Beiträge von Kinderlachen

    Zuerst dachte ich, es wäre eine Dokumentation. Aber in einem Spielfilm der als Komödie durchgehen soll, ist so ein ernstes Thema natürlich nicht erwünscht. Aber immerhin wird in der Vorschau erwähnt, daß der Film nicht kritisch zum Thema Beschneidung ist. Das klingt wenigstens selbstkritisch und wirkte möglicherweise sogar enttäuschend für den verantwortlichen Redakteur, der die Vorschau produziert hat.

    Sofern die Angaben bei Wikipedia stimmen (ich bin hierzu allgemein sehr kritisch!) zeigt es sehr gut meine Vermutung. Von daher ist Hintergrund der 0,006% (wirklich so wenige?) verständlich.
    Natürlich können nicht alle 4,2 Millionen beschnitten sein, da der Frauenanteil noch herausgerechnet werden müßte. Aber soviel besser steht deutsche Anteil dann trotzdem nicht da. Fakt ist, Finnland hatte weniger Ausländer und somit auch weniger mögliche muslimische oder jüdische Menschen.

    Vom bpb habe auch ich die Zahlen. Hier wird aber nicht zwischen Religionen unterschieden. Schließlich gibt es noch sehr viele polnisch- und russischstämmige Migranten.

    Zitat von 'Pizarro73


    Nur nochmal zur Erinnerung:
    Beschneidungsrate in Deutschland: ca 10%, in Finnland: 0,006%. Das zeigt, dass sie es bei uns noch immer tun und noch fatale Informationsdefizite bzw. bei den Kinderurologen finanzielle Interesse bestehen, an Verstümmelungen als "Therapie" von entwicklungsphysiologisch normalen Zuständen festzuhalten. Dass sie sich damit strafbar machen, ist in anderen Threats thematisiert und wird zunehmend interessant werden.


    Ohne konkrete Zahlen zu haben, vermute ich einmal, daß in Finnland der muslime und jüdische Bevölkerungsanteil weitaus geringer ist als in Deutschland. Alleine 15 Millionen Menschen haben einen Migrationshintergrund, was das ~2,8fache der finnischen Bevölkerung entspricht. Und das dürfte sich deutlich in der Statistik auswirken.

    Nicht nur bei Muslimen ist es so. Mir ist ein Fall bekannt, in dem ein dt. Vater seiner US-Amerikanischen Frau zuliebe der Beschneidung seines Sohnes zustimmte.


    Fairerweise hätte er sich dann auch gleich selbst beschneiden lassen sollen ....


    Liebe macht wirklich blind. Aber dafür sein Kind zu "opfern? Ich versteh's nicht...

    Aber bei sich selbst trotz der "angeblichen" Vorteile nicht machen lassen, ist typisch. Erinnert mich irgenwie an all diese Befürworter (Herren) im Bundestag: finden es gut, aber gehen nicht mit guten Beispiel voran.

    Im Artikel wird etwas Interessantes als Grund genannt: Bikulturelle Beziehungen. Ich verstehe nicht, warum nicht-muslime Frauen sich so schnell den Riten und Gebräuchen ihres muslimischen Mannes gerdaezu unterwerfen (Kopftuch, Beschneidung der Söhne). Haben die alle kein Rückgrad? Warum stehen diese Frauen nicht für ihren Glauben und ihre Wertevorstellung ein?

    Achja: Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel abgeschaltet. Absicht?

    Hallo miteinander!

    Ich verfolge seit dem Kölner Gerichtsurteil intensiv das Thema Beschneidung, insbesondere bei Kindern (privat und beruflich bedingt). Auch vor dem Mai 2012 war ich schon entsetzt, wie man soetwas zulassen kann. Eine Beschneidung ist grausam und unmenschlich!

    Deshalb finde ich es gut, daß es solche Foren gibt, wo sich Gleichgesinnte zusammenfinden um gemeinsam etwas dagegen tun zu können, gegen die Verstümmelung von Kindern. Die Aktion "Pro Kinderrechte" hatte ich finanziell unterstützt.

    Ich wünsche mir ein Umdenken, ein Menschlichwerden von allen, dem Volk, den Politikern und den Religionen:
    Beachtet bitte alle die Würde und die Rechte der Kinder!


    Bis dahin werde ich fleißig dieses und andere Foren besuchen und versuchen mit Ihnen/euch etwas zu verändern, und sei es auch in nur kleinen Schritten.

    Gruß

    Kinderlachen