherstellung der Vorhaut oder ausdauerndem Benutzen von z.b. Senslip erreichen. Für gute Ergebnisse empfehle ich dir trotzdem alles mit dem Wirkstoff Urea. Probiers auch mal mit Klarsichtfolie. Aber pass auf, dass du die Haut nicht zu lange abgedeckt lässt, ansonsten besteht die Gefahr, dass du solch kleine Hitzepickelchen kriegst, mit Juckreiz verbunden.

-
Hallo

Also ich bin ja mit 10 Tagen (durchgehender
) Tragedauer des DTR noch blutiger Anfänger und lese mich erst ein in die verschiedenen Methoden der Nutzung. Echt ein Wahnsinn, wie vielfältig das Ding zu nutzen ist
Auch wenn du, misterm, jetzt generell Nutzer mit vergleichbarer Tragedauer angesprochen hast, geb ich doch kurz meinen Senf dazu.Ich dehne wenn ich unterwegs bin oder auf Arbeit mit Low Tension, damit ich den DTR durchgehend tragen kann.
Stimme in dem Punkt "ich" zu. Wenn du viele Stunden dem Gewebe nur einen leichten Zug verleihst, wird sich die Haut an diesen Zustand gewöhnen. Dass über diesen langen Zeitraum der Blutfluss in das zu dehnende Gewebe eingeschränkt ist, ist wohl auch nicht von Vorteil. Wenn du dannach weiter High Tension dehnst, und all das zusammen bis 15 h/Tag, bekommt die Haut ja kaum mehr Regeneration. Diese Phase der Inaktivität ist es aber, die das Wachstum bringt.
Hier geht es nicht um einen Muskel-aber die Bodybuilder trainieren auch nicht tagtäglich den gleichen Muskel. Sie lassen diesem Zeit sich zu erholen und zu stärken/zu wachsen.
Denke trotzdem, dass es vom Prinzip her doch recht verwandt ist. Ein Kraftsportler trainiert in einem Wiederholungsbereich von 1-5 Wiederholungen bei 80-100 % seiner Maximalkraft während der Bodybuilder 8-12 Wdh. macht bei 60-70%. Damit wird er zwar nicht in jenem Masse stark wie der Kraftsportler, gewinnt aber am meisten Muskelmasse, die Hypertrophie. Generell gilt, dass wer nahe an seine körperliche Schmerzgrenze (ich weiss, dass ist ein gefährlicher Begriff) geht, in eigentlich jedem Fall am meisten gewinnt. Natürlich umso mehr, wenn er seine Regeneration und Nährstoffe bekommt. Abwechslungsreichtum in der Reizung des Muskels, und Alles, was ihn unvorbereitet trifft, also schockt, wirkt auch.
In dem Sinn bin ich wie ihr auch der Meinung, dass High Tension und das notgedrungen etwas kürzer ausfallend, wohl das Mittel "to go" ist.
Chuck Torres schreibt, er habe beim "manual streching" visualisiert, dass die Haut länger wird
Ich persönlich dehne mit dem DTR "dual tension" mittels der Schraube. Benutze dazu noch den kürzeren "push rod", und komme schon fast bis ans Ende des Stabes. Ich hoffe, ihr wisst was ich meine
Das Ganze geht so 40 min. am Stück. -
Hallo Enes13
Eine Creme wie sie Weguer beschreibt mit zusätzlich zugefügtem Urea könnte dir auch sehr weiterhelfen. Urea wird vom Körper selbst produziert, hat wasserbindende Eigenschaften und ist in trockener Haut zu einem geringeren Prozentsatz enthalten. Eine weitere einfache Methode, die du anwenden kannst, ist es, Klarsichtfolie auf deine Eichel zu packen nach dem eincremen. Sieht blöd aus, aber bringt mMn. ziemlich schnell ziemlich viel.<a);"><a);">
-
Hast du schon mal einen anderen Browser genommen?
Guter Punkt
So, hab jetzt den Firefox drinn. Sollte eigentlich klappen. *Test...Test*Sry wegen offtopic, Weguer.
-
Hui, ich wollte hier echt keine Grundsatzdiskussion wegen einer homöopathischen Salbe triggern
ZitatWas genau sollen diese Smilies zeigen?

Mist. Das sind weder Smilies
noch irgendeine hippe Geheimschrift, sondern diese "Hieroglyphen" werden mir einfach so am Ende des Beitrags "eingefügt"
Sehe die Dinger bereits im Modus Vorschau, der mir nach einem Malheur mit dem Zitieren von Guy angeraten wurde. Hab aber keinen Schimmer, wie genau diese Zeichen zustande kommen
ZitatAlles in allem ist das kein vernünftiger Wirkstoff - die Apothekerin hat dich nicht annähernd so ernst genommen, wie du glaubst, sonst hätte sie dir den Mist nicht empfohlen. Diese Empfehlungen geben Apotheker an Hypochonder raus, also Leute, die glauben sie wären krank. Wenn sie dich ernst genommen hätte, hätte sie dir keine Salze für Hautpflege bei irritierter Haut empfohlen - was glaubst du denn, was passiert, wenn du Salz auf offene Wunden bzw. irritierte Haut streust? "Salz auf die Wunden streuen" - das hat man früher (vor Antibiotika und Antiseptika) gemacht, um Entzündungen zu verhindern. Das hat allerdings gebrannt wie Sau.
Naja, vielleicht hätte ich weniger "augenzwinkernd" und "scherzend" über das Vorhaut-Wiederherstellen mit ihr sprechen sollen. Aus irgendeinem Grund fällt es mir halt etwas schwer, die grundsätzliche Problematik die dahinter steckt, so mal offen vor einem Fremden "auszurollen". Aber auch im Falle, ob sie mich wirklich "besser beraten" hätte, ist die Frage. Zudem schien sie erst etwas überfordert, denn sie ist sich noch mit einer weiteren Apothekerin austauschen gegangen. Ausserdem ist diese Apotheke dafür bekannt, Homöopathie und v.a. chinesischer Medizin gegenüber sehr offen zu sein. Zu den Salzen: du hast ja selbst gemeint, die Homöopathie verwässere die Wirkstoffe 1:10(0) und das wieder und wieder, also bleibt vom "Salz" wohl nur ein Bruchteil übrig. Weniger als z.B. in Schweiss vorliegt.
Die Rückseite der Tube listet die beiden "Wirkstoffe" Calcium fluoratium und Silicea übrigens in D6 auf.
Ausserdem als "Hilfsstoffe": Limnanthes alba oil, capric tryglyceride, glyceril stearate, hydrogenated coco-glycerides, pentylene glycol, jojobaoil, glycerin, stearid acid, tocopherol.
Nuja, könnte mir vorstellen das diese Hilfsstoffe vielleicht mehr bringen als die Wirkstoffe.ZitatSalz würde ich nicht nehmen, das trocknet die Haut aus.
Von Austrocknung hab ich nach ein paar Tagen noch nichts gespürt. Ist ja auch kein klassisches NaCl, sondern Calciumfluorid und Kieselerde enthalten. Naja mal sehen
ZitatMelkfett
Danke
Fraglich nur, wie schnell Melkfett einzieht, da ich gerne auch mal zwischendurch eincremen würde, um dem Gewebe Ruhe zu gönnen und dann den DTR wieder "überzuschnallen"
Zitat<a);"><a);"
Sry Leute. Vielleicht ein mit Informatik bewanderter Admin, der mir helfen kann...<a);"><a);"><a);"><a);">
-
Bin seit heute im "Club der Restorer"
Regel Nr. 1: "Pflege deinen Zuwachs" ....Etwas doppeldeutig ich weiss.. Bin nervös, weil das Packet mit dem DTR heute mit der Post gekommen ist und man ja jetzt nicht weiss, worauf man sich da genau eingelassen hat. Jedenfalls bin ich gleich danach zur Apotheke um mir eine unterstützende Salbe zu besorgen. Vor dem Regal mit den Intimpflegeprodukten, die fast alle mit "Gyn" beginnen hab ich mir ratlos die Beine in den Bauch gestanden. Die "Deumavan" konnte ich nirgends ausmachen. Schliesslich wurde ich von einer jungen Mitarbeiterin entdeckt. Bin da etwas scheu und wollte nicht direkt loslegen mit "Ich baue meine Vorhaut neu" oder so etwas. In der Schweiz redet man generell um den heissen Brei herum. Floskeln über Floskeln und alles so indirekt, als ob es einen nichts anginge.
Also begann ich mit gedämpfter Stimme: "Naja, meine Freundin ist ständig wund nach dem GV...und jaa ähm, ich übrigens auch." In ihrem Blick lag glücklicherweise etwas, das mich mehr Vertrauen schöpfen liess.
"Ja, produziert Ihre Freundin denn auch genügend Feuchtigkeit. Benutzen Sie Gleitgel zur Unterstützung?"
"Ja, benutzen wir. Meinte auch eher etwas für danach." Das Gespräch nahm eine Richtung, die mir nicht behagte. Ich sollte mehr über mein eigentliches Anliegen preisgeben.
Kurzentschlossen: "Ich bin zudem beschnitten. Ich sehe das als den Hauptgrund für ihre genitalen Schmerzen an" - und mir einer kurzen Verzögerung - "Da gibt es noch etwas, und wahrscheinlich haben Sie noch nie davon gehört, und zwar: Ich habe vor, mir eine Vorhaut zu dehnen. Für diesen Zweck wünsch ich mir ein Produkt, welches bei strapazierter Haut hilft."
All das natürlich mit grossem Augenzwinkern vorgetragen. Im Sinne von: Schliesslich mach ich das bloss für die Optik und weil mir grad langweilig ist. Wie erwartet hatte sie auch noch nie etwas davon gehört. Ich verwies also kurz darauf, dass sich mittlerweile viele Männer diesem Prozedere unterziehen würden, im Internet gäbe es dutzende Seiten, die sich damit befassen. Wie etwa "beschneidungsforum.de"....nein, so weit bin ich dann nicht gegangen
Alles in allem reagierte sie sehr gut und empfahl mir nach kurzer Nachfrage folgende Salbe:1+11
Calcium fluoratum (Flussspat) + Silicea (Kieselerde) von Dr. Schüssler.Das Einsatzgebiet von 1 ist unter anderem: Narbenbehandlung, Verhärtung des Gewebes, Lymphknotenverhärtung, Hautrisse, Hornhaut, Schrunden usw.
Das Einsatzgebiet von 11 beinhaltet: Bindegewebsschwäche, Falten, Schwangerschaftsstreifen, Eiterungen, Nabelbruch
Zu sonstigen Pflege benutze ich bereits ein Weilchen -
Sagt mir doch bitte, ob ihr Erfahrungen mit ähnlichen Salben habt. Vielleicht zu Schüssler Salzen generell. Bin da sehr unbewandert.
<a);"><a);"><a);"><a);"> -
-
Zitat
Zitat von »Guy«
such uns mal dafür ein Smiley, dann baue ich das ein.
Kann mir ehrlich gesagt nicht erklären, wie diese Zeichen-Kombination in meine Beiträge gefunden hat
Aber bau doch zu Ehren dieses sonnigen Tages (zumindest hier in Bern) einfach dafür ein Smile ein.ZitatZitat von »Phil21«
Vielen Dank für deinen Bericht. Genau den gleichen Nachteil habe ich auch mit der Taubheit meiner Eichel und bestimmt viele andere betroffene. Du kannst natürlich versuchen deine Vorhaut wieder herzustellen, aber ich persönlich halte nicht viel von dieser Idee.Mir ging es auch ein Jahr so. Bis ich den Entschluss fasste, dem ganzen doch eine faire Chance zu geben. Methoden wie senslip erschienen mir sinnvoller. Ausschlaggebend für meinen Beschluss war dann eine Situation, die mehr auf einem Gefühl denn einer Kognition beruhte: Eines Morgens war mein Penis irgendwie durch die Unterwäsche gerutscht, der manhood hatte sich gelöst und die Decke lag verwurschtelt neben, statt auf mir, was zur Folge hatte, dass ich schrecklich an der Eichel fror. In diesem Moment wünschte ich mir nichts sehnlicher als eine wärmende, feuchtigkeitsspendende Vorhaut.
ZitatZitat von »Phil21«
2. Hat das gedehnte Hautstück keine Nerven mehr, wie bei einer
richtigen Vorhaut und Zumindest keine hoch spezialisierten Meissner'sche Tastkörperchen etc.ZitatZitat von »Phil21«
3. hat man durch das Dehnen eventuell Schmerzen oder kann seinen Penis ernsthaft damit verletzen.
Ja, diese Bedenken habe ich in Ansätzen auch. Unangenehme Ziehgefühle muss man wohl in Kauf nehmen. Aber ich würde auch gerne vermeiden, dass meine Eichel Schaden nimmt. Es wird ein Herantasten sein.ZitatZitat von »Phil21«
Außerdem frage ich mich ob man dann wirklich mit der gedehnten Vorhaut hin- und her über die Eichel Mastubieren kann, sowie es bei einen intakten Penis der Fall ist?
Denke, dass dies funktioniert Ich kann bereits durch meine nicht allzu straffe Beschneidung auf diese Art masturbieren. Bin etwa CI-2...ZitatZitat von »ich«
Also mal DTR oder ähnliches, mal manuelle Methoden, mal Inflation usw. Lese mal in Tally's forum. Da findet man auch viele Do it yourself Ideen.
Danke
ZitatZitat von »ich«
Auch wenn eine wiederhergestellte Vorhaut einer originalen nicht gleich ist, hat es doch enorme Vorteile diesen Weg zu gehen. Alleine schon, dass die Eichel wieder empfindlicher wird macht auch das Spiel mit der Vorhaut (vor und zurückgleiten) wieder viel mehr Spass. Und wenn man dann noch das Glück hat, dass man viel von dem inneren Vorhautblatt zurückbekommt, ist auch das sehr empfindlich; zumindest bei mir. Ich ziehe das auf jeden Fall dem täglichen Gebrauch von Cremes, Manhood, Senslip etc. pp. vor.Stimme überein. Ich meine Senslip, was ja eigentlich das einzige Produkt ist, welches inneres VH-Blatt, Eichel (Frenulum) ähnlich oder gleich gut wie eine Vorhaut schützt, hat den Nachteil, dass es
1. auf Dauer einfach kostet
2. mit Mehraufwand verbunden ist
3. in vielen sozialen Situationen peinlich auffallen könnte (Sauna, öffentl. Dusche, in intimem Kontakt) und das je nach Lebensstil mehr oder weniger einschränkend empfunden wird
4. keine Masturbationshilfe, auch für den Partner darstellt
5. keine Abhilfe bietend bei evtl. Schmerzen der Frau beim GV
6. keine Wiedergutmachung für Männer, die ihre alte Optik stört
7. ausserdem, bin ich nicht sicher, ob eine Senslip Vollkontaktsportarten wie Selbstverteidigung so ohne weiteres Wegsteckt. Eine Manhood tuts nicht
8. weniger Pheromone (?) oder negativ empfundener Geruch des Latex des Senslip
9. weniger Wärme produzierend
10. keine Fetischfunktion in der SexualitätNaja, gibt wohl schon einige Punkte..<a);"><a);"><a);"><a);">
-
Danke für eure Antworten!

Leider hat Dich schon der Schmerz während dieser kleinen schmerzlosen Operation eines besseren belehrt.
Ja, das ist wahr. Man möchte dann gerne Zeitreisender sein und eingreifen. Geht nunmal nicht, aber dieser Gedanke hatte in meiner damaligen Verzweiflung irgendwie auch etwas verführendes. Schwer zu beschreiben. Heute sind solche Wunschträume zum Glück weit weg und das Denken ist generell wieder zukunftsorientierter.

Das kann ich mir nicht recht vorstellen. Hymen wäre ein Erklärung, das kann enorm bluten. Oder bei ihr hat irgend eine Besonderheit vorgelegen.
Ohne indiskret sein zu wollen, warum hat es denn beim 2. Mal nicht geklappt? Hattest du durch die Phimose Schmerzen beim Sex?Welche Besonderheit hätte das sein können? Ja, ich hatte beide Male durch die Phimose ziemliche Schmerzen, deshalb auch die Verwirrung meinerseits wegen dem Blut. Beim 2. Mal spielte es wohl auch noch eine Rolle, dass ich die Frau nicht besonders attraktiv fand bzw. die ganze Situation. Dies und die angesprochenen Schmerzen liessen mich das Ganze dann auch beenden. <a);"><a);">
-
Hallo liebe Mitstreiter, Angehörige, Partner von Betroffenen und Unentschlossene.<a);"><a);">
Ich hab mich vor ca. 2 Monaten in diesem Forum angemeldet und im selben Schritt auch eine kurze Beschreibung über mich auf meiner Profilseite hinterlassen. Daraufhin wurde ich ermuntert, meine Geschichte hier im Unterforum für Betroffene zu posten, was ich - nach reiflicher Überlegung und einem Dafür und Dagegen - jetzt gern tun möchte.
Ich heisse Julian und bin 25 Jahre alt. Mit 18 Jahren entschied ich mich 2008 zu einer Beschneidung. Grund war, dass ich unter einer Vorhautverengung, die jedoch an sich bis zum Ende völlig symptomlos verblieb, "litt". Ich hatte zu diesem Zeitpunkt 2 x versucht mit einer Frau zu schlafen. Beide Male stellten sich als überaus unbefriedigende Erlebnisse sowohl für mich als auch die Partnerin heraus
. Mein "1. Mal" endete damit, dass wir, nachdem wir von einer dritten Person "gestört" wurden - in einem Motel in Las Vegas
- und im Affekt ins Bad geflüchtet, uns einem wahren Blutbad wiederfanden. Im ersten Moment konnte wir nicht eruieren, von wem das Blut stammte. Es stellte sich anschliessend heraus, dass sie eine Verletzung vom GV davongetragen hatte. Ob dies nun mit dem Reissen des Jungfernhäutchens (laut ihrer Aussage keine Jungfrau mehr) oder dem fehlenden Gleitmechanismus meines Penis zusammenhing oder andere Gründe vorlagen, bleibt offen. Wahrscheinlich jedoch ist, dass solche Erlebnisse, die sich für mich irgendwie erst retrospektiv als traumatisch herausgestellt hatten, ausschlaggebend dafür waren, dass ich diese "Haut" endlich loswerden wollte 
Ich kann mich noch gut an ein Gespräch mit meinem Vater erinnern. Obwohl intime oder gar sexuelle Gesprächsthemen immer tabu waren, bat ich ihn damals schweren Herzens um Rat mit meinem Problem. Mein Vater, der wie sich erst dann herausstellte selbst beschnitten ist und zwar ebenfalls aufgrund einer Phimose, sprach sich damals weder dafür noch gegen eine Operation aus. Ich liess mich einige Monate später in der Uro-Abteilung eines Universitätsspitals beschneiden. Ich hatte mich wenig mit den Konsequenzen dieses Eingriffs auseinandergesetzt. Jedoch fragte ich die Ärzte, ob es möglich sei, mein Frenulum intakt zu halten. Sie verneinten. Es sei möglich, dass mein Frenulum verkürzt sei. Ich widersprach nicht. Ich war 18 und das Gegenteil von selbstbewusst und wollte den Eingriff nur hinter mir haben. Die Beschneidung selbst stellte sich als schmerzhaft dar. Der Anästhesist massierte mind. 10 min. meinen Unterleib, um das Schmerzmittel in meinem Glied zu verteilen. Eine entwürdigende Erfahrung. Das Zurückdenken an den Eingriff schmerzt. Ich kann den gleissenden Schmerz des schneidenden Skalpells noch heute nachempfinden.
Nach der OP.
Ich war baff, wie empfindlich meine Eichel kurz nach dem Eingriff war. Das blosse Berühren löste einen Stromschlag-ähnlichen Schmerz aus. 18 Jahre unter Haut verborgen und sich jetzt an meiner Hose wundscheuernd, na toll. Kamillosan-Sitzbäder, Bepanthen und unruhige Nächte folgten. Ich hatte den Heilungsprozess damals sogar bildlich dokumentiert. Arzt zufrieden bei der Nachuntersuchung.
Als ich mich Jahre später näher mit der männlichen Beschneidung befasst hatte, und im Zuge dessen erneut und sehr intensiv das Gespräch mit meinem Vater suchte, meinte dieser nur 1. er habe selbst nie Probleme mit seiner Beschneidung gehabt
2. hob er diverse, hier allen bekannte (Schein)-Vorteile hervor wie:
"besseres Aussehen,
Hygiene,
kein frühes Kommen, .."
und führte an, Beschneidungen seien vor allem in patriarchalischen Religionen weitverbreitet, was Beweis und geradezu Totschlagargument dafür sei, dass kein Schaden an unserer Männlichkeit entstehen kann, sondern mehr noch, Nutzen
. Die Welt würde schliesslich Kopf stehen und dieses Ritual längst eingestellt, wäre dem nicht so. Und dabei guckte er so
Ich wollte daraufhin nicht weiter auf meine (persönlichen) Probleme eingehen. Vielleicht auch, weil ich ihm seine Illusion nicht nehmen wollte.Zu dem Zeitpunkt (2013) waren 5 Jahre seit meiner Beschneidung vergangen. Ich hatte meine erste feste Freundin kennengelernt und begann mich, nachdem ich beim Sex mit Kondom wirklich absolut 0 spürte, im Internet erstmals mit dem Phänomen der "gefühllosen Eichel" zu beschäftigen. Diese Recherche zog immer weitere Kreise und ich verbrachte stundenlang im Netz auf diversen Internetseiten. Die Erkenntnisse die sich daraus ergaben, führten zu tiefsten Verzweiflungsgefühlen. "Nein" war das Wort, das meine Gedanken ausfüllte. Nicht das "Nein" des "denial" des "nicht-wahrhaben Wollens" - Das "Nein" des "Nein! Was hab ich bloss getan" und "wie konnte ich nur so dumm sein?!". Wenn ihr als Kind beschnitten wurdet, dann werdet ihr irgendwann vielleicht euren Eltern und Ärzten Schuld geben. Wenn ihr euch aber in vollem Bewusstsein als "Erwachsener" beschneiden liesset, dann könnt ihr letztlich nur euch die Schuld zuweisen. Man verliert das Vertrauen in sich selbst, in die eigene Entscheidungsfähigkeit. Es tut ebenfalls unendlich weh, auf eine etwas andere Weise. Man war schliesslich nicht machtlos, wie das ein Säugling ist, der beschnittenen wird aus Gründen, die unethisch und barbarisch sind. Die Wut richtet sich dementsprechend nach Innen, es gibt kein richtiges Ventil. Das Selbstmitleid weicht einem Selbsthass.
Nun...
Ich habe mich mittlerweile besser mit den Nachteilen der Beschneidung arrangieren können. Ich weiss, was weg ist. Es kann schliesslich nur besser werden. Und wisst ihr was toll so toll ist? Wir sind in einer Position, in der allein wir die Möglichkeit haben, einen schwerwiegenden Schaden soweit zu beheben, dass wir damit leben können. Ist das nicht eine wahnsinnige Chance. Ist das nicht beinahe ein Privileg?
Seit ich diesen Gedanken habe, geht es mir besser.Seit 2014 benutze ich übrigens den Manhood. Wollte mir auch den Senslip holen. Habs aber jetzt zu Gunsten der Wiederherstellung verworfen. Heute mail heute an den DTR-Hersteller geschickt. (Wie heisst er eigentlich?)
Ich hoffe ihr habt Muse, diesen zugegebenermassen langen Text zu lesen und könnt mich verstehen.
