Beiträge von Franke87
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Hallo phil,
ich bin beschnitten und bei mir sieht es am Eichelrand ähnlich aus, wie auf dem Bild. War damit auch schon beim Arzt und der sagte auch das sei ""normal"". Angeblich soll es aber bei intakten Männern häufiger vorkommen und bei beschnittenen wie mir, mit der Zeit wieder vergehen. Da gibt es bestimmt auch wieder 2 Meinungen. Bin jetzt seit 8 Jahren beschnitten, in dieser Zeit wurden die Hornzipfel aber nicht weniger! Wenn sich doch noch irgendwann etwas ergeben sollte, werde ich berichten.
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Hallo zusammen,
wollte mal wissen ob hier im Forum jemand schon Erfahrung mit Entfernung von Hautbrücken oder Verwachsungen hat?
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Hallo Coolboy,
ich wurde erst mit 18 beschnitten, du kannst dir aber trotzdem meinen Erfahrungsbericht mal durchlesen (https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page…d&threadID=3719page=Thread&threadID=3719).Positiv fällt dieser nicht aus, was in diesem Forum wahrscheinlich die Regel sein wird. Ich hoffe dein Bruder überlegt sich das nochmal und wägt die Vorteile (wenn es Überhaupt welche gibt?) mit den Nachteilen ab. Durch richtige Aufklärung sollte die Entscheidung gegen die Verstümmelung fallen!
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Da ich damals noch kein Internet hatte, konnte ich mich auch nicht wirklich schlau machen. Der Urologe klärte mich nicht auf, keine evtl. Folgen, keine Komplikationen, er sagte mir nicht einmal welche Beschneidung bei mir durchgeführt wurde. Am nächsten Tag ohne Frenulum aufzuwachen, ist nicht gerade schön! Ich hätte natürlich Nachfragen müssen, ging aber davon aus, dass alles seine Richtigkeit so hat.
Das Seltsame ist ja, das damals meine 2 besten Freunde beschnitten waren und ich auch immer so sein wollte. Wahrscheinlich ging ich deswegen an die Sache so leichtfertig heran. Das böse erwachen sollte aber schon bald kommen. Das Erlebte hat meine Sichtweise auf die Beschneidung von Jungen natürlich sehr beeinflusst. Ich würde heute keinem zu diesem Schritt raten, da die Nebenwirkungen überwiegen. Mir ist es deswegen unbegreiflich wie sich Eltern leichtfertig dazu entscheiden können.
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Hallo Annuntiator,
ich kann dich sehr gut verstehen. Wurde zwar erst mit 18 beschnitten, mehr oder weniger Freiwillig aufgrund einer Phimose.
Die Folgen waren mir vorher nicht wirklich bewusst, auch oder vor allem wegen mangelnder Aufklärung durch den Urologen.
Ich bin jetzt 26 und leide seitdem jeden Tag an den Folgen der Beschneidung, Depressionen und Komplexe in vielen Lebenssituationen sind die Folge.Hautbrücken, Narbenwulste und Ödeme gehören bei mir zum Alltag. Das sind nur die körperlichen (extrem trockene Eichel, Empfindungsstörungen)/optischen Einschränkung (radikal Beschneidung, dabei entstand eine hässliche Narbe), was aber schwerer wiegt ist die seelische Belastung! Ich konnte seit her keine Beziehung mehr mit einer Frau eingehen, da ich mich einfach zu sehr für meinen verstümmelten Penis schäme. Ich habe die Angst abstoßend zu wirken. Diese Einschränkungen ziehen sich so durch den gesamten Tag und sei es nur unter der Dusche von anderen darauf angesprochen zu werden. Ich komm damit einfach nicht klar.
Die Wiederherstellung kommt auch bei mir infrage, wobei ich doch recht unsicher bin ob es von Erfolg gekrönt wird. Es gibt dann doch vielleicht so was wie einen kleinen Lichtblick
, da sich bei mir der Rest Haut der noch geblieben ist im schlaffen Zustand leicht über die Eichel ziehen lässt und hier zeitweise auch bleibt. Wie man vielleicht lesen kann fühle ich mich auch missbraucht, geschändet und entehrt.
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Ich hoffe das du dann dieses mal mehr Glück hast.
Mal schauen was nach meinem besuch beim Dermatologen rauskommt, befürchte jetzt aber auch das der mich wieder an einen Urologen verweist. -
Genau aus diesem Grund will ich eigentlich zu keinem Urologen mehr. Habe das gleiche Problem mit der Hautbrücke und auch den Lymphgefäßen! Wollte in nächster Zeit aber erst einen Dermatologen deswegen aufsuchen. Ich war schon bei drei verschiedenen Urologen und kompetent sieht anders aus. Ich will ja nicht alle Urologen über eine Kamm scheren, aber anscheinend sind die alle gleich (ohne Rücksicht auf Verluste). Es wurde bei mir auch von allen 3 Urologen bestätigt es sehe alles normal aus. Wenn Hautbrücken und der starke Narbenwulst normal ist, möchte ich nicht wissen was dann nicht normal ist.
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Mein Beitrag passt hier nicht so ganz rein, weil ich mich erst mit 18 beschneiden ließ. Trotzdem will ich kurz Schildern wie sehr ich doch heut darunter leide. Mit 18 Jahren habe ich mich beschneiden lassen Aufgrund einer Phimose, die Vorhaut ließ sich nur bis zur hälfte der Eichel ziehen. Diese stellte ich bereits in der Pubertät so mit 14 fest, hatte damals aber ein Probleme damit zum Arzt zugehen. Als ich nach Jahren mich endlich dazu durchringen konnten, ging ich zum Urologen der gar nicht lange zögerte und sagte das nur die Beschneidung hilft, welche Methoden es gab wurde ich nicht Aufgeklärt. Da ich damals noch ohne Internet war, konnte mich nicht wirklich schlau machen zwecks Alternativen. Seltsamerweise kam mir doch die Beschneidung irgendwie ganz recht, da meine 2 besten Freunde damals auch beschnitten waren und ich auch immer so aussehen wollte (warum auch immer).
Der Tag war gekommen. Die Beschneidung wurde unter Vollnarkose durchgeführt, sodass ich nichts mitbekam. Das böse erwachen sollte aber schon bald kommen. Der Tag der Beschneidung verlief für mich Schmerzfrei, wahrscheinlich wegen der Schmerztabletten. Am 2 Tag als sich der Verband löste, konnte ich dann eine Blick auf mein bestes Stück werfen und stellte mit erschrecken fest, dass das Frenulum mit entfernt wurde! Wo vorher das Frenulum war, waren jetzt nur noch zwei seltsame Hautreste. Dies war mir vorher durch den Urologen nicht mitgeteilt worden, keine Ahnung ob er es nach lust und Laune einfach mit entfernte. Der 2 Punkt, die Beschneidung ist ca. 1 cm unterhalb der Eichel gesetzt und vernäht worden. Was am Anfang noch nicht so stark zu sehen war, wurde mit den Wochen immer deutlicher. Die Narbe verläuft krumm und schief und es haben sich starke Wulste gebildet (die Narbe ist nicht glatt, sonder ringsum mit starken Wulsten und Erhebungen). Wahrscheinlich war da ein Praktikant am Werk. Als wäre das nicht schon genug, hat sich zusätzlich noch eine kleine Hautbrücke vom Schaft zur Eichel gebildet. Vor allem der erste Monate ließ mich keine Nacht ruhig schlafen Aufgrund der nächtlichen Erektion (Morgenlatte). Jedes mal wenn es soweit war, krümmte ich mich vor Schmerzen. Dies lies zum Glück mit der Zeit nach, doch heut würde ich mir wünschen wieder mehr zu spüren. Was Anfangs noch recht empfindlich war wurde die letzten Jahre immer unempfindlicher, die Eichel wurde zunehmend trocken und unempfindlicher. Jetzt 8 Jahre später habe ich in der Eichel fast kein Gefühl mehr, was durch die Entfernung des Frenulum weiter schwer wiegt. Das optische Erscheinungsbild sieht extrem aus (nach Beschneidung eigentlich immer), durch die starke Narbenbildung und die trocken Eichel (als Beispiel den Thread nichts für schwache Nerven und Zartbesaitete: durch Beschneidung zerstörte Glieder aufrufen, so wenn nicht noch schlimmer sieht es bei mir aus!).
Da ich gerne in die Sauna/Fkk gehe habe doch ein recht großes Problem mit dem ganzen, ich fühle mich einfach oft unwohl und beobachtet (obwohl es wahrscheinlich nicht so ist). Zudem leide ich seit der Beschneidung jeden Tag an den Folgen Aussehen und Empfindungsstörungen, egal ob beim aufs Klo gehen, beim duschen, Sauna/Fkk usw. Ich werde ständig daran erinnert das ich Verstümmelt bin. Es verging seither kein Tag an dem ich mir wünsche ich hätte es nicht getan, ich wäre besser vom Urologen aufgeklärt worden (überhaupt Aufgeklärt worden, aber wahrscheinlich hat er selbst keine Ahnung oder aus reiner Profitgier gehandelt).
Ich weiß es also wie es ist Verstümmelt zu sein, fast keine Empfindung mehr zu haben, keine Vorhaut mehr. Früher dachte ich es sei natürlich beschnitten zu sein, hatte den festen Gedanken wenn ich mal Söhne haben sollte diese dann auch beschneiden zu lassen. Mittlerweile habe ich meine Meinung aber zum Glück geändert, da ich jetzt weiß welche Folgen das ganze hat. Gewissermaßen bin ich auch selbst Schuld, ich hätte mich besser erkundigen sollen, wollte ja auch beschnitten sein! Heute weiß ich das es der größte und sicher schwerste Fehler meines Lebens ist.
Die Beschneidung ist für mich also nicht nur ein körperlicher Eingriff gewesen, sondern vor allem ein seelischer. Daher kann ich nicht verstehen wie es in den USA immer noch ein Routieneeingriff bei männlichen Neugeborenen ist. Wie können die Eltern mit so etwas überhaupt leben ihr wehrloses Baby wahrscheinlich ohne Schmerzmedikation einfach so auszuliefern? Der seelische Schaden der Neugeborenen muss extrem sein.
Ich wünsche mir jeden Tag das ganze wieder Rückgängig zu machen, wieder Intakt zu sein. Daher kommt für mich evtl. die Wiederherstellung infrage, auch wenn es ein sehr langwieriger Prozess sein sollte. Aufgrund der starken Narbenbildung/Hautbrücke werde ich einen Dermatologen aufsuchen, vielleicht lässt sich der körperliche Schaden ja noch begrenzen! Schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden.
Der seelische Schaden wird wohl nie vergehen.