Ich mach mich nicht lustig. Ich sage nichts anderes als einige andere hier auch. Aber was soll jemand der gefoltert und verstümmelt wurde sagen wenn hier Leute rumheulen weil bei Ihnen im Kindesalter eine Operation unter Narkose gemacht werden müsste, wenn diese jetzt von verstümmelt reden. Wie glaubst du sieht das für das Opfer von Folter aus? Das würde auch sagen die machen sich über mich lustig.
Was ich damit aufzeigen will ist ganz einfach. Man kann nicht von anderen etwas verlangen und sich selbst nicht daran halten. Ich wollte mich nicht lustig machen, sondern nur veranschaulichen wie absurd es hier zugeht. Ich bin selbst betroffen und das ist ja hier wohl bekannt. Ich bin auch nicht zufrieden damit das ich einfach ohne Zustimmung beschnitten wurde. Auch darum bin ich noch lange nicht verstümmelt. Ich kann das gleiche mit dem Penis machen wie jeder andere auch. Und es macht auch keinen Unterschied beim Sex, denn da wäre die Vorhaut ja ohnehin zurückgezogen. Ansonsten würde was nicht stimmen oder?! Und jetzt komme ich mal dem Vorschlag von Urolüge nach und werde mich freiwillig für immer zurückziehen. Denkt mal drüber nach was ihr von anderen wollt und wie ihr gegenüber anderen auftritt. Dann versteht ihr vielleicht die Reaktion der anderen. Mit Scheuklappen und nur ich bin das Opfer wird das leider nichts. Viel Erfolg und alles gute den Betroffenen. Mögen sie sich nicht unterkriegen lassen
Beiträge von Torben
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LOL das wird ja immer besser. Also was soll dann ein Opfer von Folter sagen, dass wirklich verstümmelt wurde, wenn man hier wegen einer Beschneidung von Verstümmelung spricht? Das ist ein Witz oder? Die meisten hier wurden doch sogar aus medizinischen Gründen beschnitten und nicht aus Lust und Laune. Daher kann es niemals eine Verstümmelung sein. Ich rede mir hier nichts schön und von toll finden kann keine Rede sein. Aber wie zu erwarten, wenn man keine Argumente mehr hat und einsehen müsste, dass man sich nur selbst bemitleidet, dann wird es Zeit dem gegenüber bösartige Dinge zu unterstellen und ihn in die Ecke drängen. Das ist typisch und zeigt nur auf wie ernst zu nehmend das ganze hier ist. Betroffen bin ich selbst ja wohl auch. Wenn es aber als Qual gesehen wird wenn ich jetzt nicht pausenlos jammere was ich für ein armes Opfer bin, dann ist der Fehler nicht bei mir sondern bei den „Betroffenen“ zu finden, oder?
Oder gibt es hier verschiedene Betroffene? Welche die hier erwünscht sind weil alles was im Leben schief läuft wegen der Beschneidung und damit die Schuld von anderen ist und welche die das beste aus sich machen und nicht nur das arme Opfer spielen wollen. Letztere sind natürlich hier nicht erwünscht, sie sind ja eine Gefahr für die „Betroffenen“ obwohl sie selbst betroffen sind. Merkst du echt nicht wie lächerlich das ist?! -
Es gibt nur eine Sichtweise des jeweils Betroffenen. Aber ich lass mir keine Beleidigung andichten nur weil ich klar gesagt habe wie es für mich ist und das ich nicht über andere urteile. Ebenso bin ich nicht verstümmelt. Es ist für mich auch mehr als fragwürdig, gar beleidigend, jeden beschnittenen Mann als verstümmelt zu bezeichnen. Zumal das herabwürdigend ist für Menschen die wirklich einen Unfall oder ähnliches hatten und verstümmelt wurden.
Aber hier wird mit zweierlei Maß gemessen. Auf der einen Seite prangert man Übergriffe aufs schärfste an und auf der anderen Seite begeht man sie selbst regelmäßig.
Ich weiß schon warum ich mich die letzten Jahre hier nicht gemeldet habe und das auch zukünftig besser nicht tun werde. -
Wer bitte ist beleidigt deshalb? Ich sagte mehr als deutlich, dass ich nur über mich spreche und nicht über andere urteilen kann.
Aber hier wird einem ja alles abgesprochen. Wenn ich das umgekehrt auch machen würde, dann müsste ich jetzt behauptet John kann mit Vorhaut doch gar nicht wissen, dass er das was er empfindet nicht ohne Vorhaut empfinden kann oder gar besser empfinden würde. Soweit will ich aber nicht gehen. So zu argumentieren überlasse ich mal anderen. -
Siehst du und genau da liegt der Hund begraben. Ich glaube nicht das du 70% mehr spürst. Sonst wäre es für dich sehr unangenehm. Kaum zum aushalten. Aber ich spreche hier nur für mich. Ich will nicht urteilen was andere spüren oder nicht spüren. Ich kann mir nur nicht vorstellen wie es funktionieren sollte, noch 70% also mehr als das doppelte noch dazu zu fühlen. Da könnte man nicht mal das Kondom drüber ziehen.
Und natürlich habe ich keine 3 Orgasmen direkt hintereinander. Aber an einem netten Abend kommt das häufiger vor das da auch 3 mal abgeladen wird. -
Damit wollte ich sagen, wenn man angeblich 70% mehr spüren würde mit Vorhaut, müsste es ungeheuer unangenehm für mich im Alltag und bei jeder Berührung sein.
Übrigens fühlt meine Eichel auch nicht nur Druck oder Temperaturen. Man spürt jede Berührung.
Der erste Orgasmus ist meistens der Anfang und der zweite oder oftmals auch der dritte ist dann das Finale.
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Also Komplikationen sind für mich nur Dinge die ich auch wahrnehmen kann. Sonst könnte alles im Leben und an jedem Körper eine Komplikation sein. Aber die Zahl an Beschneidungen sinkt ja und man hört viel mehr über Nachteile als noch vor einigen Jahren. Aber auch die Nachteile sind ja von Person zu Person unterschiedlich aufgefasst. Ich zB. lese sehr häufig von beschnittenen Männern, dass sie nichts spüren, nicht zum Orgasmus kommen und keine Erektion mehr haben. Wenn ich selbst sehr erregt bin kann ich in 10 Sekunden kommen. Ich muss die Eichel nur leicht berühren. Wenn ich jetzt mit Vorhaut noch viel empfindlicher wäre, könnte ich theoretisch den Penis nicht mal zum waschen oder pinkeln anfassen, ohne einen Orgasmus zu haben. Wenn das alles so stimmt und man 70% mehr spüren würde. Daher kann ich nur sagen, dass jeder für sich selbst sagen kann ob er Komplikationen erlitten hat oder nicht.
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Wow. Heftig was du da übersetzt hast. Ich hoffe das stimmt auch so

Aber ist es denn tatsächlich so, dass die Komplikationsrate später vielfach höher ist?
Ich bin bisher davon ausgegangen, dass in den USA so früh beschnitten wird weil so viele nicht krankenversichert sind. Da eine spätere Behandlung auch wesentlich teurer wäre als die Beschneidung direkt nach der Geburt. -
Das Gespräch mit der Mutter/Eltern sollte er unbedingt suchen. Ich weiß das viele nicht drüber reden wollen. Wollte meine Mutter auch nicht. Ich musste sie schon etwas nötigen, damit sie mit der Sprache rausrückt. Da darf man eben nicht aufgeben. Zur Not einfach ein paar Wochen/ Monate später wieder versuchen.
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Ich möchte es auch nicht beurteilen. Ja fürchte nur es führt ins nichts. Alle Fakten und Unterlagen ist auch hübsch gesagt. Die sind wahrscheinlich schon längst vernichtet, denn die 10 Jahre sind vorbei. Es steht dem TE natürlich frei, es zu versuchen auch wenn ich glaube es kostet nur unnötig Kraft und bringt nichts ein. Ich selbst habe auch über juristische Schritte nachgedacht, aber dann doch nichts gemacht und es mit meiner Mutter besprochen, warum es gemacht wurde. Aber das muss jeder selbst wissen. Ich hätte mich nicht einmischen sollen.
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Wie ich bereits sagte, ein Arzt muss begutachten, welche Verletzung vorliegt. Das ist normal und wird immer so gemacht. Wie das Justizsystem funktioniert musst du mir garantiert nicht erklären. Ich finde nur die zunehmende Hetze gegen die Polizei immer erschreckender und das dies sogar in diesem Forum geduldet wird, wo ich immer Respekt vor den Leuten hier hatte und besonders vor dem was man ihnen angetan hat. Bitte unterlasse solche Behauptungen, dass die Polizei ihrer Arbeit nicht nachkommen wird, nur weil sie nicht selbst beurteilen können, ob und welche Verletzungen vorliegen.
Ich frage es im vorliegenden Fall auch nicht wirklich gut, hier die Justiz zu belasten. Das sollte er doch bitte mit seiner Mutter klären, warum sie das getan hat. Das habe ich auch so gemacht. Zumal hier die Aussichten schlecht sind, so leid es mir für den TE tut. Es gab offenbar eine Medizinische Notwendigkeit und seine Mutter hat eingewilligt. Damit gibt es nichts was auch nur ansatzweise eine Strafanzeige rechtfertigen würde, dass wird der Staatsanwalt auch so sehen. Er muss es aufarbeiten und lernen damit zu leben, so wie die meisten hier im Forum. Dafür wünsche ich ihm und allen anderen auch alles Gute.
Meine erste Nachricht war etwas heftig formuliert und dafür entschuldige ich mich auch hier und jetzt. Ich hätte es nicht so formulieren müssen. -
Die Chancen strafrechtlich hier etwas durchzusetzen sehen ich bei nahezu 0%, weil mit Sicherheit eine Einverständniserklärung vorliegt und die Sache verjährt sein müsste.
Selbst zivilrechtliche Schritte werden extrem schwer werden diese durchzusetzen.Anmerken muss ich noch, dass die Polizei selbstverständlich verpflichtet ist, eine Anzeige aufzunehmen. Dass hier erst irgendwelche Nachweise erbracht werden müssen ist natürlich so nicht richtig. Der Beamte hatte nur kein Bock sich damit zu befassen und hat abgewimmelt.
Völliger Quatsch. Bei jeder Anzeige wegen Körperverletzung wird gesagt, dass ein Arzt die Verletzungen begutachten muss. Das ist Standard.
Zumal das alles hier nichts bringen wird. Da passiert überhaupt nichts. Das kommt nicht mal bis zum Gericht. -
Vielen Dank für die Links und eure Hilfe.
Das ich wohl am Ende das Opfer war dass büßen musste ist mir schon bewusst.
Auch dass meine Mutter sich große Mühen gemacht haben muss ist mir längst bewusst. Das zeigt mir schon allein dass sie es geschafft hat eine Klinik sogar im Ausland zu finden die einen 10 Jährigen gegen seinen willen einer radikalen Beschneidung unterzieht wie es in Deutschland hoffentlich nicht möglich ist.
Was den respektvollen Umgang betrifft so sehe ich meine Mutter ja nur noch sehr selten und unser Verhältnis ist auch nicht das Beste.
Sie war natürlich nicht nur bösartig. Sie war zwar immer sehr streng aber das es soweit gekommen ist hätte ich auch nicht für möglich gehalten.
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Scheinbar meinte sie es wohl so. Aber wie gesagt sie hat das
Gespräch nur abgeblockt und wollte gar nicht darüber reden.Ich hatte auch so meine bedenken ob ich es wirklich
schreiben soll aber heute kann ich besser darüber reden als damals. Dass meine
Mutter so etwas tut hätte ich früher als Kind auch nicht für möglich gehalten.Welche Auswirkungen die Beschneidung hat denke ich zumindest
wusste meine Mutter ganz genau.Leider trifft es zu das ich in der Eichel nicht mehr viel
fühle. Am meisten ist die Stelle an der das Frenulum war noch reizbar.Wenn man die Eichel wieder mehr reizbar machen könnte wäre
ich sehr dankbar und würde Tipps gerne entgegen nehmen. -
Das weiß ich leider auch nicht.
Das Gespräch war ihr wohl unangenehm sie hat es eher abgeblockt statt mir wirklich meine Fragen zu beantworten. -
Hallo,
Leider weiß ich nicht in welchem Land es war. Ich war ja noch ein Kind und durch den Schock habe ich sowieso vieles verdrängt.
Ich kann mich an nicht mehr viel erinnern nur was in der Klinik passiert ist werde ich wohl nie vergessen. Das ganze geschah vor fast 16 Jahren.
Ich war mir auch lange nicht sicher ob ich es hier erzählen soll aus Angst es wird mir keiner glauben. Aber ich will auch nicht dass andere Kinder so etwas erleben müssen. Es ist sowieso schlimm dass so etwas nicht verboten wird.
Es war auf jedenfall eine Radikalbeschneidung da von der Vorhaut nichts mehr da ist.
Auch das Frenulum wurde dabei ganz entfernt wie ich später feststellte nachdem ich mich nach Jahren mit dem Thema etwas beschäftigt habe. Ich denke aber das war alles von meiner Mutter so gewollt.
Ich habe auch nach Jahren mal den Mut zusammen genommen und meine Mutter darauf angesprochen aber sie wollte dazu nichts sagen außer das es so besser war.
Ich habe damals aber mit niemandem darüber geredet und mich auch vor anderen nicht mehr nackt gezeigt. Ich habe mit Fussball aufgehört aus Angst die anderen würden etwas sagen wenn sie mich nackt sehen.
Heute stehe ich offener dazu, ich habe mit meiner Freundin darüber geredet und ihr alles erzählt und ich spiele auch wieder Fussball. Leider werde ich wohl nie vergessen können was passiert ist. Ich hatte als Kind danach auch sehr oft Albträume bei denen ich schreiend aufgewacht bin. Aber auch darüber habe ich mit niemandem geredet was wohl ein Fehler war. Seit ich mich nahe stehenden Personen anvertraut habe komme ich besser damit klar.
Mit meiner Mutter habe ich fast gar keinen Kontakt da sie auch 600 Km weit weg lebt. Ich sehe sie sehr selten da ich aus beruflichen Gründen weggezogen bin.
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Meine Mutter und ich lebten alleine in Deutschland. Ich weiß bis heute nicht wer mein Vater ist und meinte Mutter meinte immer er wäre abgehauen und sie wüsste nicht wo er lebt.
Meine Mutter war immer sehr streng zu mir und für jede Kleinigkeit wurde ich bestraft.
Heute denke ich sie hatte einen Hass auf alle Männer weil mein Vater damals einfach abgehauen ist und sie alleine ließ.
Als ich 10 Jahre alt war meinte meine Mutter sie will dass ich beschnitten werde. Ich war total dagegen und dachte auch das Thema hätte sich erledigt weil sie nach einer Woche nicht mehr davon redete.
Einige Wochen später in den Ferien sagte meine Mutter wir würden in Urlaub fahren.
Die Fahrt dauerte einige Stunden ich weiß nicht mehr wie lange.
Sie fuhr mit mir in eine Klinik im Ausland.
Als wir dort ankamen war ich schon etwas verwundert aber ich dachte mir auch noch nicht zuviel dabei. Ich war wohl etwas Naiv und eigentlich sowieso eher ein Spätentwickler.
Auf jedenfall sprach meine Mutter da wohl mit einem Arzt. Leider konnte ich die Sprache nicht verstehen da es kein Deutsch war.
Nach wenigen Minuten kam der Arzt mit meiner Mutter zu mir und sie nahmen mich mit in einen anderen Raum.
Dort sagte meine Mutter ich soll mich ausziehen und dann bekam ich richtig Angst und habe mich geweigert. Kurz darauf kamen noch 2 weitere Personen und dann wurde ich von ihnen ausgezogen. Sie legten mich dann auf eine Liege und schnallten mir Arme und Beine fest. Jetzt habe ich nur noch geheult. Meine Mutter verließ dann den Raum und der Arzt mit dem sie vorher gesprochen hatte fummelte mir am Penis rum.
Dann ging er zur Seite und holte eine kleine Spritze. Ich war nur noch am Schreien und einer der beiden Helfer hielt mir dann die Augen zu und kurz darauf spürte ich einen starken Schmerz. Danach fummelte jemand weiter an meinem Penis bis ich da fast nichts mehr spürte.
Irgendwann es kam mir vor wie nach Stunden war es dann vorbei. Ich lag noch festgeschnallt auf der Liege und jammerte noch ein wenig. Dann verließen alle den Raum. Nach einiger Zeit kam der Arzt mit meiner Mutter zurück die mich etwas zu beruhigen versuchte. Sie erklärte mir es wäre alles bestens und ich wäre jetzt endlich beschnitten.
Ich war total Kraftlos als mich der Arzt von der Liege befreite.
Danach musste ich in ein Zimmer und meine Mutter meinte ich soll hier eine Nacht bleiben dann könnte ich mit ihr nach Hause fahren. Ich war sehr enttäuscht von meiner Mutter und konnte nicht verstehen warum sie so etwas hat machen lassen.
Ich kann es bis heute nicht verstehen. Meinen Kindern würde ich nie so etwas antun.