Den Link hatten wir schon mal vor ein paar Wochen.
Beiträge von R(h)einwein
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"Die Beschneidung in ihrer heutigen Form ist vielfach bereits also das Ergebnis ihrer Infragestellung". (Zitat Reinhard Bingener)
Eine infame Art zu argumentieren, die man so lesen muss: schon im Altertum wollten die Griechen die Juden hellenisieren und ihnen die Beschneidung verbieten. Damit haben sie die Sache nur schlimmer gemacht und die Radikalbeschneidung zum Standard gemacht. Also lasst ab von der Beschneidungsdiskussion, sonst kommt es für die jüdischen Säuglinge noch schlimmer?? Wie viel schlimmer? Zusätzlich ein Stück der Eichel ab? Oder was soll diese dümmlich drohende Feststellung?
Sind die Kritiker jetzt verantwortlich für das Ausmaß des Rituals? Gibt es keine Verantwortung bei den Religionsgemeinschaften? Der Artikel schadet letzteren eher, als dass er gegen die Beschneidungskritiker spricht. Theologisch-sophistische Blindheit. "Herr Lehrer ich habe in der Schule aufgepasst und weis was aus der Geschichte." - Auch wenn ich es kontraproduktiv anwende.

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Katrin Göring-Eckardt
Du sollst deinen nächsten lieben wie dich selbst! Dazu darfst du auch kleinen Kindern und Säuglingen, die sich nicht dagegen wehren können, ungeheure Schmerzen zufügen und ihnen wertvolle und wichtige Hautstücke abschneiden und ihnen möglicherweise schwere seelische Schäden zufügen. Hauptsache ihr kirchliches Seelenheil ist gerettet. ----- Mich erinnert das an die Logik der Inquisition oder die der Hexenprozesse, wo die Kirche auch erklärte, dass die Hinrichtungen und Verbrennungen dem Seelenheil des Verurteilten dienen. Wahrhaftig ein Rückfall in die finsteren Zeiten vor der Aufklärung.

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"Die schärfsten Vertreter dieser Religionsgemeinschaften haben mit unserem Staat schon lange abgeschlossen und werden die Vertreter einer freien und offenen Gesellschaft niemals akzeptieren." (Erol Özcarac)
Dieser Schlusssatz verrät viel. Herr Ö. weis wovon er redet.
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Ich hab noch keine Ahnung, wie ich mit ihm darüber sprechen soll, weil er gleich sehr verletzend wird
Wahrscheinlich ahnt er, dass Du Recht hast und er kann sich das (noch) nicht eingestehen, weil es in ihm vielleicht viel kaputt macht: die Frage warum habt ihr mir das angetan? Du wirst da aber durch müssen, sonst schleppt Ihr beide das Problem ewig mit Euch herum. Der Vorschlag von Aphrodite ist gut: mach ihm einmal unsere Website auf und lass ihn dann alleine lesen. Danach wird er Dich sicher sehr brauchen.
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Ich wünsche den Anträgen einen vollen Erfolg.
Die Grünen werden sicher nicht zuletzt auch an ihrer Beschlusslage zur Knabenbeschneidung gemessen werden. -
Der Entwurf bringt schon viel in unsere Richtung. Wenn wir jetzt noch statt 14 wenigstens 16 Jahre hineinkriegen und das ganze Mehrheitsbeschluss wird, dann denke ich dass wir damit leben können.
In dem Entwurf spiegelt sich m.E. die hartnäckige öffentliche Diskussion wider. Wir haben alle zusammen eben doch etwas bewegt - auch wenn es sich zunächst noch um den Antrag einer Minderheit handelt. Also weiter machen!
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Danke und meine allergrößte Anerkennung für Deinen offenen Bericht. Ich denke, dass Du vielen Frauen in einer ähnlichen Situation helfen kannst, wenn sie über Deine Erfahrungen lesen können.
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"virtuelles Bundesprogrom"
Es wird wohl kein Ereignis ausgelassen, um moralischen Druck auf die Beschneidungskritiker auszuüben? Nicht nur, dass eine solche Gleichsetzung wenig ernst genommen werden kann. Viel schlimmer ist, dass die vom Naziterror verübten Gräuel bei den Judenprogromen am 9.Nov.1938 unerträglich relativiert werden, wenn man die Reklamierung des Schutzes von Menschenrechten mit ihnen gleichsetzt.
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"Ehrenmorde" - Heute jedoch nicht mehr
Wer sagt es denn? Es gibt doch noch einen Fortschritt. Gute Chancen, dass eines Tages auch die Beschneidung von Kindern unter Strafe gestellt wird.
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D.h. ein Minderjähriger kann sich nicht beschneiden lassen, auch wenn er es will - egal ob die Eltern zustimmen oder nicht.
Ich denke auch, dass ein 14-jähriger in der Regel noch nicht einsichtig und gefestigt genug ist, um einem Beschneidungsvorschlag widerstehen zu können.Mit Volljährigkeit wäre man zweifellos auf der richtigen Seite. Vielleicht könnte man auch noch mit 16 Jahren leben, aber das ist das absolute Minimum.
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Das religöse Motiv gerät in den Hintergrund. Jetzt wird mit fragwürdigen wissenschaftlichen Ergebnissen argumentiert. Das kennen wir schon aus den USA, wo es einen Übergang der von viktorianischer Prüderie gegen Masturbation begründeten Beschneidung zu einer aus Gesundheitsvorsorge empfohlenen Beschneidung gab.
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Unglaublich diese Frau. Das ist nicht Wissen, das ist Beschneidungsideologie.
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Ich habe als ehemaliges Mitglied dieser Partei schon viele angeschrieben und noch keine Antwort erhalten auch nicht von Gegnern
Vielleicht kriegen wir ja einen dialektischen Zusammenhang zwischen Beschneidung von Jungen und Unterdrückung der Arbeiterklasse gebacken, damit die uns zuhören. Ich fürchte, Deine Bedenken sind berechtigt.
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Ich glaube, das bringt's jetzt.
Jetzt wird Bill Gates das Fürchten lernen
Im Ernst: je mehr Briefe die kriegen, desto eher wird sich auch bei der WHO was bewegen. Aber da werden bestimmt noch einige Hurricanes die amerikanische Ostküste erreichen, bevor die sich eines besseren besinnen. Einen Anfang hast Du jedenfalls gemacht. Danke. -
Papa und Mama kann es verklagen, wenn diese ihm auch nur ausversehen, als "Ausrutscher", eine Ohrfeige geben.
In der Tat grotesk - wie das ganze Gesetz.
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die Religionsmündigkeit geführt werden und diese von 14 auf 18 Jahre angehoben
Ich würde keine Diskussion über die allgemeine Religionsmündigkeit führen, sondern ein Mindestalter fordern, ab dem ein Jugendlicher in eine Beschneidung einwilligen kann. Dass mindeste sind für mich 16 Jahre, besser 18 Jahre, also das Erreichen der Mündigkeit.