Beiträge von Tante Jay

    Die Frau, die du da gesehen hast, war nicht hochschwanger - der Kleine wurde direkt nach der Geburt beschnitten. Der kann nicht älter als 24 Stunden gewesen sein.

    Nein, die eine Frau ist eine Krankenschwester, die rammt dem Jungen auch den Ring Pop in den Rachen.

    Die andere Frau ist die Ehefrau vom Doc - und Ben, der Kleine, ist sein eigener Sohn.

    Der wird dem tatsächlich ein Anesthetikum gespritzt haben - war ja sein Sohn. Aber er hat bei WEITEM nicht lange genug gewartet, damit die Betäubung einsetzt. Die Betäubung dürfte erst nach der Beschneidung langsam eingesetzt haben.

    Und er hat da so rumgestochert um die Nervenpunkte zu finden. Wenn das baby mal kurz lauter wird: Tschakka. Treffer.

    Alles in allem sollte man diesem Schlachter die Approbation entziehen.

    Nicht nur der. Ich kopier mal die Mitgliedsliste von circleaks:

    Bertran Auvert, MD, PhD
    Robert C. Bailey, Ph.D.
    Stefan Bailis, MA
    Xavier Castellsagué, MD PhD
    Mike Cormier
    Guy Cox, DPhil
    Ilene Gelbaum, RN NOAM
    Daniel Halperin, PhD
    Dawn Harvey, MA
    Sam Kunin, MD
    Brian J. Morris, PhD
    Edgar J. Schoen, MD
    Roger Short, AM FRS ScD
    Howard J. Stang, MD
    Jake H. Waskett
    Helen Weiss, PhD
    Robin Willcourt, MD
    Thomas E. Wiswell, MD

    Nett oder?

    eine Placebokontrollierte Schmerzstudie bei Beschneidungen gabs doch erst vor kurzem - in Kanada. Und wurde aus ethischen Gründen abgebrochen, weil die Kids aus der unbetäubten Kontrollgruppe in derartig heftigen Schmerzen waren, dass man das nicht mehr durchziehen konnte.

    Und im übrigen, wo wir beim Thema Ethiks sind. Kennt ihr alle dieses Video hier? Wo Daddy seinen Sohn Ben beschneidet?

    Infant Circumcision Operation - YouTube

    Guckt bitte mal, was die dem Jungen da in den Hals rammen. Das scheint der neue Goldstandard bei "Betäubungen" zu sein. Das ist kein herkömmlicher Schnuller, den man in Zuckerwasser getaucht hat. Das ist eine Art "Zuckerring" - ein Kinderspielzeug, dass einen rotgefärbten Kandiszucker"diamanten" auf der Grundplatte hat und einen Ring, an dem man das am Finger befestigen kann. Eine Art Lutscherring.

    DAS Ding haben die dem Zwerg in den Hals gerammt.

    Soviel zur Ethik.

    He said that since tens of thousands of babies have experienced MBP since 2000, the percentage of infections cited by the health department in that time period is statistically insignificant.


    DAS wird aber die Kids trösten, die dann daran sterben, ihre Genitalien aufgrund der Entzündung verlieren oder die einen irreversiblen Hirnschaden davontragen.

    "Sorry, Bub. Du bist leider der statistische Ausnahmefall"

    Dann erkläre mir doch bitte mal, was sich drei Jahre nach der re-konstruktiven OP noch wesentlich ändern sollte, was eine re-re-konstruktive OP verunmöglichen sollte.
    Und bitte nicht: "die Ärzte werden schon wissen, was sie da machen". Das erkennen wir bei der "Phimose-Behandlung" nicht an, bei Atomwissenschaftlern ("Atomkraft ist sicher!"), bei Militärs ("Afghanistan: der Endsieg ist sicher!"), etc...

    So langsam komme ich dahinter woran es hakt. O.o

    Du liest "hätte, würde, könnte" nicht als Relativform sondern als Absolutum. Autsch und HEY, das kannst du doch besser. Okay, mal so rum versuchen:


    Zitat

    Dann ist das immer noch besser als wenn man bei der Pubertät feststellen muss: "Noja, so bis 3 Jahre nach der Op hätt man noch was machen können, nu leider nicht mehr. Musst du mit leben, Kumpel."


    Das ist ein Relativsatz. Ich weiß über den konkreten Fall genausowenig wie du. Ob die Ärzte ethisch einwandfrei gehandelt haben oder nicht, kann definitiv nur ein Arzt genau sagen.

    Aber vielleicht formuliere ich es mal um:

    "Dann ist das immer noch besser, als wenn man bei Eintritt der Pubertät möglicherweise feststellen muss: "Noja, so bis 3 Jahre nach der OP hätt man noch vielleicht was machen können, nu leider nicht mehr. Musst du mit leben, Kumpel"

    Es gibt Zustände, wo eine Art Zeitablauf eintritt. Du kannst bis punkt x noch was korrigieren, aber danach nur noch unter großen Schwierigkeiten oder eben gar nicht mehr.

    Im übrigen isses ziemlich unfair sich als Punkt einen Halbsatz rauszupicken und so die Aussage des gesamten Textes zu ändern. :P

    Ja, du hast Recht was das grundsätzliche angeht.

    Missbrauch hab ich die Beschneidung übrigens aus gutem Grund genannt: Es gibt viele Männer, die ihre Beschneidung als Vergewaltigung empfinden - als sexuellen Missbrauch. Von denen, die dann noch durch die Metzitzah gehen mussten, reden wir hier mal nicht.

    Trotzdem kann man das bei dem Einzelfall hier nicht anwenden, dafür gibt der Artikel auch viel zuwenig her. Ein Neurologe oder besser noch Neurochirurg kann da eher weiterhelfen. Nochmal: Sollte sich herausgestellt haben, dass die bei der OP was falsch gemacht haben, dann kannst du nach Eintritt der Pubertät da nix mehr machen.

    Ja, das ist nur noch Schadensbegrenzung - GUT wird das nie wieder. Hab ich aber auch nicht behauptet. Aber es gibt einen ziemlich breiten Graubereich hier - und wenn man frühzeitig erkennt: "Ups, da läuft was schief! Kann man noch was machen? Ja? Okay."

    Dann ist das immer noch besser als wenn man bei der Pubertät feststellen muss: "Noja, so bis 3 Jahre nach der Op hätt man noch was machen können, nu leider nicht mehr. Musst du mit leben, Kumpel."

    Dass das nicht mehr GUT werden kann hab ich nie bestritten.

    Darum gings mir. Und das festzustellen, dazu bedarf es eines Facharztes - sind ja nicht alle Geldgeier.