Nicht mehr von Mohels durchgeführt unter medizinischer Aufisicht etc. Also immerhin ein Teilerfolg. Ein Freund sagt immer: der Wurm ist im Apfel
Beiträge von Cleopatra
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Damit kommen sie nur nicht weit im Gegenteil, sie akkumulieren die Meinungen.
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Wenn Religionen sich auf dem falschen Weg befinden, darf man ihnen ruhigen Gewissens die Zähne zeigen finde ich. Die Geschichte hat uns jedenfalls gelehrt, dass es besser ist den Mund nicht zu halten.
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So, Kommentar ist abgesetzt. Selten so einen schwachsinniges Statement gelesen wie das von Herrn Schwarzmann...
Ja, vor allem diese Stellen:
Darüber hinaus dient Beschneidung natürlich dem Kindeswohl. Zirkumzision
ist aus medizinischen, hygienischen und ästhetischen Gründen sehr
vorteilhaftDann dieser Satz:
Zweitens betreiben nachweislich lediglich 10-15 % der Männer in Deutschland eine ausreichende Intimhygiene.welcher im Widerspruch zu diesem steht:
Die Vorhaut ist ein Organ, welches vor tausenden von Jahren
für die Männer notwendig war. Die meisten Menschen lebten unter
unhygienischen Bedingungen und brauchten einen Penisschutz
Unterm Strich braucht man ihm garnicht zu widersprechen. Er tut es schon selbst. -
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Wenigstens kann man uns Kritikern jetzt nicht mehr vorwerfen, wir wären dafür verantwortlich, dass die deutsch-israelischen Beziehung sich aufgrund der Beschneidungsdebatte verschlechtern.
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Von 1992 bis 2004 arbeitete Leo Latasch am Institut für Anästhesiologie und Schmerztherapie (Er sollte im Grunde wissen was Schmerz bedeutet)
Latasch ist im Übrigen auch Mitglied im Direktorium des Zentralrats der Juden in Deutschland. Daher wundert mich dieser Versuch der Relativierung auch nicht wirklich. Unfassbar -
Damit hat er sich als Quacksalber geoutet.
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Man lege die Betonung auf Rechtsexperte
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Die lassen wirklich nichts aus
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Rhetorisch hübsch verpackt, davon hat er Ahnung. In der jüdischen Allgemeinen war zu lesen, dass er die Beschneidungsdebatte für nicht Antisemitisch hält und man darüber reden dürfte. Nun wird alles revidiert und aus vollen Rohren geschossen. Den Gegnern werden Worte in den Mund gelegt und Hermeneutik par excellence praktiziert. Es war klar, dass dieses Thema in einer Schlammschlacht enden würde. Doch die direkte Verbindung zum Antisemitismus ziehen, ist schon ein starkes Stück. Ich bin davon ausgegangen, dass beide Seiten so viel Anstand besitzen und dieses Thema entpolarisieren und auf die sachliche Ebene heben. Hätte ich ihm nicht zugetraut, bin ich ehrlich.
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So irrsinnig es klingen mag, die Themen wiederkäuen bis zum Verfassungsgericht ist wohl der beste Weg.
Wenn die Beschneidung oft genug in den Medien erscheint und darüber geschrieben und diskutiert wird, erkennt wohl auch der letzte Hinterwäldler irgendwann, wie wichtig das kommende Gesetz für die Kinder, den Rechtsstaat und die Demokratie sein wird. -
So sicher war das garnicht. Hat doch Graumann erst vor einigen Tagen den Antisemitismus in der Beschneidungskritik als nicht vorhanden bekräftigt.
Er hatte ja sogar selbstsicher wie er ist die Debatte gewünscht. Nun ist er sich da wohl nicht mehr so sicher und schwimmt auf der Antisemitismus-Welle.
Seit Beginn der Debatte redete er immer sehr subtil. Bis heute. -
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Die Verbindung zwischen dem antisemitischen Angriff in Berlin und der Beschneidungskritik ist hiermit wohl hergestellt worden. Schade dass das in solchen Tiefen endet.
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Ich kenn doch meine Pappenheimer. Und es wird doch eine Verbindung zwischen dem Vorfall in Berlin und der Beschneidungskritik gezogen und nicht eindeutig differenziert.
War abzusehen. Schade.
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Für einen gemeinsamen Nenner bedarf es auch zweier Zähler. Hier wurden jedoch ohne Umwege die Zähler: Darf die Beschneidung überhaupt stattfinden, gestrichen, so dass man gleich zu der Ansicht kam, dass die Beschneidung als Solches nicht illegal ist und weiter ausgeführt werden darf, jedoch unter welchen Bedingungen dies stattzufinden hat. Die Vorgehensweise ist schon ziemlich schäbig.
Schaut man sich die geballte Titelsammlung im Ethikrat an Prof. Dr. med. Jur. etc., sollte man erwarten dass hier seriös vorgegangen wird.