@ Guy
Mädchen-Babys werden schon zivilisiert geboren. Sie sabbern nie und diskutieren mit drei Jahren die Relativitätstheorie.
Beiträge von Suchende
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danke, jetzt funktioniert es

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Folgende Interviews auf meinem lieblings youtube-Kanal bonobo3d finde ich sehr interessant mit Bezug auf die Beziehung zwischen Sohn-Beschneidungsopfer und Mutter/Eltern:
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1. dazu auch sehr interessant die Erzählung der Mutter, Link unter "Mehr anzeigen"[video]
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2. hier finde ich sehr deutlich, wie es den jungen Mann angestrengt haben muss, dass er über Jahre in seiner Familie mit der Kritik an seiner VA alleine war und alle entsprechenden sozialen Kontakte nur übers Internet führen konnte[video]
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3. auch ganz interessant, aber kann es sein, dass der Sohn jetzt auch die Abbitte der Mutter über sich ergehen lässt?Das Thema taucht auf bonobo3d noch öfters auf, gerade in diesen Interviews finde ich es sehr deutlich, was die Umgangsweise der Mutter oder Familie mit dem VA-Unglück des Sohnes für diesen bedeutet. Oder wie es am Ende beiden damit geht, dass es sich nicht mehr rückgängig machen lässt.
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wäre neugierig, das mit deutschen oder englischen Untertiteln zu hören

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Was machen sie mit Männern wie dem Dänen, der seinen Rabbi fragte, ob er ihm seine Vorhaut zurückgeben könne?
Sicherlich hat die Einstellung der DGPT etwas mit der deutschen Geschichte zu tun, aber davon abgesehen geht es um die Frage, ob man sich mit jenen "menschlichen Individuen" solidarisiert, die einem Gruppendruck widerstehen - sogar wenn es sich bei der Druck ausübenden Gruppe um die Herkunftsfamilie des Individuums darstellt.
Am Individuum werden solche Schmerzen als Schmerz anerkannt, für die das in der gesamten Gruppe gilt.
Schmerzen, für die sich die Gruppe schuldig fühlen könnte, werden nicht als Schmerz anerkannt.
Schon gar nicht, wenn die Gruppe "Mama und Pappa" heißt.
Leider gibt es das auch unter Psychoanalytikern. -
Was diese ANNA LESZCZYNSKA- KOENEN da schreibt, macht mich hilflos. ich komme mit solchen Formen von Argumentation nicht klar, außer dass ich es vage als widerlich empfinde. Vom ersten bis zum letzten Satz vermute ich Verdrehungen, ohne etwas Konkretes greifen zu können.
Der Prof. Franz sollte sich in den nächsten Monaten immer gut anziehen, warm aber nicht schweißtreibend. Vielleicht wird er nicht nur zum Schutz von Jungen und MÄnnern vor Genitalverstümmelung beitragen, sondern auch den Respekt vor dem realen Leiden ihrer Patient/innen unter Mainstream-Psychoanalytiker/innen ein KLEIN WENIG vergrößern. -
Hier von einem US-Amerikaner, der mal als Psychotherapeut arbeitete. Andere Veröffentlichungen von Daniel Mackler haben einen sehr ernsten Tonfall, beim Thema Beschneidung konnte er aber anscheinend nur noch im Sarkasmusmodus schreiben:
http://wildtruth.net/thirty-four-re…-boy/#more-1474 -
Für mich ein sehr beeindruckendes Interview. Als ich die ersten Male von Prof. Franz hörte, war ich ehrlichgesagt skeptisch, er würde als Psychoanalytiker nur Ausschnitte des Traumas anerkennen, die mit der Triebtheorie vereinbar sind ('Beschneidung nur als Gefahr, wenn das Kind in einer bestimmten libidinösen Phase ist'). Aber er kuckt offensichtlich aufs Ganze, was da alles an Trauma zusammenkommt und was zwischenmenschlich geschieht. Also ein wirklich starker Einsatz und ich bin froh, dass er seine Arbeit macht.
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Die Afrikaner müssen mal wieder denken, dass vom weißen Mann nichts als rassistische Verachtung und Brutalität kommt. In Folge könnte bei weniger gebildeten Männern die Aufgeschlossenheit sinken, Kondome zu verwenden.
Irgendwo hatte ich gelesen, dass im zweiten Weltkrieg schwarze US-Soldaten beschnitten wurden. War doch echt ein schöner Dank für ihren Einsatz an der Front.
Nur falls den Gegenkampagnen mal der Schwung ausgehen sollte. -
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ich muss von Berlin aus anreisen und die Unkosten so niedrig wie möglich halten.
wisst ihr was über Fahrgemeinschaften? zum Bsp. per Auto mit Beteiligung an Sprit und sonstigen Unkosten? oder Gruppenreise mit der DB, wo man ja manchmal erhebliche Ermäßigung bekommen kann?
Bitte schreibt es hier oder in mein Postfach, falls ihr etwas Derartiges hört. -
REINHARD MEY - Ich glaube nicht
http://www.youtube.com/watch?v=F4EH-4iI220 -
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Es gab mal eine Zeit, da haben Mediziner behauptet, Säuglinge würden keinen Schmerz erleben. Dabei völlig über Schreien, Weinen und Gesichtsausdrücke der Säuglinge hinweggehend haben sie diese schmerzhaften Behandlungen unterzogen, ohne zu betäuben. Diese Zeit ist noch nicht sehr lange her, so dass man befürchten muss, dass hie und da noch Haudegen von der guten alten Zeit ohne die ganze Kinder-Verpamperung träumen. In diesem Zusammenhang erwarte ich von einem Lehrkrankenhaus der Charite, dass es sich in allen Handlungen klar gegen jegliche unnötige Schmerzzufügung an Säuglingen positioniert. In diesem Zusammenhang verstehe ich auch die Unterschriften von Kinderärzten unter der Petition, die ansonsten ja lediglich die Arbeit ihres Berufsverbandes gegen die MGM als solche unterstützen müssten.
Bitte denkt auch daran, was über das Schmerzgedächtnis von Säuglingen nach Beschneidungen bekannt ist. Oder an die Erschütterung des Prof. Franz darüber, in was für einem Zustand sein Patient war, als er von seiner Beschneidung erzählte (dabei handelte es sich nicht um eine Säuglingsbeschneidung, aber es wurde offensichtlich ohne Betäubung verstümmelt).Deshalb finde ich es sinnvoll, darauf zu dringen, dass es sehr bald keinerlei extrem schmerzhafte Erfahrungen mehr durch mangelhafte Betäubungen bei Säuglingsbeschneidungen gibt.
Obwohl auch ich es sehr traurig finde und die Menschenrechtsverletzung darin sehe, wenn einem Menschen das Genital MIT effizienter Schmerzbehandlung verstümmelt wird. Hinterher weiß man noch nicht mal, wie es eigentlich zuging, als man seine Intaktheit verlor. Oder man kriegt den Film von der OP zu sehen, aber die Vorhaut und der Gleitmechanismus sind wg. Ganz klar muss das ganz aufhören.Und hilft es eigentlich überhaupt nicht im Kampf gegen Beschneidungen an sich, wenn zunächst mal speziell die Neugeborenenbeschneidungen in Deutschland beendet würde?
Zunächst möchte ich hinweisen auf die Situaiton von frischgebackenen Eltern - die stehen sicherlich oft vor Herausforderungen im Leben und sind verletzlich und unter Druck, alles auf die Reihe zu kriegen. Und so könnten sie versucht sein, zu einer vom sozialen Umfeld verlangten Beschneidung ihres Sohnes 'Ja und Amen' zu sagen, um ihre Ruhe zu haben, und wenn Beschneidung erst im dritten Lebensjahr erlaubt wäre, könnte ihre Entscheidung schon klüger ausfallen (habe viele Filme Youtube gesehen, wo es Eltern später bereuen, dass ihr Sohn beschnitten wurde, und einige beklagten sich über unzulängliche medizinische Informationen kurz nach der Geburt im Krankenhaus).Hier in Deutschland betrifft es nur wenige Säuglinge, aber in den USA ist, soviel ich weiß, das Problem der sehr frühen Beschneidungen ohne ausreichende Betäubung noch größer - und ein vollständiger Ausschluss dieser "Behandlungspraxis" in Deutschland könnte auf den "großen Bruder" ausstrahlen.
Ferner denke ich an ein Argument von Selbstbestimmung: "es ging beim 1631d weniger um Muslime, sondern vielmehr um Juden. Und
von denen sehen die meisten den 8. Tag als Imperativ an. Das mit EMLA
war von Anfang an ein Feigenblatt, um das durchzudrücken, was nach den
Regeln der ärztlichen Kunst eigentlich gar nicht geht.Wenn das jüdische Ritual "nicht mehr geht" ist der gesamte 1631d aus politischer Sicht witzlos."
Sofern Selbstbestimmungs Analyse zutrifft, könnte doch im Umkehrschluss die Pro-Beschneidungs-Lobby den Mut zu kämpfen verlieren, sobald Beschneidung nur für die ersten zwei Lebensjahre ausgeschlossen sind.
Ich könnte mir vorstellen, dass hier im Forum Entwürfe für Petitionen zur Diskussion und zum Sammeln von Verbesserungsvorschlägen eingestellt werden, bevor sie dann nach einer "Perfektionszeit" verabschiedet werden. Dabei sollte derjenige, der einen Entwurf zur Diskussion stellt, keine Angst vor "Roll-mit-den-Augen"-Kommentaren haben müssen.
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Danke für die Links. Sieht so aus, dass da etwas passiert.
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ich habe über die medizinischen Vor- und Nachteile je nach Alter bei der Beschneidung Unterschiedliches gelesen und weiß leider nicht mehr die Quellen. Von Antje Deusel las ich, sie habe Narbenbildung am Penis nur nach der Beschneidung von größeren Kindern (im Vergleich zu Babys) gesehen. Irgendwo las ich auch von Möglichkeiten zur differenzierteren Arbeit für den Chirurgen, die nur oder besser funktionieren, wenn die körperliche Entwicklung abgeschlossen ist.
Psychologisch denke ich, wenn ein Säugling ohne angemessene Betäubung beschnitten wird, dann haben wir mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Menschen mit einem frühen Trauma (mit Sicherheit Überwältigung durch den Schmerz, evtl. Abgleiten vom bewusst erleben Schmerz in Schockzustand=Dissoziation!), und das soll dann ein guter Ausgangspunkt für Eltern-Kind-Beziehung und Persönlichkeitsenticklung sein? Ich glaube es nicht. -
2012 peitschte der Bundestag den § 1631d durch, gegen die Umfrageergebnisse in der Bevölkerung wie auch gegen die öffentlich und deutlich geäußerten Meinungen namhafter Ärzte und Juristen.
Im Herbst 2013 gab Minister Friedrich geheime Informationen über die Ermittlungen der kanadischen Staatsanwaltschaft gegen Edathy an unbefugte Stellen weiter. Es ging bei den kanadischen Ermittlungen um Videos mit sehr schweren Formen von Quälerei auch kleiner Kinder.
Beides aus meiner Sicht Riesen-Skandale, und die Politiker-Kaste müsste eigentlich die Empörung der Bürger fürchten. Der zweitgenannte Skandal ist vielleicht leichter fassbar und unterliegt weniger der Verdrängung, da hier die Misshandlungen nicht auf den Bräuchen anerkannter Bevölkerungsgruppen beruhen. Beide Skandale betreffend habe ich das Gefühl, dass eine klarblickende Bevölkerung Lust bekommen könnte, ihre komplette Politiker-Kaste aus dem Amt zu jagen. Das Problem mit den Posing-Filmen ist nicht ganz unwichtig, aber dass jetzt gleich der nächste Gesetzesvorschlag kommt und für Aufregung sorgt, könnte ein Ablenkungsmanöver vom Edathy-Friedrich-(+sonstige Politiker?)-Skandal darstellen.
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Ja, großartig!