Vergleicht man dies mit anderen Photographien
etwa...
,s:300,i:136&iact=rc&page=17&tbnh=129&tbnw=385&ndsp=22&tx=295&ty=88
Vergleicht man dies mit anderen Photographien
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Ich verstehe auch nicht ganz, was an dem rechten Bild ein Extremfall sein soll.
Die Farbe variiert natürlich individuell aber es geht hier doch um den Glaz und die Glattheit - sowie die generelle Unterschiedlichkeit der Eicheloberfläche zur "normalen" keratinbedeckten Haut.
Ich hab mir den Artikel jetzt noch mal durchgelesen, und jedes Mal wenn ich ihn lese macht es mich wütender. Nicht nur, wütend über das, was er schreibt, Nicht nur wütend darüber wie er es schreibt, - nämlich unter anderem manipulative Ausdrucksweise und unbelegte Vorwürfe gegen die "Beschneidungsgegner"- sondern ich bin wütend darüber, das solch ein Artikel scheinbar in einer großen Zeitung veröffentlicht werden kann.
Die Voreingenommenheit des Autors zu Gunsten der einen Seiten nimmt geradezu realsatirische Züge an, etwa wenn Kamann es den "Beschneidungsgegnern" zur Last legt, dass sich ihre Argumente seit einem Jahr nicht geändert oder durch Neues ergänzt worden seien? Hä? Wie sieht es denn mit den "Argumenten" der Befürworter aus? Den gleichen unsinnigen Vorwurf hätte Kamann auch der Fraktion der Befürwortung der zwangsweisen Beschneidung von Kindern machen können.
Das ist ja nichts Neues. Wir kennen das seit über einem Jahr
Ja, da hast du eigentlich recht. Aber die absoluten Grund -Regeln der Medizin - ja der Naturwissenschaften überhaupt- auf den Kopf stellen - wie Herr Kamann das tut, gibt es dafür schon einen Präzedenzfall.
Ich meine es ist eine Sache, die zwangsweise Beschneidung von Kindern zu verteidigen. Aber wenn dies nun tun, kann man dies dann nicht ohne qualitativ-schlechten Journalismus, schlechte oder gar keine Recherche und ziemlich dreiste manipulative Ausdrucksweisen tun?
Offensichtlich nicht.
Bitte keine Konflikte anfeuern.
Wir brauchen Solidarität.
Ein weitere Beispiel für manipulativen Journalismus ist der letzte Satz.
ZitatRelevant", antwortete Bahls, "ist nicht die Zahl der negativ
Betroffenen, sondern, dass sie negativ betroffen sind. Das können nur
diese Menschen selbst sagen." Er kenne drei Juden, auf die dies
zutreffe. "Zwei in den USA und einer in Israel.
Dieser Satz suggeriert oder legt die Interpretation zumindest nahe, dass es laut Bahls nur 3 Juden auf der ganzen Welt gäbe, die ihre Beschneidung bedauern. Tatsächlich ist damit gemeint, dass C. Bahls 3 Juden persönlich kennt, was vermutlich gößer ist als die Anzahl jüdischer Menschen, die zum persönlichen Bekanntenkreis Herr Kamanns zählen.
Ich glaube, dass niemand aus den Reihen der Beschneidungskritikern und Kinderrechtlern seit Schaffung des Begriffs "Voluntary Male Circunmcision" - wann tauchte diese Begriffskonstruktion eigentlich das erste mal auf? - große Zweifel daran hatte, was mit "Voluntary" gemeint ist.
Die Artikel beruhen auf dem im weiten Teilen falschen Annahme, dass das Thema Beschneidung nur Juden und Muslime beträfe-
Die ganze Debatte hat sich stark auf die religiöse Ebene fokussiert - was natürlich auch wenig verwunderlich ist, da in Europa traditionell Beschneidung außerhalb der medizinischen Milleus nur als religiöser Ritus bekannt war.
Das Gesetz das Kindern das Recht auf körperliche Unversehrtheit nimmt gilt aber prinzipiell für die ganze Bevölkerung.
Damit hat die Welt-Zeitung wirklich ihren journalistischen Tiefpunkt in ihrem Kampagnen-Journalismus im Sinne des Zentralrats erreicht.
Herr Kamman sollte jeden, der sich mit der letzjährigen Beschneidungsdebatte in den Zeitungen beschäftigt hat, kein unbekannter sein. Herr Kaman fabrizierte damals einen Kinderrechte-feindlichen Artikel nach dem anderen, in einen Artikel griff Kamann - den Berufsverband der Kinder und Jugendärzte auch direkt an.
Der Artikel könnte wirklich als Lehrstück für schlechten/schlecht recherschierten Journalismus dienen - völlig losgelöst vom Thema Beschneidung von Kindern betrachtet.
Herr Kamann, der zwar gerne über die Beschneidung schreibt und medizinische Experten abwertet und angreift, fehlt nämlich jedwedes Wissen nicht nur über die medizinischen Aspekte der Beschneidung sondern der modernen Schullmedizin. Kamman dreht die Grundprinzipien der wissenschaftlichen Medizin einfach um. Nicht der Vertreter einer Behandlungs- bzw. Betäubungsmethode muss nachweisen, dass diese wirksam ist (oder wie Kamann es laienhaft formuliert "nicht funktioniert") sondern, die Gegner/Kritiker müssen nachweisen, dass sie nicht wirksam ist. Nicht nur dass, sie sollen dies anhand von Krankenhausakten tun jeder Klinik tun, die das zur Debatte stehende Betäubungsverfahren anwendet.
Diese Plakate sind geradezu herablassend in ihrer Desinformation des Zielpublikums.
Etwas sarkastisch könnte man anmerken, dass die Kampagneleiter ja gleichzur Entsorgung von und Verzicht auf Kondome und Safer-Sex aufrufen könnten, um den Schaden, den sie anrichten wollen, noch zu maximieren. So irreführend sind diese Plakate.
Besonders schamlos und gefährlich finde ich die Hervorhebung der 60% der relativen Risiko-Reduktion aus den Bailey /Gray Studien von 2007. Diese Werte sind für sich genommen ohne eine genaue Erklärung, was es sich mit der relativen Risiko-Reduktion auf sich hat, und ohne zumindest grundlegende Kenntnis der Studien auf extreme Weise irreführend und manipulierend.
Herr Wellmann geriet ja auch in die Kritik für Aussagen, in denen er sich für einen sofortigen Militärschlags der USA gegen Syrien - wieder ohne UN-Mandat aussprach.
http://www.daserste.de/information/po…Mandat-100.html
Die Position des AJC zu einer US-Intervention in Syrien ist dir bekannt, oder?
Falls nicht:
Deutliche Worte findet die...
WashingtonPost
http://articles.washingtonpost.com/2013-09-03/pol…ry-strike-syria
Jerusalem Post ist sehr deutlich:
ZitatThe next day, September 3, the American Israel Public Affairs Committee mobilizedits grassroots to call members of Congress. On Tuesday, 250 of its top members held one-on-one meetings with lawmakers on Capitol Hill. The lobby’s talking points, as outlined by an AIPAC official who spoke anonymously, are twofold. “One, there is a very strong strategic case: If we are to deter Iran from obtaining an unconventional weapon, we must stop its proxy Syria from using them without consequence,” the official said.
“Then there is the moral case: Barbarism on a mass scale must not be given a free pass. We have sent the photos and videos of hundreds of children being stricken, and it is imperative America must act.” Despite the forcefulness of AIPAC’s push and the lobby’s vaunted clout on Capitol Hill, Obama faces an uphill battle in gaining support from Congress for a strike. In the US House of Representatives, sentiment leans against authorizing a strike. The Senate appears to be split evenly. The nod from AIPAC and other pro-Israel groups could help shift the balance — in part because lawmakers tend to defer to groups considered expert on a given topic, but also because of the fundraising prowess associated with the pro-Israel community.
Und speziell das AJC (Webseite;)
ZitatAJC Urges Congress to Act on Syria
September 3, 2013 – New York – AJC is calling on the U.S. Congress to support a resolution authorizing President Obama to respond forcefully to the use of chemical weapons by the Assad regime. Congress is expectet to debate and vote on the measure next week.
AJC President Stanley Bergman and Executive Director David Harris, in a letter sent to all members of the Senate and House of Representatives today, expressed the global advocacy organization’s “support for the decision by President Obama to take limited military action against the Syrian regime in response to the overwhelming evidence of the regime’s use of chemical weapons targeted at Syrian civilians.
Ist es antisemitisch, wenn man im Falle von Herr Wellmann vielleicht von erfolgreicher ethnischer Lobbyarbeit spricht? Herr Wellman vertrittt anscheined nämlich nicht nur in Sachen der Beschneidung kleiner Jungen die Ziele und Wünschen des AJC und ähnlicher Lobby-Organisationen.
Karl Georg Wellman wurde im august von einem engagierten Menschen
gefragt, weshalb er der Beschneidnungsgesetzt zugestimmt hatte.
Ich finde die Begründung, die auf eine Anfrage gab, sehr interessant. Sie hat schon Or'wellsche Qualitäten - so heißt es:
ZitatDie Beschneidung gefährdet das Kindeswohl nach heutigem Wissensstand in der Regel nicht, wenn bestimmte Voraussetzungen greifen.
http://www.abgeordnetenwatch.de/karl_georg_wel….html#questions
Orwell'sche anmutende finde ich die Formulierung "nach heutigen Wissenstand". Jeder klar denkende
Mensch wird sich sofort folgende Fragestellen: Was soll das heißen heutiger Wissenstand. Wer legt diesen heutigen Wissenstandbezüglich der Beschneidung fest"
Der Wissenstand der deutschen Kinderärzteverband? Sicher nicht.
Der Wissenstand der Deutschen Akademie für Kinderärzte?
Sicher nicht.
Der Wissenstand gemäß irgendeiner europäischen Ärzteorganisation? Eindeutig nein?
Nicht nur, dass er dem Beschneidungsgesetz zugestimmt hat- da war nicht der einzige, er begründet dies mit einer Argumentation, die einer aufgeklärten, erwachsenen Bevölkerung eigentlich unwürdig ist.
Wie ich auf Herrn Wellman gekommen bin. Nun Herr Wellman ist nicht nur Mitglied des Bundestages sondern auch der Paralamentarisc ist Mitunterzeichner einer neuen bislang noch unverabschiedeten Resolution zum "Schutze der Religionsfreiheit" des Europarats, die wohl als eine Art Gegenstück zu der von Marlene Rupprecht initierten Resolution zum Schutze der körperlichen Unversehrtheit des Kindes intendiert ist.
Dr. Islam meint mal wieder, Schmerzbehandlung sei unnötig und teuer:
http://www.huffingtonpost.com/2013/12/10/flo…_n_4420235.html
Man sollte fair sein, es ist nicht dr Islam der sich wieder zu Wort meldet, es ist die Huffington Post oder ein Redakteur dieser Zeitung, der es für nötig erachtet über die Untersuchung von Dr. Islam et al ausführlich zu berichten - natürlich nicht ohne die neue, international scharf kritisierte AAP Standpunkterklärung zu zitieren.
Anfang dieses Jahres sendete das niederländische Politmagazin "Brandpunkt" einen Bericht über die Beschneidung von Jungen und deren Praxis in den Niederlanden:
Brandpunkt (10.04.2013): Snijden in sin eigen vlees [Link zum TV-Bericht]
Es werden Filmaufnahmen von Beschneidungen von Babys sowie Kleinkindern in einer Beschneidungsklinik gezeigt. Der Bericht erspart den Zuschauern die blutigen Detail, saber man sieht und hört selbst an den kurzen Auschnitten deutlich, wie die Kinder in dieser Klinik leiden.
Ich habe diesen Fernsehbericht vorrangig wegen den Filmaufnahmen von der Beschneidungsklinik, ins Forum gestellt.
Allen Nachteilen und möglichen Risiken infolge der Beschneidung zum trotz, ist es immer sinnvoll, wenn auch schmerzhaft, sich vor Augen zu halten, wie brutal und demütigend die Prozedur allein eigentlich ist.
In dem Bericht wird auch ein gewisser Lex Klein interviewt, also der Arzt und Betreiber einer auf Beschneidungen spezialisierten Klinik, der auch schon in der 2005er Dokumentation "Mama, waroom ben ik besnijden" zu sehen war. Die Filmaufnahmen der Beschneidungen, finden - so deutet es der Film an- in seiner Klinik statt. Am Skalpell sind in diesem Bericht jedoch nur weibliche Ärzte zu sehen.
ZitatBezeichnend finde ich auch, wie sie das Ganze demonstriert, mit doofen Wörtern wie "tush" um den Brei herumreden und so.
Bei vielen Amerikanern werde ich den Verdacht einfach nicht los, dass
sie haargenau wissen was sie mit der Beschneidung anrichten und dabei in
erster Linie von ihrer eigenen Prüderie gelenkt werden. Die finden es
nämlich oft sogar gut, dass Mann viel weniger spürt, weil sie dies mit
einer reduzierten Dosis von dieser "sündigen" Geilheit gleichsetzen...
Hmmm also es versteht sich von selbst, dass man nicht verallgemeinernd über die Amerikaner sprechen kann. Aber für vollkommen abwegig halte ich das nicht. Es gibt in den USA eine großer Anteil Anteil extrem religiöser Menschen mit ultra-konservativen Ansichten zum Thema Sex und Masturbation. Bei diesen würde die schädliche Auswirkung auf das sexuelle Empfinden eher ein Argument für als gegen die Beschneidung sein und bei einem Teil dieser Gruppe dürfte diese Folge der Beschneidung eine Beweggrund unter vielen sein und bei einem noch kleineren Teil sogar ein Hauptgrund für die Entscheidung sein, ihre söhne beschneiden zu lassen.
Wie groß die Zahl dieser US-Amerikaner ist und ob es wirklich "viele" sind, wage ich aber nicht zu beurteilen.
Das Journal of Sexual Medicine hat die jedweder Voreingenommenheit unverdächtigten Dänischen Forschers Frisch dann doch nicht veröffentlicht.
Sofort veröffentlicht wird hingegen das pseudowissenschaftliche Werk von B. Morris und Krieger - beide ohne die geringste Expertise in Sachen Sexualforschung-, in dem - mit dem Ziel der Bestätigung eines vorgefassten Ergebnis Studien - teilweise die eigenen ohnehin umstrittenen Studien über die sexuellen Auswirkungen der Zirkumzision der Beschneidung als "high-quality" Studien selektiert wurden.
Es ist bestenfalls fraglich, ob die Existenz einer intakten Vorhaut wirklich das ohnehin geringe Peniskrebsrisiko erhöht.
Das ganze " Zirkumzision verringert das Peniskrebs-Argument" bewegt sich auf medizinwissenschaftlich äußert dünnen Eis.
Smegma selbst ist übrigens nicht karzinogen und es kann sich auch bei beschnittenen Männern bilden.