Beiträge von ceejaydee76

    Ein erneutes Hallo in die Runde. Jetzt muss ich diesen alten Thread doch noch einmal aus der Versenkung holen, denn seitdem hat sich einiges getan, sowohl operativ als auch in meinem Kopf. Fragen über Fragen. Einige haben auf meine erste Beschreibung ja schon geantwortet. Es reißt ein, es vernarbt, es reißt wieder ein, es vernarbt weiter. Kurzum: Ich wurde vor acht Tagen teilbeschnitten. Mein Urologe, der einen sehr guten Ruf hat, riet mir ausdrücklich nicht zu einer kompletten Beschneidung, sondern zu einer Teilbeschneidung, bei der etwa die Hälfte der Vorhaut erhalten bleibt. Der Eingriff selbst verlief relativ stress- und schmerzfrei. Ich hatte am selben Tag, nachdem die Narkose nachgelassen hatte, auch keinen nennenswerten Bedarf an Schmerzmitteln. Jetzt aber zu meinen Problemen, körperlich und, das muss ich leider so deutlich sagen, auch psychisch. Es wurde doch ein ziemlich großes Stück Vorhaut entfernt. Ich werde den Anblick nicht vergessen, als ich nach der OP von der Liege aufgestanden bin und die entfernte Vorhaut meines besten Stückes auf dem Tisch liegen sah. Nun zum eigentlichen Problem: Da die Vorhaut nicht komplett entfernt wurde, habe ich den Eindruck, dass sie nach innen umgeschlagen und unterhalb der Eichel vernäht wurde. Ist das so? Im Moment wirkt um die Eichel herum alles sehr dick. Ja, ich weiß, es ist noch geschwollen. Aber die Haut, die jetzt innen liegt, war früher definitiv außen. Ästhetisch macht mir das wirklich Sorgen. Ich spreche es offen aus: Ich gehöre eher zur Kategorie “Grower” als “Shower”. Im nicht erigierten Zustand sieht das momentan sehr ungewohnt aus, ein breiter Hautkranz und eine vergleichsweise kleine Eichel. Wie es im erigierten Zustand aussehen wird, kann ich nicht sagen, da ich derzeit jede Erektion zu vermeiden versuche. Damit bin ich bei den körperlichen Beschwerden. Es wurde mit schätzungsweise 25 bis 30 Stichen genäht, die Fäden sind noch drin. Mein Hauptproblem ist, dass schon der kleinste Ansatz einer Erektion wirklich starke Schmerzen verursacht. Seit drei Tagen wache ich jeden Morgen gegen halb vier auf, wenn mein Körper offenbar seine nächtlichen Erektionen hat - teils unter Tränen. Deshalb meine Fragen in die Runde: Verändert sich das optisch noch? Legt sich dieser dicke, wulstige Hautkranz mit der Zeit? Wie sieht es mit dem Gefühl aus? Ich habe den Eindruck, dass das innere Vorhautblatt, das früher sehr empfindlich war, praktisch nicht mehr vorhanden ist. Jetzt scheint stattdessen das äußere Blatt nach innen umgeschlagen zu sein. Ändert sich das im Heilungsverlauf noch? Und wann lösen sich die Fäden ungefähr auf? Ich merke bisher gar nichts. Ehrlich gesagt traue ich mich kaum, die Vorhaut vorsichtig zurückzuziehen, weil es hällisch weh tut. Ich versuche, die Hygiene irgendwie aufrechtzuerhalten, aber ich bin wirklich ziemlich verzweifelt. Gibt es hier jemanden, der etwas Ähnliches erlebt hat und mir vielleicht ein wenig die Sorgen nehmen kann? Beste Grüße in die Runde.

    hallo zusammen, ich hab mich jetzt die letzten 2 Stunden hier im Forum einmal quer von oben nach unten und links nach rechts gelesen. Und ich bin jetzt komplett verunsichert. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr ob das was mir mein Urologe letzte Woche geraten hat. wirklich der richtige Weg ist. Aber vielleicht kurz die Vorgeschichte: ich hatte vor circa drei Jahren schwer mit einer bakteriellen Infektion auch im Intimbereich zu kämpfen. Danach stellte ich ein Problem im erigierten Zustand mit meiner Vorhaut fest. Was früher alles ohne Probleme in einem Rutsch nach hinten erledigt war, machte nun mit mehr Reibung und einem enge Gefühl ein wenig Probleme. Der Zustand verschlechterte sich in den nächsten Monaten soweit, dass ich einen ersten Termin bei einem Urologen wahrgenommen habe. Dessen Kommentar: das Bändchen ist zu kurz. Morgen machen wir OP. Das habe ich mitgemacht. Was soll ich sagen: ich hatte drei Wochen Schmerzen Probleme bei der Hygiene. Und wenn mir meine über alles geliebte Frau nicht mit einer Betäubungsalbe nach dreieinhalb Wochen diese elendigen angeblich sich selbst auflösenden Fäden der OP Narbe vorsichtig mit Pinzette und Alkohol Tupfern aus meinem guten Stück gezogen hätte, wären sie wahrscheinlich heute noch drin und würden mir Schmerzen verursachen. Ende vom Lied nach dann ungefähr drei Wochen Abstinenz. Es hat sich nichts verändert weiterhin folgendes Problem nun einmal kurz im Detail geschildert: vorab ich gehöre in die Kategorie grower nicht shower…
    Das macht es beim vorstellen bei Ärzten auch immer etwas schwierig, denn ich kann realistisch über das Problem immer nur sprechen. Die Angelegenheit selbst und auch die Situation beim Arzt ist nicht förderlich, um auf Kommando eine Erektion zu bekommen. Also im erigierten zustand lässt sich meine Vorhaut mit etwas Widerstand über die Eichel zurückziehen jedoch stoppt das Ganze mit einer immensen Faltenbildung direkt unter dem Eichelrand ( also nicht an der Bändchenseite sondern direkt am rand der Eichelwulst) Jegliches Weiter-bewegen verursacht Schmerzen. Am schlimmsten ist es dann beim Verkehr, denn die Reibung führt dann scheinbar zu weiteren nach hinten ziehen, was dann in wirklich brennende Schmerzen endet. meine Frau hat sich das Ganze dann mal im Detail angesehen und meinte, dass sie winzig kleine Risse in der Haut entdeckt hatte. Und ich denke einige kenne hier das Problem wenn diese Risse in der Dusche mit Wasser umspült werden. Es tut Verdammt weh, bei Oralverkehr Ist meine Frau bereits so vorsichtig, dass Leidenschaft in diesem Bereich nicht mehr wirklich stattfindet. Ich war deshalb noch mal bei meinem Urologen, musste dann aber erst mal feststellen, dass der Arzt, der mich am Bändchen geschnitten hatte aus ungeklärten Umständen, die mir die Praxis bis heute nicht preisgibt das Weite gesucht hat. Hatte ich erwähnt, dass mir mein bestes Stück seit diesem Schnitt in keinster Weise mehr gefällt? Dass die schöne Geometrie am Bändchen verloren gegangen ist, dass da wo vorher ein Bändchen war jetzt eine Narbe in Form einer Krampfader auch noch schief nach unten zum Schaft geht. Egal der nächste Arzt in der selben Praxis schaute sich das Ganze an und hörte sich zwei 3 Minuten lang mein Problem an schaute sich das gute Stück mal detailliert an und sagte ja das ist ein Teufelskreis. Bei jedem Mal gibt es neue Risse und neue Risse bilden Narben und es gibt nur noch eine Möglichkeit die komplette Beschneidung, wortwörtlich: alles weg, was sich bewegt. Darf ich ehrlich sein? Irgendwie gefällt mir diese Aussage nicht. Wie gesagt, ich hatte früher nie Probleme und ich bin eigentlich ganz happy mit meinem Schal um das Helmchen. Könnt ihr mir vielleicht einen Rat geben oder anders gesagt? Kennt jemand im Großraum München einen wirklich guten Urologen, der sich dem Thema wirklich annehmen kann? Ich habe das dumme Gefühl, dass ich diese Praxis nicht mehr aufsuchen werde, die mich mit der letzten Diagnose und dem drängen um einen schnellen Termin das letzte Mal entlassen hat. Ich danke euch allen für eure Ideen und vor allen Dingen für eure Zeit, mir zu antworten und mich zu unterstützen. Viele Grüße