Ich überfliege das nur noch....
"....Alternativen zur Brit Mila, die ohne Narkose durchgeführt wird, gibt es in der Württemberger Gemeinde keine...."
oder:
"....zumal es von vornherein klar gewesen sei, dass man die Beschneidung "zur Not auch gesetzeswidrig" weiterhin praktiziert hätte...."
sind doch sehr aufschlußreich.
Beiträge von Ava
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Mir ist egal, wer sich als was sieht- das geht mich nichts an. Aber aus dieser sehr individuellen Sichtweise können keine Begründungen für Ansprüche auf Sonderrechte abgeleitet werden.
Etwas, das Menschen in einer bestimmten Region und/oder Abstammung unabhängig von ihrer Weltanschauung seit längerer Zeit machen, nennt man doch wohl Tradition, oder?
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Zitat
Juden betrachten sich schon immer - unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit - als einVolk, wobei der Ausdruck Volk hier wohl besser als "Schicksalsgemeinschaft" zu vestehen ist.
Ja, sicher, aber das ist ihre eigene Lesart der Dinge.
Basken sehen sich auch nicht unbedingt als Spanier, aber es ändert nichts an den Tatsachen.
Jemand, der hier einen spanischen Paß vorzeigt, wird als Spanier bezeichnet.Man kann es also als Tradition bezeichnen.....womit wir wieder am Anfang wären.
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"...Da musst Du aber eine so dicke Haut mitbringen, dass Du auch ohne Rückgrat stehen kannst...."
Och, um mich herum stehen dann ganz eng viele Leute, die mir einflüstern, was ich sagen soll- da falle ich schon nicht um. Nur das Echo im Schädel ist bestimmt unangenehm.... -
Ja, ist es. Ich hatte vor einiger Zeit mal ein historisches Dokument gepostet, das genau das zeigt.
Nur früher war der Erkenntnisstand auch ein anderer und früheren Generationen kann man nur bedingt Vorwürfe machen. Vieles war( auch hier) normal, was heute Körperverletzung, seelische Grausamkeit o.ä. ist.
Heute jedoch kann jeder auf alle relevanten Informationen zugreifen. -
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Mal ganz ehrlich: Was wären das für Leute, die ihren Kindern das zumuteten?!
Ganz sicher nicht viele, denn die meisten Eltern sind natürlich am Wohlergehen des Kindes interessiert und unterliegen nur dem Irrtum, daß der Eingriff keinerlei Risiken berge.
Denjenigen, die sich in die Hinterzimmer begeben würden, darf getrost unterstellt werden, daß sie nicht am Kindeswohl interessiert sind.
Da ist nicht der Gesetzgeber, da ist der Familienhelfer gefragt. -
Aaaaaah! Ich erkläre meine Stimme im Nachhinein für ungültig. Schade, daß mich keiner gezwungen hat sie zu wählen! Dann müßte ich mich jetzt nicht ärgern.....
Das schreib ich ihr gleich mal.
In Analogie zu dem Schwachsinn, den wir mit dem Hinterzimmer immer zu hören kriegen, sollte ich ihr eigentlich damit drohen, daß sie mich mit ihrer Stellungnahme zwingt, ganz weit rechts zu wählen.
Tue ich natürlich NICHT, aber die Argumentationsweise scheint ja Erfolg zu haben. -
Die Kinder, die ich kenne, haben keinen Sex und können sich weder mit HIV oder sonstigen STDs anstecken.....
Und der Rest ist auch falsch.....zu müßig, jetzt zum hundertsten Mal zu erläutern, wie die WHO Empfehlung ist und daß niemand irgendwen zu irgendwas zwingt. -
Auch ich sage nichts mehr.....
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Volkszugehörigkeit? Haha- das wird immer besser!
Reisepaß auf den Popo tätowieren lassen....
Welche Volkszugehörigkeit? VOR DEM HINTERGRUND DER DEUTSCHEN GESCHICHTE halte ich es für ziemlich problematisch die Volkszugehörigkeit mittels einer körperlichen Markierung festzuhalten.
Darüberhinaus war ich immer der Ansicht, daß Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit Deutsche seien. Irre ich mich?Wenn es eine Volksabstimmung gäbe, käme das Verbot. Die Meinungsumfragen sind eindeutig.
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"...Es ist so existenziell, dass Rabbiner Juden dazu auffordern, trotz des Verbots die Beschneidung durchzuführen...."
Kann man so sehen, muß man nicht.....
Es könnte auch heißen, daß den betreffenden Personen Gesetze unwichtig sind. Das würde sie in eine Gruppe Menschen einreihen, die sich ebenfalls nicht von Körperverletzungen abhalten lassen. U.a. Finden sich solche Leute in politischen Gruppierungen, die der Autorin bestimmt NICHT sympathisch sind.
Les extremes se touchent...... -
Beschneidungsverbot: Identitätsbeschneidung - Werbinich - Welt - Tagesspiegel
Das Opferfest naht- wahrscheinlich werden wir noch mehr Sinnloses dieser Art in nächster Zeit lesen.
Amputation als Zugehörigkeitsmerkmal.
Spiritualität in der Unterwäsche.
Und ein paar Unwahrheiten über die WHO.Ich schlage " Glauben statt Operieren" vor.
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"Das Grundgesetz ist die Grenze. Für alle."
Sehr richtig. Jenseits dessen kann jede( r) machen und glauben, was und wie er will. Alles andere führt nirgendwo hin......
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Man kann JEDE Idee mißbrauchen: Islam, Kommunismus, Christentum.....selbst Demokratie.
Glaubst du, daß man für den Gedanken der französischen Revolution schöner getötet hat? -
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Herzberg lässt sich auch von Nicht-Juristen schön lesen, nicht wahr?
Ja!! Das ist so.....lebensnah.
Bei sonstigen juristischen Texten wird mir häufig so blümerant. Wie ich schon mal schrieb: Zuviel Konjunktiv und immer diese " unter der Maßgabe, Annahme, Einschränkung, Vorraussetzung...Sätze" garniert mit Paragraph xyz10b.Ich frage mich dann immer, was diese Menschen träumen oder wie Trennungsgespräche eines Juristenpaares ablaufen....
