Beiträge von Sokrates

    Kann man ... klärt auf ... in Anführungszeichen setzen und das ganze in die Hall of Shame schieben?
    Darf ich?

    Mein Kommentar dort zu diesem peinlichen Video:
    Das Märchen vom 2. Lebensjahr....Und wenn es das nicht ist, dann die magische Grenze der Einschulung.Die Retraktion ist eine sexuelle Funktion und vollzieht sich im Schnitt im 11. Lebensjahr.Weder mit 2 noch mit 6 ist es notwendig zu retrahieren.Auch gibt es mindestens eine Handvoll Studien, und das seit 1968, die klar machen, dass das Wort Phimose fehl am Platz ist, wenn es um die natürliche Entwicklung des männlichen Genitales geht.Es wird Zeit, dass dieses Dogma der notwendigen Retraktion dorthin gelangt wo es hingehört: auf den Müllhaufen der Geschichte.Denn durch diese "Übungen" werden Phimosen erst induziert!
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    Hör zu Guy,
    dein Kommentar ist weg!. Er ist nirgendwo unter dem Video zu finden. Vielleicht ist etwas beim Abschicken schief gelaufen. Oder er wurde gelöscht.

    Ich denke, hier muss man eingreifen. Irgendwann reicht es auch.

    Man kann nicht einfach ungestraft, nachweislich falsche medizinische Behauptungen verbreiten, noch dazu wenn diese möglicherweise zu unnötigen Behandlungsmassnahmen an gesunden Kindern führen. Und dann auch noch, als wäre das nicht genug, auch noch gesundheitschädliche Anweisungen erteilen wie erzwungene Retraktionen der Vorhaut.


    Kann man da nicht irgendwie einen Brief an die Klinikleitung schreiben? Ich meine nicht, dass "wir" diesen Brief schreiben sollten. Kann man da nicht über den Kinderärzteverband etwas arrangieren, dass da ein Verbandsfunktionär einen Brief schreibt?

    Mir ist Frau Dr. Shirazi schon seit längerem "bekannt". Das heißt, ihre Webpräsenz ist mir bekannt. Die Zitate haben bei mir die Erinnerung geweckt. Ich habe es komplett verdrängt, aber jetzt erinnere ich mich noch gut daran, ihre Seite besucht zu haben. Ich erinnere mich jetzt auch sehr gut daran, wie mich allein schon der Besuch dieser Seite psychisch mitgenommen hat. An die genauen Hintergründe, wie auch die Seite gestoßen bin, erinnere ich mich allerdings nicht mehr.
    Die Webseite und auch der daraus zizierte Text besteht schon lange – Jahre vor Verkündung des Kölner Urteils und lange vor der Gründung dieses Forums.


    Dies ist auch ein "Geschäft", das 2012 durch ein gesetzliches Verbot der Knabenbeschneidung (oder zumindest durch ein Ausbleiben einer gesetzlichen "legalisierenden" Regelung) nach dem Kölner Urteil, längst unterbunden worden wäre. Aber heute geht alles weiter wie früher schon, als ich zum ersten Mal die Seite besuchte.

    Unter der Vorhaut ist es warm und feucht. Das ist ein ideales Klima für Bakterien. Sie können schnell eine Entzündung verursachen und sogar Krebs auslösen. Daher müssen sich Jungs unter der Vorhaut besonders gründlich waschen. Ohne Vorhaut ist die Eichel trockener. Dort fühlen sich Bakterien nicht wohl und verschwinden.

    Ich finde diese Stelle gar nicht im Welt-Artikel?!

    Zitat

    Der Urologe meinte, dass nur Beschneidungen im Erwachsenenalter was mit der empfindsamkeit zu tun haben


    Diese Aussage des Urologen entbehrt leider jedweder Logik. Selbst wenn man der Meinung ist, Beschneidungen im Kindesalter hätten keinen Einfluss auf die Sensibilität, so kann man logischerweise nicht behaupten im Erwachsenenalter hätte die Beschneidung einen Einfluss auf die Sensibilität.
    Wenn durch die Beschneidung physiologische Prozesse stattfinden, die zu einer verminderten Penissensibilität führen, so muss man davon ausgehen, dass diese auch bei Beschneidungen auftreten, die im Kindesalter durchgeführt wurden. Der Körper von Kindern und Erwachsenen unterscheidet sich zumindest hinsichtlich einiger grundlegender Eigenschaften wie etwa der Anpassung einer künstlich entblößten Schleimhaut gegenüber Reibung, Umweltreizen und Austrocknung, nicht wesentlich, dass es eine Erklärung für eine komplett anderen Prozess durch die Beschneidung geben könnte.


    Ich merke gerade, dass mein Kommentar auf das Ärzteurteil sehr spät kommt, weil der Beitrag auf den er sich bezieht, nun schon einige Monate alt ist.

    Es ist natürlich grotesk, dass eine Beschneidungsfeier ausgerechnet am Karfreitag nicht erlaubt sein soll.
    Die ganze Situation ist grotesk.

    Zur Verteiduígung der Gerichte sei aber gesagt, dass es sich um Verwaltungsgerichte handelt, die sich von amtswegen mit solchen Konflikten befassen müssen, und über die Zulässigkeit einer Beschneidung Minderjähriger ohnehin nicht entscheiden.

    Das ist aber ehrlich gesagt keine Neuigkeit. Dass "Männer, die Sex mit Männern haben" zu den für HIV-anfälligsten Gruppen gezählt werden, und damit auch eine Hauptzielgruppe der Beschneidung-schützt-vor-HIV-Propagandisten sind, ist seit langem bekannt.

    Neu wäre, wenn die WHO Zirkumzision als valides Präventionsmittel nun für alle "Männer, die Sex mit Männern haben", in der ganzen Welt, empfehlen würde.

    So wie ich das sehe, ist das die selbe AFP- Beitrag des AFP-Videodienstes, das von den Kunden des Dienstes (AFP) weiter verbreitet wird.

    Letzlich trifft die verbreitenden Zeitungen womöglich sogar gar keine Verantwortung für das Video - außer natürlich, dass sie unkritisch und ohne redaktionelle Prüfung Videomaterial der AFP publizieren.

    Zitat

    Wie das vorangegangene Zitat einmal mehr belegt, waren/sind es nicht die die Beschneidungsgegner, die den Fokus auf die jüdische Religion gesetzt haben, sondern die Beschneidungsrechtfertiger - wo mag denn da wohl am ehesten ein "subtiler antisemitischer Code" zu finden sein, FrauRau?

    Sehr richtig, das war auch der erste Gedanke der mir bei der Lektüre dieses Artikels kam, und was auch der grundsätzliche logische Fehler ihrer Argumentation ist:


    Obwohl es im Text ja auch nur zu großen Teilen um das Thema Beschneidung geht, hat die Autorin schon nicht verstanden, worum es 1.) in der zwischenzeitlich europaweit und weltweit geführten Debatte um die Beschneidung geht, und 2.) es den Beschneidungsgegnern geht. Es geht den sog. Beschneidungsgegnern nicht um die Beschneidung jüdischer Kinder noch die Beschneidung muslimischer Kinder, sondern um die Beschneidung von Kindern überhaupt -- so wie das berüchtigte Beschneidungsgesetz ja auch seinem Wortlaut nach grundsätzlich für alle männliche Kinder gilt.

    1. Dass das Thema überhaupt zur Sprache kommt, noch dazu kritisch, ist bereits ein großer Fortschritt.

    2. Was ist das eigentlich für eine Organisation? Wer steckt dahinter? Seit wann existiert sie? Wo ist diese Organisation ursprünglich beheimatet?

    Zitat

    Also Prof. Dr. Bernhard Roths Empfehlungen lassen mich eher an Menschenexperimente denken und die gab es auch im Nationalsozialismus, also rein von jeglicher Idee von Ethik!

    Nein, sorry, aber das ist wirklich absolut übertrieben.
    Bitte sei so gut und unterlasse zukünftig solche Analogien. Das brauchen wir auch nicht. Dr. Bernhard Roth propagiert auch keine Menschenversuche, er führt gar keine Studien aus. Er beruft sich nur auf geringe und fragwürdige wissenschaftliche Literatur /(Studien anderer, die allerdings sehr wohl ethisch äußert fragwürdig sind) um damit dann gewisse vermeintliche "Änasethieverfahren" als effektiv oder effektiver als sie sind zu bewerben.

    Bitte nicht in den falschen Hals bekommen. Ich bin dir sehr dankbar, dass Du mich und viele andere auf diesen Artikel aufmerksam gemacht hast.