Posts by Annuntiator

    Dass im englischen Königshaus seit Königin Victorias/ Benjamin Disraelis Zeiten alles Männliche beschnitten wird, was das Zeug hält, kann man in anglo-amerikanischer Literatur durchaus immer wieder finden. Um die Mitte des 20. Jahrhunderts war es der Londoner Rabbiner Dr. Snowman, der im Buckingham-Palast zu diesem Zwecke aus- und einging. Beispielsweise verdankt Prinz Charles diesem Mann seine reduzierte penile Sensitivität.

    Seit viktorianischen Zeiten sieht sich das engl. Königshaus nicht mehr gerne als (abstammungsmäßig korrekt) Sachsen-Coburg-Gotha, dafür lieber als Haus David, also ein Königshaus mit ganz besonderem Segen für alle seine (Un-)Taten.

    In dieser Betrachtungsweise wird das Volk Englands als der zunächst verloren geglaubte, jedoch wiedergefundene zehnte Stamm Israels gesehen.

    Demzufolge war die Vorhautamputation im britischen Empire vor allem eine Sache der Mittel- und Oberschicht, kaum der Arbeiterschicht (falls nicht eine Strafe für zu sehr am eigenen Genital interessierte Jungen, überwiegend in Kinderheimen/ Waisenhäusern).

    Prinzessin Diana alleine konnte sich, wie oftmals zu lesen, zur Geburt von Andrew und William gegen die Beschneidungstradition und gegen Prinz Charles mit seiner Rückendeckung durch das Königshaus durchsetzen, sodass erstmals seit über hundert Jahren männliche britische Königskinder wieder intakt blieben. Inzwischen soll sich William (als Erwachsener) allerdings in die Tradition eingereiht haben und sich beschneiden haben lassen.

    Viele machen die Erfahrung, dass man in diversen Foren zurzeit noch Hohn und Zerpflückung über sich ergehen
    lassen muss, soferne man dort von seiner Misshandlungs- bzw. Leidenserfahrung berichtet. Bitte, lasst euch davon aber nicht entmutigen! Denn ich finde, wer insbesondere minderjährige Opfer zynisch verspottet, stellt sich einfach selbst ein entsetzlich erbärmliches Zeugnis aus.

    Für mich hat jemand, der empfundenes Leid seiner Mitmenschen sarkastisch zerpflückt bis verhöhnt, extreme charakterliche Defizite. Solche Charaktermängel sind offensichtlich auch Voraussetzung für das Bestreben, Minderjährigen ohne Not an ihre Vorhaut zu wollen (egal, ob als Ausleben von "Autorität" oder in "höherem" Auftrag). Da kann man sich auch fragen: Waren diese Leute immer schon so, oder hat deren Beschneidung dieses aus ihnen gemacht? Bei entsprechenden Frauen: Wie wenig ist deren Empathievermögen entwickelt?

    Anstatt Jungs einfach in Ruhe heranwachsen zu lassen und sie mit allem zu versorgen, wessen sie bedürfen, outen manche ungeniert in Foren wie z.B. NetDoktor ihr ungesundes Interesse an künstlich modifizierten Knabenpenissen.

    Die sog. "Westliche Welt", das "Abendland" hat offenbar abgedankt. Es zeigt seiner jungen Generation mittels Kinderfernsehen ohne den geringsten kritischen Unterton, wie Kinder und Kleinkinder per Messer am Phallus vor der ganzen voyeuristischen Sippschaft zu "Männern"(?!?) "gemacht" werden.

    Dieses von oben her zutiefst verkommene und verrottete "Abendland" wirft die mühsam errungenen Menschenrechte über Bord, klatscht ekstatisch Beifall und geilt sich wieder an altertümlichen Verletzungs-/ Initiations-/ Markierungs-Riten an Kindern als neuestem Schrei auf. Religionen mit ihren manipulativen Gedankenkonstruktionen, irrationalen Traditionen und Vorschriften zählen schon wieder mehr als das Antlitz, die Würde und Unverletzlichkeit eines jungen Geschöpfes. Die angeblich christlichen Kirchen üben eigennützig Schulterschluss mit religiösen Traditionalisten aus aller Welt, spekulierend auf eine neue Evangelisierungswelle, auf wieder mehr Einfluss auf das Gesellschaftsleben.

    Ein Junge namens Tahsin wurde von klein auf geistig dahinmanipuliert, eines Tages durch öffentliches Abtrennen eines wesentlichen Teiles seines Phallus "bewusst" zum Roma-"Mann" beschnitten zu werden. Gilt ab jetzt wieder: "Du bist nichts, dein Volk ist alles"?

    Ich hoffe auf einen Aufschrei auch von feministischer Seite bei soviel Fokussierung
    auf den kindlichen Phallus als Dreh- und Angelpunkt für das Wohl und Wehe eines
    (in diesem Falle) Roma- bzw. Sinti-Stammes.

    Die sog. "Westliche Welt", das "Abendland" hat offenbar abgedankt. Es zeigt seiner jungen Generation mittels Kinderfernsehen ohne den geringsten kritischen Unterton, wie Kinder und Kleinkinder per Messer am Phallus vor der ganzen voyeuristischen Sippschaft zu "Männern"(?!?) "gemacht" werden.

    Dieses von oben her zutiefst verkommene und verrottete "Abendland" wirft die mühsam errungenen Menschenrechte über Bord, klatscht ekstatisch Beifall und geilt sich wieder an altertümlichen Verletzungs-/ Initiations-/ Markierungs-Riten an Kindern als neuestem Schrei auf. Religionen mit ihren manipulativen Gedankenkonstruktionen, irrationalen Traditionen und Vorschriften zählen schon wieder mehr als das Antlitz, die Würde und Unverletzlichkeit eines jungen Geschöpfes. Die angeblich christlichen Kirchen üben eigennützig Schulterschluss mit religiösen Traditionalisten aus aller Welt, spekulierend auf eine neue Evangelisierungswelle, auf wieder mehr Einfluss auf das Gesellschaftsleben.

    Ein Junge namens Tahsin wurde von klein auf geistig dahinmanipuliert, eines Tages durch öffentliches Abtrennen eines wesentlichen Teiles seines Phallus "bewusst" zum Roma-"Mann" beschnitten zu werden. Gilt ab jetzt wieder: "Du bist nichts, dein Volk ist alles"?

    Ich hoffe auf einen Aufschrei auch von feministischer Seite bei soviel Fokussierung
    auf den kindlichen Phallus als Dreh- und Angelpunkt für das Wohl und Wehe eines
    (in diesem Falle) Roma- bzw. Sinti-Stammes.

    Alleine das Zustandekommen des Schandparagraphens 1631d, der sich in keiner Weise auf eine Bevölkerungsmehrheit stützen kann, zeigt:

    Diese deutsche Bundesrepublik ist keine Demokratie, als die sie sich allen stets verkauft, sondern eine Lobbykratie! Die im Grundgesetz verankerte Religionsfreiheit besagt nur, dass jeder und jede seinen Glauben nach seiner Überzeugung leben darf, sie ist mitnichten ein Vehikel zur Körperverletzung Dritter im Namen irgendeines Gottes, einer Tradition oder einer sexuellen Präferenz. Allenfalls erlaubt sie eine Selbstbeschneidung bzw. ein Beschnittenwerden auf ausdrücklichen eigenen Wunsch. Dahingehend müsste noch ein Schutzalter wie bei Geschlechtsumwandlungen eingeführt werden.

    Danke, Pizarro73,

    du hast einen weiteren Blickwinkel der Penis-Verminderungsoperationen aufgezeigt: Den der GLEICHGÜLTIGKEIT, des DESINTERESSES, der GERINGSCHÄTZUNG gegenüber den männlichen Sprösslingen.

    Es bestürzt mich, dass du so viele Jahre ohne Vorhaut keinen vollen sexuellen Genuss empfinden konntest, dass du so lange darben musstest.
    Bei mir sind es gezählte 26 Jahre, in denen ich vorhautlos mit gefühlstauber Eichel keinen vollen sexuellen Genuss empfinden konnte, ja nicht einmal eine Ahnung hatte, dass es um eine ganze Dimension mehr davon geben könnte. Das sexuelle Erleben ist seit der rudimentären Vorhautwiederherstellung durch Dehnen der Restschafthaut für mich so wie ein SCHWARZWEIßFILM, der nunmehr FARBIG geworden ist.

    Vielen Dank, Franke87, für deine Offenheit.
    Da du bereits 18 warst, nehme ich an, dass du bewusst mit schwarzmalerischen Prognosen durch eine/n Mediziner/in zu einer Vorhaut-Amputation "genötigt" worden bist. Wurden dir Schreckens-Szenarien für den Fall deiner weiteren Intaktheit prophezeit, um dich willig zu machen? Oder hast du dich aus einem Leidensdruck heraus an den Arzt gewandt?

    Ich gebe dir recht, Sokrates, man muss mit Beschuldigungen absolut vorsichtig ein. Nachdem ich aber schon mehrmals und auch gegenwärtig wieder Schilderungen Betroffener höre bzw. lese, die ganz in Richtung willkommener Vorwand für vom Minderjährigen unerwünschte, ausgiebige Genitalmanipulationen durch mehr oder weniger Berufene klingen, habe ich mir gedacht: Ich möchte hiermit einen Diskussionsprozess anregen.

    In manchen Schilderungen wird auch anlässlich von Hodenhochstands-Diagnosen auch gleich auf die Penis-Vorhaut fokussiert, und es scheint, als wären manche Jungs bei der ach so guten Gelegenheit einer Hodenhochstands-Operation auch gleich ihrer Vorhaut entledigt worden.

    Dennoch möchte ich keinem ehrlich Gutmeinenden, der Jungen mit angeblichem Hodenhochstand wirklich helfen will, böse Absichten unterstellen. Ich getraue mich auch nicht abzuschätzen, unter welchen Umständen Hodenhochstand wirklich pathologisch ist, und unter welchen anderen Umständen es sich einfach um eine von der Norm etwas mehr abweichende körperliche Entwicklung handelt, die überhaupt keiner Fremdmanipulation bedarf. Das zu unterscheiden, maße ich mir nicht an. Was ich möchte, ist, hiervon Betroffene zu einem Austausch anzuregen.

    Immer wieder tauchen Schilderungen Betroffener auf, bei denen im Kindesalter "Hodenhochstand" diagnostiziert wurde. Die Schilderungen solcher Kontrollvorgänge sowie des manuellen Bearbeitens der kindlichen/ jugendlichen Hoden durch Ärzte/ Ärztinnen/ mehr oder weniger Sorgeberechtigte gehen vom unangenehmen, im Laufe der Kindheit vielmaligen, völligen Entkleidenmüssen des Kindes, über das Exponieren der Genitalien des Kindes bis zu den handfestesten Manipulationen wie rundherum abtasten, drücken, ziehen, quetschen, pressen, verdrehen uam. Alles das legt mitunter den Schluss nahe, dass der hierzu anscheinend eigens konstruierte Anlass "Hodenhochstand" nur ein Vorwand sein muss. Offenbar sollen ungeniert und vermeintlich straflos damit die ausgefallensten und unangenehmsten Manipulationen ermöglicht werden, bis hin zu vom Knaben ungewollten, heftigsten Stimulationen. Auch wenn es durch den/ die Manipulierende dazu heißt: "Is nicht schlimm", oder "Is ganz normal", hinterlässt dieses äußerste befremdliche Treiben beim betroffenen Knaben schwere Verwirrungen und Unverständnis (über nicht steuerbare und innerlich bekämpfte/ abgelehnte sexuelle Körperreaktionen) aus, dazu noch Ängste, darüber überhaupt zu reden, die durch oben zitierte Plattheiten sicher nicht einfach wegzuwischen sind.

    Mit der Eröffnung dieses Themas möchte ich jene ermutigen, die (vielleicht jahrelang wiederkehrende) unangenehmste Erfahrungen als Folge einer Diagnose "Hodenhochstand" machen mussten, hier von ihren Erlebnissen so offen sie wollen zu berichten. Geteiltes Leid ist halbes Leid und durch Offenlegung und Solidarisierung können sich sicher auch auf diesem Gebiet die Dinge zum Besseren wenden.

    Vielen Dank auch dir, weguer, für deine so offene und unerschrockene Schilderung. Deine Gedanken über das Opfer-Sein finde ich sehr interessant: Ich habe mir auch schon mehrmals überlegt, was wohl mit mir wäre, wäre der Verstümmelungs-Kelch an mir vorüber gegangen. Vielleicht nähme ich dann heute die Klagen der Opfer auch weniger ernst? Jedenfalls hat das Erlittene bei mir zu einer Solidarisierung mit den jungen Menschen meines Geschlechtes und eine Sensibilisierung gegenüber ihren Bedürfnissen und Wünschen geführt, was ja durchaus ein Gewinn für die gute Sache ist.

    Gerade die tägliche aufs Neue erlebte Erkenntnis des Verstümmelt-Seins ist für mich ein Stachel, der mich nicht ruhen lässt, etwas zum Guten in der Welt bewirken zu wollen, vor allem einmal in Form von Kampf gegen sexuelle Fremdbestimmung, sei es unter medizinischem, erzieherischem oder religiösen Deckmäntelchen.

    Hallo Maria,

    das hast du sehr gut auf den Punkt gebracht. Danke!

    Danke für Deine Klarstellung, sie war mir wichtig. Dir geht es nicht um eine Verdrängung oder eine Negation der Vergangenheit, sondern um ihre Instrumentalisierung zu bestimmten Zwecken.


    Entschuldige bitte, dann habe ich ein älteres Posting von dir falsch interpretiert oder "schlimmstenfalls" dich offenbar mit jemandem verwechselt. Soll aber nichts an meinem Respekt vor deinem Einsatz für die gute Sache ändern.

    Ich selbst stamme nicht aus einer beschneidenden Kultur. Hatte ich das denn irgendwo erwähnt? :huh: Nein, ich kann es mir leider nicht zugute halten, den gedanklichen Sprung aus einer pro-Beschneidungs-Tradition geschafft zu haben und mir MGM offen und unkonditioniert bewusst zu machen.

    Hallo Maria, ich finde es großartig, dass gerade du, die du ja laut eigenen Angaben aus einer knabenbeschneidenden Gesellschaft stammst, dir über alle Widerstände hinweg deinen eigenen Kopf bewahrt hast. Das verdient hohe Anerkennung.

    Du hast mich ganz richtig verstanden: Weder die "Schrecken der Nazidiktatur und des Holocausts", noch die Schrecken aller übrigen Diktaturen oder Schreckensherrschaften bzw. eines Völkermordes oder Sklavenjagd in jedwedem Land bzw. Kontinent und durch alle Zeiten dürfen vergessen oder verdrängt werden. Nur so kann die Menschheit daraus lernen. Einseitige Schuldvorwürfe verhindern aber genau das.

    Deshalb empfinde ich es als eine Ungeheuerlichkeit, mithilfe von Vorwürfen bezüglich der Vergangenheit, noch dazu in Tateinheit mit einer Genoziddrohung, gegenwärtiges Unrecht zu verteidigen: "... wie hysterisch die deutschen Weiber und Männer... Die Relegions Freiheit der Juden in Deutschland sollte un an tastbar
    sein, gerade die Verbrecherinen und Verbrecher des Dritten Reiches haben
    jüdische Kinder in die Flammen der Krematorien geworfen. Sind die
    Deutschen Nachgeborenen immer noch so unzivilisiert...? das wird schwere
    Folgen haben für den hässlichen Deutschen der einfach nicht aus stirbt." 
    So etwas erschreckt mich zutiefst. Ich hatte immer geglaubt, Juden würden in unserer Zeit wieder gerne in Deutschland leben, sich auch als Deutsche fühlen, die zu diesem Land stehen, nicht nur als "Juden in Deutschland", die von Fall zu Fall mittels Schuldvorwürfen(!) kleinere und auch größere Gefälligkeiten erzwingen wollen.

    Ich hoffe einfach, dass diese fürchterliche Drohung nur eine seltene, verwirrte Einzelmeinung darstellt.
    Bitte verzeihe meine unverblümten, offenen Worte, aber du hast mich danach gefragt. Ich kann es nicht anders ausdrücken.

    Vielen Dank, thorsten35 und Gustav,
    für euren Mut, so viel über euer Innerstes "preiszugeben".

    Gustav
    Danke für deine Wünsche. Meinen Frieden habe ich an dem Tag gefunden, an dem zumindest in der sogenannten "westlichen Welt" (natürlich wäre es noch besser überall auf der Welt) jegliche fremdbestimmte Genitalmodifikation, insbesondere an Minderjährigen beiderlei Geschlechts ein Ende gefunden haben wird. Die genitale Selbstbestimmung muss selbstverständlich sein, alle Opfer der Genitalverstümmelungen müssen als solche anerkannt und zumindest symbolisch entschädigt werden. Diese staatlich über Jahrzehnte geduldete Genitalverstümmelung muss endlich als solche klassifiziert werden und diese Vergangenheit überhaupt erst "bewältigt" werden.

    Wenn du bereits mit dir und deinem Erlebten vollkommen ins Reine gekommen bist und dir jetzige und künftige Generationen dennoch nicht egal sind, dann freut mich das für dich. Vielleicht schaffe ich das auch eines Tages. Bis dahin muss ich erst noch alle teilweise verdrängten Facetten dieser vielfachen Übergriffe aus meiner Tiefe "fördern", damit sie mich nicht im Unterbewusstsein unkontrolliert beeinflussen. Außerdem leben wir heute erstmals in einer Zeit, in der kindliche Missbrauchs- und Übergriffserfahrungen in der Öffentlichkeit anerkannt breit diskutiert werden. Da dürfen wir nicht abseits stehen, sondern müssen die meiner Meinung nach schlimmste Art der Kinderschändung, nämlich die fremdbestimmte Abtrennung hochsensibler Teile des Penis, in die Diskussion einbringen. Es ist hoch an der Zeit.
    Mit dieser kleinen "Umfrage" meinerseits möchte ich mir ein Stimmungsbild machen, wie andere über ihre Verletzungen denken, weil ich nicht von mir auf andere schließen möchte. Ich hoffe jedenfalls, dass alle, die auch für sich einen Schlussstrich gezogen haben mögen, so wie du weiterhin solidarisch mit den jüngst und noch künftig zu Opfern gewordenen mitfühlen und sich für diese einsetzen.

    KEIN Volk kann wohl von sich ehrlicherweise behaupten, keine dunklen Kapitel in seiner Vergangenheit oder gar Gegenwart zu besitzen. Oder nenne mir bitte eines. Ich finde als Österreicher dieses ununterbrochene Deutschen-Bashing, das die Welt seit 80, wenn nicht 100 Jahren erlebt, mehr als ungerecht. Für mich ist dieses einseitige Hinhauen und gleichzeitige Weglenken von sich selbst sogar pure Berechnung.

    Wenn es dich WIRKLICH interessiert, mit mir kontrovers zu diskutieren und du eine ehrliche Frage hast, dann bitte als private Nachricht. Das wäre hier in diesem Forum logischerweise OT.

    Mir fehlen die Worte, wenn ich diesen Eva-Andres-"Kommentar" lese.

    Andererseits ist es gar nicht so schlecht, einmal wieder vor Augen geführt zu bekommen, wie in gewissen Kreisen über die Deutschen gedacht und gesprochen wird. Ich wünschte mir, möglichst viele Menschen könnten jenen aufschlussreichen Wortbeitrag lesen.

    Natürlich fehlt darin nicht der stereotype Hinweis auf die Vergangenheit. Es gibt ja inzwischen wohl kaum etwas, was man Deutschland noch nicht vorgeworfen hat. Hieb- und stichfeste Beweise oder gar eine kontroverse Diskussion darüber waren sowieso weder benötigt, geschweige denn erwünscht.

    Ich habe, mal da, mal dort, schon ähnlich klingende "Segenswünsche" gegenüber den Deutschen gelesen, sogar schon aus der Kaiserzeit und den Zwanzigerjahren. Ich fahnde gerade nach der Quelle dafür.

    Wer empfindet ähnlich? Ich möchte euch ermutigen, über eure Gefühle und Assoziationen zu sprechen und zu schreiben. Alle Facetten der Opfer-Erlebnisse sollten heute beleuchtet werden, ohne aus falsch verstandener Scham etwas auszusparen. Um irgendwann die volle Anerkennung als Opfer zu erhalten, muss man sich zuerst eben einmal exponieren...


    Im Alter von neuneinhalb wurde ich beschnitten. Das sagt sich so leicht. Dem voran ging eine Vielzahl von Penis-/ Vorhaut-/ Eichel-Kontrollen. Ich wuchs mit der Geisteshaltung meines Vaters auf: Eine Vorhaut müsse (von kleinster Kindheit an) vollständig zurückziehbar sein, damit die Eichel penibel mit Seife gereinigt werden könne. So unangenehme Gefühle, wie das Zurückziehen der naturgemäß noch engen Vorhaut auch hervorrief und noch viel mehr das Rundherum-Einseifen der Eichel in der Badewanne, ich versuchte das über mich ergehen zu lassen, beziehungsweise selbst an mir durchzuführen. Schließlich war mir ja induziert worden, dass dieses unbedingt täglich durchzuführen sei. Auch wenn ich das oftmalige Kontrollieren durch Vater/ Mutter mehr als lästig empfand. Ich nahm es zu wenig ernst, dass mein Vater meine Vorhaut als „viel zu eng“ empfand und meine Widerreden leid war. Im Umfeld seiner Ärztekolleginnen und -kollegen, meinte er, wären schon viele Buben am Penis operiert worden und bei mir sei dieses auch notwendig.


    Der letztuntersuchende Arzt vor der OP stellte zwar zu meiner Freude fest, dass er an mir keinen Operationsbedarf erkennen könne, aber was zählte das schon…


    Jetzt endlich zu meiner eigentlichen Frage: Wer fühlt sich so wie ich GESCHÄNDET, ENTEHRT, MISSBRAUCHT?


    Und zwar aus folgendem Grunde: Ohne jegliche Notwendigkeit, jeglichen Leidensdruck kam ich auf den OP-Tisch und wurde dort mit den medizinisch üblichen Rauschmitteln in die Bewusstlosigkeit versetzt. Während dieses Zustandes meinerseits machten sich mehrere Personen beiderlei Geschlechts in Weiß über mein gesundes, bis dahin naturbelassenes bestes Stück her. Sie grapschten wohl daran herum, machten vielleicht anzügliche Bemerkungen, fassten schließlich die Vorhaut mit Zangen und schnitten sie der Länge nach bis zum Eichelrand, mindestens 3 cm doppellagiges, allerhöchst-sensitives Gewebe, auf. Anschließend spreizten sie mir mit Zangen und Klemmen die gespaltene Vorhaut so weit auseinander, dass sie mir eine Plastikglocke tief auf die Eichel schieben und pressen konnten, bis hinunter zum Eichelrand. Um das zu ermöglichen, musste natürlich ein Skalpellschnitt außerdem mein Frenulum an der Unterseite der Eichel durchtrennen. Danach wurde mir mit einem festen Garn die längsgespaltene Vorhaut so eng auf die gerillte Plastikglocke abgeschnürt, um mein sensitivstes Gewebe zum Absterben zu bringen. Der über die Glocke vorstehende, bereits im Nekrotisierungsprozess begriffene Vorhautüberstand über die Glocke wurde überhaupt gleich noch an Ort und Stelle beseitigt. Mir irgendwelche Erklärungen zu geben, was genau beabsichtigt war, mir anzutun, hatte sowieso niemand für nötig gehalten. Es reichte wohl, mich mit einem braun von getrocknetem Blut verschmierten Rest-Penis und einer stufig-harten Rundung anstelle der früher geschmeidigen,
    glatten Vorhaut aufwachen zu lassen.


    Ich möchte gar nicht näher auf die ganze Woche Schmerzen bei jedem Harnlassen eingehen, bedeutsamer scheinen mir eher die Umstände der Nach-Operation, als es darum ging, die an der Vorhaut-Narbe festgebundene Plastikglocke („Plastibell“) herunterzuzerren und zu –arbeiten. Auch diesmal wieder: Hose runter. Dann auf die im Raum stehende Liege mit mir, wegschauen.
    Zu mehreren machten sie sich über meinen Penis her rissen, wälzten, kneteten und zerrten daran. Doch die an etlichen Gewebefasern der Penishaut noch festhängende Plastikglocke wollte noch nicht ab. Auf die Liege niedergedrückt, konnte ich mitverfolgen, wie mittels eines Skalpells die „widerborstigen“ Restfasern der ehemaligen Vorhaut unter höllischen Schmerzen einzeln durchtrennt wurden, um dieses widerliche Plastik-Eichelkorsett von meinem Penis zu reißen. Nach überstandenen Qualen wurde mein malträtierter Penis letztlich kunstvoll in Verband eingewickelt.


    Für das beteiligte Personal wahrscheinlich wieder so ein delikater Fall wie bei vielen anderen Jungs auch schon, der, wenn man unter sich ist, mit Gewissheit wieder für süffisant-genussvollen Gesprächsstoff gesorgt hat.
    „Mögen uns die jungen Patienten nicht so bald ausgehen!“, kann man sich da zuprosten. Da habt ihr wohl den richtigen Beruf gewählt, wenn man für die Übergriffe auf das Genital wehrloser männlicher Kinder dann sogar noch ein Gehalt bezieht, möchte ich zurufen! Wäre es anders, hätten alle verantwortungsvollen Krankenhäuser es längst abgelehnt, derartig widersinnige und perverse Genitaloperationen, wie Beschneidungen es sind, auszuführen!


    Zugegeben: Einige Kinderspitäler scheinen tatsächlich zurückhaltender geworden zu sein, nur in Notfällen zu operieren, und auch dann möglichst vorhauterhaltend.


    Liebe Grüße an alle Forenteilnehmer und -besucher noch und... bitte teilt eure Empfindungen mit!

    Wie sehr verroht muss man eigentlich sein, zu mehreren einen flüchtenden, wehrlosen nackten Jüngling einzufangen, zu fixieren und gewaltsam an seinem Genital herumzuschneiden?!?
    Hier ein Beispiel aus Kenia.

    Zitat aus dem Zeitungsbericht: "The family’s second born son ... fidgeted before letting out a loud cry, calling on his parents
    to rescue him from the “intruders who want to mutilate my manhood
    .”

    Alleine dieser Hilferuf ist doch zum Steinerweichen!!!

    http://www.kigalikonnect.com/article/a-boys…mily-agony.html