Beiträge von trueblue

    "Die dunklen Regionen der menschlichen Psyche"

    Einige Aussagen über Beschneider

    Aus "The Unkindest Cut of All,"
    von Dr. med. John M. Foley
    Fact, Juli 1966, Herausgeber: Ralph Ginzburg


    Warum irgendjemand die Beschneidung verpflichtend machen wollte, mag rätselhaft scheinen.
    Eine Antwort darauf ist natürlich, dass wenn die Beschneidung zur Pflicht gemacht würde, der Beschneider geschützt wäre, wann immer er zufällig den kleinen Jungen, an dem er operiert zum Krüppel machen oder töten würde-- eine "Komplikation" die gar nicht so selten ist. Eine weitere Antwort, denke ich, muss in den dunkleren Regionen der menschlichen Psyche gesucht werden, weil die Beschneidung nichts als ein absoluter Schwindel ist. Die alljährlichen 2 Millionen Fließband-Beschneidungen in diesem Land, sind ein Zeugnis für die Leichtgläubigkeit und die Dummheit der amerikanischen Öffentlichkeit.

    Seit 60 Jahren versucht eine mächtige und lautstarke Minderheit innerhalb unserer Profession ein Taboo gegen irgendeine objektive Diskussion der Vorteile und Nachteile der Beschneidung durchzusetzen … Sie in Frage zu stellen ist vollkommen undenkbar. Die medizinische Literatur ist dem Thema gegenüber verschlossen außer für jene, die über die angeblichen Vorteile der Operation sabbeln.

    William Keith C. Morgan, M.D., ... schrieb im Journal of the American Medical Associa-tion[:] ... „Warum wird die Operation der Beschneidung praktiziert? Man könnte genauso gut die Riten des Voodoo erklären wollen!“ ... Peter Van Zante, M.D., ... schreibt im Medical Tribune: „Die Beschneidung eines wehrlosen Kindes ist ein Verbrechen.“ An anderer Stelle erklärte er: „Die Beschneidung ist grausam und verstümmelnd und sollte verboten werden.“ „1920 kam ein britischer Arzt, der sich einst selbst beschnitten hatte, später zu dem Schluss, die Beschneidung sei nichts mehr oder weniger als "eine barbarische und unnötige Verstümmlung" (British Medical Journal, 1920).

    Bemühungen zur Rechtfertigung der Beschneidung wurden seit Anbeginn der Geschichte unternommen. Das Verlangen zu verstümmeln kam zuerst; die "Gründe" kamen später. Dieser Prozess der Rationalisierung gipfelte in der angeblichen Beziehung zwischen der Vorhaut des Ehemannes und dem Krebs der Genitalien –einer der größten Schwindel in der Geschichte der Medizin.

    Die Beschneidung bietet ein bequemes und gesellschaftlich akzeptables Ablassventil für die pervertierte Komponente der Libido des Beschneiders. Ich hatte persönliche Erfahrung mit der Psychopathologie, dem der Wunsch zu beschneiden zu Grunde liegt. Das mitleiderregende Heulen des leidenden Säuglings bilden nur allzu oft den Hintergrund für die anzüglichen und obszönen Kommentare des Frauenarztes gegenüber seinem Publikum von Schwestern. Vor vielen Jahren sah ich einen Säugling, der mit mehrfachen Missbildungen geboren wurde. Er hatte bestenfalls nicht mehr als ein paar Monate zu leben, aber zusätzlich zu seinem Leiden, musste dieses unglückliche Häufchen Mensch eine gründliche Beschneidung über sich ergehen lassen.

    Ich habe gesehen, wie sich zwei Medizinstudenten um das Privileg stritten, eine Beschneidung an einem Neugeboren durchzuführen, obwohl die gleichen Studenten weder Interesse noch Talent für das Öffnen von Blasen oder die Durchführung anderer chirurgischer Aufgaben zeigten.

    1951 war ich Zeuge einer Autopsie eines Säuglings, der an einer infizierten Beschneidung starb –ein Tod der um so tragischer war, weil die Mutter versucht hatte den Geburtshelfer zu überreden, ihrem Säugling die Tortur zu ersparen.

    Dr. Alexander Schaffer, ein bekannter Kinderarzt, berichtet mit Entsetzen über einen Fall, in dem ein Säugling als eine Steißgeburt entbunden wurde (mit den Hintern zuerst). Bevor das Baby entbunden wurde, und gerade als der Penis in Sicht kam, ergriff der Geburtshelfer ihn und beschnitt ihn. Dieser Geburtshelfer, würde ich sage, ist vielleicht kompetent… Aber sexuell gesehen, so sage ich, ist er ein Monster. Und ich sage, dass einer der Gründe, warum die Beschneidung in diesem Land so häufig praktiziert wird, vom Sadismus der Kryptoperversen herrührt.

    Psychiater sind sich schon seit langem einig, dass die Beschneidung im Grunde genommen eine Strafhandlung ist.

    [J]ene [,die wollen, dass alle Männer und Jungen beschnitten sind] leiden ... an „Vorhautneid.“ Schneide einem Mann die Mandeln ab, und seine Gefühle hinsichtlich den Mandeln seines Nächsten werden nicht beeinflusst, aber schneide ihm seine Vorhaut ab, und die Vorhaut seines Nächsten wird zum Objekt des Neides und des Hasses. Die Beschnittenen haben sich immer so aufgeführt als wäre ihre Beschneidung ein Stigma der Minderwertigkeit.

    Weil die Motivationen der Vorhautphobien so irrational sind, sind diese Leute schwer zu bekämpfen. Die Einführung der Routinebeschneidung als eine "medizinische" Maßnahme, um die Jahrhundertwende, traf auf heftigen Widerstand innerhalb der Ärzteschaft. Dr. Warren Stone Bickham, ein berühmter Chirurg, erklärte, dass die Beschneidung eine Schande und eine Schmach für den verantwortlichen Chirurg sei. Nichtsdestotrotz war um 1920 der Widerstand dahingeschwunden und die fanatischen Beschneider hatten das Feld in ihrem Besitz. Die Gegner der Beschneidung scheiterten, weil sie die Motive der Beschneider nicht verstanden und deshalb nicht mit ihnen umgehen konnten.


    Auszüge aus:
    Foley JM. The unkindest cut of all. Fact 1966;3(4):2-9.

    Rood Andersson, Designer
    Goodyear, Arizona, 85338, USA

    Die wenigen Ärzte und Laien, die rein medizinisch motiviert die männliche Genitalverstümmlung (MGM) aufgrund angeblicher "Vorteile" befürworten, lassen erstens typischerweise die komplexe Anatomie und die Funktionen des intakten Penis wie auch dessen integrale Rolle für die Sexualität vollkommen außer Acht. Zweitens demonstrieren sie ferner eine enorme Naivität hinsichtlich jener wenigen, die MGM dafür mit der allergrößten Leidenschaft propagieren.

    Diese Befürwortung der männlichen Genitalverstümmelung (hier engl. abgekürzt MGM, abgeleitet von "Male Genital Mutilation") geht auffallend häufig von Personen aus, die sich selbst mit der Bezeichnung "Zirkumsexuelle/ Circumsexuals" beschreiben, abgeleitet vom nüchternen Terminus technicus "Zirkumzision". Da ich selbst jahrelang versuchte, die schmerzlichen Folgen dieses vollkommen unnötigen Eingriffs zu überwinden, war ich überrascht, als ich von der Existenz dieser Randgruppe erfuhr. Eine ernsthafte Studie der Ursprünge und Charakteristiken dieser kaum erforschten, aber aggressiven Minderheit wurde durch die bemerkenswerte Einrichtung des Internets erleichtert, das dieses befremdliche Phänomen ans Tageslicht brachte.

    Erstaunlicherweise beginnt diese Störung typischerweise in der frühen Kindheit, wobei sie am häufigsten im Alter zwischen drei und fünf Jahren ihren Anfang nimmt. Der Hauptauslöser dieser Störung scheint eine Art visuell-orientiertes "Trauma" zu sein, welches in seiner individuellen Ursache und Intensität unterschiedlich ist und während dem sich das Kind der entblößten Glans penis im Gegensatz zur Erscheinung des intakten Penis visuell und erotisch bewusst wird. Gehen wir davon aus, dass das typische Kind üblicherweise, jedoch nicht immer, intakt ist.

    Zumindest ein Mann in meiner Studie wurde bei der Geburt beschnitten. Aber in in sehr jungen Jahren entwickelte er eine lebenslange Faszination betreffend das Aussehen des normalen Penis, nachdem er seinen intakten Vater beobachtet hatte. Seine Faszination entwickelte sich bald zu einem lebenslangen Konflikt, als er im Alter von drei Jahren während des Badens von seiner Mutter ermahnt wurde, nicht zu versuchen, seine Schafthaut über seine Eichel zu ziehen, um dem Penis seines Vaters nachzuahmen. Dieser Kerl, der heute in seinen Fünfzigern ist, restaurierte seine Vorhaut vor ungefähr zehn Jahren. Drei Jahre später hatte er eine zweite Beschneidung. Kurz danach gab er zu, wieder fasziniert zu sein und zwar erneut vom intakten Penis.

    Diese Neigung zu mehrfachen Beschneidungen ist ein häufiges Merkmal der Circumsexuellen. Ein Kerl in diesem Thread gab zu, als Erwachsener beschnitten worden zu sein. An anderer Stelle gab er an, sich drei separaten Eingriffen unterzogen zu haben; einen davon durch die Hände seiner Frau. Ein Mann, mit dem ich ausgiebigen Online-Kontakt hatte, hatte SECHS separate Beschneidungen.

    Ein anderer Fürsprecher der Beschneidung bestritt die Behauptung, dass mehrfache Beschneidungen unter Zirkumsexuellen die Regel, und nicht die Ausnahme seien. Im Bestreben, weitere Anschuldigung zu kontern, verwies er auf eine Umfrage der Internetseite Circlist. Seine Umfrage verriet, dass der typische Zirkumsexuelle zwei Beschneidungen hinter sich hatte, aber auch drei oder vier Beschneidungen keine Seltenheit waren. Einer behauptete gar, sieben gehabt zu haben

    Deshalb sollten "aufrichtige" Befürworter der MGM niemals annehmen, dass die Unterstützung für ihre Sichtweise nicht aus viel tiefer liegenden Motiven kommen kann. Damit riskieren sie, noch mehr Glaubwürdigkeit zu verlieren, indem sie sich mit jenen assoziieren, die die männliche Genitalverstümmlung -als Zirkumsexuelle- verteidigen.

    Rood Anderson

    Konkurrierende Interessen: Keine angegeben
    Veröffentlicht am 8. März 2008

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    Zitierweise des englischen Originalartikels:
    Rood A.: Circumsexuals. British Medical Journal 2008; Rapid Response, 8 March.

    George C. Denniston
    Doctors Opposing Circumcision (D.O.C.), Seattle, WA, USA
    Was treibt Beschneidungsbefürworter an?
    Auszug

    Die Zirkumzisions-Psychopathologie (vom engl. "Circumcision Psychopathology") ist als eine Persönlichkeitsstörung definiert, die sich durch eine Vielzahl interpersoneller, affektiver, lebensstilbezogener und antisozialer Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen kennzeichnet, einschließlich Prahlerei, Egozentrismus, Verschlagenheit, Emotionsarmut, fehlende Empathie oder Reue, Impulsivität sowie eine starke Neigung zur Verletzung ethischer Normen. In diesem Artikel werden die Standardmethoden zur Bewertung der Zirkumzisionspsychopathie dargestellt. Die Zirkumzisionspsychopathie ähnelt konzeptionell der Antisozialen Persönlichkeitsstörung (APS), gemäß des Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, Fourth Edition [Diagnostisches und Statistisches Handbuch Psychischer Störungen, Vierte Ausagabe]; (DSM-IV). Jedoch, was die Diagnose anbelangt, wird bei ersterer eine größere Gewichtung auf die interpersonellen und affektiven Eigenschaften und deren Verbindungen mit weiter gefassten antisozialen Neigungen gelegt, während bei letzterer die offensichtlichen antisozialen Verhaltensweisen stärker gewichtet werden.

    Die Zusammenhänge zwischen der Zirkumzisionspsychopathologie und der Antisozialen Persönlichkeitsstörung und deren Auswirkungen auf klinische und forensische Fragen, einschließlich Fragen der Risikobewertung, Kriminalität und Gewalttätigkeit, werden diskutiert. Die Zirkumzisionspsychopathie ist mit einem erhöhten Risiko für antisoziales Verhalten und abweichenden sexuellen Neigungen vergesellschaftet und stellt die psychiatrischen Gesundheitssysteme und Strafrechtssysteme vor eine gewaltige therapeutische Herausforderung.


    Inhalt

    • Einführung
    • Zirkumzisions-Psychopathie
    • Ursachen der Zirkumzisions-Pathologie
    • CPCL-Bewertung der Zirkumzisions-Psychopathie
    • Zirkumzisions-Psychopathie-Checkliste (CPCL)
    • Faktor Struktur
    • Antisoziale Persönlichkeitsstörung
    • Risikobewertung
    • Behandlung
    • Schlussfolgerung
    • Verweise

    Einführung

    Die Zirkumzisionpsychopathie ist eine Persönlichkeitsstörung, die häufig unter medizinischen und religiösen Beschneiderinnen und Beschneidern wie auch Beschneidungsbefürwortern auftritt und sich durch eine Vielzahl interpersoneller, affektiver, lebensstilbezogener und antisozialer Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen kennzeichnet, einschließlich Prahlerei, Egozentrismus, Verschlagenheit, Emotionsarmut, fehlender Empathie oder Reue, Rücksichtslosigkeit, Entschlossenheit, Verantwortungslosigkeit, kognitive Dissonanz, sexuelle Devianz und eine starke Neigung zur Verletzung ethischer Normen. Diese Störung hat eine lange Geschichte unter Beschneidern, die innerhalb spezifischer religiöser (jüdischer und muslimischer) Gruppen operieren und in jüngerer Zeit unter westlichen (besonders US-amerikanischen) Ärzten seit der Zwangseinführung der Massen-Beschneidung in den USA Mitte des 20. Jahrhunderts.

    Die ethischen und rechtlichen Grundsätze und Instrumente, welche die Beschneidung verbieten würden, sind unter anderem der Nürnberger Kodex, der Hippokratische Eid, jeder einzelne der Ethikgrundsätze der American Medical Association (Amerikanische Ärztevereinigung), und die Erklärung zur "guten Medizinischen Praxis" des General Medical Council (Ärztekammer) des Vereinten Königreichs. Ärzte, die von der Zirkumzisionspsychopathie befallen sind, können sich zwar dieser Dokumente bewusst sein, sie erachten sie jedoch entweder als irrelevant für die Beschneidung oder als Hindernis, das es zu ignorieren oder zu bekämpfen gilt.

    Weil die Zirkumzisionpsychopathie mit so großem gesellschaftlichen, sexuellen und persönlichen Schaden und Leid verbunden ist, werden die grundlegenden und angewandten Forschungsbemühungen heute durch das Angebot an Foren ergänzt, auf denen Opfer ihre Probleme diskutieren können. Gruppen wie NORM-UK, NORM (US), Doctors Opposing Circumcision (DOC), und die National Organization of Circumcision Information Resource Centers (NOCIRC) haben ihnen zugehörige Gruppen gegründet, in denen die Opfer ungezwungen über ihre Erfahrungen sprechen und letztlich psychologische Behandlung erhalten können.

    Im Folgenden noch einmal eine kurze Erklärung des Begriffs der Zirkumzisionspsychopathie, gefolgt von ein paar Kommentaren über die konzeptionell verwandte Antisoziale Persönlichkeitsstörung (ASP), wie sie im DSM-IV beschrieben wird.


    Zirkumzisions-Pathologie

    Kurz gefasst, ist die Zirkumzisionpsychopathie eine Persönlichkeitsstörung, die eine Anzahl interpersoneller, affektiver sowie antisozialer Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen umfasst. Auf der interpersonellen Ebene sind zirkumzisionspsychopathische Ärzte hochtrabend verschlagen, dominant, oberflächlich und manipulativ. Affektiv fehlen ihnen jegliches Schuldempfinden, Reue oder Empathie gegenüber ihren Opfern. Die interpersonellen und affektiven Eigenschaften sind auf grundlegende Weise mit einem devianten Lebensstil verbunden, mit einer verantwortungslosen, monomanischen Obsession von der Beschneidung, rücksichtsloser Entschlossenheit, Massenbeschneidungen zu rechtfertigen, ja zu erzwingen, und einer Neigung dazu, ethische Konventionen oder Normen zu ignorieren oder zu verletzten.

    Typischerweise sind solche Täter beschnittene Männer, obwohl diese Störung auch bei weiblichen Ärztinnen beobachtet wurde.


    Ursachen der Zirkumzisionspathologie

    Der gemeinsame Nenner, der alle Täter mit einer Zirkumzisionspsychopathie verbindet, ist, dass sie selbst in der Kindheit einer Beschneidung unterzogen wurden. Latente postraumatische Belastungsstörungen und psychologische Langzeitprobleme infolge der Säuglingsbeschneidung wurden gut dokumentiert.(1) Dieser psychologische Schaden kann vom Trauma der Operation herrühren, die gewöhnlich ohne jedwede Betäubung durchgeführt wird. Der Schaden kann auch Folge der schockierenden Erkenntnis im späteren Leben sein, dass ein signifikanter Körperteil amputiert wurde. Die Betroffenen der Zirkumzisionspsychopathie scheinen einen psychologischen Bewältigungsmechanismus entwickelt zu haben der dazu konzipiert ist das Ego durch die Rechtfertigung des Verlustes des Körperteils zu schützen, und wie beim Stockholm-Syndrom, durch die Identifikation mit den Absichten der Täter. Andere Zirkumzisionpsychopathie-Betroffene aber scheinen die aggressive Haltung angenommen haben, "wenn ich keine Vorhaut haben kann, dann werde ich sicherstellen, dass auch niemand anderes eine haben kann."

    Die zweite Gemeinsamkeit die alle männlichen Zirkumzisionspsychopathie Betroffenen verbindet, ist dass sie sie sich vorsätzlich und zielstrebig in berufliche Postionen manövriert haben, in denen sie ihre Triebe zur Ausführung oder Propagierung von Beschneidungen ausleben können.

    Betroffene finden sich folglich in jeder Berufsgruppe, die normalerweise die mit der Durchführung von Beschneidungen betraut ist, wie etwa Kinderärzte (nur USA), Frauenärzte (nur USA), Urologen und Familienärzte (nur USA). Auf ähnliche Weise können Betroffene ohne den Trieb Beschneidungen in einem beruflichen Umfeld durchzuführen ihre Störung dadurch manifestieren, dass sie sich auf Forschungsstellen befördern, in denen sie Studien ausführen können, welche massenweise Zwangsbeschneidungen rechtfertigen sollen.

    Gegenwärtig bieten alle der mutmaßlichen Studien, die vorgeben, dass die Zirkumzision AIDS vorbeugen könne, die alle aus der Feder einer kleinen Handvoll Forscher* stammen, sehr starke Beweise dafür, dass sie ein Produkt von Zirkumzisions-psychopathie-Betroffenen sind, wie weiter unten erklärt wird.

    Weibliche Erkrankte der Zirkumzisionpsychopathie sind selten, sie existieren aber. Typischerweise sind so von fehlgeleiteter Loyalität gegenüber beschnittener Familienmitgliedern, Loyalität gegenüber der Ärzteschaft oder Loyalität gegenüber einer traditionell beschneidenden ethnischen oder religiösen Gemeinschaft, wie etwa Juden oder Muslime. Viele der weiblichen Täterinnen stehen unter der Motivation die Beschneidungen die sie in der Vergangenheit durchgeführt haben rational zu begründen, oder der Motivation ihre persönliche Verantwortung für die Entscheidung zur Beschneidung ihrer eigenen Kinder rational zu begründen und zu rechtfertigen. Ein Forscher bekam von einer weiblichen ärztlichen Beschneiderin persönlich mitgeteilt, dass sie motiviert war Beschneidungen durchzuführen, weil sie Jungen da bestrafen wolle, "wo es zählt" für die von ihr wahrgenommen Ungerechtigkeiten, die ihr und anderen Frauen im Laufe der Geschichte angetan wurden. Psychopathie dieser Art liefert Belege für Freunds Theorie, dass die Zirkumzision eine teilweise und symbolische Kastration ist.[2]

    * [Daniel Halperline, Robert C Bailey, Ronald H Gray, Helen Weiss]


    CPCL Untersuchung der Zirkumzisions-Psychopathie

    Die Circumcision Psychopathy Checklist (CPCL) (Zirkumzisions-Psychopathie Checkliste ) ist dazu konzipiert das klinische Krankheitsbild der Zirkumzisionspsychopathie zu diagnostizieren; jedoch aufgrund seiner erwiesenen Fähigkeit Rückfälle vorherzubestimmen, kann es bei forensischen Untersuchungen eingesetzt werden, entweder allein oder, was angemessener erscheint, als Teil einer Folge von für die forensische Psychologie und Psychiatrie relevanter Variablen. Kurz gesagt, ist die CPCL eine klinische Bewertungsskale von 20-Punkten. Diese verwendet die Informationen aus der Krankheitsgeschichte (Anamnese), Beobachtungen des Subjekts in öffentlichen Umfeldern, wo er oder sie die Beschneidung vor der Laienöffentlichkeit beworben hat, sorgfältige Beobachtungen der Aktionen und Reaktionen des Subjekts, während er über die Beschneidung mit professionellen Kritikern der Beschneidung debattiert, Analyse der publizierten Schriften des Subjekts zum Thema Beschneidung, und zu letzt, spezifische Bewertungskriterien um jeden der 20 Punkte auf einer 3-Punkte Skala (0,1,2) gemäß des für den jeweiligen Arzt zutreffenden Ausmaßes zu bewerten. Die Punkte und die Faktoren, aus denen sie sich zusammensetzte, sind in Tabelle 6.1 Aufgelistet:


    Tabelle 6.1 Zirkumzisions-Psychopathie Checkliste (Circumcision Psychopathology Checklist)

    F1
    Interpersonell

    1. sprachliche Gewandtheit—oberflächlicher Charme im Umgang mit den Medien, der Öffentlichkeit und anderen Ärzten
    2. übersteigertes Selbstwertgefühl
    3. Pathologisches Lügen — Lügen über die medizinischen und anatomischen Fakten vor der Offentlichkeit, vor Patienten, und vor Eltern potentieller Opfer
    4. Verschlagen—Manipulativ


    Affektiv

    1. Fehlende Reue oder Schuldgefühl Lack
    2. gering-ausgeprägter Affekt
    3. Abgestumpftheit -fehlende Empathie
    4. Unfähigkeit Verantwortung anzuerkennen
    5. Bewusste Missachtung oder Geringschätzung von medizinethischen Standards m die, wenn sie belogt würden, die Beschneidung verbieten würden


    F2
    Lebensstil

    1. Unstillbares Verlangen danach Rechtfertigungen für die persönliche Beschneidung zu finden
    2. Paranoia—häufig unter Jüdischen Tätern , "Holocaust Paranoia";
    3. Unstillbares Bedürfnis die eigene ethische Identität zu verteidigen, die als angegriffen wahrgenommen wird
    4. Rücksichtslosigkeit um Umgang mit Gegnern der Beschneidung
    5. Unverantwortliches Handeln—die Gefährdung des beruflichen Reputation durch einseitige Beschneidungsbefürwortung
    6. Monomanische, einseitige Obsession mit der Beschneidung-Obsession mit der Suche nach neuen Vorwänden um die Operation anderen aufzuzwingen


    Antisozial

    1. Sexuelle Devianz—pädophile oder homosexuelle Erregtheit während der Durchführung oder Fantasien von der Durchführung von Beschneidungen
    2. Sadistischer Trieb die sexuelle Funktionen anderer Jungen/ Männer zu kontrollieren (zerstören) impulse to control
    3. Ekel vor oder Weigerung zur Anerkennung der normalen Penisanatomie und Funktion
    4. Ekel vor Einzelpersonen oder ethnischen Gruppen mit intakten Genitalien
    5. Bereitwilligkeit Forschungsdaten zu verfälschen oder zu verzerren, um die Beschneidung zu propagieren


    Gesamtpunktwerte können von 0 bis 40 reichen und spiegeln den Umfang wieder, indem der Beschneidung dem prototypischen psychopathischen Person entspricht.

    Ein CPCL cut-off Punktwert von 10 hat sich als nützlich erwiesen um Personen für Forschung und angewandte Zwecke als psychopathisch zu klassifizieren. Eine Analyse das CPCL Punktwerte im oberen Bereich scheinen beim ärztlichen Nordamerikanischen Täter das gleiche Level an Zirkumzision Psychopathie wie bei nicht-ärztlichen religiösen Beschneidern widerzuspiegeln. Nichtsdestotrotz sind ethische und geschlechtsspezifische Unterschiede hinsichtlich der Funktionalität einzelner CPCL Punkte und der externen Korrelationen der CPCL und anderen Bewertungsmaßstäben der Psychopathie festzustellen. Die Strukturierung und die klinische Bedeutung dieser Unterschiede sind Thema eines Großteils der aktuellen empirischen Forschung auf dem Gebiet der Zirkumzisions-Psychopathie.

    Bei der Durchführung der Untersuchung ist es wichtig alle verfügbaren Informationen zu verwenden um ein vollständiges Bild der Person zu bieten. In jeden einzelnen Fall muss der CPCl ordnungsgemäß genutzt werden und in Einklang mit den höchsten ethischen und beruflichen Standards. Kliniker die den CPCL gebrauchen müssen bereit sein die Information, die zur Punktwertung der Items gebraucht wurde, zu umreißen und die Art und Weise in der sie die Item gewertet haben zu erklären und zu begründen.

    Es gibt keine Ausschlusskriterien für die Anwendung der CPCL. Sie kann bei Tätern mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen in der Beschneidungsindustrie angewendet werden. Deshalb ist es möglich es Symptome, die der Psychopathie, wie sie von der CPCL Skala gemessen wird, wie auch anderen psychiatrischen Störungen( beispielsweise Größenwahn in psychotischen Störungen, übersteigerte Selbstbewusstsein in der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, und den übersteigerten Selbstwert in der Psychopathie); ähnlich sind aufzuweisen.

    Eine grundlegende Stärke des CPC liste seine Fähigkeit empirische Beweise zu liefern, dass nicht alle Ärzte die Beschneidungen ausführen auch notwendigerweise von der Zirkumzisions-Psychopathie betroffen sind. Viele Ärzte die beschneiden tun dies nur weil sie unschuldig Regeln befolgen und haben keine persönlichen Motive für ihre Handlungen. Während die Entschuldigung "nur Regeln zu befolgen" einen Arzt nicht vom Vorwurf des Missbrauchs befreit, wie die Prozesse von Nürnberg infolge des 2. Weltkriegs gezeigt haben, verdeutlicht sie doch den Konformität-und Gehorsamsdruck dem Ärzte ausgesetzt sind, während sie die ethischen Auswirkungen ihres Handelns ignorieren.


    Faktor Struktur

    Wie in Tabelle 6.1 gezeigt wurde, reflektiert F1 die interpersonellen und affektiven Komponenten der Störung, wohingegen F2 mehr mit dem soziale devianten Lebensstil verbunden war (Die Lebensstil und antisozialen Faktoren in Tabelle 6.1). Die psychopathologischen Faktoren stehen in enger Beziehung zueinander. Die Muster der Korrelationen unter den Faktoren, wie auch die bestätigende Faktorenanalyse bestätigen die Präsenz von zwei weiten Faktoren, bei denen es sich bei der einen um die ursprüngliche F1 und der anderen die ursprüngliche F2 handelt.

    Weil bei der Zirkumzisionspsychopathie Faktoren in einer starken Wechselbeziehung stehen, ist es wichtig, die kombinierte Auswirkung von Erhöhungen beider Faktoren zu untersuchen. Um klinischere Begriffe zu formulieren: Das Syndrom der Zirkumzisionspsychopathie am ehesten durch einen Arzt verkörpert, der erhöhte Punktwerte bei beiden Faktoren aufweist, nicht nur bei einem dieser Faktoren.

    Im Einklang mit dieser Vorstellung stellte eine vorläufige Untersuchung durch den Autor fest, dass das Zusammenwirken von F1 und F2 für die Vorhersage des ethischen Vorgehens im beruflichen Umfeld, seine Neigung hin zur Ausführung von Beschneidungen und gewalttätiges oder aggressives Verhalten gegenüber Gegnern der Beschneidung von entscheidender Bedeutung ist.


    Antisoziale Persönlichkeitsstörung

    Das DSM-IV erklärt, dass die Antisoziale Persönlichkeitsstörung (ASPF) auch als Psychopathie, Soziopathie oder dissoziale Persönlichkeitsstörung bezeichnet wurde. Die Sektion über Störungen für ASPD im DSM_IV beschreibt die ASPD eindeutig anhand von Persönlichkeitsmerkmalen, die ein essentieller Teil des Krankheitsbild der Zirkumzisionspsychopathie sind.(3) Der Zusammenhang zwischen ASPD und Zirkumzisonpsychopathie ist im allgemeinen asymmetrisch: Die meisten Menschen mit ASPD sind nicht zirkumzisionspsychopathisch, wohingegen die meisten jener, die von Zirkumzisionspsychopathie betroffen sind, die Diagnosekriterien für ASPD erfüllen.


    Risikobewertung

    Ein detaillierter Bericht über die Zirkumzisionspsychopathie als Risiko für Rückfälle sprengt den Rahmen dieses Artikels. Rückfälle in diesem Kontext bedeuten die Unfähigkeit des Täters damit aufzuhören neue Opfer, die er beschneiden kann, zu suchen. Der Wert zur Vorausbestimmung der Zirkumzisionspsychopathie gilt nicht nur für männliche Täter sondern auch für erwachsene weibliche Täterinnen.

    Obwohl die Zirkumzisionspsychopathie eher das allgemeine Beschneidungsverhalten unter dem Deckmantel der beruflichen Umgebung voraussagen lässt, als die sexuelle Gewalt, ist ihre Beziehung zu letzterer vielleicht unterbewertet, weil viele sexuell motivierte Gewaltverbrechen dieser Natur selten offiziell vom Strafrechtssystem anerkannt werden. In der fetischistischen und sadistischen pornographischen Untergrund-Literatur wird von solchen Straftaten aber berichtet, in denen Ärzte in verborgenen homosexuellen Beschneidungsorgien partizipieren. Die Straftaten von psychopathischen Beschneidern sind nicht nur mit größerer Wahrscheinlichkeit gewalttätiger als die anderer Sexualstraftäter, sie neigen auch dazu sadistischer zu sein.[4] In extremen Fällen, ist die Korrelation zwischen-Psychopathie und sadistischer Persönlichkeit sehr groß.

    Einer der stärksten Kombinationen, die aus der Forschung über Beschneidungstäter hervorgeht, ist die Zirkumzisionspsychopathie verbunden mit Beweisen einer devianten sexuellen Erregtheit. Private Mitteilungen zwischen dem Autor und Pflegkräften einer Geburtenabteilung eines amerikanischen Krankenhauses berichten, dass ein Zirkumzisionsrückfall durch eine Kombination eines hohen CPCL-Punktwertes und einer offensichtlichen sexuellen Erregtheit der Beschneider bei der Beschneidung kleiner Jungen, sehr genau vorherbestimmen ließ. Deviante Fantasien spielen zweifelsfrei eine wichtige Rolle dabei dieses Devianzmuster der Zirkumzisionssychopathie zu erleichtern.


    Behandlung

    Anders als die meisten anderen Ärzte, scheinen Ärzte mit Zirkumzisionspsychopathie wenig persönlichem Leidensdruck ausgesetzt zu sein, kaum etwas falsches in ihrer Einstellung und Verhalten zu erkennen und niemals eine Behandlung aufzusuchen. Sie scheinen aus dem Kontakt mit objektiven medizinischen Studien, die aufzeigen, dass die Beschneidung wirkungslos zur Prävention und Behandlung von Krankheiten sondern in Wirklichkeit schädlich ist, kaum einen Vorteil zu ziehen. Sie scheinen unfähig zu sein das Menschenrechtsargument anzunehmen, dass Jungen ein angeborenes Recht besitzen alle Körperteile unversehrt zu behalten, mit denen sie geboren wurden. Dies ist wenig überraschend, wenn man bedenkt, dass die Zirkumzisionspsychopathie durch Persönlichkeits- und Verhaltenseigenschaften gekennzeichnet wird, die tief in der Psyche verwurzelt und vermutlich schwer zu ändern sind.


    Schlussfolgerungen

    Die Verwendung der CPCL zur Bewertung der Zirkumzisionspsychopathie bei den prominentesten Befürwortern der massenweisen Zwangsbeschneidung führte in einer beträchtliche Menge an empirischen Beweisen, dass die Zirkumzisionspsychopathie, wie sie durch die CPCL gemessen wird, ein Prädiktor für Beschneidungsrückfälle und Befürwortung der Beschneidung unter Medizinern ist.

    Obwohl die Zirkumzisions-Psychopathie nicht der einzige Risikofaktor für Rückfälligkeit darstellt, d. h. Beschneidungen von mehreren Opfern, ähnlich den Handlungen eines Serienmörders, ist sie gewöhnlich der alles beherrschende Faktor und zu wichtig, als dass sie ignoriert werden könnte. Die Behandlung gestaltet sich angesichts der gesellschaftlichen Toleranz für die Aktivitäten der Beschneider schwierig, jedoch werden neues Initiativen basierend auf der gegenwärtigen Theorie und Forschung zur Zirkumzisionpsychopathie dazu beitragen, diejenigen Ärzte, die unter dem schwerwiegendsten Ausprägung der Zirkumzisionspsychopathie leiden zu identifizieren, isolieren und letztendlich zu entmachten.

    Das CPCL ist ein mächtiges neues Werkzeug auf dem Gebiet der rechtsmedizinischen Forschung, die dabei helfen kann den Schaden für Einzelpersonen und für die Gesellschaft, der von Ärzten mit Zirkumzisionspsychopathie verursacht wird, zu reduzieren.


    Verweise

    1. Rhinehart J. (1999) Neonatal circumcision reconsidered.Trans Anal J.29(3):215–21.
    2. Freud S. (1939)Moses and Monotheism. London: Hogarth Press and the Institute of Psycho-Analysis, p 192.
    3. Ibid., p 647.
    4. Vergleiche die Kommentare unter: http://www.sexuallymutilatedchild.org/fetish-c.htm

    Zitierweise des englischen Originalartikels:
    Denniston GC. Circumcision Psychopathology. In: Denniston GC, Milos MF, Hodges FM (eds.). Genital Autonomy: Protecting Personal Choice. Heidelberg, New York: Springer; 2010. p. 67-73.

    "Ja, aber, eine Beschneidung wird doch nur durchgeführt, wenn die Ärztin sicher ist, dass es keinen anderen Ausweg gibt für unseren Sohn. Warum um alles in der Welt sollte denn jemand sonst ohne Notwendigkeit diese kurze, aber heikle Operation empfehlen? Außerdem versichert sie uns, dass es überhaupt keinen Unterschied macht, ob ein Junge beschnitten ist oder nicht! Sie hat unseren Sohn sehr nett und genau begutachtet und gesagt, dass sie schon wirklich viele Jungs beschnitten hat..."

    So und ähnlich denkt wohl noch die Mehrheit der Menschen, die Gutes im Sinn hat, an Gutes glaubt und naturgemäß von sich auch auf andere schließt. Doch wie sieht es wirklich aus in der großen, weiten Welt, bzw. im "globalen Dorf", wenn man so will? Kann ich mich auf Diagnosen bedingungslos verlassen, wenn er oder sie durch eine einschlägige berufliche Qualifikation besticht? Wir erlauben uns mit den hier im Folgenden angeführten Zitaten, Ihren Blick auf eine andere Welt, vielleicht eine "Schattenwelt" zu lenken, von derer die meisten von uns berechtigterweise sich kaum eine Vorstellung machen können...
    Lassen wir die Vertreter jener kryptischen Parallelwelt im Original zu Wort kommen:

    Vorsicht: Bitte lesen Sie den folgenden Text nur, wenn Sie gute Nerven haben und sich momentan in stabiler, belastbarer Verfassung befinden.


    Erwachsenenbeschneidungsfantasie

    "Ich würde gerne einen Erwachsen beschneiden. Ich habe die Fantasie einen Typen zu beschneiden, der seine Vorhaut in einer Wette verloren hat oder einen Mann zwangsweise zu beschneiden. Gibt's 'ne Möglichkeit Tara-Klemmen in den USA zu bekommen? Irgendein Unbeschnittener, der sich von mir beschneiden lassen will? Eines Tages möchte ich eine Truhe voller Vorhäute besitzen, die ich Typen abgeschnitten habe."


    Nachricht auf alt.circumcision, 1/97

    "Ich geh vielleicht dahin um zu sehen ob ich mir ein paar Videos besorgen kann, von Jungen und Mädchen, wie sie beschnippelt werden. Ich wohn nur am andern Ende der straße, also kann ich mir vielleicht gutes Wichsmaterial besorgen. Circs machen mich HART. Schnipp, schnipp, DER BESCHNEIDER"

    Nachricht auf alt.circumcision, 4/98, als Antwort auf einen Post, der über das Fünfte Internationale Symposium zur Beschneidung berichtete.

    "Ich würde gerne Geschichten / Fantasien mit Leuten austauschen, die eine Erwachsenenbeschneidung als ein erotisches Erlebnis verstehen, oder die Fantasien über oder Erfahrungen mit der Beschneidung haben. Ich empfinde eine Erwachsenenbeschneidung, einschließlich der vorangehenden Untersuchung des Penis und der Vorhaut, die Diskussion darüber, die Diagnose und die Operation selbst als sexuell sehr erregend und ich denke dass der Ursprung und die ursprünglichen Motive der Beschneidung sehr viele sexuelle und homoerotische Elemente enthalten. Ich würde mich sehr über den Austausch von Geschichten/Fantasien/Erfahrungen freuen."

    Nachricht auf alt.circumcision, 7/26/98

    In Gruppen wie den nachfolgend angeführten haben sich Zeitgenossen mit den erwähnten Vorlieben zusammengeschlossen:


    ACORN "ist ein Club der anonymen Vorhäute, der sich aus Männern zusammensetzt, die als Erwachsene beschnitten wurden, Männern, die sich dafür interessieren, beschnitten zu werden und Männern, die es lieben und wünschen, ihre Beschneidungsfantasien und erotischen Beschneidungsszenen miteinander zu teilen." (aus Foreskin Quarterly #10)

    Die ersten 11 Ausgaben des Foreskin Quarterly beinhalteten jedes Mal eine Kolumne über diese Organisation. Aus verschieden Ausgaben zusammengetragen:

    "ACORN sucht nach ein paar guten Männern, die es verlangen, beschnitten zu werden und wir suchen nach eigenen guten Beschneidern"/ "Bevor wir deine Vorhaut kriegen, will ich, dass du sie noch ein letztes Mal gebrauchst, während ich dir dabei zusehe"/ "Mach sie weg! Mach sie ganz weg! ACORN will dich gehäutet."/ "Ich bin sehr in eine Beschneidungsfantasie vertieft, und ich muss an eine Beschneidung denken, um abspritzen zu können"/ "Hey Skinhead, wenn du Manns genug bist, werden sich der Sarge (=Sergeant) und das Messer um dich kümmern." (aus der 11. Ausgabe)

    "Die ACORN-Gruppe formiert sich in Tampa. Sieh dir die Sehenswürdigkeiten von Florida an und kehre mit einem sauber geschnittenen Look zurück! Unterbringung und Reisepläne sind arrangiert. Lizensierter Chirurg. Viele Varianten zur Auswahl. c/o Bud Berkeley/ Acorn, POB 26011, San Francisco, CA 94126. [Mittlerweile untergetaucht.]

    Erwachsenenbeschneidung-Fetischvideo. Dokumentiert eine Beschneidung als "erotischen" Akt.. [siehe "Quellenmaterial erhältlich bei John A. Erickson" nahe dem Ende der Hauptseite.]

    The Acorn Society. PO Box 113, Weston-Super-Mare, Avon, BS23 2ED, England. Aus dem ersten Newsletter (Ausgabe A, 1/88): "Diese Gruppe wurde anfänglich als Gruppe für Vorhaut/Beschneidungsfetischisten beworben. Ich ziehe es vor, sie als Gruppe für Menschen zu beschreiben, die sich für Vorhäute und Beschneidung interessieren."

    The Adventures of Cort, Teil 1: Das Urteil. Rituale der Männlichkeit 3. "Es war jetzt an der Zeit für mich, die finale Grausamkeit zu ertragen, die Männern vorbestimmt war, die zur Sklaverei verdammt wurden. Es war das allerschmerzhafteste und demütigendste. Krieger sind die einzigen Männer, denen es gestattet ist, unbeschnittene Penisse zu haben. Sklaven werden beschnitten. Er zog meine Vorhaut aus und weg von der Eichel, mit einer speziellen Art von Klemme und begann mich zu beschneiden. Die Menge tobte.

    CIRCLIST."Es gibt eine kleine Gruppe von uns, die eine private Liste gebildet haben (CIRCLIST), die Geschichten und Bilder von Beschneidungen austauschen. die meisten von uns wuchsen unbeschnitten auf, aber fantasierten manchmal darüber, wie es ist, beschnitten zu werden. Ungefähr die Hälfte von uns ist aus den USA und der Rest aus Europa. Wir finden die Geschichten von Teeny- Jungen und Männern, die beschnitten werden, sehr geil. Wir teilen auch unsere persönlichen Erfahrungen, wie wir unbeschnitten aufwuchsen, und die beschnittenen Schwänze bewunderten, sowie die Berichte unserer eigenen Beschneidungen, medizinische Informationen etc.. Wir haben Erwachsenen-only Beschneidungsfantasie-Material und Geschichten von unseren eigenen sexuellen Erfahrungen, wir haben eine Reihe von Beschneidungs-jpegs. Die meisten davon sind klinische Fotos, die den Mann oder den Jungen vor, während und nach seiner Beschneidung zeigen. Sie wurden zu Unterrichtszwecken für Medizinstudenten gefertigt etc.. Ich habe auch Bilder von rituellen oder initiatorischen Beschneidungen, wie sie in Afrika, Ägypten und der Türkei (an Jungen und Mädchen) ausgeführt werden... Wir arbeiten gerade an einer Webseite, die unsere Archive beherbergen soll." Für weitere Informationen und Bewerbungsformular: [email protected]

    (Die Seite existiert bereits seit mehreren Jahren und hat auch längst einen deutschen Ableger unter deutscher Domain.)

    Cut! Kurzgeschichte von David Fox. Bunkhouse Magazine (das internationale Magazin der Western-Leder-Szene).

    Aus Bunkhouse Magazine (The International Magazine of the Western-Leather Scene), Jahrgang. 1, Nr. 7, S. 31-35. "[Er] nahm die Vorhaut zwischen seine Finger und zog brutal daran, er presste das Messer gegen die Unterseite der Vorhaut... drei weitere saubere Schnitte vollendeten sein Werk; Barker hatte keine Vorhaut mehr. Die Männer begannen, schnell sich zu wichsen."

    Cutting Club, PO Box 100405, 46524 Dinslaken, Deutschland

    Enzyklopädie der ungewöhnlichen Sex-Praktiken, von Brenda Love (Barricade Books, Inc., 1992). "Mehr als 750 Einträge und 150 Original-Illustrationen über die abartigsten sexuellen Handlungen der Welt." Unter "Zirkumzision" (Seite 6): "Männer lassen manchmal ihre Angst vor der Beschneidung in das Liebesspiel als Mittel zur Erregung mit einfließen. Sie täuschen eine Beschneidung vor, indem sie sich von ihrem Partner die Augen verbinden und sich fesseln lassen. Sodann lassen sie sich ein spitzes Reservekondom anlegen und dann die Spitze mit einem Messer abschneiden.. Frauen, die nur von beschnittenen Männern erregt werden, werden Acucullophile bezeichnet."

    ENIGMA (Erotic Neoprimitive International Genital Modification Association /zu deutsch etwa: Erotische neoprimitive internationale Genitalmodifizierungs-Interessengruppe) "...ist ein Kommunikationsnetzwerk von Personen, die sich in Genitalmodifizierung in all ihren vielen Formen und Varianten vertiefen, sowohl in der Fantasie, als auch auf Wirklichkeitsebene " ENIGMA News (vierteljährlicher "Members only"-Newsletter). ENIGMA, c/o Lafargewerks, 2329 N. Leavitt, Chicago, IL 60647. [Aus einer Werbeanzeige im Foreskin Quaterly, Ausgabe 11, 9/88. Nicht mehr länger aktiv.]

    GNU (Glans (=Eichel) Nackt und Ungeniert). "Anonyme Organisation für Männer, deren Vorhäute, oder der Mangel daran die Quelle der Faszination für sie sind." Weitere Zitate aus GNU-News (vierteljährlich). "Die EINZIGE Publikation, die sich der FÖRDERUNG der ERWACHSENENBESCHNEIDUNG und ähnlicher Praktiken widmet." "Artikel, Erfahrungen, Briefe, Fantasien, ect" "lasst uns nun einplanen, um an jedem bedeutungswichtigen Moment anwesend zu sein [Die erste Bruderschaft des Rings Feierlichkeit] im Leben unserer Organisation: Der feierliche Tod einer unglücklichen Vorhaut und die freudige Verwandlung einer befreiten Eichel." "Ein andere Junge wurde mit Heckenscheren beschnitten, während er auf dem Küchentisch niedergedrückt wurde." " Das Ziel der GNU ist nobel, positiv. Es ist Stolz darin zu nähren, beschnitten zu sein, vielleicht denjenigen zu helfen, dessen kleine Selbst-Bilder als Jungen sie an ihrer Beschneidung verzweifeln ließ, mit ihrer Beschneidung zurecht zu kommen. Und sie (die GNU) kann vielleicht auch ein Umfeld bieten, indem die, die es hassen, nicht beschnitten zu sein, ihre Vorhaut in einem Gemeinschaftserlebnis aufzugeben."

    Das Formular für den Mitgliedschaftsantrag enthielt die folgenden Optionen unter der Rubrik "Meine Interessen enthalten:": "Wünsche während eines GNU beschnitten zu werden. Wünsche erneut beschnitten zu werden während eines GNU-Events. Wünsche die Erwachsenenbeschneidung zu fördern. Wünsche eine Beschneidung während eines GNU-Events auszuführen." Freie Mitgliedschaft [nicht länger aktiv]

    ICUT4SKINS. Benutzername von "Dr. Lee The Foreskin King" im Mitgliederverzeichnis eines Internetproviders. "Habe mehr als 400 Vorhäute in meiner Sammlung/ Hobbys: Männer beschneiden, Vorhäute sammeln und sie zu richtigen Männern machen/ Beruf: bereit, deine hinzuzufügen, bereit deine aufzugeben?" [Eine Suche (95-12-18) nach dem Wort "Vorhaut" im America-Online-Mitgliederverzeichnis fand 53 Mitglieder, deren Profil dieses Wort beinhaltete. (Die Zahl 53 resultiert allerdings aus dem Jahr 1995!).]

    Brief an den Herausgeber, Foreskin Quarterly #18, S. 30: "Sehr geehrter Herr, ich arbeitete mit einem jungen portugiesischen Mann in einem Auto-Body-Shop. Dieser junge Mann hatte eine sehr lange, dicke Vorhaut, die sich bis zu einem Punkt verjüngte. Eines Tages wurde er gefeuert, weil er Dope genommen hatte. Acht Monate später traf ich ihn wieder und ging mit ihm ein Hotel. Er zog sich aus und... Was für eine Enttäuschung, er war beschnitten worden! Natürlich fragte ich ihn sofort, was passiert wäre. Darauf berichtete er über einen Aufenthalt in New York, anlässlich dessen er einen alten Mann traf, der ihm eine große Summe Geld anbot, wenn er sich beschneiden ließe. Wieviel das genau sein sollte, wurde nicht verraten, doch brauchte der junge Mann dringend Bargeld für Dope. Wie verabredet strippte und tanzte er zwei Wochen später in einem Central-Park-West-Apartment, während ihm acht Männer und eine Frau zusahen. Ihm wurde gesagt, dass er sich hinzustellen und zu onanieren hätte. Nach Erfüllung dieser Aufträge wurde er mit Händen am Rücken auf einen großen Stuhl gebunden, mit ausgespreizten und an die Stuhlbeine gebundenen Beinen. Ihm wurde etwas Novocain verabreicht, daraufhin wurde an seinem Penis eine große Klemme angesetzt. Er sagte, es war so demütigend und erniedrigend, sehen zu müssen, wie andere Leute ihren Spaß hätten, während er seine Zähne zusammenbiss vor Schmerz und Schamgefühl, während man, einer Vergewaltigung gleich, ihn seiner Vorhaut beraubte. Er erklärte weiters, dass er immer noch ihre Gesichter vor sich sieht und es schwerst bereut, seine Männlichkeit prostituiert zu haben. Kein Name angegeben, NY."

    Man2Man, Issue 8, 1981. [Erscheinen mittlerweile eingestellt] Circumcision Blues: The unkindest mutilation / Circumcision Master / Young Ex-Con Hustler Clipped in Jail. ("Er [der Arzt der Besserungsanstalt] zog meine Vorhaut so weit nach oben, dass ich dachte, der Zug würde sie abreißen. Er befahl den Wachen mich festzuhalten, ich schrie wie am Spieß, doch er wiederholte immer wieder, "Dir werd ich helfen!")


    Pro Circ, ehemals Postfach 380 274, D-1000 Berlin 38. [nicht mehr aktiv]

    "Was mich an der ganzen Beschneidungsszene anwiderte, war, einen Bericht lesen zu müssen über eine Bande von Männern, die eine Erektion bekommen, sobald sie sehen, wie einem schreienden Baby die Vorhaut abgeschnitten wird. Wenn ich über die Perfektion und Symmetrie des Körpers meines kleinen Sohnes nachdenke, einschließlich seines Penis, fühle ich einen gewissen Stolz, solch Schönheit erschaffen zu haben. Ich erschaudere bei dem Gedanken daran, dass es da draußen Perverse gibt, wie ich sie beschrieben habe, die ihr sexuelles Vergnügen darin finden, seine Perfektion zu mindern."

    Aus einem Brief von Frau A. C. Herts,
    The Acorn [Society Newsletter],
    Ausgabe 1 1992, S. 10
    Schlussgedanke

    Wir hoffen und wünschen Ihnen, dass nicht die/ der nächste von Ihnen für Ihren Sohn konsultierte Ärztin oder Arzt sich selbst im Geheimen zu einer der hier beschriebenen Interessengruppen zählt.