Beiträge von Tobias

    Vor kurzem habe ich im Forum von eltern.de eine Frau (Mimi5) kennengelernt, die - meines Erachtens - exakt die Symptome zeigt, die hier beschrieben werden.
    http://www.eltern.de/foren/religion…-fuer-alle.html
    Sie ist besessen von ihrem Wahn, allen Jungen die Vorhaut abzuschneiden, geht nicht auf Argumente ein sondern beharrt fest auf ihrer - auch religiös fundierten - Ansicht.
    Richtig gruselig, diese Frau...

    Diese Mimi macht mir Angst und Bange!
    Sie vertritt genau alle diese längst widerlegten Thesen von Krankheitsverhütung durch Beschneidung. Keine dieser Thesen konnte jemals belegt werden. Keine einzige. Nein, nie!
    Alle Untersuchungen, die zum Ergebnis kamen, dass die Beschneidung des Mannes irgendeine Krankheit verhindert oder irgendeinen hygienischen Vorteil hat waren stark verfälscht und mussten revidiert werden. Schönstes Beispiel ist die These zum Gebärmutterhalskrebs, die vom Urheber selbst kurze Zeit später zurückgenommen wurde. Spätere Versuche, dies These dann doch wieder zu belegen, kamen immer zu dem Schluss, dass es gerade egal ist, ob der Mann beschnitten ist oder nicht.

    Ja, und nur darum geht es.
    Sehr guter Artikel. Noch dazu von einer Frau. Der kann man ja nun wirklich kein Beschneidungstrauma und auch keine Kastrationsängste andichten.
    Soll sich amputieren lassen, wer das will und den freien Willen dazu äußern kann. Ich bin persönlich nicht dafür, dass bereits für 14-jährige anzunehmen.

    Wer soll das machen? Wird diese Aufklärung vom geistigen Oberhaupt der Gemeinde gemacht - dann kann man sie auch weglassen.
    Macht das ein Mohel - ein extra für die Beschneidung ausgebildeter Jude? Dann kann man es auch gleich lassen.
    Macht es das Jugendamt?
    Macht es der Hausarzt?
    Es würde immer in der Hand der Eltern liegen. Und, wenn die Frage überhaupt steht, ist davon auszugehen, dass der Vater beschnitten ist. Dann steht wieder das Dilemma, des verdrängten Traumas.
    Ja, der Artikel klingt sehr gut, ja, es wäre unter aufgeklärten Menschen einer humanen Gesellschaft eine Möglichkeit. Aber eine wirkliche Lösung ist es nicht. Daher bleibe ich betonköpfig und sage: Nein! Keine Beschneidung Minderjähriger!
    Das gerne bemühte Argument der Gruppenzugehörigkeit zählt übrigens nicht wirklich, denke ich. Weder Juden noch Moslems zeigen am Tempeleingang den Penis vor und geduscht wird ja sowieso auch nicht nackt. Es würde also keiner merken, wenn die Pelle dran bleibt.

    Danke an den Ersteller dieses Themas.

    Roemer 4:11 Das Zeichen der Beschneidung empfing er zum Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, welchen er hatte, als er noch nicht beschnitten war, auf daß er würde ein Vater aller, die da glauben und nicht beschnitten sind, daß ihnen solches auch gerechnet werde zur Gerechtigkeit; Roemer 4:12 und würde auch ein Vater der Beschneidung, derer, die nicht allein beschnitten sind, sondern auch wandeln in den Fußtapfen des Glaubens, welcher war in unserm Vater Abraham, als er noch unbeschnitten war.

    Die alten Schriften wurden in den Jahren immer wieder neu übersetzt, ergänzt, bearbeitet. Immer so, wie es gerade passte. Was nicht passte, konnte man, wenn man es nicht verschwinden lassen konnte, immernoch irgendwie passend auslegen.
    Was, wenn das Original mit Beschneidung etwas ganz anderes meinte? Oder diese Sätze im original garnicht vorhanden sind?
    Wir werden es nicht erfahren. Die Originaltexte sind meist verschollen.

    Ja, keiner sagt, dass eine Beschneidung nur furchtbar ist. Kein Mensch wird klaren Geistes behaupten, dass Milliarden beschnittener Männer unglücklich sind. Männer lassen sich im reifen Alter beschneiden, weil sie es schöner finden oder hygienischer oder was auch immer. Ein großes Fest ist für jeden etwas wunderschönes - zumal, wenn man selbst im Mittelpunkt steht.
    Aber es gibt numal Grundrechte und diese stehen über allem. Und daher muss ein Mann die Wahl haben und die Wahl selbstbestimmt ausüben Dazu muss er volljährig sein. Dann kann er machen, was er will.
    Es gibt den abschreckenden Bericht von Ai Utlu über das wunderbare Fest zu seiner Beschneidung. Das sollte jeden Richter ausreichend abschrecken.

    Vielen Dank für diesen ehrlichen Artikel!
    Ich werde den Eindruck nicht los, dass die rituelle Beschneidung eigentlich genau das bezwecken soll. -> Sexualität soll unterdrückt werden und aus der Realität in die Phantasiewelt verlagert werden.
    In den USA wurde die Beschneidung von Buben eingeführt umd die Masturbation zu verhindern, die als krank machend und böse galt. Inzwischen wird auch dort wesentlich weniger beschnitten.
    Das eine unterdrückte Sexualität aggressiv macht ist ja nichts neues.

    Ich denke mal, also, ich könnte es mir zumindest gut vorstellen, dass Herr Al-Wazir ebenfalls beschnitten ist. Es gibt sehr schöne Forschungsarbeiten von Psychologen zum Thema Beschneidung und ihren psychologischen Folgen.