Beim Ansehen von Fotos nackter Kinder werden sofort sexuelle Motive unterstellt. Man kann diese auch nur schön finden, man muss deswegen noch keine sexuellen Übergriffe auf Kinder planen. Ich finde auch Fotos von (nackten) Hunden süß, keiner wird auf die Idee kommen, dass das sexuelle Motive hätte, obwohl es nicht nur Kinderschänder sondern auch Sodomiten gibt. Die meisten wenn nicht fast alle Kinder würden sich aber lieber nackt fotografieren lassen als beschnitten zu werden. Und jeder perverse Pädosadist kann sich hunderte Videos davon im Internet ansehen Vollkommen gefahrlos und kostenlos! Darin liegt die Verlogenheit dieser Gesetzesinitiative.
Beiträge von Manfred
-
-
-
Zu diesem Arzt kann ich Dir nur gratulieren!!! Muss sein Name geheim gehalten werden?
-
Mit Bestürzung mussten wir feststellen, dass im öffentlichen Fernsehkanal Kika am 19.1 um 13:30 die Sendung „Schau in meine Welt – Tahins Beschneidungsfest“ ausgestrahlt wird. Seit 2009 bemühen wir uns, aufzuklären, dass es sich bei der Beschneidung um kein freudiges Entfernen eines kleinen Stückchen Haut geht, sondern dass es sich bei der Amputation der Vorhaut um die Entfernung des größten Teils der sensiblen Nerven des Penis handelt.
Auch wenn den Kindern da vorgelogen wird, dass man erst als genitalverstümmelter Mann ein richtiger Mann sei, und der Verlust der Vorhaut ein Freudentag sei, endet es doch für viele mit einem schmerzhaften Trauma. Man wird zum Prinzen gemacht, der weit über allem Weiblichen steht, denn Mädchen kann eine solche „Ehre“ nicht zu teil werden. Ist es die Art von Männlichkeit die Kika anderen Kindern als Vorbild hinstellen will? Kann man nur durch sexualisierte Gewalt ein Mann werden? Soll dies als Idealbild gefördert werden? Oder geht es nur darum anderen Jungen, die sich demnächst als Prinzen verkleiden dürfen, zu zeigen wie großartig dieses Mannwerden durch Genitalverstümmelung ist?
Wir haben auf unserer Seite dazu viele wissenschaftliche Berichte vor allem aus dem englischsprachigen Raum übersetzt, die die Schädlichkeit dieser tausende Jahre alten barbarischen Tradition zeigen.
In einer Zeit in der die Menschenrechte auch schon für Kinder gelten sollten, kann es doch nicht sein, dass man es als das natürlichste der Welt hinstellt, wie sich Eltern auf Grund ihrer religiösen Überzeugung dank §1631d BGB über das im deutschen Grundgesetz verankerte Recht ihrer Kinder auf einen unversehrten Körper hinwegsetzen.
Ein Schlag ins Gesicht von mindestens 400.000 in Deutschland lebenden von Beschneidung negativ betroffenen Opfern.
Unsere Seite steht ihnen gerne für seriöse Information zur Verfügung.
http://www.beschneidung-von-jungen.de/
mit freundlichen Grüßen
Guy Sinden
Edwin Reichhart
und unsere Mitarbeiter -
-
-
-
-
Es handelt sich hier eher um Verbündete des Justizministeriums. Schließlich wird auch in der Erläuterung zu §1631d die „gesundheitlich positive Wirkung“ der Beschneidung als dem Kindeswohl dienender Grund für eine Genitalverstümmelung gesehen.
-
Ich habe zwar in netdoktor schon oft gelesen, wie sich Mütter und deren bekannte und verwandte Krankenschwestern um die Hoden von Kindern kümmern, und glauben einen Hodenhochstand durch schmerzhaftes Massieren beheben zu können. Ich konnte aber in der medizinischen Literatur nirgends eine Bestätigung finden, dass damit Hodenhochstände behoben werden könnten. Einzig und allein eine Hormontherapie und die Operation durch Annähen der Hoden am Hodensack werden als Therapie genannt. Wer weiß genaueres?
-
Ich wünsche euch alles Gute für 2014, und den Kindervorhäuten, dass möglichst viele dieses Jahr überleben.
-
Ich meine wir sind nicht zum Leiden geboren um alles auszuhalten was einem angetan wird. Selbstverständlich lebt trotzdem der am besten, der die Dinge so nimmt wie sie sind, also der Fatalist. Denn es bringt überhaupt nichts, sich jeden Tag über etwas zu ärgern, das man sowieso nicht mehr ändern kann. Aber trotzdem könnte ich nur dem verzeihen der seinen Fehler einsieht. Der Arzt bei dem man sich beschwert, der aber immer noch eine unerschöpfliche Geldquelle beim verstümmeln von kleinen Kindern sieht, ist für mich nicht entschuldbar. Genau so wenig wie die Mutter die mich hat beschneiden lassen und trotz meiner Beschwerden mit meinem kleinen Bruder das gleiche macht. Klar sollte man all jenen verzeihen, die wenigstens einsehen dass sie unrecht getan haben. Deswegen bin ich mit Gustav schon einer Meinung. Allerdings sehe ich keine Veranlassung Leuten zu verzeihen, die trotz aller Beschwerden nicht einsehen wollen, dass Beschneidung den Betroffenen lebenslang ein Problem sein kann. Gegen solche kann ich nur (ohne Hass!) kämpfen!
-
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es ein schwerer Prozess ist, das Trauma als eigene Erfahrung wertzuschätzen und auch, dass dies nur möglich ist, wenn man sich die Beschneidung und was sie mit einem gemacht hat, genau ansieht, und bereit ist den damit verbundenen Schmerz, die Wut, die Trauer und bei mir auch die Hilflosigkeit und Verzweiflung auszuhalten. Für mich beinhaltet dies die Verantwortung, das Erlebte zu sich zu nehmen und nicht (mehr) mit dem Finger auf den Arzt, Mohel, die Eltern, oder wenn auch immer, zu zeigen und zu sagen, diese seien verantwortlich.
Das kommt mir so vor, wie der Satz „Was uns nicht umbringt macht uns nur härter“. Daher kann höchstens die Beschneidung von Mädchen was schlimmes sein… Männer müssen doch hart sein oder?
Und wenn nicht die Verursacher verantwortlich sind, wer dann? Vielleicht das Opfer weil es nicht genug Mann war, das alles hinzunehmen.
Vielleicht ist das der Grund warum Beschneidung der Männer kein Problem sein kann: Die wenigen Jammerer sind einfach nicht Manns genug es auszuhalten. Alle anderen haben ja schließlich kein Problem damit, sondern freuen sich dass ihnen beigebracht wird Schmerz, Unrecht etc. zu ertragen.
-
-
-
Ich glaube schon, dass es ganz wichtig ist, dass der Verursacher des Problems seinen Fehler einsieht. Die eigene Sicht der Dinge ist ja nicht immer die Sicht des Betroffenen. Ich bin selbst nicht beschnitten, habe aber einen beschnittenen Freund, den am meisten stört, dass sein Vater, selbst Arzt, nicht einsehen will, dass die von ihm verordnete Beschneidung unsinnig war. Die schlimmste Aussage: Andere haben damit überhaupt kein Problem. Das ist eine Verschiebung der Schuld am Problem vom Täter auf das Opfer. Anstatt dass der Täter einmal beim Psychiater ausloten will, warum er in einen fremden Körper eingreift um dessen Sexualität nach seinen Vorstellungen zu regeln, will er sein Opfer dort hin schicken, um zu erfahren, wieso es mit der Fremdbestimmung seiner Sexualität Probleme hat. Es ist zwar so, dass sich die meisten Beschnittenen mit Ihrer Genitalverstümmelung abfinden, aber es will sich nicht jeder damit zufrieden geben, dass ein emotionell hochwichtiges Organ von anderen verstümmelt wurde. Es mag für manche religiöse Mutter auch sinnvoll sein, dass die Masturbation durch Beschneidung behindert wird, weil dadurch lobenswerter Weise eine in ihren Augen schwere Sünde verhindert wird. Auch wenn einer im Internet herumschwirrt, der bei jedem diesbezüglichen Thread begrüßt dass er sich ob seiner Beschneidung vor seinem 18. Lebensjahr nicht selbst befriedigen konnte, ist doch für die meisten Betroffenen eine erfüllende Sexualität eine erstrebenswerte Sache. Daher ist glaube ich, eine Entschuldigung des Verursachers der entstandenen Probleme unabdingbar. Es lässt sich alles nicht rückgängig machen, aber wenigstens ein Einsehen dass die Beschneidung dem Betroffenen lebenslange Probleme bereitet, sollte man nach einem aufklärenden Gespräch erwarten können.
-
Zuerst vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich finde auch, dass Du das gut gemacht hast. Selbstverständlich soll Deine Mutter wissen, was sie mit der ihrer Meinung nach ihr zustehenden Oberhoheit über Dein Genital angerichtet hat. Wenn Sie es einsieht, ist es schön wenn man dann auch vergeben kann.
-
Ich bin selbst nicht beschnitten, habe aber einen Freund der die Sache ohne Hilfsmittel in die Hand genommen hat. (es gibt Dehnungsgeräte im Internet zu kaufen). Es hat 2 Jahre gedauert bis die Eichel wieder bedeckt war. Ein Problem ist, dass die Vorhaut dann nicht immer vorne bleibt, weil das Ringband vorne fehlt, aber auch das lässt sich mit einem kleinen hautfreundlichen nicht sichtbarem Pflaster bewerkstelligen, andererseits gibt es auch hierfür Behelfe zu kaufen. Die Verlängerte Haut ist keine tote Haut, ist andererseits nicht so reizempfindlich wie die originale Vorhaut, aber sie schützt die Eichel vor Verhornung, Weil die freigelegte Eichel wieder zum inneren Organ wird bildet sich die Hornhaut zurück. Diesen Effekt kann man schneller erreichen wenn man eben die Eichel vor Reibung an der Unterwäsche, solange die Vorhaut noch nicht wiederhergestellt ist, mit einer künstlichen Vorhaut schützt. Mein Freund der mit 10 unnötigerweise beschnitten wurde, meint jedenfalls, dass die Vorhautwiederherstellung die Reizbarkeit seiner Eichel um ein vielfaches gesteigert hat.
-
Kleine Kinder bekommen zur Betäubung Zuckerwasser!!!!
-
Vielen Dank für Deinen mutigen Bericht. Wir haben keine Zweifel dass es stimmt, was Du erzählst. Bei Eurocirc sind die Beschneidungsfetischisten zuhause, da würdest Du mit Kritik an der Beschneidung nicht gut ankommen, und auch bei Netdoktor gibt es viele Beschneidungsfetischisten. Das Verhornen der Eichel ist ein individuell verschieden schnell ablaufender Vorgang, und da ist nun einmal abgestorbene Haut obenauf, kann schon sein dass das (wahrscheinlich auch individuell verschieden) dann grau wird. Es wird hier im Forum viel über Vorhautwiederherstellung geschrieben, und wie es bei Dir aussieht dürfte noch genügend Restvorhaut vorhanden sein um diese zu dehnen. Und da Du noch jung bist, solltest Du die Sache angehen. Zum Sensibilisieren der Vorhaut gibt es Vorhautprothesen wie Senslib, nach einigen Wochen geht die Hornhaut dann ab und die Eichel wird wieder empfindlicher. Als Behelf kann man auch ein unten aufgeschnittenes Präservativ verwenden.