Die dort angegebenen Beschneidungsraten sind teils wirklich nun ja gigantisch!
Viele Beiträge, in denen von 12 oder 14 ganze 4 oder 6 beschnitten sind also ein Drittel bis die Hälfte!
Allerdings laden solche offenen Foren auch zum Missbrauch ein.
Die dort angegebenen Beschneidungsraten sind teils wirklich nun ja gigantisch!
Viele Beiträge, in denen von 12 oder 14 ganze 4 oder 6 beschnitten sind also ein Drittel bis die Hälfte!
Allerdings laden solche offenen Foren auch zum Missbrauch ein.
Naja ich hatte eigentlich bisher immer angenommen, Wissenschaftler des jüdischen Recht, erforschen und untersuchen das jüdische Recht, - versuchen es aber nicht zu verteidigen oder zur Norm zu machen.
Die Fakultät agiert hier eindeutig politisch, mehr noch sie macht eine politische Stellungnahme mit einer betont medizinischen Argumentation - evidenz-basiert wie der Titel der Arbeit behauptet.
Ist das eine juristische Fakultät oder eine Interessensgeinschaft zur Schutze jüdischen Brauchtums - falls ja sollte sie diesen Polit-Pov deutlich machen.
Erfreulich, dass es auch Fetischsten gibt, die zwischen "Ich" und "die anderen" unterscheiden, und ihre ihnen so viel "Glück" bringende Operation nicht zur Pflicht für die Allgemeinheit erklären, ja sogar die Selbstbestimmungsrechte anderer Menschen explizit und deutlich hochhalten.
ABC-Schutzmaske aufsetzen!
Ich habe nur mal geschaut, wie oft das Unwort "Morris" auftaucht. Neunzehn mal!
Einmal reicht, und ein Artikel ist disqualifiziert.
Ja darauf wollte ich auch gerade eingehen. Ein beachtlicher Teil seiner Quellen, gerade jene, mit denen er die Studien, die negative Auswirkungen belegen zu entkräften oder besser gesagt zu diskreditieren versucht, stammen von dem bekannten Beschneidungsfanatiker B. Morris, der seine Flyer gerne mal von Pädosexuellen gestalten lässt, sowie den ebenfalls seit Jahrzehnten als Beschneidungsbefürworter bekannten Ronald H. Gray, Robert C. Bailey.
Das evidenzbasiert kann man da aber in Klammern setzen. In ganz große Klammern sogar.
Das fängt schon bei den Komplikationen an:
Da vergleicht der gute Mann drei "groß-angelegte"Studienn retrospektive Studien (also Studien an Krankenhausdaten) aus den Industrienationen, durchgeführt von erklärten Beschneidungsbefürwortern, davon eine aus den 1980ern, mit den den Studien an erwachsenen Männern in Afrika um dann zu dem Schluss zu gelangen, dass die Komplikationsrate bei Beschneidungen an einem jungen schwachen Säugling geringer sei als bei erwachsenen Männern.
Er bezeichnet diese drei genannten Studien der Komplikationarate von als "groß-angelegt", dabei ist einfach nur die Zahl der untersuchten Akten enorm, was bei entsprechend kleiner Autorenschaft auf fehlende Kontrolle schließen lässt.
Und das geht dann immer so weiter. Der Artikel ist ein trauriges Beispiel dafür, wie man mit Studien - unangemessenen Vergleichen von Studien, selektiver Quellenauswahl, pseudowissenschaftlich argumentieren kann.
Ich verweise hier auf diesen Thread, in dem auch die bundesdeutschen Verantwortlichen vorgestellt werden:
Karl Georg Wellman (MdB), die Beschneidung, der heutige Wissenstand und der Europarat
Ich finde den Begriff " Beschneidung" keinesfalls positiv oder verharmlosend. Ich fand es niemals postiv " beschnitten" zu sein. Ganz im Gegenteil, früher zuckte ich innerlich zusammen, wenn irgendwo der Begriff " beschnitten" " beschneiden" " Beschneidung" fiel, und sei es in ganz anderem Zusammenhang. Jahrelang habe ich den Begriff selber gemieden, er kam mir kaum über die Lippen. Und es ist ja auch keinesfalls was Positives, wenn man zB von "Rechte/ Freiheiten/ Kompetenzen beschneiden" redet. Dennoch ist der Begriff insgesamt neutraler und weniger wertend als " verstümmelt" und heute macht es mir auch nichts mehr aus als " beschnitten" oder " Beschnittener" bezeichnet zu werden, ich bezeichne mich ja mittlerweile selber so.
Ich finde deinen Beitrag sehr sehr sehr gut, und geht genau in die Richtung, beschreibt ungefähr diese gedanklichen Prozesse, die ich in meinem Beitrag verdeutlichen wollte.
Auch stimme ich dir hinsichtlich deiner Bewertung des Begriffs "Beschneidung" zu.
Es ist der Penis!
Zitat
". Ich kann nur für mich sprechen, aber ich empfinde meine Beschneidung eher wie meine gleichwohl vorhandene Kurzsichtigkeit. "
Also ich finde meine Kurzsichtigkeit als massive Behinderung
Ehrlich. Aber trotzdem glaube ich, dass wenn man einen Kurzsichtigen als nun ja Behinderten oder Verstümmelten bezeichnen würde, dies nicht die gleichen Reaktionen hervorrufen würde, wie man manchen beschnittenen Männern.
Eben weil der Penis so kindisch sich das nun mal anhören mag, eben doch eine andere emotionaleren und psychische Bedeutung hat, als etwa die Augen oder die Mandeln.
Das ist: Täter zu Opfern deklarieren. Wer sich damit identifiziert, wird es seinen Söhnen antun. Oder hat das schon getan.
Ich glaube du verstehst mich da ganz falsch. Ich spreche hier nicht von den Tätern. Ich spreche hier sehr wohl von Opfern. Auch ist die Annahme, dass wer sich damit identifiziert, es deshalb gleich und in jedem Fall seinen Söhnen antun wird, sicher nicht allgemeingültig. Sie ist natürlich auch nicht vollkommen verkehrt, nur eben nicht die garantierte Regel. Es ist immer die Frage, wie diese Indentifikation ist, und wie diese sich auch auf andere Menschen auswirkt.
Vielleicht ist der Begriff "identifizieren" etwas irreführend, aber mir fällt kein besserer Begriff ein.
PS: Die Diskussion geht hier nicht darum, - jedenfalls für mich nicht - ob der Begriff "Verstümmelung" für die Beschneidung nun zutreffend ist oder nicht. Ich halte ihn für äußert zutreffend.
Die Diskussion geht darum, ob und wann man vor dem Gebrauch des Begriffes zurückscheuen sollte oder nicht, und warum solche Begriff bei bestimmten Leute Reaktionen auslösen, wie von RobinUrban beschrieben.
Ich denke das Problem an solchen Begriffen - für manche Personen ist - dass sie sich gewissermaßen mit ihrer Beschneidung identifizieren - und so die Verurteilung des Vorgangs, denen sie in der Regel gewaltsam unterzogen wurden, mit einer Verurteilung ihrer Person verwechseln.
(Also ich spreche hier von unterbewussten Vorgängen.)
Dies steht natürlich in Zusammenhang mit dem männlichen Stolz und mit der hohen psychischen Bedeutung des Penis für die männliche Selbstwertgefühl und Identität zu tun.
Männer wollen nicht an ihrem Penis verstümmelt oder geschädigt sein - und damit in ihrer Männlichkeit verletzt sein, selbst dann wie sie es sind.
Deshalb können Begriffe wie Verstümmlung - aber nicht nur die sondern die Verurteilung der Beschneidung allgemein bereits Abwehrreflexe auslösen.
Innerhalb der internationalen, meist auf Nordamerika beschränkte Anti-Zwangsbeschneidungsbewegung Intaktivistenbewegung ist ebenfalls eine Abkehr von diesem Begriff erfolgt.
In der Tat hat der Begriff eine wechselvolle Geschichte, wurde er in der ersten Hälfte 1990er zunächst verstärkt und demonstrativ verwendet, viel dieser Begriff auch innerhalb der Inkativistischen Bewegung in Ungnade.
Heuchlerisches Bekenntnis
Es ist eine Sache, nun ja, die Beschneidung von Kindern zu tolerieren, aber dann in einem Antrag die Ablehnung von "jegliche Gewalt! von Kindern zu fordern, und die " körperliche und seelische Unversehrtheit von Kindern" zu nennen, nur um dann die Beschneidung von "biologisch männlichen Kindern" explizit auszuklammern, ist wirklich extrem heuchlerisch.
Die Grünen lehnt "jegliche Gewalt" besonders bei Kindern ab, außer bei "kontroverse" Formen von Gewalt - also gerade, wo ein entschiedenes Eintreten besonders wichtig ist.
Welche "kontroversen Themen" sollen bei Anträgen zukünftig noch "ausgeklammert" werden?
Alles anzeigenWas will uns dieser Satz sagen?
Ist er der Verstümmelung davon gelaufen? Oder hat Papa den "richtigen" Zeitpunkt nur verpennt?
Ja, das kostet natürlich. Ach Gott, ja, das schöne Geld!
Ach so, für Kinder ist es "weniger erfreulich" (schön dass die Verstümmelungpropagandapostille FR das mal zugibt), für die Eltern ist es "weniger erfreulich" (man liest ja immer wieder die Berichte von den verquälten Müttern und in Ohnmacht gefallenen Vätern) - dann braucht man doch nur noch eins und eins zusammenzählen. Befreit euch von dem Quatsch!
Die Begründung für die ausbleibende Beschneidung ist tatsächlich etwas kurz gehalten. Aber Du solltest jetzt wirklich in diese paar Sätze, die uns die FR hier liefert, nicht allzu viel hinein interpretieren.
Etwa gleich davon auszugehen, die Aussage mit dem Chirurgen hätte etwas mit der Frage des Geldes zu tun, ist doch wirklich übertrieben.
Das kann man auch ganz anders verstehen.
Irgendwie exemplarisch die Kommentare von Elisabeth-Christine Heun und Manfred Stapff - für die jeweiligen Lager
"..der aber nur einer von vielen Schmerzen ist, die einem Kind zugefügt werden.."
Vor Ärzten mit dieser Einstellung sollte man Warnschilder aufstellen.
Dr. Elisabeth-Christine Heun
Durch das Wunderwerk Internet werden uns leicht Informationen zu Teil, für die man früher Zugriff auf verschiedene Datenbanken,
Archive und die Hilfe von Detekteien brauchte. Frau Heun ist keine Unbekannte.
Frau Heun wurde am 18. 09. 1941 geboren und lebt in Norddeutschland.
http://www.aerzteblatt-sh.de/system/files/p…verstorbene.pdf
Sie ist Leserin und Kommentatorin der F. A. Z.
http://www.faz.net/suche/?query=&…=%22Heunchen%22
Sie wuchs in der ehemaligen DDR auf und studierte in den 1970ern Jahren Medizin in Rostock.
Sie hat auch einige Interessenkonflikte nicht angegeben, so ist Frau Heun nicht nur Mitglied sondern auch Teil des Vorstands der Gesellschaft fürChristlich-Jüdische Zusammenarbeit Lübeck e. V.
http://luebeck.deutscher-koordinierungsrat.de/gcjz-luebeck-geschichte
Sie ist auch nicht das erste Mal in Sache Verteidigung von Zwangsbeschneidung kleiner Jungen aktiv. So gehört sie zu den Mitunterzeichnerneines offenen Brief an Frau Merkel, in dem such für das "Recht" der Eltern ihre männlichen Kinder beschneiden zu dürfen, ausgesprochen wird. Als ob es einen solchen Briefes bedurft hätte.
http://schnitt-stelle.blogspot.de/2012/08/Offene…nErziehung.html
ZitatAlles anzeigenEs ist schlimm genug, wenn Vertreter des Judentums ihre Kultur auf den
Zustand der Penisse ihrer männlichen Mitglieder reduzieren. Aber wenn
auch Nichtjuden anfangen, dieses Märchen zu predigen und meinen, diese
strategische Selbstbeschränkung auf ein überkommenes Ritual als Respekt
vor dem Judentum predigen zu müssen, dann wird es erbärmlich. Es gibt
so vieles am Judentum, dass man als Bereicherung für die Weltkultur
nennen könnte. Die Beschneidung gehört einfach nicht dazu.
Schön formuliert, Kramer. 100% Zustimmung
![]()
Tja, was soll man dazu sagen. Frau Aydan Özoguz ist ja nun stellvertretende Parteivorsitzende der SPD-Bundespartei und als solches muss man ihr eben einen ordentlichen Posten zukommen lassen.
PS:Ich erspare mir Frau Özuguz Rede anzuhören. Ich hoffe du verzeist mir das, das würde mich nur viel zu sehr aufregen.
Es stimmt. Es gibt wohl tatsächlich einige nicht-beschnittene Männer mit sagen wir mal tendenziell weniger glatten und matteren Eicheln - aber was nun der typische Durchschnitt ist können wir allein auf der Grundlage des Vergleich der Photos schwer sagen.
Ich würde aber sagen, dass es recht viele Photographien gibt, die dem linken Bild ähneln, sodass auf jeden Fall nicht von einem Extremfall gesprochen werden kann.
Auch gibt es weitere Faktoren, die das Aussehen der Glans auf der Photographien beeinflussen. Etwa Nähe der Aufnahme von Nahen sind die Hautstruktur immer unebener und strukturierter aus, die Art der Belichtung, der Kontrast usw.
Was die Ermittlung eines "Durchschnitt" auf Grundlage solcher Photos zusätzlich erschwert.
Das letzte Bild ist etwa von sehr nahem aufgenommen - Sehr gut möglich dass die Glans-Haut von weiterer Distanz glatter wirkt.
Wir können den Machern also keinesfalls mit Sicherheit vorwerfen,nicht den Durchschnitt abgebildet zu haben, weil wir selbst den Durchschnitt nicht gar nicht kennen.
Ich denke auch ganz ehrlich nicht, dass die Macher dieses Bildes hier vorsätzlich zwei extreme Zeigen wollten.
Alles anzeigenSeltsamerweise kennt man Kinderrechte bei haolam aber doch, denn an einer Münchner Schule wird Kindern schwere Gewalt angetan!
Nein, man schneidet ihnen nichts von ihrem Körper ab, viel schlimmer, man zeigt dort eine Ausstellung - man fasst es kaum - über Palästinenser!!!
Habt ihr schon aufgeschrien? Nein? Da seht ihr mal, wie unglaubwürdig ihr seid!
Irgendwie muss auch noch eine lange Liste von "Schwachsinnigen" damit zu tun haben, den Zusammenhang habe ich wegen meines eigenen Schwachsinns natürlich noch nicht ganz begriffen:
haolam hat doch einen gewissen realsatirischen Unterhaltungswert!
http://haolam.de/artikel_15823.html
Aber enttäuschend fand ich das großangekündigte Video. Da werden die Auswirkungen auf den Sex überhaupt nicht gezeigt!
(Aber wenigstens kriegt man dann keine Abmahnung von U+C)
Der Artikel aus haolam ist einfach das allerletze. Das möchte man gar nicht kommentieren, so hetzerisch ist das. Es sei jedoch soviel gesagt; Der Artikel zitiert den Stürmer und nennt damit wohl auch sein Referenzwerk für Rhetorik, Sprachstil und journalistischen Anstand.
Jetzt müsste es gehen.
Ich hoffe, Du fühlst dich nicht angegriffen wenn ich dir sage, dass ich deine Meinung zu der Seite nicht teile.
Ich kenne diese Seite schon längere Zeit, und habe mir - aus Anlass deines Post hier im Forum, mir die Seite nochmal genauer angesehen.
Die Seite besteht im wesentlichen aus Theorien und Hypothesen --von denen einige mit dem Thema Beschneidung per se noch nicht mal viel gemein haben -- und nicht aus gesicherten wissenschaftlichen Fakten.
Was die Seite dann wirklich aufdeckt, außer die Meinungen und Theorien des unbekannten Autorengruppe, ist mir auch nicht ganz klar.