Beiträge von Franke87

    Ich glaube ein Problem kann man nicht ausblenden und unterdrücken. Man kann es versuchen, aber es findet seinen Weg an die Oberfläche...
    (und, schon Termine gemacht ? Ich hab es endlich geschafft, mal schauen...)

    Diese Erfahrung musste ich auch schon machen. Hatte die letzten 2 Wochen Urlaub und mal wieder sehr viel Zeit zum nachdenken, was leider nicht sehr gut war. Es kam vieles hoch was ich eigentlich schon abgeschlossen hatte, doch plötzlich war es wieder aktuell. Ich kann damit immer noch nicht wirklich umgehen, kann auch nur schwer meine Gefühle ausdrücken, deshalb hab ich mich dann teilweise gleich nach dem aufstehen morgens wieder ins Bett gelegt und versucht den Schmerz mit schlafen zu betäuben. Schlafen von früh bis spät, so kann man seinen kostbaren Urlaub natürlich auch nutzen :rolleyes: . Hab mir dadurch erhofft die Probleme zu vergessen, nur war das überhaupt nicht der Fall. Eher das Gegenteil ist eingetreten.

    Aus diesem Grund hab ich dann auch die Korrekturop machen lassen. Ich wollte nicht jeden Tag daran erinnert werden (Ok das geht sowieso nicht da die Haut nun mal weg ist). Hoffte die Narbe würde dann nicht mehr so wulstig und gereizt sein, aber auch hier war der erhoffte Effekt gleich Null! Das gleiche Spiel geht von vorne los. Es juckt und brennt sehr häufig, da hilft auch nicht wie vom Hautarzt empfohlen die Seife beim waschen weg zu lassen und einzucremen.
    Ja, ich muss damit leben und hoffen das es mit der Zeit besser, was bleibt mir auch anderes übrig :(

    Nein ich hab noch keine Termine gemacht :S . Muss ich jetzt mal in Angriff nehmen, denn so kann es definitiv nicht weiter gehen.

    In wie weit mit Dehnung etwas möglich ist, kann ich nicht beurteilen. Jenseits davon gibt es aber trotzdem gibt es Möglichkeiten die Situation zu verbessern. Ich selber habe mich vor ein paar Monaten entschlossen, meine Narbe entstören zu lassen und war diesbezüglich bei einer Heilpraktikerin. Sie hat mit Laser, Kinesiologie und Pflanzenextrakten gearbeitet.

    Ich kann es noch nicht ganz genau beschreiben und will es auch noch weiter beobachten, da da ein Prozess angestossen wurde, der noch nicht abgeschlossen ist. Aber es hat sich bei mir deutlich spürbar etwas entspannt. Die Grundanspannung meines Penis ist ein ganzes Stück mehr im Frieden. Und das was ich spüren kann ist klarer und differenzierter geworden. Beim aufgerichteten Zustand ist auch die Haut entspannter, und er fühlt sich größer an.

    So als Anregung. Eine entstörte Narbe kann vielleicht auch die Ausgangsbasis für einen anschließenden Dehnungsprozess verbessern.

    Wäre schön wenn du uns da ein bisschen auf dem laufenden halten könntest :) . Ist sicherlich für mich auch mal eine Option.

    Es ist der einfachere Weg, und wenn jemand so damit besser klar kommt, warum nicht?

    Denn anfangen zu denken, sich seiner Hilflosigkeit seiner damaligen und jetzigen Situation bewusst zu werden, das aushalten, und eh nichts mehr ändern oder verbessern können... Selbstschutz?


    Denk ich auch das viele diesen Schutz aufbauen um mit dem erlebten besser umzugehen, oder es auszublenden. Dieser Schutz kommt doch häufig bei Misshandlungen von Kindern vor, oftmals dauert es bis Kinder sich eingestehen, das die Eltern einen Fehler gemacht haben.


    Diesen Selbstschutz möcht ich auch gern haben. Die ersten 1-2 Jahre konnte ich das ganze bei mir auch noch halbwegs ausblenden, doch dann kam der Punkt wo es nicht mehr ging. Dann wurde mir erst richtig bewusst, welche Scheiße da eigentlich wirklich fabriziert wurde *Brech*

    Alternativen wurden mir nicht angeboten, da auch wegen der Extremem Schmerzempfindlichkeit der Eichel... ich habe mir über Folgen keine Gedanken gemacht und wollte es einfach hinter mir haben.

    Genau so war es bei mir damals auch :(

    Ich werde nach Weihnachten nochmal mit meinem Urologen sprechen, dieser war von der Schwellung auch nicht begeistert, meinte es müsste nachoperiert werden.

    Wann warst du denn das letzte mal deswegen bei einem Arzt?

    Zum Thema 5 Monate warten... ich war mehrfach im Krankenhaus und bei Urologen und diese meinten immer nur ich soll ""in einem Monat nochmal kommen", haben mir Kamille Bad und den üblichen Kram verschrieben und so weiter... Das heißt sie haben es nicht als schwerwiegendes Problem betrachtet..

    Das ist leider die Standard Antwort vieler Urologen, die schieben gern mal auf bei Pfusch oder Komplikationen und hoffen das es sich wieder gibt und der Patient nicht mehr wieder kommt.
    Denke nicht das da Kamillebad groß was hilft. Wie oben schon von Hickhack gesagt wurde sind hier keine Mediziner die dir da helfen können, wir können nur Tipps geben.

    (Und auch, wenn es vermutlich nur deprimierende Antworten gibt: Warum melden sich Kandidaten wie Du immer erst NACH der OP???)

    Das Problem ist die meisten Ärzte stellen die Beschneidung als harmlos dar! Ich hatte damals noch kein Internet, konnte mich also nicht wirklich informieren. Weiss auch nicht ob ich das groß gemacht hätte, denn das erste was der Hausarzt sagte war das es nur ein kleiner Schnitt sei und hat gleich Werbung gemacht das sein Schwiegervater sich noch mit 55 beschneiden ließ. Als junger Mann denkt man dann natürlich nicht weiter an die Folgen, vor allem da Ärzte die Nebenwirkungen gern mal verschweigen wie auch bei mir.

    Es sind nun fast 5 Monate vergangen, es ist immer noch die riesige Schwellung vorhanden (eine "Wulst" hinter der Eichel, diese liegt quasi auf einem "Kissen"), ich habe gelesen das liegt an der Lymphe und ginge auch wieder weg...aber nach fast 5 Monaten? Bin echt ratlos.

    Sicher das es noch die Schwellung ist? Haben das die Ärzte bestätigt? Oder ist eher die Narbe so wulstig?

    Problem Nummer 2 ist, dass es mir immer noch schwerfällt die Eichel zu berühren, es tut immer noch sehr weh, in der Hose gehts eigentlich, nur bei Reibung, wenn ich mir die Unterhose anziehe und an der Eichel "entlangschürfe", ist der Schmerz sehr stark. ABER, ich habe das Gefühl es wird von Monat zu Monat besser, ich wundere mich nur, warum das so elend lange dauert. Die Ärzte meinten, es sei nach 2 Wochen pas­sé. Die sind jetzt schon 10 mal um.

    Das kann sich schon hinziehen! Das reiben der Eichel an der Unterhose habe ich heute teilweise noch und das ganze ist mehr als 8 Jahre her. Das braucht definitiv Geduld. Was aber schlimmer wiegt, ist der Sensibilitätsverlust bei den schönen Dingen des Lebens.

    Erst mit knapp 20 habe ich mitbekommen wie das funktionieren soll/kann. Von da an war der Wurm drin, hatte Hemmungen gegenüber dem anderen Geschlecht. Es baute sich wirklich ein Leidensdruck auf, ich schämte mich wahnsinnig, bis ich all meinen Mut zusammen nahm und meinen Hausarzt um Hilfe bat. Von da an nahm es seinen Lauf...

    Der Anfang vom Ende, kommt mir leider bekannt vor :(

    Reinigung im schlaffen Zustand war nie ein Problem. Das war das einzige was im Aufklärungsunterricht in der Schule zum Thema Vorhaut gesagt wurde. Mit meinen Eltern über sowas, nie...

    Reinigung wurde mir von meinen Eltern nie gezeigt. Ich wusste zwar als Kind das da noch mehr drunter ist, nur hat mich das nie so interessiert. Aufklärungsunterricht in der Schule war so gut wie nicht vorhanden. Genauso wenig kann ich mich dran erinnern das der Kinderarzt da irgendwann mal bei mir geschaut hätte. Dadurch war ich ziemlich allein mit dem Problem und dann kam die Pubertät, da redet man sowieso nicht mit den Eltern über irgendwelche Probleme.

    Hallo zusammen,

    mich würde mal interessieren wie lange es die Salbenbehandlung bei Phimose schon gibt. Hab mich kürzlich mit einem älteren Herren unterhalten, der erzählte das er als Jugendlicher auch an einer Vorhautverengung litt und die Vorhaut nicht über die Eichel bekam. Der Arzt (Hautarzt) verschrieb ihm eine Salbe (kann mich leider an den Namen nicht mehr erinnern), die dann auch nach einiger Zeit zum Erfolg führte. Das ist jetzt weit über 50 Jahre her!

    Da stell ich mir die Frage warum das bis heute noch keine breite Anwendung in der Medizin findet ?( . Allein des Geldes wegen kann es doch auch nicht sein. Oder doch?

    Hab dann aber die Beobachtung gemacht, obwohl ich einige Tage "artig" war, das die Narbe trotzdem sporadisch wahnsinnig stark zu Schmerzen anfangen kann, so stark, ich habe mich gekrümmt... und dann die Beobachtung mit Wetterumschwüngen... Gibt es sowas wie Nervenschmerzen?

    Ja sowas gibt es tatsächlich, zumindest laut meinem Hautarzt! Kenne das Problem. Hab entlang der Narbe ganz kleine rote Pusteln die oft mal sehr gereizt sind. Der Hautarzt meinte das sind so eine Art Nervenaustrittsstellen. Soll da mit Urea schmieren, mehr kann man da net machen.

    Den Zusammenhang mit Phantomschmerzen und VA hab ich mir auch schon überlegt, bei Gliedmaßen ist das ja der Fall, warum nicht auch bei einem so sensiblen Teil des Penis?

    Bin ja der ganzen Psychoschiene nicht so offen gegenüber eingestellt, hoff ich find da einen guten Therapeuten. Wer weiß, welche Probleme der dann vielleicht noch aufdeckt.

    Werde in jedem Fall dann hier Berichten, wie es läuft. Wird aber noch dauern!

    Aber dazu muss es wieder vorwärts gehen, was passieren, auch Fehler machen, die sieht man immer erst hinterher. Hinfallen ist keine Schande, auch ein wenig liegenbleiben, um sich zu sammeln...

    Liegen geblieben bin ich jetzt schon lange genug, da wird es Zeit zu handeln.
    Da hab ich doch jetzt schon mal nen guten Vorsatz für`s neue Jahr, einen Termin ausmachen.