Beiträge von Ava
-
-
Ganz ehrlich? Da niemand ausgewiesen würde, sondern freiwillig ginge, wäre es mir gleichgültig. Jedes Jahr verlassen etliche Menschen dieses Land, weil sie anderswo für ihre individuelle Lebensplanung bessere Bedingungen sehen. Man wäre doch dumm, bliebe man dort, wo man sich nicht wohlfühlte. Die einen gehen aus wirtschaftlichen Gründen, andere aus klimatischen- warum sollte es nicht auch welche geben, die aus religiösen Gründen gehen? Die Möglichkeit auszuwandern ist ein Recht, keine Pflicht!
-
Gegen Aufrichtigkeit und Gewissen helfen nur religiöse Wahnvorstellungen....
Frau Knobloch ist schon so alt, daß der liebe Herrgott eine Konfrontation mit ihr nicht mehr lange verhindern kann- das belastet ihn sicher schon seit Jahren.
Mittlerweile glaube ich, daß nur ein Gesetz dem Treiben ein Ende setzen kann- Dialog bringt nichts.Das ist Zeitverschwendung.Die FÄHIGKEIT zur Einsicht scheint einfach zu fehlen. -
-
Ich kann dir genau sagen, was passiert, wenn wir nicht genug Stimmen kriegen:
Dann wird es heißen, daß die überwältigende Mehrheit der Menschen natürlich nicht DAFÜR ist, weil es nicht ihrer Tradition entspricht, aber auch nicht DAGEGEN, weil sie Minderheiten respektiert, weil die jüdisches und muslimisches Leben ermöglichen will....
Dagegen sind nur eine Handvoll antisemitischer respektloser Vulgärrationalisten...... -
Unvorstellbar, daß jemand seinen Kindern das antut.
Mein größerer Sohn hat während ich am PC saß das Wort Beschneidung gelesen.
"Was ist Beschneidung?"
"Die Haut, die vorne am Penis ist, wird abgeschnitten."
"Warum?"
"Bei den meisten , weil sie glauben, daß Gott das will."
"Mama, sind die krank im Kopf?" (Ich hatte ihm vor einiger Zeit eingeschärft mit niemandem mitzugehen, ins Auto zu steigen..., weil es einige, ganz wenige Menschen gibt, die krank im Kopf sind und Spaß daran haben, Kindern wehzutun).
So reagiert also ein nicht indoktriniertes Kind (dem ich aber auch nicht suggeriert habe, wie schlecht das sei) auf die Vorstellung von Beschneidung. -
wir müssen irgendeinen weg finden, die petition bekannter zu machen.....nur, wie?!
ich schreibe heute mal den Hebammenbund an, mal sehen, wie die reagieren.
wir sollten vielleicht auch gezielt in Foren und bei Leserkommentaren Links setzen. vielleicht teilen wir das irgendwie auf?
Organisationen anschreiben? vielleicht mit einem "allgemeingültigen" Text und nur noch die Adressen eingeben?
wenn das nämlich in dem Tempo weitergeht, haben wir am Ende 2000 Stimmen.... -
-
-
"...Als mögliche Lösung wäre ein Staatsabkommen denkbar, bei dem die in Israel anerkannten Beschneider (Mohalim) in Deutschland ihren Beruf bei der Beschneidung von Neugeborenen wie in Israel ausüben dürfen. Für ein solches Abkommen wäre aber der Bund zuständig, betonte Joffe...."
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell…Kompromiss.html
Ohne Worte! -
Hatten wir das schon?
http://www.fr-online.de/frankfurt/rabb…8,17253916.html"...Deshalb muss man dieses Thema doch nicht politisch debattieren. Wenn es rechtlich gesehen ein Thema ist, braucht man eben eine juristische Sonderregelung, eine Ausnahme...."
Ich finde, daß" Sondergesetze für Juden" einen gewissen Beigeschmack hat, aber das scheint wohl individuell verschieden zu sein.
Was ist das für eine Forderung?! Letztlich wird damit verlangt, daß der Staat sich selbst infrage stellt. Nur weil ein paar Leute irgendetwas GLAUBEN( nicht WISSEN!), sollen die Gesetze verändert werden. Ist das ein Witz? Das kann nur ein Witz sein.
-
ALLE behaupten das nicht- " Fortgeschrittene" sehen den Schmerz als sinnvoll an:
"...Rabbi Levi sagt: Es wird bei Abraham geschrieben – er hat sich beschnitten – und daraus erklärt man, er hat gelitten und dadurch war sein Lohn größer.Weiter wird im Midrasch geschrieben: Wenn ein Kind weint und leidet soll man an seine eigenen Leiden und Problemen denken und für das Kind wünschen, dass die momentanen Leiden und Scherzen die einzigen für das Baby bleiben und damit auch für seine Eltern...."http://www.beschneidung-mohel.de/files/artikel_…ner_und_moh.doc
"....Ein anderer Midrasch erklärt: G-tt hat alle Leiden und Schmerzenzugeteilt und dies ist schon ein Teil davon und dafür wird anderes wegfallen..."-Das ist mit Worten fast nicht mehr zu beschreiben..... Ob er das auch sagen würde, wenn ihm jemand ins Gesicht schlüge? "Oh, fein, das habe ich schon hinter mir! Danke!"
Allerdings frage ich mich, wieso er dann das behauptet:"....Kinder empfinden kaum Schmerz, anders als Erwachsene, zumindest ist das Schmerzverständnis von Erwachsenen ganz anders...."
Und dann wieder das:
"...Für ein paar Sekunden hat das Baby während und nach der Beschneidung weiniger Schmerzen. Allerdings nimmt die Salbe nicht alle Empfindungen. Ein Restschmerz bleibt und die Wirkung ist bei Kindern unterschiedlich...."Bevor man irgendetwas macht, sollte man sich wenigstens mit sich selbst geeinigt haben, wie man etwas beurteilt. Sonst wird es sehr schwer werden andere davon zu überzeugen......
-
Also, ich glaube das ist so eine Grauzone. Ich denke nicht, daß man jemanden finden wird, der pharaonische Beschneidungen in einer Klinik durchführt, aber wahrscheinlich wird es genügend Ärzte geben, die Eingriffe machen, die mit einer psychischen Indikation begründet werden (z. B. Reduktion der Klitorisvorhaut)
http://www.schoenheitsoperation-24.de/blog/verbot-vo…lichen-geplant/
" Schönheit" ist eine ziemlich relative Sache....
Wahrscheinlich wird man solche " Behandler" häufig dort finden, wo auch die Wiederherstellung des Hymens angeboten wird (Jungfernhäutchen).
(Ich meine jetzt nicht diese " Nageldesignstudiomethode" mit Acrylkleber), sondern so etwas
http://www.sensualmedics.com/de/intimchirur…nstruktion.htmlUnd bevor mich jetzt der entsprechende Arzt verklagt: Nein, ich meine nicht Sie persönlich und behaupte auch nicht, daß Sie solche Eingriffe durchführen!
Oder vielleicht bei Leuten, die " Labienreduktionen" anbieten (auch in diesem Fall behaupte ich nicht, daß die dort tätigen Ärzte illegale Eingriffe durchführen!)
-
Naja, unter evangelikalen Christen ist es auch üblich Kinder zu Erziehungszwecken zu schlagen und vielleicht werden auch sie die Liebe und den Stolz dieser elterlichen Zuwendung erkennen können. Wer weiß das schon? Erziehung bewirkt einiges....
Realität ist eine recht subjektive Sache und genau deswegen MUSS man sich auf eine gemeinsame Grundlage einigen. Die gibt es in Deutschland und sie heißt Grundgesetz und sichert jedem Menschen das Recht auf körperliche Unversehrtheit zu.
"...Aber er ist nicht nur seines Vaters Sohn, wie ich nicht nur meines Vaters Sohn war. Wir sind die Söhne eines Volkes."
Und da offenbart sich der lebenslange Anspruch auf das Kind- es ist mitnichten frei. Durch dieses Ritual wird es in eine lange Reihe von Unfreien gestellt. Wir leben aber nicht mehr in einer Welt in der der Sohn des Schusters Schuster wurde und seine Cousine im nächsten Dorf heiratete.Das Leben ist nicht vorgezeichnet. Vielleicht wird der Sohn des Schusters Frisör und heiratet den Nachbarn mit dem er nach Amsterdam zieht. Die Zahlen sprechen jedenfalls eine andere Sprache als dieses Ahnengequatsche.
"...Für die kommenden Jahre rechnet della Pergola damit, dass die Zahl der Juden außerhalb Israels weiter sinken wird. Als Ursachen nennt er die niedrige Geburtenrate und die hohe Zahl der Mischehen - ihr Anteil beträgt in der Diaspora 48 Prozent. Ungefähr ein Drittel der Kinder aus diesen Ehen definiert sich selbst nicht als jüdisch...." -
-
mit schrecklichem Inhalt:
"...Ich selbst vertrete gerade einen Urologen, dem vorgeworfen wird, entweder zu tief geschnitten, oder sich nicht ordentlich um die medizinische Nachsorge gekümmert zu haben. Ergebnis: Dem armen Kind ist mehr als ein Drittel seines Penis abgestorben und das verfaulte Fleisch musste entfernt werden...."
http://strafblog.de/2012/07/13/ich…t/#comment-1134
Jetzt würde ich zu gerne hören, was die Befürworter dazu sagen!
Gott wollte das so? Dem Kind hat man das Trauma eingeredet? Die Gefahr für ein Peniskarzinom ist jetzt geringer? Oder war der Urologe Rassist und hat mit Vorsatz gehandelt? Was für ein Glück, daß das nicht in einem Hinterhof gemacht wurde- so hat der Junge nur einen Teil seines Penis und nicht das Leben verloren?
"... In Israel wird die Beschneidung nicht von einem Arzt vorgenommen, sondern von einem dafür speziell ausgebildeten «Mohel», einem Beschneider. Immer wieder passiert es dabei, dass bei der Beschneidung einem Baby «zu viel» abgeschnitten wird. Gleichwohl käme kaum jemand in Israel auf die Idee, diesen Brauch zu verbieten oder als strafbare Körperverletzung zu ahnden...."
http://www.j-zeit.de/
Dann wird die Antwort wohl heißen: ein bißchen Schwund ist immer.... -
-
Ich habe für mich persönlich entschieden, daß ich damit leben werde, daß es manche Menschen gibt, die nicht zum Dialog fähig sind. Sie sind es einfach nicht. Punkt.
Auch wenn es schwerfällt das zu akzeptieren, so ist es wohl so, daß auch das systemimmanent ist: Ein Teil der Menschen in einer Demokratie verweigert sich.
Genauso, wie ich es hinnehme, daß es einige Leute gibt, die nicht arbeiten wollen, gibt es eben welche, die nicht kommunizieren möchten oder- warum auch immer- nicht können.
Bemerkenswert ist in beiden Fällen, daß genau solche Menschen sich der Segnungen dieser Gesellschaft bedienen wollen.
Wahrscheinlich ist man am besten beraten, wenn man sich über dieses asoziale Verhalten (im eigentlichen Wortsinn) amüsiert. -
http://www.fr-online.de/politik/beschn…6,17238330.html
Dürfen jetzt die Schülerpraktikanten der Zeitungen Artikel schreiben?
Zeit für ein Lieblingszitat meiner Oma:" Dummheit und Stolz wachsen am gleichen Holz."Der überhebliche Ton und das fundierte Nichtwissen ergänzen sich hervorragend zu einem Artikel der Kategorie" dummes Zeug".
-