Beiträge von Kinderlachen

    Und hier die Antwort von Herrn Busse:

    Zitat


    "Liebe B.,

    die Kollegen scheinen leider nicht auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich kann Ihnen nur raten, dass Sie es an der nächsten Universitätskinderchirurgie versuchen, die sollten eigentlich wissen, dass das mit den Salben der Weg der ersten Wahl ist.
    Alles Gute!;"


    Recht hat er!

    Gelungener Briefverkehr Weguer! Danke!
    Aggressiv? Ein bißchen vielleicht. Aber die Reaktion des Empfängers zeugt eher von einer Argumentationslosigkeit und einem geringen Interesse an einer intenisveren Diskussion (Wahrheit tut weh).
    Trotz des kleinen Erfolgs insgesamt positiv zu bewerten. Denn auch kleine Schritte führen zum Ziel!

    Das war meine Meinung aufgrund der Geschichte die uns alex79 erzählte, mehr nicht. Ich bin da eben empfindlicher und konsequenter. Selbstverständlich wäre dies ein Extremfall(!) und Eheberatungstellen o.ä. zu empfehlen. Aber ich denke soweit wird es nicht kommen. Sie wird das Richtige tun, allein schon wegen der Tatsache, daß Sie sich hier im Forum und beim DKSB gemeldet hat.

    Ein Unterlassen hat m.E. Vorrang. Genauso wenig lasse ich mich auf der Autobahn von Rasern zum gas geben nötigen. Die Verlangen ein Tun, ich verlange Respekt und eine Unterlassung,

    Auch wenn etwas weit hergeholt, lassen sich Analogien sehen: der Ehemann als Raser und Bestimmer und alex79 die zu Recht Respekt und Unterlassung für ihr Kind und sich einfordert.

    Deswegen, was meine Vorredner schon gesagt haben, einen Anwalt nehmen und eine einstweilige Verfügung oder ähnliches gegen ihn (Ehemann) erlassen, wegen Kindeswohlgefährdung.

    Ich würde, liebe alex79, mir auch überlegen, ob solch eine Beziehung überhaupt noch einen Sinn ergibt. Ein Ehemann der das gemeinsame Kind, ganz bewußt den Risiken einer unnötigen Operation aussetzt und dessen Rechte vorsätzlich mißachtet sowie Dich in Deiner Entscheidung in keinsterweise respektiert, dem würde ich die Ehe kündigen und zwar schnellstens.

    Jawohl, Chloroform, Lachgas, Whiskey ... oder vielleicht doch lieber Schnaps oder Absinth und ein Holzstöckchen zum Draufbeißen?

    Kommt mir vor wie Beschneidung im Hinterzimmer von Ms. Kitty's Saloon irgendwo im Wilden Westen. (würg)


    Genau das habe ich mir auch dabei gedacht, mit dem Wilden Westen und so ;)

    Zitat


    Aber nein, der Artikel ist ja von 2008 und am Drehbuch für diesen Western haben wieder jede Menge PhD, MSc, BSc und MD mitgeschrieben. Ganz vorneweg unsere "Meisterin Anna Taddio". Großes Kino, wirklich!


    Und das macht es noch trauriger... Vonwegen moderne Wissenschaft... :thumbdown:

    Auf was verweisen Sie denn? Ich lese nur eine willkürliche Behauptung nach der anderen, ohne Antworten auf meine Fragen oder zustimmende oder verneinende Feststellungen auf meine Aussagen.

    Ich denke, daß hat mit Ihnen keine Sinn. Und so sind Sie auch in dieses Forum hineingestiegen: Ich haue mal auf den Putz und gebe nicht nach.

    Aber: Sie können sich ja noch ändern. Ich gebe die Hoffnung nicht auf.

    Guten Abend und bis morgen :)


    Wollen Sie mir sagen, dass die Gefahr besteht, dass man sein Kind aufgrund einer Beschneidung verliert? Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 0%, wenn es nach den Regeln der ärztlichen Kunst erfolgt ! Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber die männliche Beschneidung mit der weiblichen zu vergleichen ist wirklich lachhaft. Ich entschuldige mich ebenfalls, wenn ich gegen diverse Sachen verstoßen habe, aber das musste auch raus ;(


    Wie war das mit dem Kölner Urteil und ärztlicher Kunst? Definieren Sie bitte einmal, was Sie und nur Sie unter der ärztlichen Kunst in Deutschland oder allgemein verstehen. Und dann antworten Sie bitte auf meine Frage, betreffs 1631d und Ihre Auslegung. Seien Sie so nett. Danke.

    Wenn es nach den Regeln der ärztlichen Kunst erfolgt, so wie ich es auch hier in Deutschland erwarte, so treten keine Komplikationen auf. In Deutschland werden im Jahr 46.000 muslimische Kinder beschnitten und die Komplikationsrate liegt bei 0,09%. Das sind Nachblutungen, die keine Konsequenzen haben. Penisamputationen und desgleichen sind bspw. in Deutschland ebenfalls "Mangelware". Psychische Erkrankungen? Hmm, ich stell mir gerade vor, wie ich als zehnjähriger unter Phimose leide. Ich denke, das hätte mich psychisch enorm belastet.


    Lesen Sie doch bitte zuerst den Beitrag "EMLA", dann wissen Sie mehr über die "ärztliche Kunst" in Deutschland (die einer Tagesform unterliegt!).
    Sie wechseln von Israel nach Deutschland? Gut, dann verweise ich auf Afrika. Da gibt's das zum Bedauern häufiger (auch hier im Forum zu lesen).

    Die wenigsten Kinder leiden unter einer Phimose. Wie kommen Sie denn auf so etwas? Die Eltern sind es, die sich mehr Sorgen machen. Und in der Regel erledigt sich die Phimose von selbst bzw. kann alternativ behandelt werden. Haben Sie echt meine und die Foren-Beitäge nicht gelesen? Das zum Thema "durchforstet"...


    Sie wissen was ich mit Traumata meine:
    leere Versprechungen (Geschenke, wird alles gut usw.) das Festhalten, die Spritze (meist unzureichend oder gefährlich), das Schneiden, der Schmerz während OP oder danach, das andere Aussehen und Anfühlen.
    Oder kurz und knapp: die Hilflosigkeit.

    Und das nur weil ich einer simplen (möglichen) Harnwegsinfektion, die mit Medikamenten gut behandelbar ist, vermeiden möchte?

    Zitat

    In Israel beispielsweise wird routinemäßig zirkumzisiert. Knapp 99% der Männer dort sind beschnitten. Krankheiten wie Phimose, Harnwegsinfektion, Peniskrebs etc. sind denen (vorsichtig gesagt) "nicht" bekannt.

    Warum werden die wohl alle beschnitten...


    Ist die Phimose den wirklich so eine gefährliche und häufig auftretende Erkrankung? Harnwegsinfektionen können grad durch eine Beschneidung auftreten und verlaufen in der Regel auch nicht tödlich, weil gut behandelbar. Peniskrebs machen wieviel Prozent aus?
    Ähm, noch etwas: Bei 99% (unnötiger) Beschneidungen, gibt es bestimmt auch 99% mehr Komplikationen (Verbluten, Penisamputation, psychische Erkrankungen [Traumata]).

    DrEho
    Es wimmelt? Naja, so viele sind das auch nicht. Und hätten Sie mal das Forum nach den aktuellen Meldungen "durchforstet" wüßten Sie, daß es zu viele unnötige(!) Beschneidungen bezüglich einer Phimose gibt. Die meisten Phimosen sind harmlos und statt zu schneiden alternativ behandelbar. Also bitte den Ball mal flachhalten.
    Zum Thema Grundrechte: Grundgesetz, Artikel 1-3 werden aufs tiefste verletzt! Solll ich zitieren?

    Bei Ihnen klingt die prophylaktische Beschneidung wie der Seelenheil und der Weltfrieden! Woher wissen Sie denn, daß jeder/s Unbeschnittene/unbeschnittene Kind, an einer Phimose, HIV usw. erkrankt oder gar weitergibt? Wenn die Zahlen stimmen, dann ist die Mehrheit der Männer auf dieser Erde unbeschnitten und trotzdem(!) gesund. Wie erklären Sie sich das?

    Frage:
    Wie soll Ihrer Meinung nach der 1631d "neu ausgelegt" werden?

    Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Laß zunächts einmal die Wunde (körperlich) verheilen und verarbeite Deine neue Situation. Danach blicke nach vorne und versuche eine Vorhautwiederherstellung, sofern Du das möchtest. Somit kann Deine seelische Wunde mit Verzögerung langsam mitheilen.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg und das Forum wird Dich unterstützen und stützen.