Ich habe von Jura gar keine Ahnung und kann somit nicht abschätzen, ob du irgendetwas erreichen könntest. Allerdings schließe ich mich der Meinung an, daß schon die Anzeige als solche eine Signalwirkung haben könnte.
Bist du dir mit den Mandeln sicher? Was stand denn dort( wenn dir die Frage nicht zu intim ist)? Als Mediziner kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, daß man das nicht merkt. Das sind schon nicht unerhebliche Schmerzen nach dem Eingriff.
Hast du dir mal überlegt, dich an einen Fernsehsender zu wenden? Zur Zeit ist das sicher ein gefragtes Thema. Es bestünde ja auch die Möglichkeit dich in dem Bericht unkenntlich zu machen.
Beiträge von Ava
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Auch früher hat es Komplikationen, Diskussionen und die Frage nach der" richtigen" Methode gegeben. Da mutet es doch seltsam an, wenn nun von verschiedenen Seiten behauptet wird, daß " auf einmal" über Beschneidungen diskutiert würde, noch nie jemand Schaden erlitten hätte und diese Diskussion ein " Sommerlochthema" sei.
http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/download/pdf/3…20der%20Medizin
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Ich denke, daß alleine die Tatsache, daß es solches Werkzeug gibt, dem Operateur suggeriert, daß es sich um einen" normalen" Eingriff handelt und das wiederum führt zum Routineverhalten: Um möglichst gut operieren zu können, schaltet man seine Emotionen ab und konzentriert sich auf die Sache selber.
Was ich mich jetzt allerdings frage:"Wer entwickelt solche Gerätschaften? An wem werden sie erstmalig ausprobiert? Müssen bei Studien hierzu( Gibt es welche?) die Ethikkommissionen zustimmen?Man kann seinem Kind auch diese klinische Atmosphäre mit anschnallen,Klemmen,.....ersparen und es ganz liebevoll und sanft beschneiden lassen- sogar mit Arnika Globuli(ironie off!!!)http://www.easycircumcision.com/
Manchmal weiß man wirklich nicht mehr, was man sagen soll -
http://www.jewishaz.com/jewishnews/040716/mensch.shtml
.... Im Durchschnitt 400- 600$
Könnte man mal hochrechnen, wieviel damit jährlich landesweit umgesetzt wird. -
Da stimmt ja gar nichts! Auf der Homepage einer Praxis befinden sich religiöse Inhalte in falschem Deutsch und es wird im Zusammenhang mit einer Operation vom" Gemeinwohl" gesprochen.( Und ich dachte, daß in Deutschland Operationen, die dem Gemeinwohl dienen, abgeschafft wären. Das weckt doch sehr unschöne Assoziationen).
Mittlerweile habe ich die Seite gefunden, die als Vorbild für diese Erklärungen dient:http://www.turkinfo.at/index.php?id=956
Wenn ich das alles so lese, habe ich nicht den Eindruck, daß es ausschließlich um Religion geht.....
Und wenn man bedenkt, daß man in Deutschland versucht, Benachteiligungen von Kindern zu vermeiden, daß alles daran gesetzt wird, ein Klima von Toleranz und Integration zu schaffen, so erscheint die Vorstellung, Riten zu erlauben, die im Falle von Nichtbeachtung Rechtfertigungen für Stigmatisierungen sind, geradezu bizarr. Wir würden damit eine Kultur der Unterdrückung fördern!Im Falle eines Verbotes hingegen setzen wir eindeutige Signale UND wir nehmen den sozialen Druck von Menschen, die ihre Söhne nur aus Angst vor Ausgrenzung beschneiden lassen -
vom Deutschen(?) ins Sinnvolle?
http://www.weitz-urologie.de/sunnet.htm -
Diese Seite stellt den klassischen Versuch dar, sehr unschöne Dinge nett aussehen zu lassen. Vielleicht findet sich demnächst noch jemand, der einen unblutigen Steinigungsautomaten erfindet...Eine lachende junge Frau im Minirock, daneben korrekt gekleidete Taliban:" Ehebruch muß auch für Sie und ihre Familie kein Problem mehr sein...."
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Gerade im Falle des Islam ist die Antwort sehr einfach: Der Koran erwähnt an keiner Stelle die Beschneidung- man beruft sich auf die Sunna.Religiös( und nur religiös!) argumentiert, könnte man sagen, daß die Beschneidung eines Erwachsenen doch wohl viel gottgefälliger sein müßte- schließlich tut man es dann aus freien Stücken. Ansonsten könnte man ja auch Bonuspunkte bei Allah sammeln indem man möglichst viele andere Unbeteiligte beschneidet.....
28,56:"Du kannst nicht recht leiten,wen du gern möchtest. Gott ist es, der rechtleitet, wen er will. Er weiß besser, wer der Rechtleitung folgt" -
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Da nehme ich doch gleich die ganze Familie mit!
Und wenn es nicht genug Freiwillige gibt? Werden dann Unfreiwillige genommen?( Womit wir wieder beim Thema wären...) -
Die hier aufgezeigten Vergleiche fallen nicht einmal unter die Kategorie "Äpfel und Birnen", es handelt sich eher um "Äpfel und Dinosaurier"....
Weil unter dem nationalsozialistischen Terror Beschneidungen auch verboten waren, sind auf einmal alle Beschneidungsgegner Antisemiten(oder Rassisten)?
Lieber Herr Brommarius, noch einmal zur Erinnerung: Antisemitismus ziehlt auf eine VERNICHTUNG VON MENSCHEN jüdischen Glaubens. Beschneidungsgegner möchten etwas Gegenteiliges: Erhaltung von psychich und physisch gesunden Menschen-ganz unabhängig von ihrer Herkunft, Religionszugehörigkeit oder Hautfarbe. Folgt man Ihrer absurden Argumentatiosweise, müßte man den Bau von Autobahnen unterlassen, Sportunterricht abschaffen und Schäferhunde verbieten.Das Gegenteil von etwas Falschem ist nicht automatisch das Richtige.
Und jetzt erkläre ich Ihnen, wie es richtig ist: Aufgrund seiner Geschichte ist Deutschland noch wesentlich stärker als andere Länder gefordert, die Rechte der Schwächsten und Minderheiten zu schützen. Die Zeiten, in denen sinnlose medizinische Eingriffe (z.T. ohne Anästhesie!) an Wehrlosen vorgenommen wurden, sind doch wohl hoffentlich vorbei! SO ETWAS erinnerst an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte.
Sechs! Setzen, Brommarius! Inhaltlich falsch und am Thema vorbei.....