Petition für Beschneidungsverbot:
https://www.change.org/p/der-deutsche…medium=copyLink
Beiträge von thefinalcut
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Sollte sich ein weltanschaulich neutraler Staat Argumentationsmustern unterwerfen, wenn diese von Theologen vorgebracht werden?
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http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/me…eltweit-am-7-m/
Ich habe die Piratenpartei nicht in der Liste gefunden. Sind die Piraten auch dabei?
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Ich bitte jeden im Forum: Schreibt dahin und beschwert euch über die Berichterstattung bzw. Verklärung von Gewalt. Das ist strafwürdiges Verhalten und sollte nicht öffentlich beschönigt werden. Ich will solche Berichte nicht mehr sehen.
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Ich habe jetzt mal eine Nachricht an die geschickt:
https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/kontakt/kontakt-formular/
ZitatSie haben eine Stellungnahme veröffentlicht, in der Sie sich zum Thema religiöse Beschneidung von Jungen äußern:
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/user…and_DIMR_de.pdf
Sie Schreiben in Ihrer Stellungnahme, dass die Ablehnung der religiösen Beschneidung ein Zeichen für fehlendes Verständnis von Religionsfreiheit der Eltern sei und sehen darin die Tendenz, dass Menschen damit zum Ziel hätten, bestimmte religiöse Gruppen herabzuwürdigen. Ich kann Ihre Argumentation nicht nachvollziehen. Religionsausübung umfasst nicht das Recht, andere Menschen dauerhaft in ihrer Gesundheit zu schädigen. Die Beschneidung ist ein massiver Körperlicher Eingriff, der mit gesundheitlichen Risiken und belastenden Langzeitfolgen verbunden sein kann. Das Schädigungspotential dieses Eingriffs ist inzwischen wissenschaftlich gut dokumentiert und belegt. Dass Sie diese Aspekte verleugnen und stattdessen auf kulturelle Belange verweisen, ist von Ihnen verantwortungslos. Damit relativieren Sie das Recht der betroffen Kinder auf körperliche Unversehrtheit. Ginge es beispielsweise um die weibliche Beschneidung, würden Sie wahrscheinlich nicht in dieser Art und Weise argumentieren.
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Die Stellungnahme zur Beschneidung vom Deutschen Institut für Menschenrechte:
http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/user…and_DIMR_de.pdf
ZitatDie öffentliche Debatte ist Ausdruck eines erstarkten Bewusstseins für Kinderrechte, lässt aber auch oftmals ein wenig differenziertes Verständnisses von der Religionsfreiheit von Kindern und Eltern und der Rolle des Staates in diesem Bereich erkennen.
Typische Relativierung. Wessen Rechte werden denn hier angetastet? Ginge es um FGM, würde man sich nicht dieser Argumentation bedienen.
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Durchgeführt wurde der Eingriff in einer Privatwohnung, ein Umstand, den die Staatsanwaltschaft kritisierte.
Aber der Umstand, dass das auch von anderen Laien durchgeführt wird, und zwar nicht in einem klinischen Umfeld, scheint die Staatsanwaltschaft nicht zu interessieren:
http://wien.orf.at/news/stories/2567607/Was unterscheidet einen Laien von einem Laien?
Leute, die nicht dem Ärztestand angehören, sind nicht dazu berufen, solche Eingriffe vorzunehmen.
Von der Rechtmäßigkeit sinnloser Beschneidungen mal abgesehen. -
Die Sendung lief im rbb Inforadio 2012, kurz nachdem das Urteil zur Beschneidung bekannt geworden war. Die Ärzte Wolfram Hartmann und Gil Yaron diskutieren über die Sinnhaftigkeit von nicht induzierten Beschneidungen:
http://podster.de/episode/2158895 -
Zitat:
„Die Kirche darf und soll sich einmischen“Naja..., ob sie das wirklich überall sollte, ist fraglich:
https://m.youtube.com/?#/watch?v=XI_V3-Y2BnAIch halte es ohnehin für fragwürdig, ob eine religiöse Institution in einem säkularen Staat eine Definitionsmacht zugesprochen bekommt und so als vorpolitische Instanz versucht, Einfluss zu nehmen.
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Politik ist halt kein redliches Geschäft. Man kann oft keine ehrliche Sprache benutzen, wenn es um Interessenausgleich geht.
Oder warum sagt man nicht einfach: Wir sahen uns dazu genötigt, etwas zu beschließen, bei dem wir selbst kein gutes Gewissen haben, aber dem Druck, der auf uns ausgeübt wurde, mussten wir einfach nachgeben, auch wenn dadurch ethische Grundsätze verletzt und missachtet werden.
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Zitat:
Die türkische Frauenrechtlerin und Autorin Necla Kelek fordert in "Die verlorenen Söhne", Beschneidungen ohne medizinische Indikation zu verbieten. In Schweden ist das schon so.
Mir ist nichts von einem Verbot in Schweden bekannt...
Aber positiv anzumerken ist, dass gerade Feministinnin, die ja auch geschlechtsspezifische Rollenbilder ablehenen, sich besonders gegen die Beschneidung aussprechen , eben mit dem Argument, dass Jungs nicht eine bestimmte Mänlichkeitsrolle zukommen sollte und daher für Sie der Schutzanspruch nicht gelten soll. -
Ich habe eben einen Kommentar dazu verfasst und auf die Ungleichbehandlung gegenüber Jungen mit Hinblick auf §1631d BGB hingewiesen.
Der Kommentar scheint jedoch noch nicht sichtbar zu sein.
Mal sehen...Edit:
Hier ist auch nochmal das Kontaktformular. Es kann sicher nicht schaden, auch dahin zu schreiben.
https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/Service/Kon…ntakt_node.html
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Zitat:
Grünen-Politiker Volker Beck fordert Akzeptanz für religiöses Schächten und Beschneidung -"Respekt gegenüber Minderheitsreligionen notwendig"Ich würde in diesem Zusammenhang eher den Respekt und den Schutz von Individuen für wichtiger und als vorrangig erachten.
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Ich habe gerade folgende mail dahin geschickt:
Zwangsbeschneidung ist Unrecht -auch bei Jungen.
Sie führen medizinisch unnötige Beschneidungen an Kindern durch. Sie begehen Menschenrechtsverletzungen! Wieso dürfen andere Menschen darüber entscheiden, ob einem Kind ohne medizinischen Grund ein Erogenes, für das sexuelle Empfinden bedeutsames Körperteil einfach amputiert werden darf. Dafür gibt es keinen Sinnvollen Grund. Sie würden wahrscheinlich einen solchen fremdbestimmten Eingriff an Ihrem eigenen Körper auch nicht zulassen und auf schärfste zurückweisen. Warum müssen Kinder sich medizinisch sinnlose Körperverletzungen gefallen lassen, nur weil andere es sich so wünschen und den Kindern überlegen sind?
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Schade, die Zahlung hätte besser an mogis e.v. gehen sollen.
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Hier ist das Impressum des Arztes mit allen Kontaktdaten:
http://www.weitz-urologie.de/impressum.htmBitte sendet Beschwerden dahin und erklärt Ihm, das es ethisch nicht richtig ist, wofür er da wirbt.
Macht auch die Zuständige Ärztekammer auf dieses Angebot aufmerksam und erklärt denen, dass das, wofür der da wirbt, nicht dem Berufsethos und den Leitgrundsätzen äztlichen Handelns entspricht - auch wenn es gesetzlich erlaubt ist. -
Ich bin hier auch auf was amüsantes gestoßen:
http://www.weitz-urologie.de/sunnet.htm
Ist doch gut, wenn man als Facharzt für Urologie tradierte bzw. klerikale Ansichten mit seiner Tätigkeit alls Mediziner verbinden kann.
Und die Politik glaubt irgendwie, was religiös und tradiert ist, sei sakrosankt.