Beiträge von Ava

    Toll!
    Was es für kluge Männer gibt!
    Herr Kammans Mutter weint bestimmt immer, wenn sie etwas von Stücker liest und macht ihrem Sohn bittere Vorwürfe: "Haben wir nicht alles für dich getan?! Schau dir mal den Harald an- so ein gescheiter Kerl! Und du?! Was kannst du?! Du kannst froh sein, daß die "Welt" Pausenclowns beschäftigt.... undankbarer Bengel!"
    Positive Diskriminierung bleibt Diskriminierung. Eine griechische Freundin von mir bekam in der Schule in Musik immer eine 1, obwohl sie keinerlei Engagement in diesem Fach zeigte. Die Begründung des Lehrers war: "Südländer sind alle so musikalisch." Schön war das nicht für sie.

    Die tasmanischen Aborigines wurden vergewaltigt und auf andere Weise gefoltert, kastriert, versklavt, verstümmelt, bei lebendigem Leibe verbrannt, vergiftet oder anderweitig getötet und danach zum Teil an die Hunde verfüttert. Nach nur dreißigjähriger Besiedlungsdauer war die ehemals mehrere Tausend zählende Aboriginesbevölkerung bis auf einen kümmerlichen Rest von zweihundert Individuen ausgerottet. Die Regierung hat diese Entwicklung zwar bis 1926 nicht gebilligt, aber durch ihr unentschlossenes Vorgehen toleriert.
    Nur ein einziges Mal wurden Europäer für derartige Ausschreitungen zur Rechenschaft gezogen: Zwei Männer wurden wegen Misshandlungen von Aborigines öffentlich ausgepeitscht. Einer hatte einem Jungen ein Ohr abgeschnitten, der andere einem Mann den Finger, um ihn als Pfeifenstopfer zu benutzen.
    Um so verwunderlicher ist es, dass sich die Europäer zu Beginn der Kolonialzeit unbehelligt durch größere Gruppen Aborigines bewegen konnten. Noch im Jahre 1824 schrieb die ‘Hobart Town Gazette’: „Im Ganzen genommen sind die schwarzen Eingeborenen der Kolonie die friedlichsten Geschöpfe der Welt“.
    Abgesehen von Frauenraub und Mord dezimierte sich die Urbevölkerung Tasmaniens durch grassierende Epidemien und den rapiden Rückgang des Wildbestandes. Anfangs haben die Europäer das Wild nur zur Ergänzung der knappen Nahrungsmittel gejagt; später entstand ein schwungvoller Handel mit den Fellen. Dazu kamen die unzähligen Hunde, die sich ungehindert auf der Insel vermehrten. Ein früher Siedler, Reverend Knopwood, vermerkte voller Stolz in seinem Tagebuch, dass seine Hunde in nur zwei Monaten fast siebzig Kängurus erlegten.


    Wikipedia

    Zitat

    ".... setzte der österreichisch-jüdische Schriftsteller Robert Schindel, der den Eingriff mit 21 Jahren vornehmen ließ, ein simples „Ohne ist es viel besser“ entgegen.
    Eingriff als Wahlgeschenk
    Schindel las aus seinem Roman „Gebürtig“ und formulierte die Hoffnung: „Ich kann mir vorstellen, dass ein reformiertes Judentum auf Beschneidung verzichtet, und halte das auch für wünschenswert“...."

    DAS ist wichtig! Obwohl er für sich selbst davon überzeugt ist, daß es "ohne" besser sei, wünscht er sich die Möglichkeit der Wahlfreiheit auch für die anderen. Das ist souverän!

    Mehr kann man sich eh' nicht merken...


    Schreib doch gleich:@ Ava...... :D
    Erinnert mich an die pädagogischen Sätze meiner Mutter, die irgendetwas von meinem Vater möchte:"H....,hast Du nicht Lust den Müll rauszubringen?!"
    Da ich scheinbar an einer späten Form des Analphabetismus und zudem an Demenz leide, werde ich zwar versuchen es zu berücksichtigen, aber garantieren kann ich das nicht

    Erwachsene, die es nicht schaffen, ein nicht amputiertes Kind in die Familie oder das soziale Umfeld zu integrieren, bedürfen dringend außerfamiliärer Hilfe!
    Das Problem kann ja wohl kaum am oder vom Kind gelöst werden.
    Man stelle sich einmal eine alkoholkranke Mutter vor, die schon mittags betrunken in der Wohnung liegt und weil das Kind sie liebt, versucht es den Haushalt zu machen, Einkäufe zu erledigen,....
    Sagt dann der Kinderschutzbund demnächst:" das Wichtigste ist, daß das Kind in seinem gewohnten Umfeld bleibt. Natürlich ist das Verhalten der Mutter kritikwürdig und sie sollte mal an Therapie denken, aber wir können da nicht eingreifen, denn das stört die sozialen Strukturen....."???????

    RLS - Zum Mann gehätschelt. Zum Mann gedrillt.
    "....Beginnend mit dem Beschneidungsritual ( Ein Fest der Angst um Angst zu unterdrücken: Vater klopft dem im Sultanskostüm stehenden 10-jährigen Knaben auf die Schulter, es passiert nichts Schlimmes, die Mutter: Mein Sultan, mein Löwe, er selbst begreift, sollen die dir doch was abschneiden, sollen die Mädchen doch platzen vor Neid, dass sein Geschlecht, eine unheilvolle Waffe ist, die durch Schmerzen wächst, eh er zum Mann wird) über das Ritual der Brautnacht ( Das Geschlecht muss jetzt zum Messer werden, dass das Hymen durchstößt) geht sie in zahllosen Sequenzen auf die Funktion der Militärsozialisation in der reinen Männerhierarchie ein. Der Wehrdienst hat ausschließlich die Funktion der Mannwerdung, beschreibt Pinar Selek, der Mann lernt hier die Außenwelt kennen (Ortswechsel oft erstmalig), setzt sich mit Schwierigkeiten (Gewalt, Demütigung, Erniedrigungen) auseinander, lernt in der Wechselwirkung verschiedene Männlichkeitstypen als Modelle kennen, durch Rivalitäten, Konkurrenz, lernt, dass alle guten Eigenschaften männlich (Durchhaltevermögen, Kraft, Kampfgeist, Vernunft) und wird in ein streng hierarchisiertes patriarchales Gefüge, an deren unterster Stelle die Frauen stehen, eingeknetet, eingepresst, „gebrüht“, „gegart“, „geknetet“, „geschliffen“, lernt weiter, dass alle negativ besetzten Eigenschaften (Emotionalität, Einfühlungsvermögen, Mitleid) oft mit Schimpfworte untermauert, weiblich zuzuschreiben sind....."

    Pinar Selek – Kriechend zum Mann werden – Rezension: Zum Mann gehätschelt. Zum Mann gedrillt | Anja Röhl

    Da bin ich sehr gespannt.
    Und zwar deshalb, weil er in einer Art Zwickmühle sitzt: Einerseits wird ein Mensch, der ein solches Engagement aufbringt, bestimmt wissen, was männliche Beschneidung bedeutet. Andererseits arbeitet er eng mit islamischen Geistlichen zusammen und hat es mit deren Hilfe geschafft, die weibliche Verstümmelung einzudämmen. Ob er es riskiert,die Geistlichen( die ja gerade immer den Unterschied zwischen weiblicher und männlicher Beschneidung betonen) zu brüskieren?

    Zitat

    "....Auch Juden und Muslime sind Menschen ! WENN die Komplikationsrate bei Beschneidungen tatsächlich 6 bis 7 % betragen würde, gäbe es wohl kaum einen Juden oder Muslimen, der seinen Sohn beschneiden würde....."


    Interessant ist auch, wie hoch der Prozentsatz wohl sein müßte um gegen Gottes vermeintlichen Willen zu verstoßen. Dann wäre Ungehorsam möglich? Warum eigentlich? Mit welcher Begründung? Weil einer von tausend ok ist, aber einer von 50 nicht? Muß man nicht verstehen...geht wohl nach dem" ein bißchen Schwund ist immer Prinzip".....


    Und Kausalität ist auch etwas anderes oder gilt demnächst beispielsweise auch:" ich würde ja nicht klauen, wenn es verboten wäre. Daran DASS ich stehle, sehen Sie doch, daß es erlaubt ist!"
    Ist wohl eher KAUDALITÄT.

    Mal wieder etwas humoristisches....kann man gut gebrauchen bei dem Wetter......

    Zitat

    "....Auch Juden und Muslime sind Menschen ! WENN die Komplikationsrate bei Beschneidungen tatsächlich 6 bis 7 % betragen würde, gäbe es wohl kaum einen Juden oder Muslimen, der seinen Sohn beschneiden würde....."


    Tatsächlich?! Juden und Muslime sind Menschen?!
    Gut, daß ich das endlich erfahren habe! Dann lohnt mein Engagement ja noch viel mehr! Dann setzte ich mich ja für die körperliche Integrität von KINDERN ein!


    Und wie doof muß man sein, wenn man über Komplikationsraten diskutiert?
    Eine geringere Komplikationsrate würde doch nur heißen, daß es in jedem einzelnen Fall etwas unwahrscheinlicher ist, daß das eigene Kind betroffen ist. In JEDEM einzelnen Fall ist der Ausgang unvorhersehbar.


    Und warum gehen solche Leute eigentlich zum Arzt? Warum haben die Eltern des Kindes damals in Köln keinen Imam gerufen? Warum sollen Ärzte Beschneidungen durchführen? Weil sie es besser können als Frau Krause oder Herr Öztürk von gegenüber?!
    Warum akzeptieren sie dann nicht deren Wissen und die daraus resultierende Ablehnung des Eingriffs?
    Oder halten sie gar den Berufsverband der Kinder und Jugendärzte für eine antireligiöse Vereinigung?


    Jeder spricht im besten Fall über das, was er weiß. Und weil Ärzte die medizinische Sicht kennen, reden sie darüber und deshalb lehnen sie den Eingriff ab.


    Manchmal sollte man nachdenken bevor man die Finger auf der Tastatur Gassi führt und solche geistigen Häufchen dabei hinterläßt......

    "....dass er sich als Erwachsener freiwillig hat beschneiden lassen, und damit glücklich ist...."


    Das ist ja schön, daß er zufrieden ist und ich hoffe für ihn, daß es auch so bleibt.
    Und gerade das zeigt doch, wie wichtig SELBSTBESTIMMUNG über den eigenen Körper ist.
    Manche Leute lassen sich die Brustwarzen piercen, andere tätowieren, dauerhaft enthaaren,den kleinen Zeh entfernen, die Schamlippen kürzen, den G-Punkt aufspritzen.......
    Man stelle sich mal vor, diese Maßnahmen würde jemand für einen Dritten beschließen und zu dessen Wohl durchführen......

    Ja, den christlichen Gläubigen versucht man Angst einzujagen indem man behauptet, es handele sich um eine antireligiöse Bewegung und demnächst werde auch die Taufe verboten. Was für ein Unfug!
    Und wenn man schon beim Thema ist, nutzt man die Gelegenheit, alle auf Kurs zu bringen....
    So doof kann man doch eigentlich nicht sein!

    Nepper, Schlepper, Bauernfänger!