Beiträge von Selbstbestimmung

    Der nächste Anlauf:


    Zitat

    Unless a child required circumcision for medical reasons, Medicaid could no longer cover it under House Bill 1683.

    :thumbup:

    Aber ich glaube nicht recht dran. Aber "steter Tropfen höhlt den Stein".
    Ich wünsche trotzdem viel Glück.


    Zitat

    A separate bill would require providers to show parents the tools used in a circumcision and get their written permission before performing the procedure.

    Interessante Idee. Erinnert irgendwie ans Mittelalter: "die Instrumente zeigen" ;)


    Zitat

    The second piece of legislation, House Bill 1706, would prohibit providers from performing a circumcision until parents have signed a form that warns them of health complications.

    Wie, das ist noch nicht so? Und NH will ein zivilisierter Staat sein?

    https://newhampshirebulletin.com/2024/01/17/abo…re-legislation/

    https://www.tiktok.com/@wahrscheinlic…912958483991813

    Ist tatsächlich wahrscheinlich peinlich, mit einer Wahrscheinlichkeit von 100% .

    Und diese Peinlichkeit ist trotz Laber-Rhabarber immer noch im Netz.

    Andere hat man jetzt auf Druck zurückgezogen.

    Dass Funk.net peinlich ist und Fake News verbreitet wird immer auffälliger, peinlicher geht nimmer:

    Man stelle sich vor, Deutschland hatte im ersten Weltkrieg über Österreich gesiegt! :D

    „Funk“ ist ein Funkloch

    Na, ja man muss sich ja nicht in der Geschichte auskennen - Hauptsache, es "funkt"!

    Was soll's sagt sich der ÖRR - die Milliarden fließen doch egal was wir für einen Schwachsinn verbreiten...

    Zitat

    The word orlah (which indicates ‘foreskin’ as well as the first three years of prohibition to eat from the fruit tree) links the mitzvah of circumcision with the orlah of the tree. It seems that both people and trees require correction by man


    Der Unterschied ist, bei Bäumen wächst das alles ganz schnell wieder nach. Da macht der Ausdruck "be-schneiden" Sinn. Die Vorhaut wächst nie mehr nach. Das ist ab-schneiden, zerstören.

    Zitat

    He said to him: ‘I cannot dismiss you with no response at all. Rather, anything that was created during the six days of Creation requires some perfection; mustard requires sweetening, lupines require sweetening, wheat requires grinding. Even man requires correction.’

    Anything, aber Frauen nicht? Sind Frauen keine "people"?
    Aber wenn man die Evolution leugnet (sechs Tage nach dem Urknall dürfte so einiges noch nicht da gewesen sein), und das ständig neue Arten entstehen und vergehen braucht man mit Sinn und Logik nicht zu kommen.
    Hauptsache, es kommt eine Rechtfertigung für die Amputation der Baby-Vorhaut dabei raus...

    https://www.israelnationalnews.com/news/383430

    Zitat

    If the hospital authorities were more careful about Ayaan's anaesthesia, this young boy could have been among his family enjoying the winter vacation.

    Hätte, hätte, Fahradkette. Hätt' der Hund nicht...

    Solche Dinge können passieren und passieren manchmal- Oder eine Ärztin legt eine völlig überdosierte Infusion, wie bei Franjo.
    Jede OP ist ein Risiko. Deshalb medizinisch nicht erforderliche Operationen nur an Patienten, die in diese einwilligen können.


    Zitat

    It is unfortunate that most circumcision-related deaths in Bangladesh are not recorded officially as they are conducted by traditional circumcisers. And those which are recorded are not shown to be caused by circumcision at all, but due to the immediate cause, most commonly stroke, bleeding, infection or reactions to drugs. Medical statistics are thus at fault in that they do not give the true cause of death.

    Die, die so etwas entscheiden könnten möchten das doch gar nicht genau wissen. Das würde nicht ins Bild passen. Ganz wie der deutsche Bundestag.
    In der Tat, der Tod wird dann regelmäßig auf "preexisting conditions" geschoben. Aber die eigentliche Todesursache ist die unnötige und vom Kind unverlangte Vorhaut-Amputation. Ohne die wäre das Kind noch quicklebendig.

    https://today.thefinancialexpress.com.bd/editorial/when…atal-1704901094

    Das Problem ist, dass nicht alle Menschen auf der Welt das gleiche unter "Menschenrechten" verstehen.
    Z.B. in Afghanistan gibt es eher Männerrechte als das, was wir hier als Menschenrechte verstehen. Der Mann hat das Sagen, die Frau muss sich fügen bzw zur Verfügung stehen.
    Und in manchen Teilen der Welt wird es als Elternrecht angesehen, nicht nur die Söhne, sondern auch die Töchter "heiratsfähig" sprich genitalreduziert zu machen.
    Hierzulande wird von Politik und Medien "Toleranz" gegenüber der Kultur und den Ansichten von Minderheiten gepredigt.

    Und die Toleranz bezieht sich auf die Wünsche von Erwachsenen auf Tradition, nicht den körperlichen Besitz und die Menschenwürde von Jungen.
    Die Toleranz hört aber schlagartig auf, wenn es um das weibliche Geschlecht geht, oder das Geschlecht "nicht eindeutig" ist.

    Natürlich gibt es eine "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" der UN, aber die kann man vergessen.
    Sie ist der absolut kleinste gemeinsame Nenner - die muslimischen Länder hätten niemals einer Erklärung zugestimmt, die genitalreduzierende Eingriffe an gesunden Kindern (m/w) untersagt hätte.
    Sie ist rechtlich nicht bindend und steht für viele Länder eh nur auf dem geduldigen Papier.

    Hier in Deutschland haben wir das Grundgesetz, das die Rechte der Menschen definiert. Und da steht klar drin, dass jeder (nicht nur Männer/Frauen/Mädchen) das Recht auf körperliche Unversehrtheit hat. Und noch etliches mehr, was mit dem §1631d BGB nicht kompatibel ist.
    Deswegen hatte sich der Bundestag ja 2012 auch über Klagemöglichkeiten gegen den §1631d erkundigt. Man war sich schon bewusst, was man da machte:

    Verfassungsrechtliche Einschätzung der religiös motivierten Beschneidung bei nicht-einwilligungsfähigen minderjährigen Jungen

    Ich habe aber leider inzwischen keinen Zweifel mehr, dass es das BVerfG in der heutigen Besetzung schaffen würde, den etwas modifizierten 1631d mit ein paar zusätzlichen Auflagen (Beratungsregelung) als "Kinderschutz" schönzuschwurbeln.

    Es geht eben zurück in Richtung Bronzezeit. Was damals als richtig angesehen wurde muss auch heute richtig sein. Außer, wenn es Frauen, Homosexuelle, Wahrsager oder Sklaven... betrifft.

    Das ZDF hat eine Sendung des "ZDF Magazin Royale" aus der Mediathek entfernt, in der es angeblich um "Rituelle Gewalt an Kindern" ging. Die Sendung könne eine "verhetzende Wirkung" haben.


    Aber "Rituelle Gewalt an Kindern" ist doch erlaubt? Zumindest, wenn es "nur" um Jungen geht? ?(

    Zitat


    Demand for Justice
    Adding to the heat of the protest, the group demanded the arrest of the accountable doctors within 48 hours.

    Warum nur die Ärzte? Jede unnötige Operation ist en unnötiges Risiko, in das die Betroffenen nicht einwilligen können.
    Wäre es um ein Mädchen gegangen und das in Deutschland passiert, drohten auch den Auftraggebern der Verstümmelung, den Eltern 15 Jahre Haft.

    https://bnnbreaking.com/world/nationwi…medical-reform/

    Kate Goldie Townsend:


    Zitat

    At the time of writing in mid-2021, policy on child genital cutting and modification is inconsistent in the UK, US, and most European states, and there is growing consensus that this inconsistency should end [1,2,3,4,5,6,7,8,9,10]. The question addressed here, is whether Western liberal democracies ought to discourage, if not legally prohibit, all forms of medically unnecessary child genital cutting and modification, or permit some relatively minor forms. Given the core political values of Western liberal democracies, including a commitment to human rights, this piece takes a liberal normative approach and argues that individual rights to bodily – and especially genital – integrity should take priority over group rights if they come into conflict.

    Zitat

    The position I advocate is fairly simple: children should be protected from medically unnecessary genital cutting and/or modification until they are adults; once they become adults, they should be permitted to have their genitalia modified should they so choose.

    Ja, es könnte alles so simpel, konsistent, logisch, rational, schmerz- und verlustfrei sein! Für alle Kinder, nicht nur für auserwählte.
    Verhindert wird es immer wieder von einer mächtigen Lobby, die mit harten Bandagen und Erpressungsmethoden gegen die Rechte von Kindern kämpft. Wie in Island, wie in Dänemark.


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    Duivenbode argues that female and male child prepuce removal should be permitted in liberal democracies within an account of value pluralism whereby groups should be free to practise traditions that cohere with their internal value structures.

    Das soll dann wohl die nächste Stufe des Irrsinns sein.
    Nach dem Motto: "Wer A sagt, muss auch B sagen". Um endlich das unangenehme Argument der geschlechtlichen Diskriminierung zu entkräften - Gleichheit im Unrecht.

    https://www.nature.com/articles/s41443-021-00503-x

    Antony Lempert : "Roadblocks to reforming UK guidelines on medically unnecessary penile circumcision: inconsistent safeguarding of bodily integrity"

    MUPC = Medically unnecessary penile circumcision

    Zitat

    Via its website, the NHS provides advice to the public about a variety of health conditions. Regarding labiaplasty, the NHS31 states that ‘it should not be done on girls younger than 18’
    The reason given is ‘because the labia continues to develop beyond puberty and into adulthood’.

    Zitat

    Regarding circumcision in boys, the NHS32 states that ‘it is a relatively simple procedure’, and that ‘it is rare for circumcision to be recommended for medical reasons in boys’. There is no indication given that there may be similar concerns about the future growth and development of a male child's genitalia as those described above for children with female genitalia.

    Zitat

    Postponing labiaplasty until adulthood is strongly recommended to help adolescents achieve a well-informed decision regarding an irreversible procedure with possible adverse esthetic and functional outcomes’.

    Gute Regeln - wenn man sich nur daran halten würde...


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    The final paragraph of this section reiterates the selective focus by the GMC on MUPC. Doctors are instructed to offer parents the opportunity to ‘invite their religious adviser to be present during the [religious circumcision] procedure’. In the absence of any associated discussion of possible child safeguarding considerations, this overtly permissive advice (on MUPC) appears to be in conflict with the official GMC position that it has no ethical position on MUPC

    Zitat

    The phrase “best interests” appears over 50 times in the BMA toolkit which states that ‘Doctors must act in a child's best interests’ and that ‘parental preference alone does not constitute sufficient grounds for performing [MUPC] on a child unable to express his own view’. Yet the balancing test recommended by the BMA guidelines to assess a child's best interests in this matter, pits child-centred factors against parental factors. Parental factors regarding MUPC will inevitably relate to the cultural or religious preferences of a child's family. The result is that ‘parental preference alone will have sufficient force to neutralise all other child-centred items on the list’. The BMA's best interests test – a test, moreover, which underpins its whole guidance – is ‘therefore incoherent’.36

    Zitat

    The 2019 BMA NTMC toolkit introduced two changes (in italics below) into the section on medically necessary circumcision. The BMA continues to regard as unethical, circumcision solely for medically necessary reasons where less invasive approaches are available. However, when a parent desire this (solely medically necessary) surgery for social and cultural reasons the BMA no longer regards this as necessarily unethical.

    Mal so, mal so.


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    The BMA guidelines assert that: ‘Male infant circumcision does not require a medical professional’.k Here, not only are the usual requirements for safe surgical care omitted, the usual safeguarding concerns are considered neither relevant nor necessary.The BMA had been made aware of the serious, sometimes life-threatening complications from infant circumcision, occasionally reported in the UK media some of which have only come to light through freedom of information requests.48 Yet the word ‘safeguarding’ appears only once in the BMA toolkit, specifically in the context of FGM.

    Sogar Todesfälle...

    Tod nach Beschneidung (durch Mohel)


    Zitat

    Yet before the motion was put to vote, the medical ethics committee chair announced54 to the meeting: ‘I would like you to disregard Dr Lempert's interesting comments’ – he was alleging that what I had said was not relevant to this motion. When I later asked him why he had spoken out in this way, he replied that some people hadn’t liked what I had said.

    "Some people" - hm... :huh:


    Zitat

    As a teenager from the Leeds Jewish community, I studied Judaism and Hebrew, attaining an A level in Classical Hebrew. I consider myself neither religiously nor culturally Jewish, despite the fact that Jewish authorities consider to be Jewish a child born to a Jewish mother (as I myself was), regardless of that person's later beliefs.

    Aber 2012 hieß es doch immer, dass alle aus jüdischer oder muslimischer Tradition Vorhautberaubten glücklich und zufrieden damit sind? ?(

    Vielen Dank Antony Lempert für seinen unermüdlichen Einsatz!

    https://journals.sagepub.com/doi/full/10.1177/14777509231216027

    Der Tagesspiegel weiß schon warum er das mit den Kommentarforen abgeschafft hat.


    Unsere Kolumnistin hasst Knallerei, liebt aber die Vorstellung, dass am 31. Dezember die Beschneidung von Jesus gefeiert wird.

    Hä? Frau kann sich auch ganz schön was einbilden. Der 1. Januar ist in der RKK das "Hochfest der Gottesmutter Maria". "Fest der Beschneidung des Herrn" - das war mal.

    Die meisten feiern einfach, dass ein neues Jahr beginnt und wünschen sich dazu viel Glück. Und freuen sich an den schönen Raketen mit ihrer Farbenpracht am Himmel. Nicht an an an den Kopf geworfenen "Polenböllern".
    Kein Mensch denkt dabei an eine Vorhautamputation vor mehr als 2000 Jahren. Außer ein paar ganz verbohrten, wie Debora Antmann.


    Zitat

    Und auch als Jüdin befinde ich mich in einem Wechselbad der Gefühle. Auf der einen Seite HASSE ich die Knallerei. Auf der anderen erfüllt mich der Gedanke einer ausschweifenden und hoch emotionalisierten Beschneidungsparty mit einer befriedigenden Belustigung.


    Befriedigende Belustigung - wie schön für sie! Die Babys fühlen eher keine Belustigung oder Befriedigung, wenn die Vorhaut mit Gewalt von der Eichel gerissen wird und das Messer durchs Fleisch geht.


    Zitat

    Ich kann also nicht anders, als schelmisch zu grinsen, wenn Deutsche ihr Recht zu böllern bis aufs Blut verteidigen, um eine vermeintliche Leitkultur zu bewahren – eine Leitkultur, die wohlgemerkt christlich ist – bei der es aber eigentlich darum geht, zu einer jüdischen Party eingeladen zu werden


    Soll man lachen oder weinen? :FP01


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    Besonders unerträglich wird es als Jüdin in Berlin dann, wenn die Polizei als Reaktion auf Krawalle in Wehrmachtsmanier auf Machtdemonstration setzt. All ihre wunderbaren Spielzeuge rausholt und ausgestattet mit zum Beispiel Maschinengewehren, die Stadt in Ausnahmezustand versetzt.

    Maschinengewehre hat die Polizei nicht. Höchstens MPs, z.T. auch Sturmgewehre (Waffengleichheit mit islamistischen Terroristen). Und wenn in der Vergangenheit Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten massiv mit Feuerwerkskörpern angegriffen und z.T. schwer verletzt wurden muss man wohl auf der Hut sein. Im übrigen sieht man z.B. in Frankreich häufig mit MPs ausgerüstete Polizisten. Auch in "Wehrmachtsmanier"?
    Und die Polizisten, die mit MPs vor jüdischen Schulen und Kindergärten stehen? Auch in "Wehrmachtsmanier"? :thumbdown:

    Die "Körperkünstlerin" Antman geilt sich an anderer Stelle daran auf, dass vor der Charité ein Weihnachtsbaum steht, aber kein Chanukka-Leuchter aufgestellt werden soll. Tannenbäume haben mit Christentum nix zu tun, auch Türken stellen um die Zeit gerne einen auf und feiern darunter.

    Und ich weiß auch, dass es auch bei manchen Juden zu Weihnachten einen Tannenbaum gibt. :D
    Einfach mal runter kommen...

    Wenn es um "Schamlippenverkleinerung" bei Mädchen geht.
    Bei Jungen kann man auch ohne Einwilligungsfähigkeit "tabula rasa" machen. Diskriminierung, zweierlei Maß.


    Zitat

    Die Anti-Beschneidungs-Gesetze einiger europäischer Länder, so in Deutschland der 2013 eingeführte § 226a StGB oder auch in Großbritannien oder Schweden, enthalten ein absolutes Verbot der Beschneidung weiblicher Genitalien – also unabhängig von Alter und Einwilligung –, während die kosmetisch motivierte Schamlippenverkleinerung jedoch legal ist. Dies kann zu der paradoxen Situation führen, dass derselbe Eingriff – beim selben Arzt unter gleichen Bedingungen durchgeführt – bei einer Europäerin legal ist, bei einer Frau mit afrikanischer Herkunft jedoch eine Straftat darstellt. In beiden Fällen wäre der Eingriff nicht medizinisch notwendig, sondern durch kulturelle Ideale begründet, der Afrikanerin wird jedoch die Möglichkeit zu einer autonomen Entscheidung abgesprochen.[91][139] Auch in Deutschland ist diese Problematik vorhanden, da – der Bundesärztekammer zufolge – „die weibliche Beschneidung strafbar ist, selbst wenn der Eingriff auf Verlangen der Patientin durchgeführt wird“

    Paradox ist da verdammt viel... selbstverständlich wird in diesem Kontext die Vorhautamputation bei Jungen nicht erwähnt (ist ja für die Junta bei WP "ganz was anderes")

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schamlipp…erj%C3%A4hrigen

    Zitat

    ein als verpflichtend verstandenes religiöses Gebot

    Mit der Einstellung kann man für alles Verständnis haben. Auch für 74 Peitschenhiebe für eine Frau, die auf einem Foto kein Kopftuch trug. Wie jetzt im Iran.

    Da ist die Empörung groß. Zu Recht.
    Aber das Bundesverfassungsgericht hat viel Verständnis für dieses religiöse Symbol der Unterdrückung von Frauen

    Richtig, Frauen darf man nicht weh tun. Und das Haupthaar von Frauen ist nicht gemeingefährlich.


    Und kleinen Jungen? Der Bundestag sagte: Nur zu! Fügt ihnen ruhig Schmerzen, fügt ihnen ruhig eine Lektion, eine lebenslang nachwirkende Präventiv-Körperstrafe zu, auf dass sie niemals vom rechten Glauben abfallen!

    https://rp-online.de/politik/auslan…h_aid-104624355

    Und als nächstes dann Lehrer mit einem Nudelsieb auf dem Kopf...

    Da kann Morris dann sein berüchtigten Meta-Studien draus machen:

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    Paper Mills produzieren Fälschungen am laufenden Band

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    Paper Mills sind profitorientierte Organisationen, die Manuskripte produzieren und verkaufen, die so aussehen sollen wie echte Forschung. Dazu manipulieren sie die Identitäten von Gastherausgebern, Autoren und Gutachtern und erfinden oder fälschen Forschungsergebnisse. Damit gelingt es ihnen immer wieder, die Qualitätssicherung der Verlage zu täuschen und das Begutachtungssystem für wissenschaftliche Veröffentlichungen, das Peer Review, zu umgehen.

    Alles ist käuflich. Und Geld ist reichlich vorhanden.

    https://www.faz.net/aktuell/wissen…n-19416217.html

    Ich liebe Silja Dögg Gunnarsdóttir, ich liebe sie! :love: :love: :love: :love:
    (natürlich nur platonisch ;) )

    Zitat

    Kinderrechte haben Vorrang vor den religiösen Überzeugungen der Eltern


    Natürlich gibt es auch in Island "Komplikationen", die über den Verlust der Vorhaut hinausgehen...


    Zitat

    Seltsam, dass das Gesetz für alle klar ist, außer für Jungen

    Das Gesetz zur Beschneidung von Jungen ist noch unklar, aber Silja stellte 2018 eine Frage an den Justizminister zur Rechtmäßigkeit des Verfahrens und erhielt die Antwort, dass dies vor Gericht geklärt werden müsse, da das Gesetz unklar sei.

    Zitat

    Etwas seltsam findet sie, dass für Operationen an Mädchen und intergeschlechtlichen Kindern ein klares Gesetz gilt, dass aber nicht klar ist, ob unnötige Operationen an den Genitalien vollkommen gesunder Jungen durchgeführt werden dürfen. Es verstößt gegen die UN-Konvention über das Recht von Kindern, über ihren eigenen Körper zu bestimmen.
    „Deshalb hielt ich es damals für wichtig, diesen Gesetzentwurf vorzulegen.“ Denn dies wäre in den geltenden Gesetzen zu Mädchen und zu intersexuellen Kindern ganz klar genug. Dass unnötige und irreversible Operationen an Kindern absolut verboten sind, egal um welche Art von Kind es sich handelt.“

    Bravo! :thumbup:


    Zitat

    Sie weist jedoch darauf hin, dass der von ihr damals vorgelegte Gesetzentwurf fast wörtlich mit dem Gesetzentwurf zum Verbot der Beschneidung von Mädchen übereinstimmte.
    „Ich habe gerade das Wort „Mädchen“ in „Junge“ geändert.“

    "Kinder" würde reichen.


    Zitat

    Silja sagt, dass sie es für sehr wichtig halte, dass wieder eine informierte Diskussion stattfindet. In den letzten Jahren sei das Bewusstsein für Kinderrechte gestiegen und sie hält es daher für einen wichtigen nächsten Schritt, die sexuelle Autonomie von Jungen zu stärken.

    https://saltylava.de/kinderrechte-h…gen-der-eltern/

    Man sieht auf dem Bild nicht mal eindeutig, ob sich die Frau freut oder ob sie entsetzt ist.

    Also begeistert sieht sie mir nicht aus - und im Kontext des Posters ist die Aussage klar.

    Hoffentlich verzeiht sie auch dass der Sex keine Achterbahnfahrt sondern eine Trauerfeier um die fehlende Vorhaut ist.


    Das kann man nicht verallgemeinern.

    Im übrigen wären "beschneidende" Traditionsgemeinschaften dann längst ausgestorben.

    Ich habe mir jetzt die Filmchen nicht angeschaut, so etwas kostet immer so viel Zeit. Ein Paper, das man schnell überfliegen kann ist mir immer lieber.
    Aber - ich bin über beides schon lange gut informiert, über "Big Tobacco" und über Purdue und die große Opiod-Krise in den USA.

    Und die Parallelen zum BGM-Lobbyismus springen jedem, der sich nicht Augen und Ohren zuhält ins Gesicht. Studien über Studien wurden bzw werden produziert um die Schäden zu verschleiern.
    Die einem genehmen Studien wurden veröffentlicht, die anderen landeten im Panzerschrank.

    Wer den köstlichen (aber auch tragikomischen) Film "Thank you for Smoking" mit einem grandiosen Aaron Eckhart in der Hauptrolle gesehen hat, der hat einen Eindruck gewonnen vom gewissenlosen-gerissenen Lobyismus, der problemlos über Leichen geht und ganz locker Sch... als Bonbon (übertragen: "unsichtbares Kondom") verkaufen kann.

    Bereits zu Beginn zeigt Nick Naylor in der Joan Lunden Show sein Talent, indem er vor einem kritischen TV-Publikum erklärt, dass die Gegner der Tabakindustrie in Wirklichkeit die Bösen sind, während die Tabakindustrie will, dass ihre Kunden lange leben und weiterrauchen können.

    Kommt einem doch bekannt vor... alles Antisemiten!

    Irgendwann wird der BGM-Lobbyismus und seine Desinformation entlarvt werden, genau wie Big Tobacco und Purdue entlarvt wurden. Davon bin ich überzeugt.