Kopf hoch, das waren Ausnahmen, Frauen interessiert der Penis nicht. In einem Forum für Betroffene ist das respektlos, wenn nicht verhöhnend.
Zu behaupten, in diesem Forum würden Betroffene verhöhnt ist eine Unverschämtheit.
Wer hier Betroffene verhöhnt, der fliegt raus, leider mussten wir schon etliche Verhöhner entfernen. (Vielleicht sind es auch immer wieder die selben, unter neuem Nick)
Was können wir denn hier anderes machen, als Männern, die unter ihrem Vorhautverlust leiden Tips zu geben (Restoring, Senslips, Urea....) und Mut zu machen "Kopf hoch", ja! Und dafür zu agitieren, dass Jungen solches vermeidbares Leid nicht mehr zugefügt wird.
"Mut machen", das habe hier einige gemacht und Thomas Schwarz hat sich dafür bedankt:
Aber vielen Dank für Deinen Zuspruch !
Niemand hat hier geschrieben, dass Frauen sich nicht für den Penis interessieren würden, groteske Übertreibungen brauchen wir hier nicht.
Was sollen wir denn sonst machen? Sollen wir schreiben "Deine Lage ist aussichtslos, dein Leben ist verpfuscht, du hast keine Chance eine liebe Frau zu finden, oder gar "geh sterben, nimm dir einen Strick!""
Es gibt tatsächlich Männer die so verzweifelt sind, dass sie suizidgefährdet sind. Es wäre doch völlig verantwortungslos, die noch weiter in die Verzweiflung rein zu reden!
Ohne irgend etwas zu relativieren muss man doch konstatieren, dass es noch andere Fälle gibt, wo Menschen schwere Schicksalsschläge erlitten haben.
Schädel-Hirn-Traumata, Querschnittslähmungen u.v.a.m.
Z.B. der jungen Mann, der sich bei "Wetten das" das Genick gebrochen hat. Oder der einst grandiose Handballer Jo Deckarm.
Und die nicht die Flinte ins Korn geschmissen haben, die sich nie aufgegeben haben.
Wie sagte Jo Deckarm noch? " Ich kann, ich will, ich muss"
Oder ein Mann, der in sowjetischer Kriegsgefangenschaft zum Bombenentschärfen gezwungen wurde, und dabei beide Hände und das Augenlicht verlor.
Der hat anschließend im Beruf seinen Mann gestanden, eine Familie gegründet und nach seiner Pensionierung andere ähnlich Betroffene Menschen unterstützt und ihnen Mut gemacht.
Viele, die im Krieg Arme oder Beine verloren haben haben eine erfolgreiche Karriere gemacht, sich an Kindern und Enkelkindern erfreut und am Ende auf ein erfülltes Leben zurückgeblickt.
Das ist eine große Leistung und das schafft leider nicht jeder. Manche zerbrechen an solchen Schicksalsschlägen. Deshalb ist es um so wichtiger Betroffenen Mut zu machen, Solidarität zu zeigen.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer sich aufgibt, der hat verloren.
Eine Fabel: Zwei Frösche fielen in jeweils eine Milchkanne.
Der eine sagte sich: "das ist hoffnungslos" - und ertrank
Der andere wollte sich nicht aufgeben und strampelte und strampelte.
Und siehe, die Milch ward zu Butter und der Frosch sprang aus der Kanne.