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Beiträge von Sokrates
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"one has to
lop it off along with the Joneses*."
~ Dr. William Keith C. Morgan, 1965, bezüglich der Beschneidungspraxis in seinem Land
* kanadisches Schmähwort für US-Amerikaners -
Mich würde interessieren, was das für eine Webseite ist:
Vorallem:- seit wann diese besteht,
- auf wessen Initative sie enstand
Scheint so eine Art "Werbeseite" für Urologen zu sein, die, wie alle Urologen, Zirkumzisionen in ihrem Repertoire haben, und nun Werbung machen.
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Hut ab vor den Kinderärzten und ihren Vorsitzenden, wie sie sich hartnäckig für die Rechte des Kindes stark gemacht haben gegen größte Widerstände ist einfach bewundernswert. Danke.
Hut ab auch vor allen anderen Organisationen, die sich der Sache der Beschneidung, als es wirklich drauf ankam, angenommen haben.
Die Schlacht haben wir verloren, (sie war bereits verloren als diese Regierung im Juli angekündigt hat, dieses von der Bevölkerung, Ärzteverbänden, und Kinderrechtlern begrüßte Urteile mit einem Gesetz zu annullieren) , aber nicht den Krieg.
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Ich habe die Begründung gelesen, und ich bin so dermaßen entsetzt, dass ich es noch nicht mal in Worte fassen kann. Diese Begründung ist ein Sammelsurium von Lügen und Untrerstellunbgen, die Quellenlage ist selektiv und es werden auch Quellen falsch und verzerrt angegeben.
-ZitatDie Deutsche Psychotherapeutenvereinigung geht davon aus, dass es deutliche Hinweise auf langfristig negative psychische Auswirkungen der aus religiösen Gründen
durchgeführten Beschneidung gibt. Demgegenüber konstatieren Ärzte: „Erkenntnisse über psychische Langzeiteffekte der Zirkumzision sind rar.“ (Stehr u. a., a. a. O., 54), und
die Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychosomatik, Psychotherapie und Tiefenpsychologie hat erklärt, dass von einer Missachtung ihrer kulturellen und religiösen Identität ebenfalls Gefahren für Kinder ausgehen und nicht vorschnell ein bestimmtes mögliches traumatisches Ereignis in den Vordergrund zu stellen sei (Pressemitteilung der
DGPT vom 13. September 2012).Genannte Ärzte sind Prof. Dr. Maximalian Stehr et al. und bezog sich auf den Artikel "Zirkumzision-Kritik an der Routine"von 2001. Stehr et al. beschrieben in ihrem Artikel sehr deutlich und ausdrücklich die psychischen Folgen durch die Beschneiduing und stellen unmissverständlich klar, dass die Beschneidung psychisch schädlich ist. Ihre Aussage wird verzerrt wiedergegeben.
So hieß es im zitierten Artikel:
ZitatDie Zirkumzision, in welchem Alter sie auch durchgeführt wird, wirkt zweifellos als Trauma. Insbesondere die Neugeborenenzirkumzision wie sie in den USA praktiziert
wird, muss als erhebliches Trauma für das Kind betrachtet
werden. Erhöhte Pulsraten und Serumcortisolspiegel als Stressparameter
sind infolge der Neugeborenenzirkumzision messbar. Noch mindestens 6 Monate nach dem Eingriff können stärker als gewöhnlich Verhaltensauffälligkeiten der Kinder beobachtet werden, wenn diese z. B. eine Injektion erhalten.Der Begründungstext verzerrt die Aussage von Prof Stehr et al. und ihrem Artikel ins Gegenteil.
Dann zitiert die Begründung eine Stellungnahme eines Vereins (kein wissenschaftlich-medizinischer Fachverband) Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychosomatik, Psychotherapie und Tiefenpsychologie. und deren Behauptung, dass von einer Missachtung ihrer kulturellen und religiösen Identität ebenfalls Gefahren für Kinder ausgehen und nicht vorschnell ein bestimmtes mögliches traumatisches Ereignis in den Vordergrund zu stellen sei. Es gibt in der gesamten wissenschaftlichen Literatur nicht eine einzige Untersuchung, die diese krude These belegen oder auch nur darauf hindeuten würde. Das ist unwissenschaftlicher Schwachsinn par excellence.
Absolut jeder Dreck, der auch nur für die Beschneidung spricht, wird in der Begründung aufgeführt, viele Untersuchungen, Stellungnahmen und Aussagen von Ärztegesellschaften werden gar nicht erwähnt. Der Widerspruch des Berufsverbands der Kinder und Jugendärzte, der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendmedizin, der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie werden ebenfalls nicht erwähnt.
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Bei diesem Arzt stimmt etwas nicht
400 Beschneidungen pro Jahr?
400 pro Jahr bei einem Arzt? 400???und 90% davon mit medizinischer Indikation? selbst große Universitätskliniken beschneiden da deutlich weniger.
Das ist gigantisch.Bei circa 5000 Lebendgeburten in Bremen jährlich sind das ja weit über 15% der Jungen eines Jahrgangs die allein in seiner Praxis beschnitten werden.
Dass Phimosen über-diagnostiziert sind und Beschneidungen über-indiziert, ist uns allen denke ich mehr als bekannt, aber das schlägt alle Rekorde.
Also entweder liegt hier eine Falschangabe vor,
Also da müssen wir uns wirklich überlegen, ob wir nicht irgendwie aktiv werden, vielleicht die Krankenkassen oder die Kassenärztliche Vereiningung einschalten. -
Dieser Urologe führt seine Praxis am Ärztehaus Galluswarte, wo sich dieser Fehler hier ereignete:
http://blog.phimose-info.de/2011/12/832-wa…-wert-reloaded/ZitatDie Frage, was eine Vorhaut wert ist, stellt sich im Normallfall nicht. Mitunter kommt es jedoch vor, dass Ärzte wegen unnötiger oder missglückter oder von vornherein vollständig rechtswidriger Operationen[Blockierte Grafik: http://www.previewshots.com/images/v1.3/t.gif] ein Schmerzensgeld zu zahlen haben.
Diese Schmerzensgelder liegen regelmäßig im vierstelligen Bereich[Blockierte Grafik: http://www.previewshots.com/images/v1.3/t.gif] und sollen die erlittene Schmerzen und entstandenes Leid und auch die Tatsache, dass womöglich weitere Operationen notwendig sind, abgelten.
Ganz unverhofft hat es letztes Jahr den damals 5jährigen Nikola K. getroffen. Er sollte wegen wegen einer Warze am Fuß operiert werden, stattdessen hat Dr. Hisham Al-M. dem Jungen einfach die Vorhaut abgeschnitten.
Nachdem Al-M. sich auch gegenüber Nikolas Eltern nicht äußern wollte, wurde er wegen fahrlässiger Körperverlettzung angeklagt, erschien jedoch nicht vor dem Strafrichter. Staatsanwaltschaft und Gericht ließen Gnade vor Recht ergehen und es wurde kein Haftbefehl erlassen, sondern ein Strafbefehl, mit dem der gegen den “Schnippel-Doc” (Bild-Zeitung) zu einer “Geldstrafe auf Bewährung” in Höhe von 12.000 Euro festgesetzt wurde. Die Bewährungsauflage ist wahrhaft salomonisch, Al-M. muss, wenn der Strafbefehl rechtskräftig wird, entweder 2.000 Euro an den Kinderschutzbund und 3.000 Euro an den kleinen Nikola zahlen oder 12.000 Euro Geldstrafe an die Staatskasse. Es bleibt abzuwarten, ob Al-M. gegen den Strafbefehl Einspruch einlegt.
Und das ist genau das was passiert, wenn es keine rechtlichen Regelungen gibt, die körperliche Unversehrtheit vom Gutdünken der Eltern abhängt und gleichzeitig eine Kommerzialisierung des Gesundheitsberreichs voranschreitet.
Profitorientierte Ärzte versuchen auch den Traditionen anderer Personen und der Schutzlosigkeit von Kindern Kapital zu schlagen, im wahrsten Sinne des Wortes.
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Also, m.E. gilt es, sich Verbündete zu schaffen statt Unbelehrbare anzuschreiben. Nur mein persönlicher Vorschlag, versteht sich...

Ich sehe das genauso.
ZitatZur Zeit kann das als Propagandafernsehen verstanden werden. Die Gegner der Beschneidung werden in die Unterzahl versetzt oder man lädt eben gleich menschen ein, die das Richtige nicht energisch genug ausdrücken können. Echte Gegner gibt es nicht. Sie werden bewusst nicht eingeladen. Aus Angst, der Sender würde als Rechts einsortiert werden.
So tragen die Sender dazu bei den Staat zu beeinflussen. Aber nicht nur das Fernsehen trägt dazu bei, auch die Presse. Wieder einmal unangenehm fällt dabei die Berliner Zeitung mit ihrem Schreiber Herrn Christian Bommarius. Er holt sogar die Faschisten-Keule heraus. Was diesen Mann dazu bewegt ständig Partei für Randgruppen zu ergreifen, kann nicht ergründet werden.Trotz seines Alters ist aber auch er nicht in der Lage, einen Willen der Gemeinschaft wenigstens in Betracht zu ziehen. Er benutzt die Zeitung dazu, die Beschneidungsgegner zu Nazis zu stempeln um damit den Gegner auszuschalten. Grund, unbekannt.Würdet ihr das genauso sehen. Dass also von Seiten des Fernsehens vorsätzlich versucht wird, die Gegner schlecht dastehen zu lassen.
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Frau Dr. Anne Lindboe ist nun schon der zweite Kinderombundsman, der sich für ein Verbot bzw. die Abschaffung der Zwangsbeschneidung ausgesprochen hat.
Bereits ihr Vorgänger im Amt des Kinderombundsman Reidar Hjermann forderte bereits ein Mindesalter von 15 Jahren für nicht-therapeutische Beschneidungen. -
Leute, die bereit sind Kinder lieber "zwielichtigen" Personen anzuvertrauen, anstatt die Beschneidung zu unterlassen, sollten keine Kinder in ihrer Obhut habe.
Ich mein was ist das für eine Drohung: "Lasst uns beschneiden oder wir übergeben unserer Kinder an Stümper"?Der Humanistische Pressedient hat zu diesem oft angeführten "Verbot-leistet-Untergrundpraktiken-Vorschub-Argument eine überzeugende Widerlegung verfasst;
Zitat
Mehr illegale Beschneidungen?Der am meisten bedenkenswerte Einwand ist die von vielen Kritikern des Urteils vorgebrachte Befürchtung, dass nun auf illegale, weniger
professionelle Beschneider zurückgegriffen wird, wodurch das Wohl der Kinder erst recht gefährdet würde. Dieser Einwand ist nicht von der Hand zu weisen, er bestätigt allerdings die Kölner Richter in ihrem Urteil
und entlarvt gleichzeitig die ganze Diskussion um die angeblichen Vorteile der Beschneidung als vorgeschoben: Denn offenbar ist selbst den Verteidigern der Beschneidung klar, dass es bei der religiösen Beschneidung nicht um das Wohl des Kinde geht. Dann würden die Eltern nämlich lieber die Beschneidung verschieben, als ihr Kind von einem Pfuscher beschneiden zu lassen. Es mag ja sein, dass es Eltern gibt, denen das Strafrecht egal ist und die für einen religiösen Brauch auch das Wohl ihres Kindes aufs Spiel setzen. Dies sind nun aber gerade nicht die Leute, wegen denen man Ausnahmen in das Strafrecht schreiben sollte – dies sind die Leute, vor denen Kinder geschützt werden müssen.Es ist eine Sache, sein Kind beschneiden zu lassen, solange dies nicht strafrechtlich geahndet wird – solange darf man davon ausgehen, dass dem Kind kein unverhältnismäßiger Schaden entsteht. Etwas Anderes ist es, sein Kind beschneiden zu lassen, nachdem Mediziner und Juristen nach sorgfältiger Abwägung der Rechte des Kindes und der Eltern zu der Erkenntnis gelangt sind, dass die Beschneidung nicht
einwilligungsfähiger Kinder ohne medizinische Notwendigkeit unverhältnismäßig und daher strafbar ist. (Dass die Beschneidung in anderen Ländern geduldet wird, dürfte ja weniger daran liegen, dass man
dort bei der Abwägung zu einem anderem Ergebnis gekommen ist, als daran, dass diese Frage dort juristisch noch gar nicht erörtert wurde. Anderenfalls wäre sicher bereits auf entsprechende Urteile in anderen Ländern verwiesen worden.) Wer seinen Sohn trotz Strafbarkeit und erhöhten gesundheitlichen Risikos beschneiden lässt, kann und muss wohl als religiöser Fundamentalist bezeichnet werden. -
Es gibt von George C. Denniston eine Studie zur Zirkumzisions-Psychopathologie. Habe versucht einen Artikel in Wikipedia zu verfassen bzw. habe ihn sogar durchgebracht. Allerdings war die Resonanz durch die Beschneidungsbefürworter daraufhin so groß, dass dieser Artikel aus verschiedenen Gründen, welche gegen die Eula und "guten" Grundsätze und Sitten Wikipedias verstoßen, mehrmals gemeldet wurde. Zum einen wegen Urheberrechtsverletzung. Als ich dies geklärt habe mit einer Verfügungsgewalt über den Artikel kam es zum Nächsten. Volksverhetzung. Gut, dann wurde verlangt, dass ich nachweisen soll, dass Denniston unter den wissenschaftlichen Standards gearbeitet hat. Ich soll das also auf einer Plattform nachweisen, welche Netdoktor zu den mediznischen Fakten zählt. Netdoktor. Ich möchte da auch garnicht weiter darauf eingehen, allerdings schon heftig die Argumentationsunfähigkeit einiger Wikipedianer. Dann wurde ein Pranger eingerichtet um mich zu diffamieren. Inklusive Namensnennung und IP-Stalking. War sehr amüsant am Ende, denn es stieß Jemand zu der Diksussion der nicht nur meinen Namen trug, sondern auch noch auf der Seite der Beschneidungsbefürworter stand. Doch damit nicht genug. Er hatte auch noch einen bekannten Blog, kam allerdings aus England. Nun, dann ging es in der Diskussion nich mehr über meinen verfassten Artikel, sondern um den Blog, welchen mein Namensvetter eingerichtet hatte, und für dessen Inhalt ich beschuldigt wurde. Wikipedia wurde dann von meinem Namensvetter Wikipathia getauft, da er die Sache eigentlich klarstellen wollte, es am Ende aber so verfahren war, dass ich am Ende bald selbst nicht mehr wusste wer ich bin. Katastrophe diese Plattform. Zumindest wenn es um Klassifizierungen geht. Neue Studien. Welche selbstverständlich anerkannt sind. Denniston wurde dann als einfacher Hochschullehrer getauft und (Halbwissenschaftler/Pseudowissenschaftler). Ist er natürlich nicht. Wer sich mal die Mühe macht merkt recht schnell, dass er sich in der Gegend unterhalb der Gürtellinie sehr gut auskennt. Und nicht nur mit der Vorhaut. Wikipedia. Immer wieder amüsant.
Ja ich habe die Diskussion verfolgt. Eine Feministen hat dich mit einem Namensgleichen Männerechtler aus England "verwechselt." Es ist absolut krank, was da vor sich geht,
Ich selbst sehr viel versucht, dort was zu machen, aber zwischenzeitlich resigniert. Da gibt es etablierte Nutzer, und die bestimmen, was geändert werden darf.Genauso bescheuert die aktuelle Diskussion um den Artikel "Beschneidung aus religiösen Gründen in Deutschland " von Eynbein. Beschneidungsbefürworter haben sich für die Sperrung des Artikels ausgesprochen und sich dabei ganz offensichtlich an den Haaren herbeigezogener Argumente bedient. So bezeichneten sie den Artikel als "POV-Forke", und "POV-Salat" und ähnliches (In der Wikipedia bedeutet das soviel wie voreingenommener Artikel), obwohl sein Artikel nur aus der beinahe wortwörtlichen Wiedergabe der Aussagen von Politiker und Ärzteverbänden bestand.
Wegen Volksverhetzung gesperrt? Welches Volk soll denn verhetzt werden? Verbreitet der Springer-Verlag Volksverhetzung.
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Ich hätte das vor eingen Jahren selbst nie gedacht, dass die Diagnose "Phimose" gerne und zu häufig gestellt wird. Jetzt aber habe ich nicht den geringsten Zweifel daran, und die Ursachen sind mir auch bekannt,
Es fängt schon bei der Definition von Phimose an?
Was ist das überhaupt. Eine Phimose ist ein sehr weitgefasster Begriff, der für eine Vielzah Zustände verwendet wird, bei der sich die Vorhaut nicht zurückziehen lässt. Nur müssen diese Zustände noch lange nicht pthologisch (=krankhaft) sein und daher behandlungsbedürftig sein.Nun haben viele (leider auch hochrangige) Ärzte falsche, wissenschaftlich widerlegte Vorstellungen von der Vorhautentwicklung und definieren eine behandlungsbedürftige Phimose als nichtzurückziehbare Vorhaut ab einem gewissem Alter (meistes dem 3. Lebensjahr, oder dem Schulater).
Diese Vorstellungen beruhen zumeist auf den Forschungen von Douglass Gairdner aus den 1940ern, denen zufolge 75% der 2 Jährigen und 95% der 3 Jährigen eine nicht-zurückziehbare Vorhaut hätten.
Diese Werte finden sich immer und immer wieder und wieder in der deutschen Literatur, in Fachbüchern, Elternratgebern usw. und bilden die Grundlage für diverse und weit unterschiedliche Glgenfristen, nach deren Ablauf eine entwicklungsbedingte >>Säuglingsphimose<< plötzlich zur behandlungsbedingten Phimose wird.
Das Problem ist, dass was mit Phimose beschrieben wird –der Zustand einer nichtzurückziebaren "verklebten" Vorhaut oder einer verengten Vorhaut– entwicklungsphysiologische normale Zustände sind, die für sich genommen gar keinen Krankheitswert haben. Eingergriffen und Behandelt werden muss nur, wenn dieser Zustand Beschwerden verursacht, oder durch eine Hauterkrankung bedingt ist. Eine nichtzurückziehbare verengte und/oder verklebte Vorhaut an sich ohne sonstige Beschwerden oder einer Hauterkrankung als Ursache ist vor Abschluss der körperlichen Entwicklung keine Krankheit ondern eine natürliche Entwicklungsphase bei Jungen und Jugendlichen.
Was den Ärzten und Eltern eigedrichtert werden muss ist: Die nichtsymptomatische, also beschwerdefreie Phimose beim Kind und Jugendlichen vor der Vollendung der Pubertät ist ein Zustand, keine Krankheit.
Es ist dabei auch sekundär und auch nicht selten gar nicht feststellbar, ob diese Nichtzurückziehbarkeit (Phimose) nun auf eine Verklebung oder die Verengung der Vorhautöffnung zurückzuführen ist, weil beides –Verengung und Verklebung– natürliche Zustände sind, die sich im Laufe der Jahre auflösen.ZitatWirklichkeit ist die Vorhaut noch zum Teil mit der Eichel verwachsen (nicht nur verklebt, wie oft behauptet wird).
Du hast recht, dass der Begriff "Verklebung" der "Festigkeit" der Verbindung eigentlich nicht wirklich gerecht wird. Es ist eine Verbindungsschicht aus Bindegewebe, welche Glans und Vorhaut verbindet.
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Beschneidungskritiker oder ähnliches waren schon immer Anschuldigungen von Antisemitismus ausgesetzt, selbst von Seiten beschneidungsbefürwortender Nicht-Juden.
Und das trotz der Tatsache, dass die "Anti-Beschneidungsbewegung" –zumindest in den USA– maßgeblich von Juden begründet und geprägt wurde, und dezidiert judenfeindliche Gruppen wie beispielsweise der KKK oder die American Nazi Party (aufgelöst) nie gegen die Beschneidung aufgetreten sind. Selbst die Nazis in Deutschland haben meines Wissens, obwohl sie sich für ihre Propaganda auch der religiösen Riten der Juden bedienten (bspw Schächten), die Bescheidung nie zum Gegenstand ihrer antisemitischen Propaganda gemacht.
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Eigentlich wird die Debatte in Norwegen viel länger und umfangreicher geführt als im deutschsprachigen Raum.
Norwegen breite Front gegen Beschneidung (Mai 2012)
Norwegischer Ärztebund 2010Mittlerweile haben sich zwei Kinderombudsmänner/frauen hintereinander für ein "Verbot" der Beschneidung stark gemacht. Die amtierende Kinderobbundsfrau und ihr Vorgänger.