Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Da leidet ein Mann nach einer Beschneidung an Impotenz (ich nehme mal an, er simuliert hier nicht), und dann wird jeder Zusammenhang mit der Beschneidung und Impotenz a-priori abgestritten.
Es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Da leidet ein Mann nach einer Beschneidung an Impotenz (ich nehme mal an, er simuliert hier nicht), und dann wird jeder Zusammenhang mit der Beschneidung und Impotenz a-priori abgestritten.
Wenn Du auf die komplette Artikelbeschreibung über "mehr zum Thema" klickst, öffnet sich ein externes Fenster zur Webseite des Händlers. Dort unter "Bewertung und Kundenzufriedenheit" kommt dieser Passus vor beim Thema Reklamation.
Ich vermute, jemand ohne ausreichende Deutschkenntnisse hat diesen Text zusammengestellt und dabei kam dann dieser Kauderwelsch heraus.Die fragliche Klemme wird ja explizit als "für Erwachsene" beschrieben. Ohne die Rechtsgrundlage exakt zu kennen vermute ich, dass nichts gegen diesen Verkauf spricht - so schräg er auch sein mag.
Ich habe diese Angebote der Beschneidungsklemmen durch Zufall heute auch auf Ebay entdeckt. Einfach nur gruselig.
Die fragliche Klemme wird ja explizit als "für Erwachsene" beschrieben. Ohne die Rechtsgrundlage exakt zu kennen vermute ich, dass nichts gegen diesen Verkauf spricht - so schräg er auch sein mag.
Also zumindest die Gomco-Klemme kann meines Wissens nur für Beschneidungen bei sehr kleinen Kindern und einigermaßen sicher bei Säuglingen angewandt werden.
Laut einer Studie von Horowitz (2001) z. B. sei die Beschneidung mit der Gomco-Methode bereits nach dem 3 Monat nicht mehr zu empfehlen, da sie danach mit einem erheblichen Komplikationensrisiko verbunden sei.
Und in dieser Altersstufe sind echte medizinische Indikationen zur Beschneidung sehr selten.
Es ist ein Produkt, das praktisch nur für medizinisch unnötige, Beschneidungen an Babys verwendet werden kann.
Der Artikel der FAZ (manche erinnern sich vielleicht noch daran), wonach die Zahl der ambulanten Beschneidungen bei Jungen unter 5 Jahren zwischen 2008 und 2011 gestiegen war, beruhten auch auf Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.
Bei den Kinder und Jugendärzten werden wenn ja nur die Überweisungen gezählt. Ich weiß nicht ob die Kinderchirurgen da mitgezählt werden.
Moment. Diese Zahlen aus den Artikeln stammen NICHT von den Kinder und Jugendärzten selbst. Die Kinder und Jugendärzte führen keine Stastistiken.
Als Quelle für diese Zahlen des Artikels von 2020 wird Kassenärztliche Bundesvereinigung genannt.
Wie ihr vielleicht mitbekommen hat, wurde vor kurzem eine neue Studie veröffentlicht, der zufolge die medizinischen Beschneidungen bei Jungen unter 18 Jahren im Zeitraum 2013 bis 2018 zugenommen haben – von 50. 198 im Jahr 2013 auf 56. 011 im Jahr 2018.
Die Daten beruhen auf den Daten der Innungs- und Betriebskrankenkassen, die dann auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet wurde.
Demgegenüber werden in einem Artikel des "Kinder und Jugendarztes", der Zeitschrift des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, [Edit Forenleitung: S. 125, bitte immer Direktlinks verwenden!] die Daten der Kassenärztlichen Vereinigung genannt, die einen steten Abgang der ambulanten medizinischen Beschneidungszahlen bei Jungen unter 15 Jahren im selben Zeitraum zeigen - von 38 047 im Jahr 2013 auf 32.648 im Jahr 2018: Die Daten sind unten in der Tabelle angegeben.
Natürlich ist klar, dass die Zahlen nicht identisch sind. Das verwundert mich. Die Altersgruppen sind ja auch nicht wirklich gleich.
Aber trotzdem ist es verwunderlich, wenn zwei Satistiken völlig entgegengesetzte Trends und das über mehrere Jahre hinweg feststellen.
Jetzt frage ich euch:
Welche Zahlen sind jetzt verlässlich(er)?
Auf welcher Basis werden die Daten der Kassenärztlichen Vereinigung eigentlich ermittelt?
In dem Artikel heißt es ferner.
ZitatAllerdings weist die betroffene Altersgruppe sehr häufig eine Phimose auf und es besteht damit eine relative medizinische Indikation zur Zirkumzision. Bei auch aus kulturellen Gründen gewünschter Zirkumzision, wird die Indikation zum Eingriff in der Regel gestellt werden. Damit dürfte ein relevanter Anteil der kulturell gewünschten Zirkumzisionen als ärztlicher Eingriff aufgrund einer vorliegenden Phimose erfolgen.
Ja, sehr häufig tritt eine physiologische Phimose auf. Diese ist allerdings ein natürlicher Entwicklungszustand, die bei allen Jungen auftritt und ist keine Indikation zu einer medizinischen Behandlung. Ich frage mich, wissen die Autoren eigentlich den Unterschied zwischen einer entwicklungsbedingten Nicht-Zurücktziehbarkeit und einer pathologischen Phimose.
Ich verstehe das nicht. Ich bin jetzt wieder niedergeschmettert.
Ich dachte eigentlich, wir seien auf dem richtigen Weg und die Zahlen würden sinken.
Laut dieser Veröffentlichung der Verbandszeitschrift des Berufsverbandes der Kinder und Jugendärzte [Edit Forenleitung: S. 125, bitte immer Direktlinks verwenden!] beruhend auf Daten der Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) sank! die Zahl der ambulant vorgenommenen Beschneidungen bei Jungen bis 15 Jahren im Zeitraum von 2012 bis 2018: Von 40 000 im Jahr 2012 auf 33 000 im Jahr 2018.
Ich verstehe das wirklich nicht. Ich bin jetzt wirklich verzweifelt. Was ist da nur los? Inwiefern unterscheiden sich die Zahlen, die im Artikel zitiert werden von jenen, die in der Studie verwendet werden.
Warum diese unterschiedlichen Zahlen?
Diese Informationen auf der Webseite dieser Praxis stehen im Widerspruch zu den Leitlinien ihrer Fachgesellschaften. Diese genannte Altersgrenze von "3 bis 5 Jahren" ist veraltet. Sie gehen auf die Veröffentlichung von Dr. Douglas Gairdner aus dem Jahr 1949 zurück.
In Göppingen muss sich ein Syrer vor Gericht verantworten. Aber nicht etwa wegen Genitalverstümmelung.
...Kulturkreis ganz anders mit dem männlichen Glied umgegangen werde, denn im Zuge der Beschneidung sei es ganz normal, den Penis des Kindes anzufassen.
Ja, das sind natürlich die typischen Verteidigungserklärungen des Anwalts.
Im Prinzip zeigt dieses Gerichtsverfahren, wie komplett absurd und widersprüchlich die Rechtslage im Bezug zur männlichen Beschneidung mittlerweile ist.
Dem Angeklagten wird sexueller Missbrauch vorgeworfen, weil er den Penis eines einjährigen Jungen (laut dem Artikeltitel nur sein Neffe) in einem Video angefasst haben soll.
Wenn dies sexueller Missbrauch sein soll - was ist es dann erst, wenn ein Mann den Penis eines Jungen anfasst, und die Vorhaut mit Gewalt von der Eichel reißt, dann mit einem Skalpell einscheidet, und ringsherum abschneidet?! Also genau das, was bei einer Beschneidung passiert?!
Den Penis eines Kindes anfassen - sexueller Missbrauch? Den Penis eines Kindes anfassen, mit scharfen Gegenständen daran manipulieren, und Teile davon abschneiden - völlig ok?!
Das mag alles noch bei einer medizinischen-therapeutischen Motivation, in den wenigen Fällen, in denen es wirklich notwendig ist, noch alles gerechtfertigt sein. Jede medizinischer chirurgischer Eingriff ist zunächst eine Körperverletzung, die aber durch ihren medizinischen Zweck gerechtfertigt wird und nicht strafrechtlich nicht verfolgbar ist.
Ich habe mich stets dagegen gewehrt, medizinisch unnötige Zwangs-Beschneidungen von Kindern als sexuellem Missbrauch zu bezeichnen und anzusehen. Weil ich immer der Meinung war und weiterhin bin, dass bei den allermeisten dieser Eingriffe keine sexuelle Motivation vorliegt.
Aber bei dem vorliegen Fall bin ich mir auch nicht sicher, dass eine klare sexuelle Motivation seitens des Tatverdächtigen vorgelegen hat. Ich kann auf den Artikel nicht zugreifen und mir sind keinerlei Einzelheiten bekannt. Und ich bin auch juristischer Laie. Aber die Staatsanwaltschaft scheint möglicherweise allein aufgrund des körperlichen Kontaktes der Sexualorgane eine sexuelle Natur der Handlung zu begründen.
Wenn jeder unnötige körperliche Kontakt der Genitalien eines Kindes unabhängig von der Motivation eine sexuelle Handlung darstellen würde, und dass die auch gültige Rechtslage in Deutschland darstellt, dann wäre dann auch jede medizinisch nicht notwendige Beschneidung sexueller Missbrauch.
Die weibliche Genitalverstümmelung wird international als Menschenrechtsverletzung angesehen und in vielen Ländern gesetzlich verboten. Die weibliche Genitalverstümmelung ist eine extreme Form der Gewalt gegen Mädchen und Frauen, während die männliche Beschneidung in vielen Fällen aus anderen Gründen durchgeführt wird und nicht als Gewaltakt betrachtet wird.
Siehe https://deref-gmx.net/mail/client/ZH…vergleich-17663Mit besten Empfehlungen
Dr. Gerald Mackenthun
Interessanterweise verlinkt er auf einen Artikel, der die radikale Ungleichbehandlung zwischen männlicher und weiblicher Beschneidung kritisiert. Oder hast Du den Link hinzugefügt.
Das ist nichts als übelste Beschneidungspropaganda.
Das ist eine öffentliche Krankenkasse,die diese Webseite verantwortet.
Anscheinend will die Krankenkasse ihr Geld rauswerfen.
Auf der Seite wird auch ein Video, das - zumindest aus meiner bescheidenen Sicht - weit weniger verharmlosend daherkommt, und zum Teil im Widerspruch zu den im Text gemachten Behauptungen steht!
Ich habe das jetzt noch mal den Thread überflogen.
Wenn ich das jetzt richtig überblicke, hat Frau Adler es tatsächlich vollbracht, in allen drei Büchern –Hautnah (2016), Darüber spricht man nicht (2018), Genial vital! (2023) – die sie in den letzten Jahren veröffentlichte, beschneidungsverharmlosende Passagen unterzubringen.
Und allen drei Büchern geht es schwerpunktmäßig gar nicht um das Thema Beschneidung/Vorhaut. Die wenigsten Leute sind bereit, ein Buch, das sich in Gänze allein mit der Beschneidung beschäftigt, zu erwerben. Also das kaufen sich dann Leute Adlers Bücher, die überhaupt nichts im guten wie im schlechten mit dem Thema zu tun haben wollen, die sich von den Büchern etwa Ratschläge für größeres Wohlbefinden gegen vorschnelles Altern erwarten, und werden dann in den Büchern damit indoktriniert, wie harmlos die Beschneidung ist.
Ich meine, bei welchen Büchern aus diesem Genre der Gesundheitsberatungsbüchern kommt das Thema Beschneidung denn vor?! In welchen Büchern mit Titeln wie "Wie sie gesund und fit bleiben", "Ewige Jugend, so bleiben sie für immer jung", ect) findet sich ein Abschnitt zur Vorhautamputation.
Hatte Gelegenheit einen Blick in Adlers neuestes Werk "Genial vital!: Wer seinen Körper kennt, bleibt länger jung" zu werfen.
Auch da kommt die Vorhaut und ihre Amputation vor. Sinngemäß schreibt sie dort, weil die Vorhaut sich beim Sex sowieso hinter die Eichel schiebt würde würde sie nicht sehr vermisst.
Haut-Ärztin und keine Ahnung von den Funktionen der Vor-Haut. Aber jeder sonstige Fitzel Haut ist gaaanz wichtig!
Faszinierend. Ich hätte jetzt nach dem Titel des Buches nicht angenommen, dass das Thema Beschneidung garin vorkommt. Ich dachte, das wäre ein typisches Gesundheitsratgeber-Buch.
Ich finde es bezeichnend, dass Sie anscheinend überall noch ein bisschen Beschneidungsverharmlosung einbauen muss.
Kannst Du uns erklären, in welchen Zusammenhang das Thema aufgegriffen wird. Gibt es da ein Kapitel zu den Genitalien?!
Das scheint mir auch nicht seriös zu sein.
Es gibt Methoden der chirurgischen Vorhautwiederherstellung, aber die funktionieren nicht darin, dass eine Vorhaut eines Spenders angenäht wird.
Meine Hoffnungen auf das Bundesverfassungsgericht sind, freundlich formuliert, sehr gering.
Es sei daran erinnert, dass in diesem Gericht, ein Mann als Verfassungsrichter wurde, der 2012 sozusagen einer der "Kronjuristen" für die damalige Bundesregierung die juristische Argumentation für die Erlaubnis der Zwangsbeschneidung von Kindern liefert. Ein Mann, der in einem zynischen Juristendeutsch von einer Ratke selbst in einem zynischen Juristendeutsch von einer "Berechtigung der Eltern, über die körperliche Unversehrheit ihrer Kinder zu disponieren" spricht.
Ein etwas verworrenes Transkript, Quelle offenbar das SRF:
Ich bin mir nicht sicher, ob die Beschneidungszahlen so viel höher sind in der Schweiz.
Man muss sich immer fragen: Welche Daten werden hier verglichen: Nur ein kleiner Teil der medizinischen Beschneidungen findet in Deutschland stationär in Krankenhäusern statt. Der weit größere Teil wird ambulant durchgeführt. Es gibt in Deutschland auch nur Zahlen für medizinisch indizierte, bzw. als solche von der Krankenkasse abgerechnete Beschneidungen. Wenn hier nur die relativ kleine Zahl der Beschneidungen, die stationär in Krankenhäusern verglichen werden mit den ALLEN Beschneidungen (medizinisch und rituell, stationär und ambulant) an männlichen Menschen jeden Alters, die im Schweizer Gesundheitssystem vorgenommen werden, ist klar, dass die Zahlen in der Schweiz höher sind.
Es scheint tatsächlich so zu sein.
Focus, BILD, NTV und andere Mainstream-Medien berichten über Harrys Äußerungen über den Penis seines Bruders.
Und es ist bezeichnend, dass dies den Medien eine Meldung wert ist. Dieselben Medien, die das Thema Beschneidung - regelrecht totzuschweigen scheinen: Nie darüber berichten, wenn Kinder infolge von Zwangsbeschneidungen sterben, sind dieselben die über das Thema Beschneidung berichten, wenn es um die Genitalien von Prinzen geht.
Interessant ist aber, dass scheinbar Harry von den ganzen Diskussionen über seinen Genitalstatus bzw. den seines Bruders, die es im Netz gibt, etwas mitbekommen hat, dass er es für notwendig erachtet, es richtig zu stellen.